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Allseitig geschlossene Schutzwanne aus öldichten oder öldicht gemachten Werkstoffen, insbesondere Stahlbeton, für.
Heizöl-und Treibstoffbehälter
Die Erfindung betrifft eine allseitig geschlossene Schutzwanne'aus öldichten oder öldicht gemachten Werkstoffen, insbesondere Stahlbeton, für Heizöl- und Treibstoffbehälter, die einen grösseren lichten Querschnitt besitzt als der von ihrumschlossene Öl- oder Treibstoffbehälter, vertikal und horizontal in vorgefertigte Einzelabschnitte unterteilt ist und auf deren Sohle der Behälter mittels Lagerschwellen gelagert ist. Die aus vorgefertigten Einzelelementen zusammengesetzte Schutzwanne umschliesst den Öloder Treibstoffbehälter allseits und kann bei gleichem Behälterdurchmesser für jede genormteBehälter- grösse zusammengebaut werden.
Eine derartige Schutzwanne besteht entsprechend der horizontalen Unterteilung aus der eigentlichen Wanne und der oberen Haube. Die Horizontalfuge liegt so weit über der horizontalen Mittelachse bzw. Mittelebene, dass der bei auslaufendem Öl maximal mögliche Ölspiegel unter dieser Fuge liegt. Die axialen Längsunterteilungen entsprechen den Längen der einzelnen Behältergrössen. Die Stossfugen zwischen den einzelnen Bauelementen werden unter Zwischenlage von Dichtungsstreifen zusammengeschoben und durch Zugstäbe zusammengespannt. Der in der Fugenmitte verbleibende Kanal kann mit einer ölfesten Masse, die gummiähnlich abbindet, ausgegossen werden.
SolcheSchutzwannen sind durch die abdeckende Erdschicht und die Verkehrslasten, die über sie bzw. die abdeckende Erdschicht hinwegrollen, erheblichen Belastungen ausgesetzt, was namentlich bei sehr schweren Fahrzeugen zu grossen Spannungsüberschreitungen des Betons und der Armierung führen kann, die ihrerseits Haarrisse'an der Wanneninnenseite zur Folge haben.
Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, den zu schützenden Ölbehälter als sehr steifes Element zur Ableitung der Vertikalkräfte aus Erdüberdeckung und Verkehrslast über die Wannensohle in den Baugrund mitheranzuziehen. Durch diese Lastübertragung wird erreicht, dass die Bodenpressung unter der Wanne auf die ganze Wannenlänge nahezu als gleichmässige Belastung erzwungen wird und somit gleichmässige Setzungen erzielt werden. Eine längsverteilende Fundamentschwelle ist nicht erforderlich ; ledig- lich bei sehr lockeren Böden ist eine querverteilende Bodenplatte zur Lastverteilung notwendig.
Zur Erreichung des Zieles der Erfindung werden die oberen, die Wannenhauben bildenden Einzelabschnitte durch auf dem oberen desöl-odertreibstoffbehälters aufliegende, vorzugsweise vorgefertigte Joche abgestützt, so dass die auf die Wannenhaube wirkende Erd-und verkehrslast zum grössten Teil über den Behälter und die Lagerschwellen auf die Wannensohle übertragen wird. Die die Haube abstützenden Joche werden zweckmässig an den Stossfugen der Haubenteile angeordnet, so dass auf jedem Joch zwei aneinanderstossende Haubenteile mit ihren Bändern aufliegen.
Diese vorgefertigten Joche sind vorteilhaft in Richtung ihrer Höhe etwas kleiner als der lichte Raum zwischen Behälteroberfläche und Haubenunterseite, so daP zwischen Jochoberkante und Haubenunterseite ein Spalt verbleibt, der durch Zementmörtel od. dgl. ausgefüllt wird, um eine gute Auflage der Haube auf den Jochen zu erreichen. Zum Einführen oder Einpressen des Mörtels zwischenjochoberkanten undHaubenunterseite sind die Haubenteile oberhalb der Jochoberkanten mit Öffnungen versehen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der den Behälterdom umgebende Domschacht nur in seinem unteren Teil aus einem vorgefertigten, auf dem Behälter fugendicht aufsitzenden und den angrenzendenHaubenteil fugendicht durchdringendenBetonteil, während der obere Teil des Domschachtes gemauert ist.
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Zweckmässig sind ferner die beiden Stirnwände der allseitig geschlossenen Schutzwanne aus einem einzigen vorgefertigten Stück hergestellt, während der übrige Teil der Schutzwanne in einer horizontalen Ebene unterteilt ist, die über dem höchstmöglichen Öl-oder Treibstoffspiel der Wanne bei Auslaufen des Behälters liegt.
Das auf der Wannenhaube liegende Erdreich und die mögliche Verkehrslast werden über die oberen Joche auf den Ölbehälter übertragen und über die unteren Schwellen auf die Wannensohle abgeleitet. Lediglich ein geringer Lastanteil wird über die Horizontalfuge auf die untere Wannenhälfte übertragen. Da namentlich bei Geschäftshäusern und Fabriken Ölbehälter in befahrbare Höfe eingebaut werden, wird für die Schutzwanne eine entsprechendeVerkehrslast zugrunde gelegt. Da die Baugrube in diesem Falle dicht eingefüllt werden muss und eine Erdüberdeckung von mindestens 70 cm vorgeschrieben wird, ist ein Zuschlag zur Ersatzlast nicht erforderlich.
An Stelle von flüssiger Fugenvergussmasse können auch Bänder zwischen den Schüssen eingelegt werden.
Bei der erfindungsgemässenAusbildung einer geschlossenenschutzwanne werden etwa 85% der oberen Erdlast und Verkehrslast über die oberen Joche, den Behälter und die Lagerschwellen auf die Wannensohle
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;talfuge, in den Wannenfuss abgeleitet. Durch diese Lastableitung werden auf die gesamte Wannenlänge gleiche Setzungen erzielt, wobei dem Ölbehälter die Funktion eines sehr steifen Trägers übertragen wird.
Zweckmässig werden die einzelnen Schüsse möglichst lang gemacht, so dass zwar die Einzelgewichte grösser, dafür aber etwa die Hälfte an Fugen eingespart werden. Die Länge der Schüsse beträgt z. B. etwa 1, 46 ion.
An den Endstücken bzw. Stirnseiten werden im Bereich der Haube Verstärkungen angeordnet, so dass auch hier eine Lastübertragung von den Haubenrändern in die fugenlosen Kopfstücke stattfindet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l eine in das Erdreich eingebaute Schutzwanne mit dem von ihr umschlossenen Behälter im Längsschnitt ; Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. l, gemäss der Linie A-A der Fig. l ; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schutzwanne ; Fig. 4 eine Teilansicht der Schutzwanne mit dem von ihr umschlossenen Behälter im Schnitt ; Fig. 5 einen Schnitt durch die Schutzwanne mit Behälter, gemäss der Linie B - B der Fig. 4 ; Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch die Schutzwanne mit Behälter, gemäss der Linie C - C der Fig. 5 ; Fig. 7 eineDraufsicht auf dasEnde der Schutzwanne mit Behälter, entsprechend der Fig. 4 ;
Fig. 8 die Lage der oberen, auf dem Behälter ruhenden Joche einerseits und der Lagerschwellen anderseits zueinander ; Fig. 9 einen Querschnitt durch ein oberes Joch mit einer darüberliegendenMörteleinpressöffnung der Haube ; Fig. 10 einen Schnitt durch eine Stossfuge der Haube, gemäss der Linie D - D der Fig. 7, in vergrössertem Massstab ; Fig. 11 eine Auflagerschwelle für den Behälter im Wannenboden mit dem Mörtelbett im Schnitt.
Die den Behälter 1 umschliessende Schutzwanne ist in einer über dem höchstmöglichen Ölspiegel liegenden, horizontalen und in mehrere vertikale Ebenen unterteilt. Aus dieser Unterteilung ergeben sich diedenUnterteilderWannebildendenEinzelabschnitte 2 und die den Oberteil der Wanne bilden den Einzelabschnitte bzw. Haubenabschnitte 3. Dieser durch die Abschnitte 2 und 3 gebildete zylindrische Körper ist an seinen Enden durch aus einem Stück bestehende Stirnwände 4 abgeschlossen. Die unteren Einzelabschnitte 2 sowie die Stirnwände 4 werden bei der Montage unter Zwischenschaltung von Dichtungsmitteln in axialer Richtung aneinandergeschoben und durch Spannstäbe 5 fugendicht gegeneinander gespannt, u. zw. mittels Spannschlössern 6, die in die Spannstäbe 5 eingeschaltet sind.
Nachdem in dieser Weise der untere Wannenteil montiert ist, dessen oberer Rand über dem höchst - möglichen Ölspiegel liegt, werden auf der Wannensohle die zur Aufnahme des Behälters 1 bestimmtenschwellen 7 In einem Mörtelbett 8 aufgesetzt (Fig. 11) und danach der Behälter 1 in die vorerst offene Wanne auf die Schwellen 7 gesetzt. Unter dem Gewicht des Behälters 1 werden die Schwellen 7 sämtlichso weit in das Mörtelbett 8 eingepresst, bis eine gleichmässige Auflage des Behälters 1 auf den Schwellen 7 erreicht ist, die durch Abbinden des Mörtels gesichert wird.
Wenn der Behälter 1 in dem Unterteil der Wanne auf den Schwellen 7 ruht, werden auf dem Oberteil des Behälters 1 die Joche 9 und über diese die Haubenteile 3 aufgesetzt, u. zw. so, dass die Joche 9 unter den jeweiligen Fugen der aneinanderstossenden Haubenteile 3 liegen. Die Haubenteile 3 besitzen im Bereich der Joche 9 Öffnungen 10 (Fig. 5). während die oberen Stirnseiten der Joche 9 mit Kanälen 11 versehen sind, die den Öffnungen 10 gegenüberliegen. Nach dem Aufsetzen der Joche 9 und der Haubenteile 3 wird durch die Öffnungen 10 Mörtel od. dgl. gepresst, der die Kanäle 11 und alle sonstigen vorhandenen Zwischenräume zwischen den Oberkanten der Joche 9 und
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