AT239362B - Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nichtporöser Ummantelung - Google Patents

Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nichtporöser Ummantelung

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AT239362B
AT239362B AT274561A AT274561A AT239362B AT 239362 B AT239362 B AT 239362B AT 274561 A AT274561 A AT 274561A AT 274561 A AT274561 A AT 274561A AT 239362 B AT239362 B AT 239362B
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  Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer   Störstrahler   mittels starrer oder schlapper, nichtporöser Ummantelung 
Gegenstand des Stammpatentes ist eine Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nicht poröser Ummantelung, wobei im Falle starrer, nicht poröser Ummantelung der Mantel gegen die Umgebung oder gegen den störenden Strahler weich angekoppelt ist und   die.

   höchste   kritische Frequenz des Frequenzganges der durch die Ummantelung bewirkten Dämmung unterhalb der störenden Erregerfrequenz liegt, während bei einem nicht porösen, schlappen Mantel die tiefste kritische Frequenz, bei der die Dämmung verschwindet, oberhalb der höchsten, störenden Erregerfrequenz liegt, und dass ferner das Wandgewicht pro Flächeneinheit dieser Ummantelung und ihr Abstand von der Strahleroberfläche so aufeinander abgestimmt sind, dass eine vorgeschriebene Dämmung bei der oder den betreffenden Störfrequenzen eintritt. 



   Eine derartige Dämmanordnung hat zur Voraussetzung, dass sowohl die schwingende   StrÅahleroberflä-   che als auch der zum Mitschwingen angeregte Mantel an ihren Rändern gegenüber der Umgebung schallhart und ohne Schlitze abgeschlossen sind. Mit Rücksicht darauf, dass bei   schallhartem Abschluss   des Strahlers einschliesslich des mitschwingenden Mantels eine mechanische Kopplung dieser Teile mit-dem Abschluss zu vermeiden ist, wenn verhindert werden soll, dass der Abschluss zu Schwingungen angeregt wird, lassen sichSchlitze zwischen den schwingenden Teilen und dem Abschluss aus schallhartemMaterial praktisch nicht ausschalten, wobei gewöhnlich auch noch konstruktive Gesichtspunkte dafür massgebend sind, dass an bestimmten Stellen noch Schlitze verbleiben. 



   Bei genügend grossen strahlenden Flächen zeigt sich nun, dass auch bei vorhandenen Schlitzen zwischen den strahlenden Teilen und dem Abschluss in der Mitte und unmittelbar vor dem strahlenden Mantel die im Stammpatent angegebenen Dämmwerte erreicht werden, in etwas grösseren Abständen vom Mantel jedoch nur noch eine praktische konstante Dämmung in der Grössenordnung von   10-12 dB.   erzielt wird. 



  Diese reicht zwar für praktische Fälle völlig aus, entspricht aber nicht mehr den durch das Mantelgewicht und den Abstand von der Strahleroberfläche bedingten Dämmwerte. Dieselben Ergebnisse erhält man auch, wenn überhaupt Rein schallharter Abschluss der schwingenden Teile in Umfangsrichtung bzw. oben und unten gegenüber der Umgebung vorhanden ist. Die Ursache für diese Verhältnisse ist darin zu sehen, dass sich in den unvermeidlichen Schlitzen eine erhebliche, der Kontinuitätsgleichung entsprechende Erhöhung der Schallschnelle ergibt.

   Bei einer Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nicht poröser Ummantelung, wobei bei starrer, nicht poröser Ummantelung, bei der demnach die Eigenfrequenz mindestens doppelt so gross ist wie die Anregefrequenz, der Mantel gegen die Umgebung oder gegen den störenden Strahler so weich angekoppelt ist, dass die höchste kritische Frequenz des Frequenzganges der durch die Ummantelung bewirkten Dämmung unterhalb der störenden Erregerfrequenz liegt, während bei einem nicht porösen, schlappen Mantel, bei dem also die Eigenfrequenz höchstens die Hälfte der Anregefrequenz beträgt, wobei dieser Frequenzgang durch zusätzliche voneinander unabhängig unterteilte Massen erreicht wird, die in beliebiger Verteilung auf den Mantel aufgebracht sind, die tiefste kritische Frequenz, bei der die Dämmung verschwindet,

   oberhalb der höchsten, störenden Erregerfrequenz liegt, und dass ferner das Wandgewicht pro Flächeneinheit 

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 dieser Ummantelung und ihr Abstand von der Strahleroberfläche so aufeinander abgestimmt sind, dass eine   vorgeschriebene Dämmung   bei der oder den betreffenden Störfrequenzen eintritt, werden die obengenannten störenden Einflüsse erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass Öffnungen bzw. Schlitze in der Ummantelung abgedeckt bzw. verkleidet sind. Gegebenenfalls erweist es sich auch als zweckmässig, den schallharten Abschlussmantel überhaupt durch eine nicht poröse, schallweiche Umhüllung zu ersetzen.

   Bei komplizierten Gebilden, wie sie beispielsweise Förderrinnen darstellen, ist also dafür zu sorgen, dass sämtliche   Flächen,   die nicht parallel zur Schwingrichtung liegen, schlitzfrei ummantelt sind. 



   Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung seien nachstehend an Hand der schematischen Zeichnung noch näher erläutert. 



   Wie die Fig. l zeigt, ist die den Strahler 10 und die Ummantelung 11 nach oben und unten gegen die Umgebung verschliessende, schallharte Abdeckung mit 12 bezeichnet. Die Schlitze 13 sind dabei mit schallweichen, nicht porösen Verkleidungen 14 abgeschirmt. 



   Im Beispiel gemäss Fig. 2 ist an Stelle der schallharten Abdeckung 12 eine nicht   poröse, schallweiche   Abdeckung 15 vorgesehen, die so ausgebildet ist, dass von vornherein keine Schlitze vorhanden sind. Eine weitere Möglichkeit zur Ausschaltung des Schlitzeinflusses bei Ummantelungen gemäss der Erfindung ist in Fig. 3 veranschaulicht. In diesem Falle sind zwischen den schallharten Abdeckungen und der Ummantelung elastische Zwischenlagen 16 vorgesehen. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nicht poröser Ummantelung, wobei bei starrer, nicht poröser Ummantelung, bei der demnach die Eigenfrequenz mindestens doppelt so gross ist wie die Anregefrequenz, der Mantel gegen die Umgebung oder gegen den störenden Strahler so weich angekoppelt ist, dass die höchste kritische Frequenz des Frequenzganges der durch die Ummantelung bewirkten Dämmung unterhalb der störenden Erregerfrequenz liegt, während bei einem nicht porösen, schlappen Mantel, bei dem also die Eigenfrequenz höchstens die Hälfte der Anregefrequenz beträgt, wobei dieser Frequenzgang durch zusätzliche voneinander unabhängig unterteilte Massen erreicht wird, die in beliebiger Verteilung auf den Mantel aufgebracht sind, die tiefste kritische Frequenz,

   bei der die Dämmung verschwindet, oberhalb der höchsten, störenden Erregerfrequenz liegt, und dass ferner das Wandgewicht pro Flächeneinheit dieser Ummantelung und ihr Abstand von der Strahleroberfläche so aufeinander abgestimmt sind, dass eine vorgeschriebene Dämmung bei der oder den betreffenden Störfrequenzen eintritt, nach Patent   Nr. 225273,   dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen bzw. Schlitze in der Ummantelung (11) abgedeckt bzw. verkleidet sind.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdeckung der Ummantelung (11) schallharterWerkstoff dient und zwischen Abdeckung (12) und Ummantelung (11) vorhandene Schlitze (13) mit nicht porösen, schallweichen Stoffen (14) verkleidet sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (12) aus nichtporösen, schallweichen Stoffen (15) besteht und zugleich als Schlitzverkleidung wirksam ist.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schlitzen zwischen der Ummantelung (11) und der schallharten Abdeckung (12) elastische Einlagen (16) vorgesehen sind, die einen luftdichten Abschluss gewährleisten.
AT274561A 1959-09-02 1961-04-05 Anordnung zur Dämmung des Luftschalles akustischer Störstrahler mittels starrer oder schlapper, nichtporöser Ummantelung AT239362B (de)

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DEL0035960 1960-04-21

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