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Einrichtung zum Eingiessen warmverformbarer Massen in Folienvertiefungen, sowie zum Fördern und Verschliessen der
Vertiefungen
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fördern und Verschliessenein Stück der noch in sich zusammenhängenden vorgestanztenDeckfolie. Fig. 4 zeigt eineGiessvorrichtung zum Füllen der Folienvertiefungen, eine Abschneidevorrichtung, eine Fördervorrichtung für die Bandab- schnitte und eine auf das noch unzerteilte Band einwirkende Ausgleichsvorrichtung mit einer Klaue und Fig. 5 die Verschliessstation.
Nach dem Einprägen der Formvertiefungen l'in die Folienbänder 1 und dem Ausstanzen der Ausschnitte 11"gelangen das Folienband oder mehrere nebeneinanderliegende Folienbänder unter Bildung von Ausgleichsschleifen 20 zu der Giessvorrichtung 21. Diese füllt durch eine oder mehrere Giessdüsen 22 die warmverformbare Masse, insbesondere Schokolade, in die Vertiefungen ein.
Weiter in Förderrichtung befindet sich eine Transportvorrichtung mit einer Kette 23, die mindestens zwei, im vorliegenden Falle drei, Greifzangen 24, 24' und 24" besitzt. Für mehrere nebeneinander zu fördernde Folienbänder sitzen die Zangen nebeneinander auf Zangenleisten 26.
Durch eine Schneidevorrichtung, die aus einem Obermesser 25 und einem Untermesser 25'besteht, wird das Folienband in Abschnitte unterteilt, von denen jeder im vorliegenden Falle sieben Vertiefungen enthält. Die Kette 23 wird, je nachdem ob "Punktguss" oder "Bandguss" gewünscht ist, in verschiedener Weise angetrieben. Für Punktguss wird sie von einer Antriebsvorrichtung 31 her über eine Schwingwelle 32 und einen Zug 28 angetrieben. Für Bandguss wird die Kette 23 von derselben Schwingwelle über einen Zug 29 angetrieben. Von diesen Zügen wird ein Schaltrad 33 für die Förderkette 23 schrittweise weitergeschaltet. Entsprechend der Kettenbewegung wird das noch unzerteilte Band unter der Giessvorrichtung schrittweise entlanggezogen.
Nachdem ein Folienabschnitt durch die Messer 25 und 25'abgetrennt ist, öffnet sich die Zange 24 (s. Fig. 4), die diesen Abschnitt bisher gefördert hatte. Bis die nächste Zange 24'das Vorderende des noch unzerteilten Bandes erfassen kann, muss die Kette sich ein Stück weiterbewegen, nämlich einen Korrekturhub ausführen. Zur Steuerung dieses Korrekturhubes ist ein Winkelhebel 35 vorgesehen, der von einer Kurvenscheibe 36 gesteuert wird. An dem Winkelhebel greift im Punkt 30 ein Zug 30'an, der zu einer Klinke 30" am Schaltrad 33 führt. Von dem Winkelhebel 35 wird ausserdem das Untermesser 25'ge- steuert.
Damit das noch unzerteilte Band, bevor die Zange 24'zugreift, gegenüber der Giessdüse 22 in die richtigeLage kommt, ist eine besondere Ausgleichsvorrichtung vorgesehen. Sie besitzt einen Schwinghebel 37, der bei 38 drehbar gelagert ist. Er wird über eine Zugstange 39 von einer Kurvenscheibe angetrieben, die auf der gleichen Welle wie die Kurvenscheibe 36 sitzt. An den Schwinghebel ist eine Klaue 37'angelenkt, die über eine Rolle 40 und ein Kurvenstück 40'während derSchwingbewegung auf-und abgesteuert wird, so dass sie in die noch ungefüllten Vertiefungen nahe deren Hinterende eingreift. Nebeneinander können für mehrere Bänder mehrere Hebel und Klauen angeordnet sein.
Die zerschnittenen und gefüllten Folienabschnitte werden, nach Verlassen des Bandes 27 in Fig. 4, über nicht dargestellte Vibrationstische und durch einen nicht dargestellten Kühlkanal geführt. Sie gelangen dann zu einer in Fig. 5 dargestellten Verschliessvorrichtung. In dieser wird einAbdeckfolienband70, das nach Fig. 3 vorgestanzt ist, zugeführt. Es wird durch Messer 68, 69 in einzelne Blätter unterteilt.
Das Deckfolienband besitzt zwischen den einzelnen durch diese Messer voneinander zu trennenden Deckfolien abgerundete Ecken.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt :
Zunächst werden von einem aus der Rolle ablaufenden Metallfolienband 1 Ecken 11" ausgestanzt, Dann werden die Formvertiefungen l'eingeprägt, wobei allseitig ein etwa gleich breiter Rand stehenbleibt. Im Anschluss an die Prägevorrichtung werden die Folienbänder schrittweise weitergefördert. Sie hängen anschliessend in einer Ausgleichsschleife 20 nach unten durch, von der in Fig. 4 rechts noch ein Stück zu sehen ist.
Unter der Giessvorrichtung 21 werden die Bänder durch die Zangen 24-24" schrittweise gefördert, so dass sich die einzelnen Vertiefungen l'beim Giessen unter den Giessdüsen 22 befinden.
Dann werden die Bänder in Streifen l"von beispielsweise ein Meter Länge zerschnitten. Sobald die Zange 24 am linken Ende der Transportvorrichtung nach Fig. 4 angekommen ist, gibt sie den Streifen 1" frei, der dann von dem Band 27 weiter zu den nicht dargestellten Vibrationstischen gefördert wird. Bevor die nächste Zange 24'das noch unzerteilteBand erfasst, wird dieses durch die Ausgleichsvorrichtung in die richtige Stellung gebracht.
Zu diesem Zweck wird der Schwinghebel 37 in Pfeilrichtung bewegt, wobei die Rolle 40 an dem Kurvenstück 40'entlanggleitet und die Klaue 37'steuert. Diese greift in eine der ungefüllten Prägungen vor derGiessstation ein und schiebt damit das gefüllte, noch unzerschnittene Band nach rechts zurück, so dass die Messer 25, 25' in der Mitte zwischen zwei gefüllten Vertiefungen des Bandes abschneiden. Danach
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wird der Schwinghebel 37 in die Ausgangslage zurückgesteuert und die Klaue 37'durch das Kurvenstück 40'wieder so hoch gehoben, dass die Vertiefungen des Folienbandes bei der weiteren durch die Zange 24'erfolgenden Fortbewegung unter der Klaue 37'unbehindert durchlaufen können.
Je nachdem, ob Punkt- oder Bandguss gewünscht ist, wird der Antrieb der Zangen so eingestellt, dass in die Vertiefungen entweder bei Stillstand (Punktguss) oder während der Fortbewegung (Bandguss) eingegossen wird.
DieBandabschnitte 1" werden überVibrationstische und durch eine Kühlvorrichtung zu der Verschliessvorrichtung nach Fig. 5 gefördert. Hier werden die inzwischen verfestigten Schokoladekörper einzeln abgeschnitten und unter Aufbringen der Deckfolie 70 allseitig verschlossen, wobei der überstehende Rand über die Deckfolie nach innen umgefaltet wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung mit einer Giessvorrichtung zum Einfüllen warmverformbarer Massen, insbesondere Schokolade, in Formvertiefungen, die hintereinander in ein Folienband eingeprägt sind, das mindestens einen Teil der Umhüllung der aus derMasse entstehenden Körper bildet, sowie zum Weiterfördern und Verschliessen der gefüllten Formvertiefungen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem endlosen Trieb (23) Greifer (24-24") angebracht sind, deren wirksame Teile sich beim Umlauf längs eines zur Förderbahn parallelen Trums des Triebes in Eingriffslage mit dem Rand des Folienbandes befinden und dass ein intermittierender Antrieb (28, 29, 33) zum wahlweisen Weiterschalten des Triebes (23) in Schaltschritten vorgesehen ist, deren Länge dem Mittenabstand der Vertiefungen oder der Giesslänge entspricht.