AT237581B - Verfahren zur Herstellung von Acetylen oder Acetylen und Äthylen durch partielle Oxydation von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acetylen oder Acetylen und Äthylen durch partielle Oxydation von Kohlenwasserstoffen

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AT237581B
AT237581B AT24463A AT24463A AT237581B AT 237581 B AT237581 B AT 237581B AT 24463 A AT24463 A AT 24463A AT 24463 A AT24463 A AT 24463A AT 237581 B AT237581 B AT 237581B
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Willi Dr Danz
Walter Dr Teltschik
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Basf Ag
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


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  Verfahren zur Herstellung von Acetylen oder Acetylen und Äthylen durch partielle Oxydation von Kohlenwasserstoffen 
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   Auch das so erhaltene Spaltgas unterscheidet sich bezüglich seiner Zusammensetzung von den bekannten   Verhältnissen :   Der Anteil der erwünschten wasserstoffhaltigen Komponenten im Spaltgas,   z. B.   



  Acetylen oder Wasserstoff, nimmt zu, während der Anteil der beiden unerwünschten sauerstoffhaltigen Komponenten, Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd, abnimmt. Die Zunahme des Acetylens beträgt   10%   des bisher erreichbaren Wertes und mehr. Besonders stark ist die Abnahme des Kohlendioxyds, die grösser 
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 schwert. Diese Verschiebung in der Spaltgas-Zusammensetzung hat somit eine erhebliche Vereinfachung in der   Acetylen-Aufbereitungs-Anlage   zur Folge. Die Möglichkeit einer höheren Vorwärmtemperatur der dem Mischer zuzuführenden Gase lässt zudem das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenmonoxyd im Spaltgas deutlich ansteigen, was sich auf die Weiterverarbeitung des Spaltgases günstig auswirkt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht eine Abnahme des Kohlenwasserstoffverbrauches von bis zu   10%   und des Sauerstoffverbrauches von bis zu   20%   pro kg Acetylen, verglichen mit den bisherigen Verbräuchen. 



   Ist die Form und die Grösse des Gasverteilerblockes vorgegeben, so wird die erfindungsgemässe kurze Verweilzeit der reaktionsfähigen Gasmischung im Mischer durch Verkleinerung des Mischers und/oder Er-   höhung   des Durchsatzes erreicht. Der Durchsatz ist begrenzt durch die maximal mögliche Gasgeschwindigkeit in den Kanälen des Gasverteilerblockes. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, so bildet sich die   Reaktionsflamme   an der Unterseite des Gasverteilerblockes schlecht oder gar nicht mehr aus. 
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 monoxyd im Spaltgas beträgt 1, 20. Pro kg ungesättigte    C2 - Verbindungen (Acetylen   und Äthylen) werden 2, 8 kg Leichtbenzin und 1, 7 kg Sauerstoff verbraucht. 



   Beispiel 3 : Zu Leichtbenzin vom Siedebereich 30 bis   1100C   wird im Volumenverhältnis   1 : 1   Restgas aus der Acetylen-Konzentrierung zugegeben. Dieses Restgas enthält 48% Wasserstoff,   41, 50/0   Kohlenoxyd,   4, 5% Methan, 6% Kohlendioxyd, Stickstoff und Argon. DasLeichtbenzin-Restgas-Gemischund   der Sauerstoff werden in getrennten Vorwärmern auf 6000C vorgewärmt, gemischt und über den Gasverteilerblock dem Reaktionsraum zugeleitet. Die Verweilzeit im Mischer beträgt 0, 04 sec, die Strömungsgeschwindigkeit unmittelbar vor den Blockkanälen 11   m/sec. Das   erhaltene Spaltgas enthält   10, 5 Vol.-%   Acetylen. Der Benzinverbrauch pro kg Acetylen beträgt 3, 5 kg, der Sauerstoffverbrauch pro kg Acetylen 4, 0 kg. Pro 1 Nm3 Spaltgas entstehen 9 g Russ. 



   PATENTANSPRÜCHE   :   
1. Verfahren zur Herstellung von Acetylen oder Acetylen und Äthylen durch partielle Oxydation von Kohlenwasserstoffen, insbesondere von höhermolekularen Kohlenwasserstoffen oder Gemischen derselben, z. B. Leichtbenzin, mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen, indem Kohlenwasserstoff und Sauerstoff in zwei getrennten Vorwärmern vorgewärmt und in einem Mischer innig gemischt werden und diese Gasmischung durch die Kanäle eines Gasverteilerblockes in den Reaktionsraum eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verweilzeit des Kohlenwasserstoff-Sauerstoff-Gemisches im Mischer niedriger als 0, 1 sec und die Geschwindigkeit dieses Gasgemisches unmittelbar vor seinem Eintritt in die Kanäle des Gasverteilerblockes höher als 5   m/sec,   vorzugsweise höher als 10 m/sec, hält. 
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Claims (1)

  1. hält.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Kohlenwasserstoff oder Kohlenwasserstoff-Gemisch Wasserstoff oder wasserstoffhaltige Gase zugibt.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als wasserstoffhaltiges Gas Restgas aus der Acetylen-Konzentrierung verwendet.
AT24463A 1962-01-12 1963-01-11 Verfahren zur Herstellung von Acetylen oder Acetylen und Äthylen durch partielle Oxydation von Kohlenwasserstoffen AT237581B (de)

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