AT237549B - Sicherungseinrichtung für ein Gerät zum Eintreiben von Bolzen in harte Aufnahmewerkstoffe - Google Patents

Sicherungseinrichtung für ein Gerät zum Eintreiben von Bolzen in harte Aufnahmewerkstoffe

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AT237549B
AT237549B AT507462A AT507462A AT237549B AT 237549 B AT237549 B AT 237549B AT 507462 A AT507462 A AT 507462A AT 507462 A AT507462 A AT 507462A AT 237549 B AT237549 B AT 237549B
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AT
Austria
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spring
cartridge
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ignition
piston
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AT507462A
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Johann Dipl Ing Mayer
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Johann Dipl Ing Mayer
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  Sicherungseinrichtung für ein Gerät zum Eintreiben von Bolzen in harte   Aufnahmewerkstoffe   
Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung für ein Gerät zum Eintreiben von Bolzen in harte
Aufnahmewerkstoffe, bei dem die Treibladung einer Kartusche durch einen Hammerschlag auf einen
Zündstift gezündet wird. 



   Bei derartigen Geräten ist es zweckmässig, eine wirkungsvolle Sicherung gegen das unbeabsichtigte
Auslösen des Schusses vorzusehen, z. B. wenn das Gerät auf den Boden fällt, oder der Schuss ungewollt in irgendeiner Weise ausgelöst wird, bevor das Gerät bestimmungsgemäss am Werkstoff, in den ein Bolzen eingetrieben werden soll, angesetzt ist. 



   Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung, bei Geräten, die mit einem sogenannten Schubkolben ausgestattet sind, eine einwandfreie Sicherung gegen den   sogenannten"Freischuss"durch einfache Massnahme   zu erreichen. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, den Zündstift in einem zweiteilig   ausgebildeten RUcksto'3dämp-   fungskolben zu lagern, dessen einer dem Kartuschenlager benachbarter Teil, wie an sich bekannt, den Zündstift führt und dessen anderer Teil den Hammerschlag auf den Zündstift überträgt, wobei eine Feder, insbesondere eine Tellerringfeder, zwischen den beiden gegeneinander verschiebbaren Teilen des Kolbens eingesetzt ist, so dass der Zündstift erst nach Zusammendrücken dieser Feder auf die Kartusche auftreffen kann. Diese Feder ist so stark bemessen, dass auch bei unvorhergesehenen Stössen auf das geladene Gerät, wie z.

   B. auch beim Fallenlassen, die durch die im Lauf beweglichen Massen dabei ausgeübte Stosskraft nicht zum Zusammendrücken der Feder bis in die Zündlage ausreicht und die Zündung nur bei angesetztem Gerät durch einen Hammerschlag möglich ist. Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird also erreicht, dass die Wucht der gegebenenfalls unbeabsichtigt bewegten Massen den Widerstand der Feder nicht überwinden kann, so dass der Zündstift an die Kartusche nicht herankommt. Es ist damit gewährleistet, dass nur dann, wenn im Gerät ein Bolzen eingesetzt ist und das Gerät an der   Beschussatelle   anliegt, die Feder bei einem Schlag auf den Zündstift zusammengedrückt werden und der Zündstift auf die Kartusche auftreffen kann. Wie ersichtlich, wird der erfindungsgemässe Zweck durch eine besonders einfache und billige Massnahme erreicht. 



   In der Zeichnung ist   einAusführungsbeispiel der Erfindung   dargestellt und mit 1 der Schaft eines Setzgerätes bezeichnet, der einen   Rückstossdämpfungskolben   2 und einen Schubkolben 3 umschliesst. In einer axialen Bohrung 4 des   RUckstossdämpfungskolbens   ist axial verschieblich ein Einsatzkörper 5 vorgesehen, der mit seinem unteren, kolbenartigen Teil 5a ebenfalls im Lauf 1 geführt ist. In der Axialbohrung des Einsatzkörpers 5 ist ein Zündstift 6 angeordnet, der mit seinem oberen Ende am Boden der Bohrung 4 sein Widerlager findet. Zwischen dem kolbenartigen   Teil 5a des Einsatzkörpers   5 und der Unterseite des Rückstossdämpfungskolbens 2 ist eine   Tellerringfeder   7 eingesetzt.

   Die Länge des Zündstiftes ist so bemessen, dass dieser erst bei erheblichem Zusammendrücken der Feder unten aus dem Einsatzkörper austritt. 



   Zwischen dem Schubkolben 3 und dem Einsatzkörper 5 ist ein Zwischenstück 8 eingesetzt, welches die Kartusche 9 und eine Dosiereinrichtung 10 für die Treibgase der Kartusche enthält. Rückstossdämpfungskolben, Schubkolben und Kartuschenlagerkörper sind axial im Lauf beliebig verschiebbar. Schliesslich ist in einer Ausnehmung des Schubkolbens im Bereich der Laufmündung ein Bolzen 11 eingesetzt, der an seiner Spitze durch eine Lochscheibe 12 im Lauf geführt ist. 



   Wird das Gerät fallengelassen, so vermag der Rückstossdämpfungskolben 2 den Widerstand der Feder 7 

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 nicht zu überwinden, so dass das Auslösen der Kartusche unterbunden bleibt. Wird dagegen mit einem Hammer gegen den   Rückstoedämpfungskolben   2 geschlagen, ohne dass das Gerät und damit die Spitze des Bolzens 11 an einer Beschussstelle anliegt, so kommt es ebenfalls nicht zum   Zusammenrücken   der Feder, weil die Massenkräfte der axial im Lauf beweglichen Teile geringer sind als die Widerstandskraft der Feder.

   Erst wenn das Gerät an einer Wand angesetzt wird und der eingesetzte Bolzen hier einen entsprechenden Widerstand findet, kann durch einen Schlag auf den   RUckstossdämpfungskolben   die Feder zusammengedrückt und damit der Zündstift gegen die Kartusche vorbewegt werden, so dass es zur Auslösung des Schusses kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sicherungseinrichtung für einGerät zumEintreiben vonBolzen in harte Aufnahmewerkstoffe, bei dem die Treibladung einer Kartusche durch einen Hammerschlag auf einen Zündstift gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündstift (6) in einem zweiteilig ausgebildeten Rückstossdämpfungskolben (2,5) gelagert ist, dessen einer dem Kartuschenlager benachbarter Teil (5a), wie an sich bekannt, den ZUndstift führt und dessen anderer Teil den Hammerschlag auf denZtlndstift überträgt, und dass eine Feder (7), insbesondere eine Tellerringfeder, zwischen den beiden gegeneinander verschiebbaren Teilen des Kolbens eingesetzt ist, so dass der Zündstift erst nach Zusammendrücken dieser Feder auf die Kartusche auftreffen kann, wobei die Feder so stark bemessen ist,
    dass auch bei unvorhergesehenen Stössen auf das geladene Gerät, wie z. B. auch beim Fallenlassen, die durch die im Lauf beweglichen Massen dabei ausgeübte Stosskraft nicht zum Zusammendrücken der Feder bis in die Zündlage ausreicht und die Zündung nur bei angesetztem Gerät durch einen Hammerschlag möglich ist.
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