<Desc/Clms Page number 1>
Kippbarer Behälter für den Transport von Schüttgut
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
gemacht worden. Dabei spieltzel dieser Kippvorrichtung mit dem Mitnehmer in Eingriff kommt.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des kippbaren Behälters wird erreicht, dass beim Transport mehrerer Behälter die zur Verfügung stehende Ladefläche vollständig ausgenutzt werden kann, insbeson- dere dadurch, dass die Versteifungsrippen nicht wie bei den bisher bekannten Behältern aussen an densel- ben hinderlich sind und die Behälter auch aufeinandergeschichtet werden können.
Weiterhin ist durch die schrägen Bleche sichergestellt, dass das Gut beim Entleeren des Behälters von allen Seiten her der Öffnung zufliesst und restlos ausgetragen wird. Die Versteifungsrippen verleihen dem
Behälter eine so hohe Festigkeit, dass er aus verhältnismässig dünnen Blechen hergestellt werden kann und dennoch den Anforderungen des rauhen Transportbetriebes gewachsen ist. Auch die Einbuchtungen erhalten durch ihre Verbindung mit den Versteifungsrippen eine hohe Festigkeit, so dass auch ein grosser schwerer
Behälter, ohne dass er nach aussen vorstehende Teile besitzt, bequem von dem Kranbügel erfasst, frei an diesem hängend der Entleerungsstelle zugeführt und hier von Hand oder mechanisch um die Zapfen ge- kippt werden kann.
Die innere Verrippung des Behälters erfüllt demnach eine dreifache Aufgabe, nämlich
Versteifung des Behälters, Verstärkung der Ausbuchtungen und Abstützung der schrägen Schüttbleche.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Erläuterung der Zeich- nung. Diese gibt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Behälters wieder, u. zw. zeigen Fig. l den Behälter im mittleren Längsschnitt während des Transportes zur Entleerungsstelle, Fig. 2 den Behäl- ter in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. l, Fig. 4 eine Einzelheit in vergrö- ssertem Massstab, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4 und Fig. 6 den Behälter in gekippter
Stellung.
Der Behälter 1 ist als Parallelepiped mit quadratischem Querschnitt ausgebildet und weist in der obe- ren Stirnwand 2 eine ebenfalls quadratische Einfüll-und Entleerungsöffnung 3 auf. Sie ist vorteilhaft durch zwei Klappen 4, 5 absperrbar, die mittels je zweier Scharniere 6,7 an der oberen Stirnwand befestigt sind und in der gezeichneten Verschliessstellung so auf dieser aufliegen, dass sie die Öffnung ringsum überdecken.
Zweckmässig ist die Stirnwand in dem Bereich, der als Auflagefläche für die Klappen dient, so weit nach unten eingezogen, dass die Klappen in der Verschliessstellung oben mit dem übrigen Teil der Stirnwand abschliessen. In dieser Stellung werden die Klappen durch zwei Riegel 8,9 gehalten, die auf gegenüberliegenden Seiten derart an der Stirnwand befestigt sind, dass sie beide Klappen erfassen.
Entlang den Rändern der Stirnwand 2, welche die Öffnung 3 begrenzen, sind schräg nach unten gerichtete Bleche 10 angebracht. Sie liegen anderseits an den Seitenwänden des Behälters an und sind mit diesen fest verbunden.
Hiedurch ist die Stirnwand gut gegen die Seitenwände abgestützt. Weiterhin sind innen an jeder Seitenwand senkrecht verlaufende Rippen 11 angeordnet. Diese schliessen sich oben an die schrägen Bleche an und erstrecken sich unten bis an den Behälterboden 12. Hier sind die an gegenüberliegenden Seitenwänden angebrachten Rippen 11 paarweise durch Rippen 13 miteinander verbunden, die ihrerseits an dem Behälterboden 12 befestigt sind. Dabei sind die Übergänge der Rippen 11 auf die Rippen 13 mit solchen Rundungen ausgeführt, dass biegesteife Ecken entstehen. Auf diese Weise verleihen die Rippen den Seitenwänden und dem Boden des Behälters einen so festen Halt, dass diese Teile verhältnismässig dünn bemessen werden können und ohne zusätzliche Aussteifungen alle Anforderungen des Transportbetriebes erfüllen.
Am Boden ist der Behälter mit Aufstellfüssen 15 versehen, die vorteilhaft eine solche Höhe besitzen, dass der Behälter beispielsweise von den Gabeln eines Hubstaplers unterfahren und aufgenommen werden kann. Damit der Behälter gelegentlich ebenfalls in der gekippten Stellung abgesetzt werden kann, weist er zweckmässig auch an seiner oberen Stirnwand entsprechende Füsse 16 auf. Diese sind ausserdem vorteilhaft so ausgebildet und angeordnet, dass sie beim Aufeinanderstapeln mehrerer Behälter in die Füsse 15 des jeweils aufgesetzten Behälters eingreifen. Hiedurch ist eine hohe Standfestigkeit des Stapels sichergestellt.
Schliesslich weist der Behälter etwa in der Mitte zweier gegenüberliegender Seitenwände zylindrische, koaxiale Einbuchtungen 17 auf. Diese dienen zur Aufnahme entsprechender Zapfen 18, die an dem Huborgan eines Förderers, beispielsweise an einem scherenartig ausgebildeten Kranbügel 19, angeordnet sind und mit Spiel in die Einbuchtungen passen. Der Behälter kann auf diese Weise bequem von dem Kranbügel erfasst, frei an den Zapfen 18 hängend transportiert und von Hand um diese gekippt werden. Dabei ist durch die Einbuchtungen der weitere Vorteil gegeben, dass der Behälter weder für den Transport noch für das Kippen nach aussen vorstehende Teile besitzt,
Die zylindrischen Einbuchtungen bieten ferner ein einfaches Hilfsmittel, um den Kippvorgang auf
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1