AT237089B - Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen - Google Patents

Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen

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AT237089B
AT237089B AT915962A AT915962A AT237089B AT 237089 B AT237089 B AT 237089B AT 915962 A AT915962 A AT 915962A AT 915962 A AT915962 A AT 915962A AT 237089 B AT237089 B AT 237089B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen
Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen 
Die Halter für Verbindungen von Erreger-oder Dämpferwicklungen an Polen von Rotoren für grosse Synchronmaschinen wurden bisher im allgemeinen so ausgeführt, dass die Haltebolzen in den Rotor eingeschraubt, oder an diesen angeschraubt wurden. Um die bei langen Polen auftretenden nennenswerten Längenänderungen der Spulen durch Temperaturdehnungen zu berücksichtigen, wurde ein Teilstück des Hal-   ters'als elastisches Glied-bestehend aus geschichtetem Blech-ausgeführt.   Dadurch wurde eine Verschiebung der Halterung gegenüber der Ein- oder Anschraubstelle am Rotor ermöglicht. 



   Die Erfindung hat den Zweck, diese Verschiebung ebenfalls zu ermöglichen, jedoch nicht durch ein relativ teures und viel Platz einnehmendes elastisches Glied des Halters, sondern durch eine billigere und platzsparende gelenkige Befestigung des Haltebolzens am Rotor. 



   Die Erfindung betrifft eine Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen. Unter Rotoren sind Polrader, einschliesslich der Wellenenden, Ventilatoren und Bremsringe zu verstehen. 



   Die Erfindung besteht darin, dass der Haltebolzen mittels eines Gelenkes am Rotor befestigt ist, wobei das Gelenk aus einer zylindrischen Gelenkgabel und einem diese und den Haltebolzen durchdringenden Gelenkbolzen besteht, und dass dieGelenkgabel in einer Bohrung mitRadialschlitz amRotor eingesetzt ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Das Gelenk besteht aus einer Gelenkgabel 2 und einem den Haltebolzen 4 durchdringenden Gelenkbolzen 3. Die Gelenkgabel 2 ist in einer Bohrung 1 am Rotor eingesetzt. 



   Durch diese Erfindung wird erreicht, dass derHaltebolzen in Richtung der grössten Temperaturdehnung   der Pol wicklung   schwenkbar wird. Bei Erwärmung der Wicklungen gibt derHaltebolzen den sich etwas verschiebenden Verbindungen nach. Unerwünschte zusätzliche mechanische Beanspruchungen werden dadurch vermieden. Die Haltebolzen können bei dieser Anordnung in Umfangsrichtung schmal ausgeführt werden und in axialer Richtung dafür beliebig breit, so dass der Lufteintrittsquerschnitt zwischen den Polen gross gehalten werden kann. Dadurch wird eine bessere axiale Ventilation durch die Pollücken erreicht, und gleichzeitig die Festigkeitserfordernisse bei den hohen Zentrifugalkräften erfüllt. 



   In mechanischer Hinsicht ergeben sich Vorteile bezüglich   der Festigkeitsverhältnisse   insofern, als die   Zugkräfte im Haltebolzen symmetrisch   auf die Gelenkgabel und von dieser direkt auf den Rotorkörper übertragen werden. Dadurch entstehen keine unnötigen Biegebeanspruchungen an einer Konsole und keine Scherbeanspruchungen an Befestigungsschrauben oder zusätzlichen Buchsen wie bei einer bekannten Ausführung, bei der ebenfalls ein Schwenken in Achsrichtung möglich ist, die aber in sehr komplizierter Weise durch Anwendung aussen aufgeschraubterKonsolen erreicht wird. 



   Durch das Versenken der Gelenke in Bohrungen des Rotors gewinnt man Platz, so dass die Pole in Umfangsrichtung näher aneinandergerückt werden können. 



   Die Gelenke lassen sich billiger herstellen als elastische Glieder aus geschichtetem Blech. 



   Fabrikationsmässig ist die erfindungsgemässe Ausführung insofern vorteilhaft, als die erforderlichen   Bohr-und Fräsarbeiten   für die Befestigung des Haltebolzens am Rotorkörper geringfügige zusätzliche Arbeiten sind, die zusammen mit den übrigen   Bohr- und   Fräsarbeiten am Rotor für die Polbefestigung ausgeführt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebolzen (4) mittels eines Gelenkes am Rotor befestigt ist, wobei das Gelenk aus einer zylindrischen Gelenkgabel (2) und einem diese und den Haltebolzen (4) durchdringenden Gelenkbolzen (3) besteht, und dass die Gelenkgabel (2) in einer Bohrung (1) mit Radialschlitz am Rotor eingesetzt ist.
AT915962A 1961-11-23 1962-11-21 Befestigung des Haltebolzens bei Querverbindungen zwischen Polwicklungen an Rotoren von Synchronmaschinen AT237089B (de)

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