AT237004B - Verfahren und Anlage zum Beschicken von Wärmöfen mit Walzgut verschiedener Abmessungen - Google Patents

Verfahren und Anlage zum Beschicken von Wärmöfen mit Walzgut verschiedener Abmessungen

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AT237004B
AT237004B AT242662A AT242662A AT237004B AT 237004 B AT237004 B AT 237004B AT 242662 A AT242662 A AT 242662A AT 242662 A AT242662 A AT 242662A AT 237004 B AT237004 B AT 237004B
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AT
Austria
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rolling stock
stack
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straightening
crane
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Application number
AT242662A
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Busch
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Siemag Siegener Masch Bau
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  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


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  Verfahren und Anlage zum Beschicken von Wärmöfen mit
Walzgut verschiedener Abmessungen 
In Walzwerksbetrieben ist es erforderlich, Brammen, Blöcke oder ähnliches Walzgut vor dem Einführen in die Walzwerke auf Walztemperatur zu erwärmen. Für die Ausnutzung der grösstmöglichen Produktionskapazität moderner, mit hohen Walzgeschwindigkeiten arbeitender Walzwerke ist es eine Bedingung, dass jederzeit walzwarme Brammen, Blöcke od. dgl. in genügender Anzahl für das Einführen in die Walzwerke zur Verfügung stehen. Um diesen Forderungen gerecht werden zu können, sind bereits soge- 
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 genden Ende im gleichen Rhythmus walzwarme Brammen, Blöcke od. dgl. ausgestossen werden. Die walzwarmen Brammen, Blöcke od. dgl. können sodann, beispielsweise mittels Rollgängen, den Walzwerken bzw. Walzenstrassen zugeführt werden.

   Den bekannten Stossöfen wird das zu erwärmende Walzgut auf einem quer zur Ofenachse gerichteten Rollgang vor die Einstossseite gebracht und dort durch hydraulisch oder pneumatisch betriebene Drücker vom Rollgang in den Wärmeofen gestossen. Der Einstossseite dieser bekannten Stossöfen sind in der Regel zwei nebeneinander liegende Drücker vorgelagert, die für das Einstossen von Walzgut grosser Abmessungen gemeinsam und für das Einstossen von Walzgut kleiner Abmessungen unabhängig voneinander und wechselweise betätigt werden können.

   Ein beträchtlicher Nachteil der bekannten, in Verbindung mit einem quer gerichteten Zuführrollgang bewirkten Beschickungsart von Stossöfen ergibt sich während des Wechselbetriebes der beiden nebeneinander liegenden Walzgutdrücker,   d. h.   wenn Brammen oder Blöcke kleiner Abmessungen auf zwei nebeneinander liegenden Bahnen in den Stossofen eingestossen werden sollen. Während des Betriebes des, bezogen auf den Laufrichtung des Zu-   führrollganges, ersten Walzgutdrückers   wird nämlich durch diesen der Zuführweg nach dem zweiten Walzgutdrücker blockiert, so dass dem zweiten Walzgutdrücker erst nach dem Zurücklaufen des ersten Walzgutdrückers Walzgut zugeführt werden kann.

   Aus diesem Umstand ergeben sich unvermeidbare und für den Ofenbetrieb unwirtschaftliche Stockungen bei der Beschickung innerhalb kurzer Zeitabstände, die 
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 guttransport wird beim erfindungsgemässen Verfahren ein Laufkran aus einer zwischen der Einstossseite des Wärmofens und dem Ausricht-Bezugspunkt für den Walzgut-Stapel liegenden Nullstellung selbsttätig zunächst zum Abheben eines Walzgut-Einzelstückes über den Walzgutstapel und dann mit dem WalzgutEinzelstück entlang dem vorgewählten Fahrweg für das Absetzen über eine Gleitbahn gefahren wird, von wo er nach dem Absetzen des Walzgut-Einzelstückes in seine Nullstellung zurückgeführt wird.

   Damit die Walzgut-Einzelstücke nach Durchlaufen des vorgewählten, genau festliegenden Fahrweges einstossgerecht auf die durch diesen Fahrweg erreichbare Gleitbahn abgesetzt werden, ist es verfahrenstechnisch von besonderem Vorteil, wenn jeder Walzgutstapel von einem Greiferkran im Bereich des Bezugspunktes abgesetzt und daraufhin durch aufeinanderfolgende Arbeitsgänge selbsttätig in Längsrichtung und in Querrichtung auf den Bezugspunkt ausgerichtet wird. 



   Eine Anlage zur Durchführung dieses Beschickungsverfahrens ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand vor dem mit Walzgut-Gleitbahnen ausgerüsteten Wärmofen und den den Gleitbah-   nen   vorgelagerten Walzgutdrückern eine Plattform mit einer Walzgutstapel-Richtmaschine für das Längsund Querrichten einzelner Walzgutstapel angeordnet ist und dass der Abstand zwischen der Walzgutstapelrichtmaschine und den Walzgut-Gleitbahnen des Wärmofens von einem Laufkran überbrückt wird, welchem eine Steuervorrichtung zugeordnet ist, durch die er selbsttätig aus einer Ruhestellung für das Erfas- sen eines Walzgut-Einzelstückes über die Plattform und für das Absetzen des von dieser abgehobenen
Walzgut-Einzelstückes durch Vorwahl bestimmt über eine der Gleitbahnen führbar ist.

   Bei der Stossofen-
Beschickungsanlage gemäss der Erfindung arbeitet der den Walzguttransport durchführende Laufkran in einer andern Ebene als die Walzgutdrücker, wodurch die nach dem Stossofen führenden Gleitbahnen von oben her in beliebig wählbarer Reihenfolge mit Walzgut besetzt werden können. Ein anderer, sich aus den verschiedenen Arbeitsebenen von Laufkran und Walzgutdrückern ergebender Vorteil liegt darin, dass die zum Absetzen der Walzgutstapel vorgesehene und mit einer Walzgutstapel-Richtmaschine ausgerü- stete Plattform auch in einer von der Arbeitsebene der Walzgutdrücker erheblich abweichenden Ebene liegend vorgesehen werden kann. So ist es beispielsweise möglich, die Plattform erheblich höher liegend als die Walzgutdrücker vorzusehen und dadurch den Raum vor der Einstossseite des Wärmofens für den
Aufbau weiterer Hilfsaggregate freizuhalten. 



   Die Erfindung sei an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt Fig. 1 im Aufriss ein Ausführungsbeispiel einer Walzgut-Beschickungsanlage für Stossöfen nach der Erfindung, Fig. 2 die Walzgut-Beschickungsanlage in Draufsicht und Fig. 3 eine Rückenansicht der Walzgut-Beschickungsanlage für Stossöfen entsprechend der Pfeilrichtung III in Fig. 2. 



   Der Einstossseite eines Stossofens 1 bekannter Bauart ist gemäss den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ein Rost 2 vorgelagert, welcher Gleitbahnen A, B, C bildet (Fig. 2), entlang welchen Walzgut W mittels Walzgutdrückern 3,4 bekannter Bauart in den Stossofen 1 geschoben werden können. Die Gleitbahn A des Rostes 2 erstreckt sich über die ganze Breite des Stossofens 1 und dient in Verbindung mit den beiden gleichzeitig betätigten Walzgutdrückern 3 und 4 zum Einschieben grosser Walzgut-Einzelstücke W in den Stossofen 1. Die Gleitbahnen B und C des Rostes sind zu beiden Seiten der Ofenachse jeweils der halben Ofenbreite zugeordnet und dienen zum Einschieben von kleinen Walzgut-Einzelstücken in den Stossofen 1 in zwei nebeneinander liegenden Reihen.

   Auf die Gleitbahn B werden die Walzgut-Einzelstücke durch den Walzgutdrücker 3 und auf der Gleitbahn C durch den Walzgutdrücker 4 nach   dem Stossofen   hin verschoben. 



   Mit Abstand vor der Einstossseite des Stossofens 1 und vor den dem Rost 2 zugeordneten Walzgutdrükkern 3 und 4 ist ortsfest eine horizontale Plattform 5 angeordnet, auf welcher beispielsweise mittels eines mit einem Greifer ausgerüsteten Hallenkranes 6 (Fig. 1) aus Brammen oder Blöcken bestehende Walzgutstapel WS abgesetzt werden können. Über die Plattform 5 sind je zwei Querrichtbacken 7 und 8 und zwei Längsrichtbacken 9 und 10 einer Walzgutstapel-Richtmaschine 11 verfahrbar. Durch die Querrichtbacken 7 und 8 wird der Walzgutstapel WS quer zur Ofenachse und durch die Längsrichtbacken 9 und 10 parallel zur Ofenachse auf einen gegenüber dem Stossofen 1 genau festliegenden Bezugspunkt X ausgerichtet, wodurch alle übereinander liegenden Brammen oder Blöcke die gleiche Lage relativ zum Bezugspunkt X haben.

   Parallel zur Achse des Stossofens 1 ist auf Kranbahnen 12 die Kranbrücke 13 eines Laufkranes 14 verfahrbar, auf welcher wieder quer zur Ofenachse eine Laufkatze 15 verfahrbar ist. Die Laufkatze 15 ist in bekannter Weise mit einem Hubwerk 16 ausgerüstet, durch welches in einer Führung 17 eine Gleitstange 18 im Heb- und Senksinne verstellbar ist, die an ihrem unteren Ende Greiferglieder 19, beispielsweise Elektromagnete 19, trägt. Die Kranbahnen 12 für den Laufkran 14 haben eine   solche Länge,   dass die Kranbrücke 13 sowohl über die Plattform 5 als auch über den Rost 2 gebracht werden kann. Der Abstand 

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 den Drucktaste vorgewählt.

   Wenn beispielsweise für das Ablegen eines grossen Walzgut-Einzelstückes W auf dem Rost 2 die Gleitbahn A vorgewählt werden soll, ist zu diesem Zweck die mittlere Drucktaste für die Auslösung der entsprechenden Laufkran-Arbeitsfolge zu betätigen. Nachdem dann das Walzgut-Ein-   zelstück   W vom Walzgutstapel WS abgehoben ist und der Elektromotor 26 zum Stillstand kommt, wird durch das Steuerglied c der Steuervorrichtung 27 lediglich der Elektromotor 24 in einem solchen Dreh- sinne eingeschaltet, dass sich die Kranbrücke 13 in Richtung über den Rost 2 bewegt. Sobald die Achse der Führungsstange 18 des Hubwerkes mit dem Bezugspunkt X 1 über dem Rost 2 in Fluchtlage kommt, wird über das mit dem Motor 24 laufende Steuerglied a der Steuervorrichtung 27 der Motor 24 stillgesetzt und der Motor 26 im Senksinne eingeschaltet.

   Das von den Greifergliedern 19 gehaltene Walzgut-Einzel- stück W kommt auf den Rost 2 so zur Auflage, dass seine auf der Plattform 5 mit dem Bezugspunkt X in einer Flucht gelegene Stelle genaue Fluchtlage mit dem Bezugspunkt X 1 am Rost 2 einnimmt.   Über   den mit dem Steuerglied c   zusammenwirkenden Seilentlastungsschalter werden die Greiferglieder   19 abge- schaltet und der Elektromotor 26 für Antrieb im Hubsinne umgeschaltet. In der oberen Hubstellung des
Hubwerkes wird der Elektromotor 26 über das Steuerglied c stillgesetzt und der Elektromotor 24 für die
Rücklaufstellung in seine Nullstellung mit dem Netz verbunden. Das mit dem Elektromotor 24 laufende
Steuerglied a trennt selbsttätig den Elektromotor 24 in der Nullstellung des Laufkranes 14 vom Netz ab. 



   Ist durch Betätigung der für den Kranbetrieb vorgesehenen linken Drucktaste bestimmt worden, dass beispielsweise ein Walzgut-Einzelstück W auf dem Rost2 in den Bereich der Gleitbahn B abgesetzt werden soll, dann wird nach dem auf das Abheben eines Walzgut-Einzelstückes W vom Walzgutstapel WS fol- genden Abschalten des Hubmotors 26 über das Steuerglied c gleichzeitig mit dem Elektromotor 24 auch der Elektromotor 25, u. zw. für einen Antrieb der Laufkatze 15 nach links, eingeschaltet. Mit dem Elek- tromotor 24 läuft das Steuerglied a. während mit dem Elektromotor 25 das Steuerglied b der Steuervorrichtung 27 bewegt wird. Über das Steuerglied a wird der Elektromotor 24 abgeschaltet, sobald die Achse der einen Teil des Hubwerkes bildenden Führungsstange 18 auf einer Höhe mit dem Bezugspunkt X 1 am Rost 2 liegt.

   Das Steuerglied b hingegen bewirkt die Abschaltung des Elektromotors 25 in dem Augenblick, in welchem die Achse der Führungsstange 18 auf die Längsmittelachse der Gleitbahn B trifft. Im Stillstand der beiden Motoren 24 und 25 liegt dann die Achse der Führungsstange 18 in einer Flucht mit dem Bezugspunkt X 2 am Rost 2. In Abhängigkeit von den Steuergliedern a und b wird über dem Bezugspunkt X 2 der Motor 26 im Senksinne des Hubwerkes eingeschaltet und damit das Walzgut-Einzelstück W auf den Rost 2 so abgesetzt, dass seine auf dem Walzgutstapel WS mit dem Bezugspunkt X fluchtende Stelle in Flucht mit dem Bezugspunkt X 2 des Rostes 2 zu liegen kommt.

   Beim Auftreffen des WalzgutEinzelstückes W auf den Rost 2 wird durch den   Seilentlastungsschalter   in Abhängigkeit von dem dem Motor 26 zugeordneten Steuerglied c die Greiferanordnung 19 gelöst und der Elektromotor 26 für Antrieb im Hubsinne umgeschaltet. In der oberen Hubstellung des Hubwerkes wird dann über das Steuerglied c der Hubmotor 26 stillgesetzt, während die Motoren 24 und 25 eingeschaltet werden, um den Laufkran 13 in die Nullstellung zurückzuführen, wo er selbsttätig über die Steuerglieder a und b zum Stillstand gebracht wird.

   Bei der Betätigung der rechten für den Kranbetrieb vorgesehenen Drucktaste folgen auf das Anheben eines Walzgut-Einzelstückes W vom Walzgutstapel WS in Abhängigkeit von Steuergliedern a, b, c der Steuervorrichtung 27 über die Motoren 24,25 und 26 Bewegungsvorgänge in der Weise, dass das WalzgutEinzelstück W auf den Rost 2 im Bereich der Gleitbahn C zur Ablage kommt und die auf dem Walzgut- 
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 bühne leicht die Vorwahl der Beschickungsfolge treffen kann. Während beispielsweise der Laufkran eine durch   vorherigeTastenbetätigung   festgelegte Arbeitsfolge durchführt, ist es möglich, ebenfalls durch einfachen Tastendruck das Einstossen von Walzgut in den Stossofen 1 mittels der Walzgutdrücker zu veranlassen.

   Anderseits ist es möglich, einen zwischenzeitlich auf die Plattform 5 gesetzten Walzgutstapel durch Auslösen der Richtmaschine 11 genau auszurichten. 



   Das genaue Einlaufen des Laufkranes 13 in die Anhebe- bzw. Absetzstellungen für die Walzgut-Einzelstücke W wird sichergestellt, indem kurz vor dem Erreichen dieser Stellungen die Motoren auf eine niedrigere Frequenz umgeschaltet und dadurch mit entsprechend verringerter Geschwindigkeit betrieben werden. Auch dem Hubmotor 26 kann eine solche Frequenzumschaltung zuteil werden, um ein sanftes Absetzen der Walzgut-Einzelstücke W auf dem Rost 2 zu bewirken. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Beschicken von Wärmöfen mit Walzgut verschiedener Abmessungen, bei welchem wählbar entweder Walzgut grosser Abmessungen auf einer die ganze Ofenbreite einnehmenden Gleitbahn oder Walzgut kleiner Abmessungen auf mehreren über die Ofenbreite verteilten Gleitbahnen durch Walzgutdrücker in den Wärmofen eingestossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Walzgutstapel (WS) auf einen gegenüber dem Wärmofen   (1)   festliegenden Bezugspunkt (X) ausgerichtet wird und dann von diesem Walzgut-Einzelstücke (W) in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen abgehoben sowie nach der Einstossseite (2) des Wärmofens   (1)   gefahren werden, wobei für das Absetzen jedes Walzgut-Einzelstückes (W) vor dem Wärmofen   (1)   durch Vorwahl des Fahrweges eine der Gleitbahnen (A, B, C)

   bestimmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Laufkran (14) aus einer zwischen der Einstossseite (2) des Wärmofens (1) und dem Ausricht-Bezugspunkt (X) für den Walzgutstapel (WS) liegenden Nullstellung selbsttätig zunächst zum Abheben eines Walzgut-Einzelstückes (W) über den Walzgutstapel (WS) und dann mit dem Walzgut-Einzelstück (W) entlang dem vorgewählten Fahrweg für das Absetzen über eine Gleitbahn (A, B, C) gefahren wird, von wo er nach dem Absetzen des Walzgut-Einzelstückes in seine Nullstellung zurückgeführt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Walzgutstapel (WS) von einem Zangenkran (6) im Bereich des Bezugspunktes (X) abgesetzt und daraufhin durch aufeinander- EMI5.1 EMI5.2 Querrichtung (7, 8) auf den Bezugspunkt(WS) angeordnet ist und dass der Abstand zwischen der Walzgutstapel-Richtmaschine (11) und den Walz- gut-Gleitbahnen (A, B, C) des Wärmofens (1) von einem Laufkran (14) überbrückt wird, welchem eine Steuervorrichtung (27, a, b, c), durch die er selbsttätig aus einer Ruhestellung für das Erfassen eines Walzgut-Einzelstückes (W) über die Plattform (5) und für das Absetzen des Walzgut-Einzelstückes durch Vorwahl bestimmt über eine der Gleitbahnen (A, B, C) führbar ist.
    5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (27) mit Steuergliedern (a, b, c) ausgerüstet ist, durch die der Laufkran (14) nach Absetzen jedes Walzgut-Einzelstükkes (W) auf eine der Gleitbahnen (A, B, C) selbsttätig in seine Ruhestellung rückführbar ist.
    6. Anlage nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (27) des Laufkranes (14) ein an sich bekanntes, mit jedem der Laufkran- (Fahr- und Hub-) Antriebe gekoppeltes Kopierwerk ist, mittels welchem die Kranbewegungen in festliegender Reihenfolge um- oder abschaltbar sind.
    7. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzgutstapel-Richtmaschine (11) zwei kraftangetriebene Richtbacken (7,8) für das Querrichten und zwei Richtbacken (9, 10) für das Längsrichten des Walzgutstapels (WS) besitzt, von denen jeweils die sich gegenüberliegenden synchron gegeneinander nach einem Bezugspunkt (X) der Plattform (5) verfahrbar sind.
AT242662A 1961-04-05 1962-03-26 Verfahren und Anlage zum Beschicken von Wärmöfen mit Walzgut verschiedener Abmessungen AT237004B (de)

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