AT236243B - Stoßstange für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Stoßstange für KraftfahrzeugeInfo
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Description
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Stossstange für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Stossstange für Kraftfahrzeuge, welche aus mindestens einem verformbaren elastischen Band besteht und an ihren Enden in einem mit dem tragenden Teil des Kraftfahrzeuges verbundenen Träger eingespannt ist.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, zum Abfangen frontaler Stösse an Stelle einer starren Stossstange Seile, Ketten oder Riemen zu spannen, die an ihren Enden in allenfalls nachgiebigen Lagern festgehalten sind. Diese Einrichtungen haben sich in der Praxis nicht durchgesetzt, da sie das Aussehen der Vorderfront des Fahrzeuges nachteilig beeinflussen und ausserdem die Stösse nicht in dem zu erwartenden Ausmasse dämpfen.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wird eine Stossstange der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss das Band aus Gummi, Kunststoff od. ähnl. dehnbaren Material besteht und an seinen Enden in je einem am tragenden Teil des Kraftfahrzeuges zweckmässig verstellbar befestigten starren Spannbock eingespannt ist, wobei zwecks Einstellung der Vorspannung des Bandes mindestens eines der beiden Enden desselben im Spannbock längsverschieblich angeordnet ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Stossstange beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Hälfte einer für kleine Fahrzeuge bestimmten Stossstange in Seitenansicht mit axial geschnittener Lagerstelle, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine.
Ansicht in der Richtung des Pfeiles A in Fig. 1, Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer Stossstange für grössere Kraftfahrzeuge in ähnlicher Ansicht wie Fig. l, Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie die der Fig. 1 und
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B. Lastkraftwagen,Fig. 8 eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform der Lagerstelle der Stossstange, Fig. 9 eine Vorderansicht des Trägers der Lagerstelle nach Fig. 8 und Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 8.
Die Stossstange besteht aus elastischem, verformbarem, zweckmässig metallfreiem Material, z. B.
Gummi, Kunststoff od. dgl. und weist in der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 einen schlanken Körper 1 auf, welcher an seinen freien Enden Gabelform 2 besitzt, wobei die Schenkel 3, 4 horizontal liegen und je mit einer um eine gemeinsame lotrechte Achse zentrisch liegenden Bohrung 5 versehen sind. Zwischen den beiden Schenkeln 3, 4 ist das Auge 6 einer Augenschraube 7 eingesetzt, deren Gewindebolzen 8 die Stirnwand 9 eines, das gegabelte Ende der Stossstange 1 einschliessenden Spannbockes 10 durchsetzt und am Aussenende eine Mutter 11 aufgeschraubt hat, welche sich gegen die Stirnwand 9 abstützt. Ein Bolzen 12 durchsetzt die zweckmässig ausgebuchsten Bohrungen 5 und das Auge 6 der Augenschraube 7.
DerBolzen 12 ist so lang, dass das gegabelte Ende 2 im Spannbock 10 in der Längsrichtung der Stossstange gerade noch verschoben werden kann. Der Spannbock 10 ist zweckmässig an einer, z. B. mit dem Rahmen des Fahrzeuges verbundenen Traverse 13 befestigt.
DurchVerstellen der Mutter 11 kann die Spannung der Stossstange 1 und damit auch ihre Dämpfungseigenschaft geändert bzw. eingestellt werden.
Bei derAusführungsform nachFig. 4 ist eine aus zweiTeilen l', l"bestehende Stossstange vorgesehen, zwischen deren einander gegenüberliegenden Endverstärkungen 2', das Auge d der Augenschraube 7 zu liegen kommt. Die übrigen Merkmale sind ebenso wie die Funktion der einzelnen Teile der Stossstange und ihrer Lagerung die gleichen wie bei der Konstruktion nach den Fig. 1-3.
Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 5 liegt gegenüber der Konstruktion nach Fig. l der einzige Unterschied darin, dass die Stossstange aus einem Breitband besteht, das gegebenenfalls
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auch in der Mitte geteilt sein kann.
Die Stossstange kann aber auch jeden beliebig andern, für den einzelnen Fall vorteilhaften Quer- schnitt erhalten. Die Enden der Stossstange sind so ausgebildet, dass sie im wesentlichen die Höhe des Innenraumes des Spannbockes ausfüllen, eine Bewegung derselben im Spannbock jedoch nicht hindern. Zweckmässig kann, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, das stirnseitige Ende des Spannbockes mit einer Haube 22 aus elastischem Material verkleidet sein, welche zwecks Abdeckung des aus dem Spannbock herausragenden Endes des Gewindebolzens 8 über einen Teil der Stirnwand 9 verlängert sein kann, wobei sie gleichzeitig durch ihre Abrundung gegen seitliches Anfahren Widerstand leistet.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8-10 ist der durch die Bohrungen 5 der verstärkten Enden 2 der Stossstange 1 geführte Bolzen als Kopfschraube 12'ausgeführt, welche die Seitenwände 14, 15 des Spannbockes 10 durchsetzt und letzteren über Tragstege 16 mit dem Fahrzeugunterbau verbindet. Im Tragsteg 16 ist ein in derLängsrichtung der Stossstange verlaufender Schlitz 17 vorgesehen, in welchem der Bolzen 12'zwecks Einstellung der Spannung der Stossstange verschoben werden kann. Durch Anziehen einer am Bolzen 12'aufgeschraubten, sich über eine Beilagscheibe 19 am Steg 16 abstützenden Mutter 18 wird die Stellung des Spannbockes 10 fixiert.
Um eine Verdrehung desselben bei einer Stossdämpfung durch die Stossstange 1 zu verhindern, sind an den beiden einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Steg 16 ste- hendenSeitenwänden des Spannbockes 10 Schienen 20 vorgesehen, welche am Steg 16 angeschweisst sind. Zwischen dem Spannbock 10 und dem Steg 16 ist eine Lage 21 elastischen Materials angeordnet, um eine Verschiebung zu erschweren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stossstange für Kraftfahrzeuge, welche aus mindestens einem verformbaren elastischen Band besteht und an ihren Enden in einem mit dem tragenden Teil des Kraftfahrzeuges verbundenen Träger eingespannt
EMI2.1
ten starren Spannbock (10) eingespannt ist, wobei zwecks Einstellung der Vorspannung des Bandes mindestens eines der beiden Enden desselben im Spannbock (10) längsverschieblich angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Stossstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das längsverschieblich gelagerte Ende desBandes mit einer Augenschraube (7) gelenkig verbunden ist, deren Gewindebolzen (8) die Stirnwand (9) des Spannbockes (10) durchsetzt und aussen mit einer, sich an der Stirnwand abstützenden, zur Einstellung der Spannung des Bandes dienenden Mutter (11) versehen ist.3. Stossstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbock (10) mittels einer Schraube (12') in einem Schlitz (17) eines tragenden Teiles des Fahrzeugaufbaues längsverschieblich gelagert ist, welche eine in dem im Spannbock (10) eingesetzten Ende des Bandes vorgesehene Bohrung (5) durchsetzt.4. Stossstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite des das Ende des Bandes aufnehmenden Spannbockes (10) mit einer Haube (22) aus elastischem Material versehen ist.5. Stossstange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem längsverschieblichen Spannbock (10) und dem ihn haltenden Träger eine Lage elastischen Materials (21) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT886562A AT236243B (de) | 1962-11-12 | 1962-11-12 | Stoßstange für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT886562A AT236243B (de) | 1962-11-12 | 1962-11-12 | Stoßstange für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT236243B true AT236243B (de) | 1964-10-12 |
Family
ID=3609189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT886562A AT236243B (de) | 1962-11-12 | 1962-11-12 | Stoßstange für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT236243B (de) |
-
1962
- 1962-11-12 AT AT886562A patent/AT236243B/de active
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