AT235939B - Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte - Google Patents

Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte

Info

Publication number
AT235939B
AT235939B AT964762A AT964762A AT235939B AT 235939 B AT235939 B AT 235939B AT 964762 A AT964762 A AT 964762A AT 964762 A AT964762 A AT 964762A AT 235939 B AT235939 B AT 235939B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sound
arrangement according
electrical devices
projections
pressure gas
Prior art date
Application number
AT964762A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Application granted granted Critical
Publication of AT235939B publication Critical patent/AT235939B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte 
Die Erfindung betrifft eine Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte, bei denen der   geräuscherzeugende Vermischungseffekt   eines unter Druck stehenden Gares, das bei Schalt- oder sonstigen Vorgängen in die   Aussenatmosphäre   oder   in Gasräume   mit unterschiedlichen Drücken strömt, verhindert wird. 



   Elektrische, mit Gasdruck betätigte Schaltgeräte rufen beim Schalten bekanntlich unangenehme Geräusche hervor, die zum grossen Teil auf den plötzlichen Austritt des Löschgases aus dem Auspuff der Schaltkammern, aus Behältern, Ventilen od. dgl. zurückzuführen sind. 



   Auf verschiedene Arten hat man versucht, diese Geräusche abzuschwächen, beispielsweise mit Hilfe eines Absorptionsdämpfers, der im wesentlichen aus einem mit schallschluckenden Material ausgekleideten Dämpferkanal besteht, dessen durch die akustische Forderung nach grossem Umfang bedingte Abmessungen den strömungstechnischen Forderungen gegenüberstehen, und der infolge seiner Ausmasse daher für Druckgasschalter kaum geeignet ist. 



   Auch der sogenannte Interferenzdämpfer, bei dem die Auspuffströmung durch einzelne, parallele, verschieden lange Kanäle geführt wird, wodurch gegenseitig dämpfende Interferenzen entstehen, bietet keine   zufriedenstellendeLösung.   Die bekannten Schalldämpfer sind im allgemeinen in einem besonderen Auspufftopf, der an dem Löschkammerkopf befestigt ist, untergebracht. 



   Schliesslich sind auch die bekannten Kühleinrichtungen für die auf der Abströmseite der Schaltkammern austretenden Schaltgase, sowie die auf der Zuführungsseite zu den Schaltstellen verwendeten Beruhigungseinrichtungen, nur in bescheidenem Masse für eine wirksame Schalldämpfung geeignet. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine billige und einfache Lösung zur Schalldämpfung anzugeben, welche trotz kleiner Abmessungen eine wirksame Geräuschverminderung erlaubt. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass der die Löschkammerköpfe und bzw. oder die Entlüftungsventile   umschliessende   Gehäuseteil als Schalldämpfer mit mehreren Austrittsstutzen ausgebildet ist, wobei letztere schalldämpfende Einsätze enthalten. 



   Der bei der Betätigung eines der genannten Schalter bzw. Geräte impulsartig   auf tretende Druckstoss   des im Löschkammerkopf bzw. am getrennten Einschaltventil freiwerdenden Druckgases sucht den Weg durch die amLöschkammerkopf bzw. amEinschaltventil   angeordnetenaustrittsstutzen   hindurch ins Freie. Schon die Aufteilung des Gasstromes in einzelne Teilströme und die Lenkung dieser Teilströme mit verschieden langen Strömungswegen in die einzelnen Austrittsstutzen der Schalldämpfer führen erfindungsgemäss eine Abschwächung der   entstehenden Geräusche   herbei, die durch   das Vorhandensein besondererEinsätze   in den Austrittsstutzen noch stärker wirksam sind. 



   Nach der Erfindung können in den schalldämpfenden Einsätzen der Austrittsstutzen zahnartige Vorsprünge vorhanden sein, die einen im Sinne der zu lösenden Aufgabe günstigen Einfluss auf die beim Ausströmen des Druckgases auftretenden Schallfrequenzen insofern ausüben, als durch sie eine zusätzliche Schwächung des   geräuscherzeugenden Vermischungseffektes hervorgerufen   wird. Von Versuchen her ist bekannt, dass Ausströmdüsen mit schwachen Längswellen oder dünnen Schlitzen längs der Strahlrohrwandung eine weit grössere Schallminderung verursachen als beispielsweise Düsen mit Kreisquerschnitt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal unterscheiden sich die in den schalldämpfenden Einsätzen der Austrittsstutzen angeordneten Vorsprünge in ihrer Ausführung und Anzahl voneinander. Dies bedeutet, dass beispielsweise in einem Einsatz eine kleinere Anzahl breiter Vorsprünge vorhanden ist, während ein anderer am selben Löschkammerkopf befindlicher Einsatz eine grössere Anzahl schmaler Vorsprünge enthält. Ebenso ist die Ausführungsform der Vorsprünge unterschiedlich, denn diese können z. B. an der Innenwand des Einsatzes etwa wie Zähne verlaufen, sie können aber auch ähnlich den Speichen eines Rades angeordnet sein und beliebigartige   und beliebig viele Ansätze   aufweisen.

   Die in den schalldämpfenden Einsätzen der Austrittsstutzen vorhandenen Vorsprünge sind erfindungsgemäss deshalb in der beschriebenen Weise ausgeführt und angeordnet, weil sie auf verschiedene Schallfrequenzen des von dem ausströmenden Druckgas   hervorgerufenen Geräusches   abgestimmt sind und somit   mehrere Schallfrequenzen des Geräusches   abschwächen. 



   Gemäss der Erfindung kann der Löschkammerkopf zusätzlich mit schallschluckendem Material ausgekleidet sein, um in Verbindung mit den beschriebenen Ausführungsmöglichkeiten der Schalldämpfungsanordnung ein Höchstmass an Wirkung zu erreichen. 



   In Fig. l ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schalldämpfungsanordnung schematisch wie-   dergegeben. Der in Pfeilrichtung ankommende Druckgasstrom 1 geht in Teilströme   entsprechend der Anzahl der am   Löschkammerkopf 2   angeordneten Austrittsstutzen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 über, wobei diese Unterteilung und. die verschieden langen Wege bereits eine Schallminderung hervorrufen. Die Stutzen   3 - 9   selbst enthalten Einsätze, in deren   Durchlassräumenzahnartige   oder speicherartige Vorsprünge verschiedenster Ausführungen angeordnet sind. In Fig. 2a und 2b sind zwei   Ausführungsmöglichkeiten   dargestellt.

   Bei dem Beispiel der Fig. 2a verläuft die Innenwand des Einsatzes in Zähnen 10 mit zwischen diesen liegenden Zahnlücken 11, während die Vorsprünge 12 beim Beispiel der Fig. 2b, die mit zahnartigen Ansätzen 13 versehen sein können, ähnlich den Speichen eines Rades gestaltet sind. Die dadurch entstandenen Durchlassräume 14 und 15 für das Druckgas sind ebenfalls sehr unterschiedlich mit dem Zweck, auf bestimmte Schallfrequenzen des ausströmenden Druckgases hemmend zu wirken und damit eine weitere Geräuschminderung hervorzurufen. 



   Fig. 3 zeigt im Teillängsschnitt in einem weiteren Beispiel die Anwendung einer erfindungsgemässen Ausführungsmöglichkeit der beschriebenen Schalldämpfungsanordnung bei einem Druckgasschalter für Höchstspannung. Die auf   der Isolatorsäule   16   sitzendenlöschkammern   17   tragen an ihren Enden   die Löschkammerköpfe 18, von denen der Einfachheit halber jedoch nur einer dargestellt ist. Der Längsschnitt lässt deutlich die drei Ausstrittsstutzen 3, 4 und 5 erkennen,   die Bestandteile des Löschkammerkopfes 18 sind   und nach   der Erfindung schalldämpfendeEinsätze enthalten. Die zuletzt genannten Teile sindin derZeich-   nung jedoch weggelassen, da sie die Übersichtlichkeit stören würden. Das im Löschkammerkopf 18 frei- 
 EMI2.1 
 mindertes Geräusch.

   Mit der im Löschkammerkopf 18 angebrachten schallschluckenden Masse 19 wird eine zusätzliche Dämpfung des Entlüftungsgeräusches erzielt. 



   In Fig. 4 ist eine Ansicht des Druckgasschalters in Pfeilrichtung A gezeigt, aus der die Anordnung der Austrittsstutzen 6 und 7 hervorgeht. 



   Bei vielen Druckgasschaltern wird der Einschaltvorgang dadurch eingeleitet, dass Druckkammern, durch deren unter Druck stehenden Gasinhalt der Schalter in geöffnetem Zustand gehalten wird, plötzlich durch entsprechende Ventile entlüftet werden. In solchen Fällen kann nach der Erfindung die gleiche Anordnung wie in Fig. 3 und Fig. 4 beschrieben, auch Bestandteil der Entlüftungsventile für den Einschaltvorgang sein und z. B. unmittelbar am Fuss des Hohlisolators 16 in ähnlicher Weise wie am Löschkammerkopf 18 angebracht werden. Es ist auch möglich, die Schalldämpfer in Gestalt eines Ringes um den Aus-   lassstutzen   herum vorzusehen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte, bei denen der   geräuscherzeugende Vermischungseffekt   eines unterDruck stehenden Gases, das bei Schalt- oder sonstigen Vorgängen in die Aussenatmosphäre oder in Gasräume mit unterschiedlichen Drücken strömt, vermindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der die Löschkammerköpfe und bzw. oder die Entlüftungsventile umschliessende Gehäuseteil als Schalldämpfer mit mehreren Austrittsstutzen ausgebildet ist, wobei letztere schalldämpfende Einsätze enthalten.

Claims (1)

  1. 2. Schalldämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsstutzen <Desc/Clms Page number 3> derart am Gehäuseteil angeordnet sind, dass sich verschieden lange Strömungswege ergeben.
    3. Schalldämpfungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den schalldämpfenden Einsätzen der Austrittsstutzen zahnartige und bzw. oder speicherartige Vorsprünge vorhanden sind.
    4. Schalldämpfungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die in den schalldämpfendenEinsätzen derAustrittsstutzen vorhandenen Vorsprünge inAusführung undAnzahl unterscheiden und auf verschiedene Schallfrequenzen abgestimmt sind.
    5. Schalldämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Löschkammerköpfe und bzw. oder dieEntlüftungsventile umschliessende Gehäuseteil zusätzlich mit schallschluckendem Material ausgekleidet ist.
AT964762A 1961-12-12 1962-12-10 Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte AT235939B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE235939X 1961-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235939B true AT235939B (de) 1964-09-25

Family

ID=5899360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT964762A AT235939B (de) 1961-12-12 1962-12-10 Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235939B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3111383A1 (de) Schalldaempferanordnung
DE2160473A1 (de) Das Mithören dämpfende Zu- und Ablufteinrichtung in Lüftungsanlagen
DE2129981A1 (de) Luftauslassschalldaempfer
DE2035121B2 (de) Druckreduziervorrichtung
DE2232559A1 (de) Schalldaempfer zum vermindern der durch ausstroemende gase erzeugten geraeusche
DE1476492B2 (de) Aus einer Brennkraftmaschine und einer angetriebenen Maschine bestehendes Aggregat
DE1476632B2 (de) Resonator-Schalldämpfer
DE2827279C2 (de) Abluftschalldämpfer für tragbare pneumatische Eintreibgeräte
DE2521416A1 (de) Schallgedaempfter axialventilator
AT235939B (de) Schalldämpfungsanordnung für Druckgasschalter und ähnliche elektrische Geräte
DE7514249U (de) Schalldämmvorrichtung für Staubsauger
DE1222142B (de) Schalldaempfungsanordnung fuer Druckgasschalter
EP2082138B1 (de) Druckluft-schalldämpfer für pneumatische anwendungen
CH402302A (de) Schalldämpfvorrichtung für Staubsauger und ähnliche Geräte
DE2128632C3 (de) Schalldämpfer für Hochspannungs-Druckgasschalter
DE970378C (de) Schalldaempfer mit einem aus zwei schellenartig gezogenen Schalen bestehenden sowie in einen Mantel eingesetzten Innenrohr
EP2476871A2 (de) Auspuffanordnung zur Verwendung mit einem Verbrennungsmotor
DE2015826C3 (de) Schwingungsdämpfer zum Dämpfen von Druckstollen In einem Flüssigkeitsstrom
DE1294393B (de) Auspufftopf fuer Kraftfahrzeuge
DE3632553C1 (de) Vorrichtung zur UEberdruckbegrenzung fuer innerhalb eines Geschosses angeordnete Brennkammern
DE893593C (de) Schalldaempfereinrichtung fuer Ansaugen bzw. fuer Auspuff von Luft oder anderen Gasen
DE2516841A1 (de) Auspuffschalldaempfer fuer kraftfahrzeuge
DE19841567C1 (de) Lüftungskanal mit Schalldämpfungselement
DE587547C (de) Schalldaempfer
DE3530866A1 (de) Anschlussrohr fuer raumbelueftungsgeraete