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System mit binärer Speicherung von in prüfbarem
Code übertragenen Zeichen
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tigkeiten der Signalfrequenzen der einen Gruppe mit'l, 2, 4 und 8 und die Wertigkeiten der Signalfrequenzen der andern Gruppe mit 0, 1, 2 und 3 festgelegt sind. Zu einer vom Stand des Binärspeichers unabhängigen Auswertung bestimmter Zeichengruppen ist eine UND-Schaltung vorgesehen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass ein Zweifrequenz-Zweigruppencode mit je vier Signalfrequenzen gewählt ist, bei dem die Wertigkeiten der Signalfrequenzen der andern Gruppe mit 12, 8, 4 und 2 festgelegt sind. DieCodezeichen sind für die Ziffernwerte 1... 14 durch die Komplementwerte 15... 2 des Binärspeichers gegeben.
Als Binärspeicher ist ein normaler vierstufiger Binärzähler vorgesehen, der vor der Einspeicherungder durch dasCodezeichengegebenenBinärzahl über einen besonderen Eingang in die Nullstellung gebracht ist, so dass bei Einspeicherung des Komplementwertes des Ziffernwertes die Ablesung des Binärzählers durch Zuleitung der dem Ziffernwert entsprechende Anzahl vonlmpulsen über den Impulseingang
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die Empfangs- und Speichereinrichtung angeschaltet, so dass unter der Kontrolle einer Wahlausscheideein- richtung die vomTastwahl-Teilnehmer gesendetenCodezeichen direktauf dieEingänge derBinärzähler gelangen, und die vom Nummemschalter-Teilnehmer gesendeten Wahlimpulse über den Impulseingang den Binärzähler weiterschalten.
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<tb>
<tb> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4el2 <SEP> + <SEP> e8 <SEP> = <SEP> a8 <SEP> + <SEP> a4
<tb> e12 <SEP> + <SEP> e8 <SEP> = <SEP> a8 <SEP> + <SEP> a4 <SEP>
<tb> e12 <SEP> + <SEP> e8 <SEP> = <SEP> a3-t-a4
<tb> el2 <SEP> + <SEP> e8 <SEP> = <SEP> a8 <SEP> + <SEP> a4
<tb>
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dabei stets darauf zu achten, dass die Zuordnung der Wertigkeiten so getroffen wird, dass möglichst alle Signale durch direkte Parallelsteuerung der Binärstufen erreicht werden. Dabei ist es oft von Vorteil, die Anzahl der Signalfrequenzen zu erhöhen und verschiedene Signale nicht für die Übertragung auszunutzen.
So zeigt sich z. B. bei dem (2 aus 5)-Code, dass für die Ziffer 7 eine Umwandlung erforderlich ist, bei dem (2 aus 6)-Code jedoch ohne Umwandlung bereits zwölf Signale übertragen und binär gespeichert werden können. Da in derFernsprech-Vermittlungstechnik meist Sonderzeichen benötigt werden, liegt es also nur an der Auswahl der richtigen Codezeichen für die Ziffernübertragung um den Speicheraufwand auf der Empfangsseite möglichst klein zu halten.
Die Erfindung wird an Hand der Fig. 1-17 näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die Ziffern 1-15 in binä-
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einrichtung in prüfbarem Tonfrequenzcode und mit dekadischen Gleichstromimpulsen, Fig. 10 und 11 die Signalzuordnung für einen (2 aus 6)-Code, Fig. 12 und 13 die Signalzuordnung für einen (2 aus 5)-Code, Fig. 14 und 15 die Signalzuordnung für einen (2 aus 6)-Code, mit Speicherung im Komplementwert, Fig. 16 die Rangierung bei dem Zweifrequenz-Zweigruppencode (2 x 1 aus 4) mit Speicherung im Ziffernwert unter gleicher Signalzuordnung wie Fig. 7 und Fig. 17 die Umwandlung einer Binärzahl in einen (2 aus 5)-Code.
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quenzen fl-f4 werden mit 1, 2, 4, 8 und die Wertigkeiten für die Frequenzen f5-f8 mit 0, 1, 2, 3 festgelegt. Wie Fig.
4 zeigt steuert der Signalempfänger der Frequenz f4 die Stufe 23, die Frequenz f8 die Stufen 20 und 21 usw. Die Fig. 5 zeigt, dass auf diese Weise die Zeichen 1-11 ohne Code-Umwandlungseinrichtung durch einfache Rangierung im Binärcode dargestellt werden können. Das Zeichen 7 aus den Frequenzen f3 und f8 steuert die Stufen 20, 21 und 2z um. Die Addition der Einzelsummanden ergibt den gespeichertenBinärwert 7. Die Signale 12-16 können nicht durch den Speicher ausgewertet werden. Das Zeichen13 würde wieder eine 4 anzeigen. Über einfache UND-Schaltungen, die jeweils von den zwei beteiligten Signalempfängern gesteuert werden, lassen sich diese Signale auswerten.
In Fig. 6 und 7 sind die Zuordnungen für einen Zweifrequenz-Zweigruppencode zu entnehmen, der sich für Speicherung im Komplementwert eignet. Die Wertigkeiten werden mit 3, 2, 1, 0 sowie 12, 8, 4, 2
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Die Signale 15 und 16 müssen auch hier wieder über UND-Schaltungen ausgewertet werden.
Fig. 8 zeigt einen Binärzähler, der als Binärspeicher verwendet werden kann. Die Anzeige des Zäh- lerstandes wird durch die niederohmigen Stufentransistoren B11, B21, B41 und B81 vorgenommen. Vor der
Einspeicherung einer Information wird der Zähler durch einen positiven Impuls auf die Eingangsleitung NS in die Ausgangsstellung gebracht. Dabei sind alle Transistoren B10, B20, B40 und B801eitend, dieTransisto- ren B11, B21, B41 und B81 nicht leitend. Wird ein Zeichen empfangen. dann werden die zugeordneten Eingänge B1, B2, B4 oder B8 angesteuert. Durch Anlegen von Erdpotential durch denEmpfangskontaktwird der Kondensator im Basiskreis der Stufentransistoren B11, B21, B41 oder B81 entladen und damit die Um- steuerung dieser Transistoren eingeleitet.
Wie schon in den Fig. 4-7 gezeigt wurde, werden die vier Eingänge des Binärzählers mit den Empfängerausgängen in verschiedener Weise verbunden. Die Rangierung hängt von dem verwendeten Übertragungscode ab und von der Art wie gespeichert werden soll. Bei einer Einspeicherung des Komplementwertes bietet der Binärzähler als Binärspeicher den Vorteil, dass bei der Ausspeicherung der Zähler über den Impulseingang J in seine Endstellung gebracht werden kann. Die Anzahl der dazu eingegebenenimpulse entspricht dabei demZiffernwert des übertragenen Zeichens. Das Erreichen der Endstellung (B10. B20, B40 und B80 nicht leitend) wird daran erkannt, dass das Potential-U2 am Ausgang ES nicht mehr auftritt.
InFernsprech-Vermittlungsanlagen dieTastwahl-Teilnehmer TTln und auch Nummernschalter-TeilnehmerNTln angeschlossen haben, bietet der Binärzähler als Binärspeicher weitere Vorteile. Für die Speicherung der in dekadischer Impulsfolge oder im prüfbaren Code übertragenen Wahlinformationleanndie- selbe Speichereinheit verwendet werden. Dies wird in der Fig. 9 schematisch dargestellt. Das Register Reg enthält neben den Tonfrequenzempfängern TonE eine Wahlausscheideeinrichtung WA, die die Art des angeschalteten Teilnehmers kennzeichnet. Ist ein Tastwahl-Teilnehmer mit dem Register verbunden, dann wird beim ersten gesendeten Codezeichen der Binärzähler parallel angesteuert. Durch die Codekontrolleinrichtung CK wird der Empfang eines richtigen Codezeichens bestätigt.
Die Wahlausscheideeinrichtung WA erhält daraus dasKriterium"Tastwahl"und veranlasst über den Ausgang TW die Fortschaltekette FK den nächsten Speicher von BZ anzuschalten. Auf diese Weise werden Zeichen für Zeichen in der gewünschten Form gespeichert. Ist jedoch ein Nummernschalter-Teilnehmer NTln mit dem Register verbunden, dann arbeiten die Tonfrequenzempfänger bei der Informationsübertragung nicht. Die Schleifenunterbrechungen werden direkt von der Wahlausscheideeinrichtung WA erkannt und über den Impulsausgang NJ auf den Impulseingang J des Binärspeichers BZ gegeben. Das Kriterium"Nummernschalterwahl" bleibt am Ausgang NW so lange anstehen, bis die Impulsfolge abgelaufen ist. Erst danach wird über die Fortschaltekette FK der nächste Binärspeicher aufnahmebereit geschaltet.
Auf diese Weise ist es also möglich, die verschiedenartigen Wahlinformationen in gleicher Form zu speichern ohne eine Umsetzerschaltung aufwenden zu müssen. Die Speicherung im Ziffernwert oder Komplementwert hängt von der Weiterverwendung der gespeicherten Informationen ab. Es lässt sich der Binärspeicher durch die empfangenen Wahlimpulse auch vom Endwert zurückstellen, so dass auch hiebei die Speicherung im Komplementwert vorliegt.
Fig. 10 und 11 zeigen die Signalzuordnung für einen (2 aus 6)-Code. Bei der Wahl der Wertigkeiten von 0, 1, 2, 3, 4 und 8 für die Signalfrequenzen fol-fou lassen sich die Signale 1-12 direkt in Binärform ein- speichern. Für die Signale 13-15 sind einfache UND-Schaltungen erforderlich. In Fig. 12 und 13 ist die Signalzuordnung für den (2 aus 5)-Code mit den Wertigkeiten 0, 1, 2, 4 und 8 der Signalfrequenzen fl-f5
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angegeben. Hier zeigt sich, dass nur das Signal 7 aus den Frequenzen f4 und f5 nicht direkt umgewandelt werden kann, da sonst die Speicherung eines Wertes 12 erfolgen würde.
Aus diesem Grunde ist den Signalfrequenzen f4 und f5 eine UND-Schaltung Uo zugeordnet, die beim Anstehen dieses Signals die Stufen 20 und 21 umsteuert und über eine exklusive ODER-Schaltung EOo die Umsteuerung der Stufe 2s verhindert. Auf diese Weise wird das Signal 7 auch in die binäre 7 umgewandelt. Die exklusive ODER-Schaltung wird benötigt, da die Umsteuerung der Stufe 23 bei Markierung beider Eingänge nicht erfolgen darf.
Auf ähnliche Weise erfolgt die Umwandlung eines (2 aus 6)-Codes in die Komplement-Binärform.
Die Signalzuordnung und die Rangierung zwischen den Empfängerausgängen und den Binärspeichereingängen sind in den Fig. 14 und 15 dargestellt. Bei der Bewertung der Signalfrequenzen fl-f6 mit den Gewichten 12, 8, 4, 3, 2 und 1 ergibt sich der Speicherwert in dem entsprechenden Komplementwert. Eine Umwandlung ist nur für das Zeichen 8 vorzusehen. Den Empfängerausgängen der Signalfrequenzen fl und
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<tb>
<tb> el2 <SEP> + <SEP> eS <SEP> = <SEP> aS <SEP> + <SEP> a4 <SEP>
<tb> e12 <SEP> + <SEP> eS <SEP> = <SEP> aS <SEP> + <SEP> a4
<tb> el2 <SEP> + <SEP> eS <SEP> = <SEP> aS <SEP> + <SEP> a4 <SEP>
<tb> el2 <SEP> + <SEP> e8 <SEP> = <SEP> a8 <SEP> +a4 <SEP>
<tb>
erfüllt.
Der Empfänger ausgang el2 markiert, der Ausgang e8 nicht markiert, hat die Umsteuerung der Stufen 23 ùnd 22 über die Eingänge a8 und a4 zur Folge usw.
In Fig. 16 sind für die Zweifrequenz-Zweigruppencode nach Fig. 7 die Rangierung und die Umwandlungseinrichtungen angegeben, damit derselbe Übertragungscode in Binärform gespeichert wird. Die Bewertung der Signalfrequenzen wird mit 1, 2, 3, 4 für die eine Gruppe und mit 0, 4, 8 und 10 für die andere Gruppe festgelegt (vgl. Zeile B, Fig. 7). Nur für das Signal 8 ist bei binärer Speicherung eine Umwandlung erforderlich. Beim Anstehen der Signalfrequenzen f4 und f6 ist sicherzustellen, dass die Binärstufe 22 nicht, dafür jedoch die Binärstufe 23 umgesteuert wird. Diese Umwandlung erfogt durch die zusätzliche exklusive ODER-Schaltung E01 und die UND-Schaltung Ul.
InFig. 17 ist schliesslich angegeben, wie ein in Binärform gespeicherter Ziffernwert in einfacher Weise in den entsprechenden (2 aus 5)-Wert umgewandelt werden kann. Die Signalzuordnung ist entsprechend den Wertigkeiten 0, 1, 2, 4 und 8 der Signalfrequenzen fl-f5 nach Fig. 12 vorgenommen. Aus den Signalen ist abzuleiten, dass die Signalfrequenz fl nur dann einzuschalten ist, wenn eine Binärstufe 20, 21, 22 oder
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EO1, E02,PATENTANSPRÜCHE :
1. System zur tonfrequenten Übertragung von Signalen z. B. Wählzeichen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mittels Zeichen, die einem prüfbaren Frequenzcode entnommen sind und die zur Auswertung in binären Speichern gespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Signalfrequenz eine bestimmte Wertigkeit zugeordnet ist und an jeden Ausgang der diese Frequenzen auswertenden Tonfrequenzempfänger, direkt sinstellbare Binärspeicher vorzugsweise über eine Fortschaltekette anschaltbar sind, wobei zur Verhinderung der Mehrfachansteuerung eines Binärspeichers als Signale ausschliesslich Codezeichen ohne Wiederholung dienen.
2. System nach Ansprucn 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe (2 aF 4 = 6) der Wertigkeiten der an einem Zeichen beteiligten Signalfrequenzen dem Ziffernwert (6) des Zeichens entspricht.