AT235828B - Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur

Info

Publication number
AT235828B
AT235828B AT609562A AT609562A AT235828B AT 235828 B AT235828 B AT 235828B AT 609562 A AT609562 A AT 609562A AT 609562 A AT609562 A AT 609562A AT 235828 B AT235828 B AT 235828B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
parts
catalyst
carboxylic acids
preparation
Prior art date
Application number
AT609562A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Schenk
Albrecht Dr Wallis
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Priority to AT609562A priority Critical patent/AT235828B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT235828B publication Critical patent/AT235828B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Lösung des Umsetzungsgutes erheblich. Die Klärwirkung erreicht hiebei die Wirksamkeit von Aktivkohle. 



   Die Arbeitsweise nach der Erfindung bringt neben einer wesentlichen Vereinfachung und Verbilligung des Verfahrens eine Erhöhung der Ausbeute, da die im kohligen Rückstand aus der thermischen Umsetzung 
 EMI2.1 
 noch eingeschlossenenKreislauf in das Verfahren zurückgeführt werden. 



   Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile. 



     Beispiel l :   Bei der Aufarbeitung eines Gemisches, das durch thermische Umsetzung von 363 Teilen Dikaliumphthalat und 8, 6 Teilen Cadmiumcarbonat bei einer Reaktionstemperatur von 435 C und einem Kohlendioxyddruck von 10 at gewonnen wurde, erhält man nach dem Behandeln des Umsetzungsgutes mit Wasser unter Rühren eine dunkelgefärbte, sehr schlecht filtrierbare Lösung mit einem pH-Wert von 10, 4, in welcher der in Wasser unlösliche Anteil als schwarzer Rückstand suspendiert ist. Durch langsames Einleiten von Kohlendioxyd wird die auf   70 - 800C   aufgeheizte Lösung unter weiterem Rühren auf einen pH-Wert von 8, 1 eingestellt. Dabei flocken die kolloidalen Farbkörper aus, und man erhält eine farblose und klare Lösung der carbonsauren Salze, welche sich gut filtrieren lässt.

   Auf dem Filter verbleibt ein kohleartiger Rückstand, der neben einem hohen Wassergehalt und dem als Katalysator zugesetzten Cadmium auch noch eingeschlossene, neutrale carbonsaure Salze enthält. Die Analyse des koh- 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 63 <SEP> Teile
<tb> Cadmium <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> Teile
<tb> Dikaliumterephthalat <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> Teile
<tb> Dikaliumphthalat <SEP> 1. <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb> Kaliumbenzoat <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> Teile
<tb> in <SEP> Säuren <SEP> Unlösliches <SEP> 10. <SEP> 8 <SEP> Teile
<tb> Kalium <SEP> in <SEP> anderer <SEP> Form,
<tb> im <SEP> wesentlichen <SEP> als <SEP> Carbonat <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> Teile
<tb> 
 
Während aus der Filtratlösung die Terephthalsäure durch Ausfällung mit Mineralsäure oder im Hinblick auf eine quantitative Kaliumrückführung durch Freisetzung der Säure nach dem in der österr.

   Patentschrift Nr. 193868 beschriebenen Verfahren mit einer Ausbeute von   94%   der Theorie, bezogen auf das angewandte, umlagerungsfähige Phthalat, erhalten wird. ergibt der kohlige Rückstand nach dem Trocknen auf einem Walzentrockner bei 1300C 31 Teile eines schwarzen, staubförmigen Pulvers, das den gesamten Katalysator enthält. Es wird mit Hilfe eines Intensivmischers in eine   22% igue   Dikaliumphthalatlösung bei einer Temperatur von etwa 1100C so eingerührt, dass auf 31 Teile Trockenpulver 363 Teile Dikaliumphthalat entfallen. Nach der Zerstäubung der Salzmischung in einem Sprühverdampfer zu einem Trockenpulver und einem Schüttgewicht von etwa 0, 55 bis 0, 65 wird erreicht. dass in jedem umsetzungsfähigen Phthalatkorn gleichzeitig je ein Katalysatorpartikelchen enthalten ist.

   Das stark'hygroskopische Kaliumsalzgemisch wird dann in einer Nachtrocknung bei etwa 2500C auf einen Feuchtigkeitsgehalt unter   0. 010/0   gebracht und erneut der Isomerisierungsreaktion unterworfen. Nach dem Aufarbeiten des thermischen Umsetzungsproduktes, das in derselben Weise, wie oben beschrieben, erfolgt, werden 239, 5 Teile reine Terephthalsäure erhalten. Der den Katalysator enthaltende kohleartige Trockenschlamm enthält   diesmal 2. 40/0 in Säuren unlösliche Anteile, bezogen auf das eingesetzte trockene Umsetzungsgemisch, ein Anteil, der selbst nach wochenlanger weiterer Rückführung des Katalysatorpulvers in den Kreisprozess   in der oben beschriebenen Form konstant bleibt.

   Lediglich die im Betrieb aufgetretenen Verschüttverluste müssen durch gelegentlich Zuführung von Cadmiumcarbonat in der Weise gedeckt werden, dass der im Umsetzungssalzgemisch enthaltene Cadmiumanteil auf etwa 1, 5% gehalten wird. Auch die Isomerisierungsausbeute an Terephthalsäure bleibt konstant zwischen 94 und   70/0   der Theorie. 



     Beispiel 2 :   Ein rohes Umsetzungsprodukt, das im wesentlichen aus Dikaliumterephthalat besteht und durch thermische Disproportionierung von 240 Teilen Kaliumbenzoat und 18 Teilen Zinkbenzoat als Katalysator bei einer Reaktionstemperatur von 4450C und einemKohlendioxyddruck von 31 at in bekannter Weise erhalten wurde, wird in 920 Teilen Wasser bei etwa   800C   unter Rühren gelöst.

   Hiebei wird der nach der Umsetzungsreaktion in Form eines   Zinkoxyd-Zinkcarbonatgemisches   vorliegende Katalysatoranteil durch den bei der thermischen Umsetzung infolge Abbaureaktion gebildeten Carbonatanteil vollständig in basisches Zinkcarbonat   übergeführt.'Anschliessend   wird die alkalisch reagierende Lösung von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dem Ungelösten, das den Katalysatoranteil zusammen mit etwas feinverteiltem, kohleartigem Rückstand enthält, abfiltriert. Der wasserunlösliche Filterrückstand wird zum Herauslösen des in ihm noch enthaltenen Dikaliumterephthalats mit 50 Teilen heissem Wasser ausgewaschen. 



   Die Ausfällung und Isolierung der Terephthalsäure aus der klaren Filtratlösung wird nach dem in der österr. Patentschrift Nr. 193868 beschriebenen Ausfällungsverfahren mit Hilfe von Benzoesäure durchgeführt. Man erhält hiebei 113, 5 Teile reiner Terephthalsäure. 



   Selbstverständlich kann man auch, wie in Beispiel 1 angegeben, die alkalisch reagierende Terephthalatlösung vor der Abtrennung des wasserunlöslichen Rückstandes bis kurz vor Erreichung des Neutralpunktes abpuffern, z. B. durch Einleiten von Kohlendioxyd oder Ansäuern mit Benzoesäure oder Phthalsäure, um dadurch die weitere Aufarbeitung zu erleichtern. In diesem Falle kann dann die Abtrennung des kohleartigen Katalysatorrückstandes auch mit Hilfe eines Separators vorgenommen werden. 



   Der wasserunlösliche Rückstand, der neben kohleartigen Stoffen mit saurer Natur und etwas eingeschlossenem Dikaliumterephthalat sowie Kaliumbenzoat auch den gesamten   Katalysatoranteil   als Zinkcarbonat in äusserst feinverteilter Form enthält und, durch den hohen Wassergehalt von etwa   60%   bedingt, in Form einer Paste vorliegt, wird anschliessend ohne weitere Aufarbeitung direkt wieder als Katalysator neuem Ausgangssalz für die thermische Disproportionierung zugegeben. Hiezu rührt man den schwarzen, pastösen Katalysatorrückstand in die aus der Ausfällung der Terephthalsäure stammenden Kaliumbenzoatlösung zu, zerstäubt die Suspension in einem Sprühverdampfer und führt das trockene Salzgemisch ohne weiteren Katalysatorzusatz wieder der thermischen Umsetzung zur   Überführung   in Dikaliumterephthalat zu.

   Selbst auch bei mehrmaliger Wiederholung einer derartigen   Rückführung   des Katalysators wird keine Ausbeuteverminderung festgestellt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur durch Erhitzen von Alkalisalzen anderer cyclischer Carbonsäuren in Gegenwart von Katalysatoren bei gewöhnli-   chem   oder erhöhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator den gegebenenfalls getrockneten   Filterrückstand.   der beim Filtrieren einer wässerigen oder wasserhaltigen, allenfalls mittels einer Säure, beispielsweise durch Einleitung von Kohlendioxyd, auf einen niedrigeren pH-Wert, insbesondere auf einen pH-Wert von 9 bis 8, eingestellten Lösung des Reaktionsgemisches einer vorherigen Charge anfiel, verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Katalysator als staubförmiges Pulver in der Lösung der Ausgangscarbonsäuresalze vor deren Zerstäubung zum trockenen Ausgangssalzgemisch suspendiert.
AT609562A 1962-07-27 1962-07-27 Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur AT235828B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT609562A AT235828B (de) 1962-07-27 1962-07-27 Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT609562A AT235828B (de) 1962-07-27 1962-07-27 Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235828B true AT235828B (de) 1964-09-25

Family

ID=3582814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT609562A AT235828B (de) 1962-07-27 1962-07-27 Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235828B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1667627C3 (de) Verfahren zur Herstellung von aktiven Ton oder !einteiliger Kieselsäure
DE958920C (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure bzw. deren Salzen bzw. deren Derivaten aus Kaliumbenzoat
EP0098483B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Blei- und Zinkcyanuraten
DE886143C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonerde
DE1134783B (de) Verfahren zur Herstellung von mit Siliciumdioxyd ueberzogenen Bariummetaborat-Pigmenten
AT235828B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsäuren aromatischer Natur
DE1160410B (de) Verfahren zur Herstellung von Vanadium, Kieselsaeure, Natrium und Kalium enthaltenden Katalysatoren fuer die katalytische Oxydation von Schwefeldioxyd zu Schwefeltrioxyd
DE1144254B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen cyclischer Carbonsaeuren aromatischer Natur durch Erhitzen von Alkalisalzen anderer cyclischer Carbonsaeuren
DE936036C (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure
DE1963728B2 (de) Verfahren zum alkylieren von 3,4,9,10perylentetracarbonsaeurediimid bei gleichzeitiger umwandlung in eine pigmentform
CH408896A (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen cyclischer Carbonsäuren durch thermische Umsetzung von Salzen anderer cyclischer Carbonsäuren
DE1443938C3 (de) Verfahren zur Oligomerisation ungesättigter Fettsäuren
WO1995005421A1 (de) Leukoindigo-präparationen in granulatform
DE519828C (de) Verfahren zur Gewinnung von OEl aus stark wasserhaltigen Fischstoffen
DE955598C (de) Verfahren zur Herstellung aromatischer Oxycarbonsaeuren
DE2818151B1 (de) Verfahren zur Herstellung rieselfaehiger,anorganischer Ammonium- und Alkalisalze
DE1113817B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaethylenpolysulfid durch Umsetzen anorganischer Polysulfide mit AEthylenchlorid in Gegenwart von Schutzkolloiden
AT232981B (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen oder aromatischen Diacylperoxyden
DE1924069C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Magnesiumnatrium-
DE853632C (de) Verfahren zur Gewinnung von Karotin
AT146818B (de) Verfahren zur Darstellung ungesättigter aliphatischer Alkohole oder ihrer Derivate.
DE525068C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten aus Sulfitcellulosepech
AT144031B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren.
AT164539B (de) Verfahren zur Herstellung von Trockenfleisch und Trockenfleisch enthaltenden Konserven
DE1568663A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlepapierwachsen