AT235564B - Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern

Info

Publication number
AT235564B
AT235564B AT96861A AT96861A AT235564B AT 235564 B AT235564 B AT 235564B AT 96861 A AT96861 A AT 96861A AT 96861 A AT96861 A AT 96861A AT 235564 B AT235564 B AT 235564B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
steam
foam
production
molds
pressure vessel
Prior art date
Application number
AT96861A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT235564B publication Critical patent/AT235564B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/20Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases
    • C21B2100/22Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases by reforming
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/20Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases
    • C21B2100/26Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases by adding additional fuel in recirculation pipes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/40Gas purification of exhaust gases to be recirculated or used in other metallurgical processes
    • C21B2100/44Removing particles, e.g. by scrubbing, dedusting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/60Process control or energy utilisation in the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/64Controlling the physical properties of the gas, e.g. pressure or temperature

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Herstellung von   Schaumkörpers   
Schaumfähige Kunststoffe, wie z. B. das unter dem Handelsnamen Styropor bekannte Polystyrol haben die Eigenschaft, beim Erwärmen über den Erweichungspunkt (der bei Styropor bei   65-70   C   liegt) ihr Volumen stark zu vergrössern und eine mikroporöse Struktur anzunehmen. Diese Porenbildung beruht auf der Volumenzunahme eines im Rohmaterial homogen verteilten flüchtigen Treibmittels. 



   Schaumstoffe, die-wie Polystyrol-auf Grund ihrer chemischen Struktur praktisch keine Feuchtigkeit aufnehmen, werden vorzugsweise nach der bekannten Dampfstossmethode geschäumt. Dazu bedient man sich einer metallischen Schäumform, in die das körnige, eventuell vorgeschäumte Material eingefüllt wird. Boden und Deckel einer derartigen   Schäumform   enthalten beispielsweise einen Dampfraum mit einer Zuführung für den Heissdampf und einer Vielzahl von Düsen für den Eintritt des Dampfes in das Innere der Schäumform. Die Schäumform kann auch mit Perforierungen versehen und mit einer glockenförmigen Vorrichtung, in die Heissdampf eingeleitet wird, abgedeckt sein.

   Der in die Vorrichtung eingeblasene Heissdampf dringt durch die Perforierungslöcher bzw. die Düsen in die   Schäumform   ein, kommt direkt mit dem Rohmaterial in Berührung und erwärmt dasselbe sehr schnell. Da der Dampf nur der Erwärmung, nicht aber einer mechanischen oder chemischen Aufblähung des Schaumstoffes dient, sind solche Düsen auch entbehrlich. Nach dieser Erwärmung wird zur Kühlung kaltes Wasser in die Vorrichtung geleitet. 



   Diese bekannten Verarbeitungseinrichtungen haben den Nachteil, dass sie ausschliesslich oder überwiegend von Hand bedient werden müssen und eine Schäumform stets nur zur Durchführung eines einzigen, aus verschiedenen Verfahrensstufen bestehenden Schäumungsprozesses ausgenutzt werden kann. 



  Die nacheinander von Hand zu steuernden Verfahrensstufen und vor allem das Entleeren und Neubeladen der einzelnen Schäumformen nach jedem Prozess sind vor allem bei der Massenfertigung von   Schaumkörpern   zeitraubend und unwirtschaftlich. Ausserdem ist das Bedienungspersonal ständig dem aus den Fugen der Vorrichtung entweichenden Dampf ausgesetzt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen. Erreicht wird dies durch eine Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern nach der Dampfstossmethode, die erfindungsgemäss aus einem mehrere Schäumformen fassenden zylindrischen Druckkessel mit sich selbsttätig öffnenden,   schliessenden   und verriegelnden stirnseitig angeordneten Türen besteht, welcher Kessel einen Dampfanschluss, einen Kaltwasseranschluss, einen Druckluftanschluss sowie einen Wasserauslass aufweist, und bei welcher im Inneren des Kessels parallel zu seiner Achse Laufschienen vorgesehen sind,

   wobei mit Hilfe einer an sich bekannten Programmsteuerung die Durchführung der bei der Dampfstossmethode erforderlichen Verfahrensschritte einschliesslich des Beschickens und Wiederentleerens des Kessels mit den Schäumformen in der gewünschten   Reihen- und Zeitfolge   selbsttätig erfolgt, und dass gegebenenfalls ein die   Schäumformen   tragender Transportwagen auf den Laufschienen bewegbar angeordnet ist. 



   Die Anordnung von Türen auf jeder Stirnseite des Druckbehälters ermöglicht einen schnellen Chargenwechsel, weil-entweder per Hand oder, wenn erwünscht, auch mittels der genannten Programmsteuerung - gleichzeitig die fertiggeschäumte Charge auf der einen Seite herausgerollt und die inzwischen vorbereitete neue Charge auf der andern Seite in den Druckbehälter hineingerollt werden kann. 



   Die   erfindungsgemässe   Einrichtung ermöglicht die gleichzeitige Verarbeitung einer grösseren Anzahl von Schäumformen pro Arbeitsgang. Ausserdem sind nur sehr geringe Unterbrechungszeiten zwischen aufeinanderfolgenden Schäumungsprozessen erforderlich, da gleichzeitig die   fertiggeschäumte   Charge durch die eine stirnseitige Tür des Druckbehälters heraus- und die neue Charge durch die andere stirnseitige Tür des Druckbehälters in denselben hineingefahren werden kann. Die Reihenfolge der Verfahrensstufen innerhalb eines derartigen Druckbehälters kann ohne weiteres auf einem Programmwählautomaten an sich bekannter Bauart eingestellt werden, der durch Knopfdruck eingeschaltet wird. Danach sind keine weiteren Handgriffe und auch keine Überwachung durch einen Arbeiter erforderlich. 



   Da der Dampfdruck in der erfindungsgemässen Einrichtung höher sein kann als in bisher bekannten Einrichtungen, erfolgt die Erwärmung des schaumfähigen Stoffes besonders schnell. Schliesslich wird durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die   erfindungsgemässe   Einrichtung jegliche Dampfbildung im Arbeitsraum vermieden, da der Dampf im Druckbehälter stets vollständig kondensiert wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 im Querschnitt. 



   Der z. B. für 3 atü dimensionierte Druckbehälter 1 hat an jeder Stirnseite eine aufklappbare Tür 2 und 3, die durch nicht gezeichnete pneumatische oder hydraulische Vorrichtungen geöffnet bzw. geschlossen werden können. Die Schienen 4 dienen zur Führung eines die hier nicht dargestellten   Schäumformen   tragenden, ebenfalls nicht näher dargestellten Wagens, der bei geöffneten Türen entweder von der einen oder der andern Seite in den Druckbehälter 1 hineingerollt werden kann. Ferner sind vorhanden : ein Dampfanschluss 5, ein Kaltwasseranschluss 7, ein Druckluftanschluss   6,   ein Manometeranschluss 8, ein Sicherheitsventilanschluss 9 und ein Wasserauslass 10. 



   Das Kaltwasser wird durch die beiden mit dem Druckluftanschluss 6 verbundenen Sprührohre 11 gleichmässig über den ganzen Innenraum des Druckbehälters 1 verteilt. An einem Wasserstandanzeiger 12 lässt sich die Höhe des Wasserspiegels ablesen. 



   Nach dem Einfahren des beladenen Wagens in den Behälter laufen, von einer nicht gekennzeichneten Programmsteuerung selbsttätig nacheinander ausgelöst, folgende Vorgänge   ab :   Schliessen der Türen 2 und 3, Einlass von Dampf durch den Dampfanschluss 5, Unterbrechung der Dampfzufuhr nach Erreichen eines bestimmten Druckes, Einlass von Kaltwasser über den Kaltwasseranschluss 7 und die Sprührohre 11, Öffnen des Kaltwasseranschlusses 7 nach Sinken des Überdruckes im Behälter infolge der Kondensation des Dampfes auf Atmosphärendruck, Unterbrechung der Wasserzufuhr, Öffnen des Drucklufteinlasses 6, so dass das Kühlwasser aus dem Druckbehälter 1 herausgedrückt und gleichzeitig eine Nachkühlung erreicht wird.

   Schliesslich erfolgt nach Ablauf des Wassers und Rückgang des durch die Druckluft erzeugten Überdruckes auf atmosphärischen Druck das Öffnen der Türen 2 und 3 und die   fertiggeschäumte   Charge wird heraus-sowie gleichzeitig die neue Charge hineingefahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern nach der Dampfstossmethode, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einem mehrere Schäumformen fassenden zylindrischen Druckkessel (1) mit sich EMI2.1 führung der bei der Dampfstossmethode erforderlichen Verfahrensschritte einschliesslich des Beschickens und Wiederentleerens mit den Schäumformen in der gewünschten Reihen- und Zeitfolge selbsttätig erfolgt, und dass gegebenenfalls ein die Schäumformen tragender Transportwagen auf den Laufschienen (4) bewegbar angeordnet ist.
    Österreichische Stastsdruckerel.
AT96861A 1960-02-19 1961-02-06 Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern AT235564B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE235564T 1960-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235564B true AT235564B (de) 1964-09-10

Family

ID=29722383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT96861A AT235564B (de) 1960-02-19 1961-02-06 Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235564B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1073196B (de) Verfahren zur Herstellung eines zelligen länglichen Produktes
DE3836875A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von formlingen aus expandierbaren kunststoffpartikeln
DE3603108A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von formlingen aus aufgeschaeumtem kunststoff
EP0111469B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorschäumen von Kunststoffen
DE2160854A1 (de) Verfahren zum inneren kuehlen eines durch blasen hergestellten gegenstandes
DE1300205B (de) Verfahren zum Umsetzen von Sandformen
DE2922314A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formkoerpern aus schaeumbaren thermoplastischen kunststoffen
AT235564B (de) Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern
DE3720992A1 (de) Verfahren und anlage zum bestrahlen von oberflaechen, insbesondere von kontaminierten oberflaechen
CH235339A (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kunstharzpressmischungen.
DE2317152A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von schaumstoff, insbesondere polyurethanschaumstoff, aus einem fliessfaehigen reaktionsgemisch
DE1504590C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Formkörpers aus Schaumkunststoff
EP1225991B1 (de) Verfahren zur aufbereitung von giessereiformsand
DE2327268A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von formkoerpern aus expandierbarem polystyrolschaum
DE2620303A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aushaerten von sandformen oder sandkernen
DE19534147C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Porenbetonkörpern
EP0629491A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrteiligen Formteilen aus expandierbarem Kunststoffgranulat und damit hergestellten Formteilen
DE4023549A1 (de) Verfahren zur innenauskleidung von rohrleitungen
CH642903A5 (de) Verfahren zum herstellen von formkoerpern aus geschaeumtem kunststoff, wie z.b. geschaeumtem polystyrol.
DE2519792A1 (de) Verfahren zur herstellung von leichtbeton
DE1805694A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Perlen aus geschaeumten Thermoplasten
DE2903495C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Formkörpern aus geschäumtem Kunststoff, insbesondere aus geschäumten Polystyrol
DE1262567B (de) Vorrichtung zum Strangpressen von geschmolzenen Polymeren in der Form eines Folienschlauches
DE3144370A1 (de) Verfahren zum ausschaeumen der kammern von hohlblocksteinen mit polystyrolschaum
DE2726542C3 (de) Verfahren zum Vorschäumen von treibmittelhaltigen Teilchen aus einem thermoplastischen Schaumkunststoff