AT235564B - Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung von SchaumkörpernInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpers Schaumfähige Kunststoffe, wie z. B. das unter dem Handelsnamen Styropor bekannte Polystyrol haben die Eigenschaft, beim Erwärmen über den Erweichungspunkt (der bei Styropor bei 65-70 C liegt) ihr Volumen stark zu vergrössern und eine mikroporöse Struktur anzunehmen. Diese Porenbildung beruht auf der Volumenzunahme eines im Rohmaterial homogen verteilten flüchtigen Treibmittels. Schaumstoffe, die-wie Polystyrol-auf Grund ihrer chemischen Struktur praktisch keine Feuchtigkeit aufnehmen, werden vorzugsweise nach der bekannten Dampfstossmethode geschäumt. Dazu bedient man sich einer metallischen Schäumform, in die das körnige, eventuell vorgeschäumte Material eingefüllt wird. Boden und Deckel einer derartigen Schäumform enthalten beispielsweise einen Dampfraum mit einer Zuführung für den Heissdampf und einer Vielzahl von Düsen für den Eintritt des Dampfes in das Innere der Schäumform. Die Schäumform kann auch mit Perforierungen versehen und mit einer glockenförmigen Vorrichtung, in die Heissdampf eingeleitet wird, abgedeckt sein. Der in die Vorrichtung eingeblasene Heissdampf dringt durch die Perforierungslöcher bzw. die Düsen in die Schäumform ein, kommt direkt mit dem Rohmaterial in Berührung und erwärmt dasselbe sehr schnell. Da der Dampf nur der Erwärmung, nicht aber einer mechanischen oder chemischen Aufblähung des Schaumstoffes dient, sind solche Düsen auch entbehrlich. Nach dieser Erwärmung wird zur Kühlung kaltes Wasser in die Vorrichtung geleitet. Diese bekannten Verarbeitungseinrichtungen haben den Nachteil, dass sie ausschliesslich oder überwiegend von Hand bedient werden müssen und eine Schäumform stets nur zur Durchführung eines einzigen, aus verschiedenen Verfahrensstufen bestehenden Schäumungsprozesses ausgenutzt werden kann. Die nacheinander von Hand zu steuernden Verfahrensstufen und vor allem das Entleeren und Neubeladen der einzelnen Schäumformen nach jedem Prozess sind vor allem bei der Massenfertigung von Schaumkörpern zeitraubend und unwirtschaftlich. Ausserdem ist das Bedienungspersonal ständig dem aus den Fugen der Vorrichtung entweichenden Dampf ausgesetzt. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen. Erreicht wird dies durch eine Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern nach der Dampfstossmethode, die erfindungsgemäss aus einem mehrere Schäumformen fassenden zylindrischen Druckkessel mit sich selbsttätig öffnenden, schliessenden und verriegelnden stirnseitig angeordneten Türen besteht, welcher Kessel einen Dampfanschluss, einen Kaltwasseranschluss, einen Druckluftanschluss sowie einen Wasserauslass aufweist, und bei welcher im Inneren des Kessels parallel zu seiner Achse Laufschienen vorgesehen sind, wobei mit Hilfe einer an sich bekannten Programmsteuerung die Durchführung der bei der Dampfstossmethode erforderlichen Verfahrensschritte einschliesslich des Beschickens und Wiederentleerens des Kessels mit den Schäumformen in der gewünschten Reihen- und Zeitfolge selbsttätig erfolgt, und dass gegebenenfalls ein die Schäumformen tragender Transportwagen auf den Laufschienen bewegbar angeordnet ist. Die Anordnung von Türen auf jeder Stirnseite des Druckbehälters ermöglicht einen schnellen Chargenwechsel, weil-entweder per Hand oder, wenn erwünscht, auch mittels der genannten Programmsteuerung - gleichzeitig die fertiggeschäumte Charge auf der einen Seite herausgerollt und die inzwischen vorbereitete neue Charge auf der andern Seite in den Druckbehälter hineingerollt werden kann. Die erfindungsgemässe Einrichtung ermöglicht die gleichzeitige Verarbeitung einer grösseren Anzahl von Schäumformen pro Arbeitsgang. Ausserdem sind nur sehr geringe Unterbrechungszeiten zwischen aufeinanderfolgenden Schäumungsprozessen erforderlich, da gleichzeitig die fertiggeschäumte Charge durch die eine stirnseitige Tür des Druckbehälters heraus- und die neue Charge durch die andere stirnseitige Tür des Druckbehälters in denselben hineingefahren werden kann. Die Reihenfolge der Verfahrensstufen innerhalb eines derartigen Druckbehälters kann ohne weiteres auf einem Programmwählautomaten an sich bekannter Bauart eingestellt werden, der durch Knopfdruck eingeschaltet wird. Danach sind keine weiteren Handgriffe und auch keine Überwachung durch einen Arbeiter erforderlich. Da der Dampfdruck in der erfindungsgemässen Einrichtung höher sein kann als in bisher bekannten Einrichtungen, erfolgt die Erwärmung des schaumfähigen Stoffes besonders schnell. Schliesslich wird durch <Desc/Clms Page number 2> die erfindungsgemässe Einrichtung jegliche Dampfbildung im Arbeitsraum vermieden, da der Dampf im Druckbehälter stets vollständig kondensiert wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 im Querschnitt. Der z. B. für 3 atü dimensionierte Druckbehälter 1 hat an jeder Stirnseite eine aufklappbare Tür 2 und 3, die durch nicht gezeichnete pneumatische oder hydraulische Vorrichtungen geöffnet bzw. geschlossen werden können. Die Schienen 4 dienen zur Führung eines die hier nicht dargestellten Schäumformen tragenden, ebenfalls nicht näher dargestellten Wagens, der bei geöffneten Türen entweder von der einen oder der andern Seite in den Druckbehälter 1 hineingerollt werden kann. Ferner sind vorhanden : ein Dampfanschluss 5, ein Kaltwasseranschluss 7, ein Druckluftanschluss 6, ein Manometeranschluss 8, ein Sicherheitsventilanschluss 9 und ein Wasserauslass 10. Das Kaltwasser wird durch die beiden mit dem Druckluftanschluss 6 verbundenen Sprührohre 11 gleichmässig über den ganzen Innenraum des Druckbehälters 1 verteilt. An einem Wasserstandanzeiger 12 lässt sich die Höhe des Wasserspiegels ablesen. Nach dem Einfahren des beladenen Wagens in den Behälter laufen, von einer nicht gekennzeichneten Programmsteuerung selbsttätig nacheinander ausgelöst, folgende Vorgänge ab : Schliessen der Türen 2 und 3, Einlass von Dampf durch den Dampfanschluss 5, Unterbrechung der Dampfzufuhr nach Erreichen eines bestimmten Druckes, Einlass von Kaltwasser über den Kaltwasseranschluss 7 und die Sprührohre 11, Öffnen des Kaltwasseranschlusses 7 nach Sinken des Überdruckes im Behälter infolge der Kondensation des Dampfes auf Atmosphärendruck, Unterbrechung der Wasserzufuhr, Öffnen des Drucklufteinlasses 6, so dass das Kühlwasser aus dem Druckbehälter 1 herausgedrückt und gleichzeitig eine Nachkühlung erreicht wird. Schliesslich erfolgt nach Ablauf des Wassers und Rückgang des durch die Druckluft erzeugten Überdruckes auf atmosphärischen Druck das Öffnen der Türen 2 und 3 und die fertiggeschäumte Charge wird heraus-sowie gleichzeitig die neue Charge hineingefahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern nach der Dampfstossmethode, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einem mehrere Schäumformen fassenden zylindrischen Druckkessel (1) mit sich EMI2.1 führung der bei der Dampfstossmethode erforderlichen Verfahrensschritte einschliesslich des Beschickens und Wiederentleerens mit den Schäumformen in der gewünschten Reihen- und Zeitfolge selbsttätig erfolgt, und dass gegebenenfalls ein die Schäumformen tragender Transportwagen auf den Laufschienen (4) bewegbar angeordnet ist.Österreichische Stastsdruckerel.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT96861A AT235564B (de) | 1960-02-19 | 1961-02-06 | Einrichtung zur Herstellung von Schaumkörpern |
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