AT235510B - Grundgestell für Kombinationsmöbel - Google Patents

Grundgestell für Kombinationsmöbel

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AT235510B
AT235510B AT178663A AT178663A AT235510B AT 235510 B AT235510 B AT 235510B AT 178663 A AT178663 A AT 178663A AT 178663 A AT178663 A AT 178663A AT 235510 B AT235510 B AT 235510B
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Austria
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AT178663A
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English (en)
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Karl Fostel
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Karl Fostel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Grundgestell für Kombinationsmöbel 
Die Erfindung betrifft ein vierfüssiges Grundgestell mit   Vorder-und/oder Rückenquerstrebe für   Kom- binationsmöbel und besteht darin, dass es mit einem   Sitz-und/oder   Lehnenteil durch in Öffnungen ein- führbar Zapfen verbindbar ist. Dadurch ist eine besonders einfache Verbindung zwischen Grundgestell und Sitz-und Lehnenteil möglich. Die Erfindung besteht auch darin, dass Sitz- und Lehnenteil eine Ein- heit bilden, deren Zapfen in die für sie bestimmten Öffnungen des Grundgestelles unter Spannung des Sitz-
Lehnenteiles einsteckbar sind. Diese durch Zueinanderbewegen der oberen und unteren Kanten der Sitz-
Lehneneinheit erzielbare Spannung wirkt sich als fester Zusammenhalt zwischen Grundgestell und Sitz-
Lehneneinheit aus. 



   Ferner besteht die Erfindung darin, dass alle Gestellfüsse seitliche Öffnungen für den Eingriff von Be-   festigungsbolzen für   etwa U-förmige Armstützen besitzen. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, das mit einer Sitz-Lehneneinheit verbundene Grundgestell auf einfache Weise mit Armstützen auszurüsten. 



   Die Erfindung kann auch darin bestehen, dass für die U-förmigen Armstützen vorzugsweise aus einer Holzplatte mit Polsterung bestehende Füllstücke vorgesehen sind, die mit nach oben ragenden Zapfen in Öffnungen der Armstützen eingreifen und durch Öffnungen des den Sitzteil aufnehmenden Gestellteiles   durchsetzende in die Holzplatte eingreifende Holzschrauben festgehalten sind. Ausserdem ist es erfindungs-    gemäss möglich, dass die Rückenquerstrebe und die zugehörigen Füsse eine U-Form bilden und zur Aufnahme eines vorzugsweise aus einer gepolsterten Holzplatte bestehenden Füllstückes Öffnungen für den Eingriff von Füllstückzapfen besitzen.

   Erfindungsgemäss kann das Füllstück nach oben weisende und seitliche Zapfen besitzen, von denen letztere nach Auseinanderbewegen der hinteren Gestellfussenden in die entsprechenden Öffnungen der Gestellfüsse einführbar sind. Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, dass die seitlichen Öffnungen in den Gestellfüssen für den Eingriff von mehreren nebeneinander stehende Grundgestelle verbindenden Bolzen dienen. Durch diese Anordnung mehrerer Grundgestelle nebeneinander kann eine Sitzbank beliebiger Länge gebildet werden, die an den Enden mit den Armstützen bzw. Füllstücken versehen werden kann. 



   Schliesslich kann die Erfindung auch darin bestehen, dass die am Vorderteil des Gestelles angreifenden mit den am Rückenteil des Gestelles angreifenden Zapfen miteinander einen stumpfen, rechten oder spitzen Winkel einschliessen. Durch diese besondere Anordnung der Zapfen kann deren Spannkraft nach dem Einführen in die zugeordneten Öffnungen des Grundgestelles von vornherein bestimmt werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 ein Beispiel des erfindungsgemässen Grundgestelles samt Sitz-Lehneneinheit und die montierbaren   Armstützen sowie die Füllstücke   und Fig. 2 ein Beispiel einer aus mehreren   Grundgestellen   zusammengesetzten Sitzbank mit Armstützen und eingesetzten Füllstücken. 



   Aus der Fig. 1 ist zu ersehen, dass das erfindungsgemässe Grundgestell 1 aus zwei   vorderen Füssen   2, 3 und aus zwei hinteren Füssen 4,5 besteht, die mit einer Vorderquerstrebe 6 und gegebenenfalls Rückenquerstrebe 7 zusammengehalten sind. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel wird sogenanntes Kantrohr verwendet, es kann aber auch ein anderes Material wie Holz, Stahlrohr usw. verwendet werden. Erfindungsgemäss kann ein eine Einheit bildender Sitz-Lehnenteil 8,9 mit dem Grundgestell 1 in einfacher Weise dadurch verbunden werden, dass Zapfen 10,11, 12,13 des einen Teiles in entsprechende Öffnungen 14, 15,16, 17 des andern Teiles eingeführt werden. Der Sitz-Lehnenteil 8,9 kann durch entsprechende Eisenrahmen gebildet werden, die mit einer Polsterung versehen sind.

   Von den nicht dargestellten Eisenrahmen stehen die erwähnten Zapfen   10 - 13   ab. Beim Verbinden des Sitz-Lehnenteiles 8,9 mit dem 

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   Gestell 1 werden zuerst die Zapfen 10,11 in die Öffnungen 14,15 der Vorderquerstrebe eingeführt und hierauf der Lehnenteil 9 in Richtung Boden gedrückt. Dadurch kommt es im Sitz-Lehnenteil 8,9 zu einer Biegespannung, die nach dem Einführen der andern Zapfen 12,13 in die Öffnungen 16,17 der hinteren Füsse4, 5 einen festen Zusammenhalt der beiden Teile gewährleistet. Die Öffnungen 16,17 könnten auch i an einer andern Stelle, z. B. in der Rückenquerstrebe 7 angeordnet sein und die Zapfen 12, 13 eine entsprechende Lage aufweisen. 



  Um die erwähnte Biegespannung im Sitz-Lehnenteil 8,9 von vornherein zu gewährleisten, kann der Sitzteil 8 mit dem Lehnenteil 9 vor der Montage einen etwas grösseren Winkel als nach der Montage einschliessen. 



  Mit dem Gestell 1 können auch U-förmige Armstützen 18,19 einfach so verbunden werden, dass durch Öffnungen 20 - 27 bzw. 28 - 35 in den vorderen und hinteren Gestellfüssen 2,3 bzw. 4,5 sowie in den zugeordneten Teilen der Armstützen 18,19 Befestigungsbolzen 36 gesteckt und mit Muttern 37 verschraubt werden. Dabei können zwischengelegte Distanzstücke für einen kleinen Abstand zwischen Gestell 1 und Armstützen 18,19 sorgen. 



  Die U-förmigen Armstützen 18,19 und der U-förmige Rückenteil des Gestelles 1 können mit Füllstücken 38,39, 40 versehen sein, wodurch ein gefälliges Aussehen erreicht wird. Das Füllstück 40 besteht sowie die andern beiden Füllstücke 38 und 39 aus einer Holzplatte 41, die beidseitig mit einer Polsterung versehen ist. Ausserdem besitzen alle Füllstücke 38,39 und 40 nach oben weisende Zapfen 42 - 47, die in entsprechende Öffnungen 48 - 53 der Armstützen 18,19 bzw. der Querstrebe 7 des Gestellrückenteiles eingreifen. 



  Das Füllstück 40 weist ausserdem seitliche Zapfen 54,55 auf, die in an der Innenseite der hinteren Gestellfüsse 4,5 angebrachten Öffnungen 56,57 einrasten, wenn die Füsse 4,5 an ihren unteren Enden etwas auseinandergespreiztwerden. Zusätzliche Befestigungsmittel sind daher für dieses Füllstück 40 nicht erforderlich. Nach derselben Art können auch die andern beiden Füllstücke 38,39 in den Armstützen 18, 19 befestigt werden, wenn diese sowie das Grundgestell aus Kantrohr hergestellt sind. 



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Armstützen 18,19 aber aus Flacheisen gebildet, wobei im horizontal ausgerichteten, breiteren Mittelstück 58,59 die erwähnten Öffnungen 48-51 für    
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 in die nicht dargestellte Holzschrauben gesteckt werden können, die in die Holzplatten der Füllstücke 38,39 eingreifen, um diese am Gestell 1 festzuhalten. Die Armstützen 38,39 können auf ihren Mittelstücken 58,59 befestigte Stützteile 66,67 aus Holz od. dgl. aufweisen. 



   Es ist auch möglich, in den Öffnungen   28 - 35   Gewinde vorzusehen, in die Schraubenbolzen eingreifen, die die Öffnungen   20 - 27   von innen her durchsetzen und so kurz gehalten sind, dass sie die U-förmigen Armstützen 18,19 nicht ganz durchsetzen. 



   Schliesslich kann der Fig. 2 entnommen werden, dass drei nebeneinander aufgestellte Grundgestelle 1 durch Schraubenbolzen 68 zusammengehalten werden, die die jeweils gegenüberliegenden Öffnungen   20 - 27   der Gestellfüsse   2 - 5   durchsetzen und mit Muttern versehen sind. An den Enden der Sitzbank können die Armstützen 18,19 samt Füllstücken 38, 39 angebracht werden und auch die Füllstücke 40 sind je nach Bedarf als hinterer Abschluss in der bereits beschriebenen Art unterzubringen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vierfüssiges Grundgestell mit   Vorder- und/oder   Rückenquerstrebe für   Kombinationsmöbel,   dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem   Sitz- und/oder Lehnenteil   (8,9) durch in Öffnungen (14,15, 16,17) einführbare Zapfen (10,11, 12,13) verbindbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Grundgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Sitz- und Lehnenteil (8,9) eine Einheit bilden, deren Zapfen (10,11, 12,13) in die für sie bestimmten Öffnungen (14,15, 16,17) des Grundgestelles (1) unter Spannung des Sitz-Lehnenteiles (8,9) einsteckbar sind.
    3. Grundgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Gestellfüsse (2 - 5) seitliche Öffnungen (20 - 27) für den Eingriff von Befestigungsbolzen (36) für etwa U-förmige Armstützen (18,19) besitzen.
    4. Grundgestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die U-förmigen Armstützen (18, 19) vorzugsweise aus einer Holzplatte mit Polsterung bestehende Füllstücke (38,39) vorgesehen sind, die mit nach oben ragenden Zapfen (42 - 45) in Öffnungen (48 - 51) der Armstützen (18,19) eingreifen und durch Öffnungen (62 - 65) des den Sitzteil (8) aufnehmenden Gestellteiles (60, 61) durchsetzende in die <Desc/Clms Page number 3> Holzplatte eingreifende Holzschrauben festgehalten sind.
    5. Grundgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenquerstrebe (7) und die zugehörigen Füsse (4,5) eine U-Form bilden und zur Aufnahme eines vorzugsweise aus einer gepolsterten Holzplatte bestehenden Füllstückes (40) Öffnungen (52,53) für den Eingriff von. Füllstückzapfen (46,47) besitzen.
    6. Grundgestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllstück (40) nach oben weisende und seitliche Zapfen (46, 47,54, 55) besitzt, von denen letztere nach Auseinanderbewegen der hinteren Gestellfussenden in die entsprechenden Öffnungen (56,57) der Gestellfüsse (4,5) einführbar sind.
    7. Grundgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Öffnungen (20 - 27) in den Gestellfüssen (2-5) für den Eingriff von mehreren nebeneinander stehende Grundgestelle (1) verbindenden Bolzen (68) dienen (Fig. 2).
    8. Grundgestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Bolzen (68) verbundenen Gestelle (1) durch Distanzstücke im Abstand voneinander gehalten sind (Fig. 2).
    9. Grundgestellnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die U-förmigen Armstützen (18. 19) vom Grundgestell (1) durch Distanzstücke versehen sind und ausserdem vom Boden einen Abstand aufweisen.
    10. Grundgestell nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die am Vorderteil des Gestelles (1) angreifenden mit den am Rückenteil des Gestelles (1) angreifenden Zapfen (10,11 und 12,13) miteinander einen spitzen Winkel einschliessen.
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