AT235383B - Schiebeschalter für Geräte mit gedruckter Schaltung - Google Patents
Schiebeschalter für Geräte mit gedruckter SchaltungInfo
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Description
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Schiebeschalter für Geräte mit gedruckter Schaltung
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bewegliche Kontaktteile dienen Kontaktbrücken 3, die mit dem Schieber 4 mechanisch verbunden sind und bei Schaltbetätigung auf den ortsfesten Kontakten gleiten. Die Kontaktbrücken und der Kontaktschie- ber stehen unter Federdruck. Zum Zwecke einer pendelnden und in Richtung senkrecht zur gedruckten
Schaltungsplatte verschiebbaren Aufhängung der Kontaktbrücken besitzen diese an ihren freien Enden ent- sprechende Ausnehmungen 5, mit denen sie in Vorsprünge 6 an den Seitenflächen des Schiebers einge- hängt sind. Um eine Verschmutzung der Kontakte zu vermeiden, befinden sich die Kontaktbrücken in einem an ihren Kontaktgebungsstellen offenen Gehäuse 7. Die Öffnung des Gehäuses ist durch die ge- druckte Schaltungsplatte verschlossen.
Das Gehäuse ist zweckmässigerweise nach Art einer Schnepperbe- festigung auf der gedruckten Schaltungsplatte angebracht.
Im Sinne der Erfindung liegt es auch, die Kontaktbrücken zwecks einer guten elektrischen Kontaktga- be derart auszubilden, dass sie an den Kontaktgebungsstellen Vorsprünge aufweisen, die an den Enden rund oder scharfkantig stumpf sind. In der Fig. 2 sind Kontaktbrücken gemäss der Erfindung in Seitenansicht veranschaulicht. Die Kontaktgebungsstellen sind mit 8 bzw. 9 bezeichnet. Auf diese Weise wird eine fast punktförmige Kontaktgabe mit den ortsfesten Kontakten ermöglicht. Ausserdem ist damit ein hoher spezifischer Auflagedruck verbunden.
Bei den bisherigen Ausführungsformen des Schiebeschalters gemäss der Erfindung waren die ortsfesten Kontakte Bestandteile der gedruckten Schaltung. Gegebenenfalls werden diejenigen Teile der Leiterzüge, die als ortsfeste Kontakte dienen, verstärkt ausgebildet, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Ausserdem ist es vorteilhaft, die Oberfläche der ortsfesten Kontakte z. B. mit Gold zu vergüten.
Es ergeben sich besondere Vorteile, wenn die ortsfesten Kontakte gesondert hergestellt und von der gedruckten Schaltungsplatte gehalten werden. Gemäss der Erfindung haben die ortsfesten Kontakte die Form von Nieten, die in Durchbrüche der gedruckten Schaltungsplatte eingesetzt und mit den gedruckten Leitungszügen elektrisch verbunden sind. In Fig. 3 stecken Kontaktnieten 10 in Ausnehmungen der gedruckten Schaltungsplatte 1, die auf ihrer Unterseite gedruckte Leitungszüge 2 trägt. Die Kontaktnieten, die möglichst fugenlos in die gedruckte Schaltungsplatte eingepasst sind, ragen an der Seite der Schaltungsplatte, an der sich die gedruckten Leitungszüge befinden, ein wenig über die Oberfläche heraus und sind mit diesen durch Lötung verbunden.
Durch die Verwendung von Kontaktnieten als ortsfeste Kontakte ist die Möglichkeit gegeben, den Schiebeschalter beidseitig an beliebiger Stelle der gedruckten Schaltungsplatte anzubringen.
Der neue Schiebeschalter in Verbindung mit einer gedruckten Schaltung kann für die verschiedensten Schaltaufgaben verwendet werden. Er ist z. B. besonders geeignet für nachrichtentechnische Geräte, wie Rundfunkgeräte, Fernsehempfänger u. dgl., da seine räumlichen Abmessungen entsprechend gering gehalten werden können, ausserdem seine Kontaktorgane nur einen geringen Betätigungsdruck erfordern und gegenüber den bekannten Ausführungen nur äusserst geringe gegenseitige Kapazitäten aufweisen.
Die Eigenschaft, dass die Kontaktbrücken nur einen geringen Betätigungsdruck erfordern, kann dazu ausgenutzt werden, die Schaltbewegung von einem räumlich getrennt angeordneten Schaltorgan auszuführen. Auf diese Weise kann die Forderung nach einer kapazitätsarmen Schalteinrichtung unterstützt werden. Dies geschieht in Fortführung der Erfindung dadurch, dass ein sogenanntes Hydraulikelement verwendet wird, das die zur Schaltbetätigung erforderliche Kraft von dem in beliebiger Entfernung angeordneten Schaltorgan hydraulisch auf den Kontaktschieber überträgt. Im Prinzip wird dies über einen flüssigkeitsgefüllten, an beiden Enden mit Membranen verschlossenen Kunststoffschlauch bewerkstelligt. Die dafür benutzten Flüssigkeiten sollen elektrisch nicht leitend, chemisch nicht aggressiv sein, ausserdem
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Diese Eigenschaften besitzt z. B. Glycerin.
Durch den erfindungsgemässen hydraulisch betätigtenSchiebeschalter ergibt sich eine Reihe von Vorteilen. In erster Linie wird eine elektrische Beeinflussung der Schaltung im Gegensatz zu bekannten Fernbedienungseinrichtungen, wie z. B. Bowdenzügen, vermieden. Darüber hinaus kann das Hydraulikelement beliebig und raumsparend verlegt werden. Mit Hilfe von Eckstücken lassen sich auch spitze Winkel bilden.
Ausserdem erfordert das Hydraulikelement gegenüber bekannten Fernbedienungseinrichtungen keine Wartung und ist in seiner Herstellung besonders einfach.
Weitere Einzelheiten der neuen Fernbedienungseinrichtung sind in den Fig. 4-6 dargestellt.
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht das Hydraulikelement gemäss der Erfindung. Es besteht aus dem Kunststoffschlauch 11, der zur Befestigung und als Widerlager an den Enden konusförmig ausgebildet ist. Die für die Schaltbetätigung erforderliche Kraft wird auf Stufenmembranen 12 ausgeübt, mit denen der Kunststoffschlauch abgeschlossen ist.
Fig. 5 zeigt in teilweise geschnittener Seitenansicht den in eine gedruckte Schaltung eingebauten
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Schiebeschalter in Verbindung mit der hydraulischen Fernbedienungseinrichtung. Die Schaltstange 4, die sich unter dem Druck der Feder 13 bewegt und unter Federdruck 14 stehende Kontaktbrücken 3 trägt, wird mittels des Hydraulikelementes 15 über den Tastenknopf 16 und ein zwischengeschaltetes Rastwerk
17 fernbedient. Mit 18 ist ein Schaltknopf bezeichnet, mit dem die Schaltbewegung ausgeführt wird. Das i Rastwerk und die Halterungen 19 und 20 sind in der gezeigten Figur schematisiert.
Schliesslich ist in Fig. 6 eine erfindungsgemässe Schalteinrichtung mit in die gedruckte Schaltung eingebauten Schiebeschaltern dargestellt, die von räumlich getrennt angeordneten Schalt- und Rastorga- nen zu betätigen sind. Die Schalteinrichtung setzt sich aus den Schalt- und Rastorganen 21, den Hydrau- likelementen 22 und der gedruckten Schaltungsplatte 23 mit darauf angeordneten Schiebeschaltern 24zu- sammen.
Jedes Hydraulikelement ist an einem Ende mit einer Schaltstange und am andern Ende mit einer
Schalteinheit verbunden, die durch einen Schaltknopf 25 betätigt wird. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer in beliebiger Entfernung angeordneten Schalteinheit gleichzeitig mehrere Schiebeschalter hy- draulisch zu betätigen, indem für die Übertragung der zur Schaltbetätigung erforderlichen Kraft eine gleiche Anzahl von Hydraulikelementen verwendet wird, die durch entsprechend geformte, z. B. T-oder V-förmige Schlauchteile zu einer Einheit verbunden sind, wie dies in der Figur gezeigt ist.
Bei entsprechendem Aufbau der gedruckten Schaltung ist es ferner möglich, die hydraulische Fernbe- dienungseinrichtung sowohl für Schiebeschalter als auch andere eingebaute Bauelemente mit beweglichen
Teilen zu verwenden, wie veränderliche Kondensatoren und Spulen, wenn es darum geht, ohne elektri- sche Beeinflussung Kapazitäten und Induktivitäten zu verändern und die Schaltbewegung in beliebiger
Entfernung von der gedruckten Schaltung hervorzurufen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schiebeschalter für den Einbau in eine gedruckte Schaltung, bei dem die ortsfesten Kontakte Be- standteile der gedruckten Schaltung oder von der gedruckten Schaltungsplatte gehalten sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass als bewegliche Kontaktteile mit dem Schieber mechanisch verbundene, unter Feder- druck stehende Kontaktbrücken dienen, die bei Schaltbetätigung auf den ortsfesten Kontakten gleiten.
Claims (1)
- 2. Schiebeschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücken pendelnd auf- gehängt und in Richtung senkrecht zur gedruckten Schaltungsplatte verschiebbar sind.3. Schiebeschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücken an ihren freien Enden entsprechende Ausnehmungen aufweisen, mit denen sie in Vorsprünge an den Seitenflächen des Schiebers eingehängt sind.4. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücken an den Kontaktgebungsstellen Vorsprünge aufweisen, die an den Enden rund oder scharfkantig stumpf sind.5. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücken in einem an ihren Kontaktgebungsstellen offenen Gehäuse angeordnet sind und die Öffnung des Gehäuses durch die gedruckte Schaltungsplatte verschlossen ist.6. Schiebeschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse nach Art einer Schnepperbefestigung auf der gedruckten Schaltungsplatte angebracht ist.7. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Kon- takte die Form von Nieten haben, die in die gedruckte Schaltung eingesetzt sind.8. Schiebeschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnieten an der Seite der Schaltungsplatte, auf der sich die gedruckten Leitungszüge befinden, ein wenig über die Oberfläche herausragen und mit den Leitungszügen der gedruckten Schaltung durch Lötung verbunden sind.9. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbewegung der Kontaktbrücken von einem räumlich getrennt angeordneten Schaltorgan über ein sogenanntes Hydraulikelement hervorgerufen ist, das die zur Schaltbetätigung erforderliche Kraft hydraulisch überträgt.10. Hydraulisch betätigter Schiebeschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydraulikelement aus einem an den Enden konusförmig ausgebildeten, mit einer Flüssigkeit gefüllten Kunststoffschlauch besteht, der mit Membranen, insbesondere Stufenmembranen, abgeschlossen ist.11. Hydraulisch betätigter Schiebeschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die benutzte Flüssigkeit elektrisch gut isolierend und chemisch inaktiv ist, ferner einen niedrigen Erstarrungspunkt, geringe Viskosität und einen Siedepunkt möglichst über 1000C hat.12. Hydraulisch betätigter Schiebeschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkeit Glycerin benutzt ist. <Desc/Clms Page number 4>13. Hydraulisch betätigter Schiebeschalter nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydraulikelement aus mehreren Schlauchstücken von unterschiedlicher Krümmung zusammengesetzt und raumsparend verlegt ist.14. Hydraulisch betätigter Schiebeschalter nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydraulikelement an einem Ende gegebenenfalls über einen Tastenknopf mit den Rastorganen eines an sich bekannten Rastwerkes mit entsprechenden Schaltfunktionen verbunden und am andern Ende mit dem Schieber gekuppelt ist.15. Schalteinrichtung mit einer gedruckten Schaltungsplatte, in die neben hydraulisch betätigten Schiebeschaltern nach den Ansprüchen 1 bis 14 gegebenenfalls noch andere Bauelemente mit beweglichen Teilen eingebaut sind, wie veränderliche Kapazitäten und Induktivitäten, dadurch gekennzeichnet, dass deren Schaltbewegung ebenfalls von räumlich getrennt angeordneten Schalteinheiten über Hydraulikelemente hervorgerufen ist.16. Hydraulisch betätigte Schalteinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer in beliebiger Entfernung angeordneteils chalteinheit gleichzeitig mehrere veränderliche Bauelemen- te hydraulisch betätigt sind, indem für die Übertragung der zur Schaltbetätigung erforderlichen Kraft eine gleiche Anzahl von Hydraulikelementen benutzt ist, die durch entsprechend geformte, z. B. T-oder V- förmige Teile zu einer Einheit verbunden sind.
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