AT234929B - Vorrichtung zum Schutz des Bodens bzw. der Bodenplatte und der inneren Seitenwandung von Kokillen während des Gießens - Google Patents

Vorrichtung zum Schutz des Bodens bzw. der Bodenplatte und der inneren Seitenwandung von Kokillen während des Gießens

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AT234929B
AT234929B AT704762A AT704762A AT234929B AT 234929 B AT234929 B AT 234929B AT 704762 A AT704762 A AT 704762A AT 704762 A AT704762 A AT 704762A AT 234929 B AT234929 B AT 234929B
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cardboard
float
cushion
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AT704762A
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Henri Jean Daussan
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Henri Jean Daussan
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Description


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  Vorrichtung zum Schutz des Bodens bzw. der Bodenplatte und der inneren Seitenwandung von Kokillen während des Giessens 
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 ein voller Schwimmer verwendet wurde, im Zentrum durchbohrt hat. Es können also keine Spritzer mehr entstehen. 



   Der funktionsfähige Schwimmer übernimmt mit seiner Höhlung bzw. seinen Höhlungen die Aufgabe eines Sammlers der Verunreinigungen, die aus dem Giessstrahl, dem zerstörten pneumatischen Kissen und dem Schutzschirm herrühren. Diese Verunreinigungen setzen sich nämlich an der Oberfläche der Schmel- ze in die Höhlungen des Schwimmers. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden anschliessend an Hand der Zeichnung beschrieben. Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt des unteren Teiles einer Kokille mit einer Vorrichtung gemäss der Erfindung im An- fangsstadium des Giessens. Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende teilweise geschnittene Draufsicht. Die
Kokille ist gemäss der Linie 2-2 der Fig. 1 geschnitten. Fig. 3 ist ein der Fig. 1 entsprechender Schnitt in einem späteren Stadium des Giessens, wo das Kissen und der Schutzschirm bereits zerstört sind. Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab das pneumatische Kissen der Fig. 1 und 2 in einem diametralen Schnitt nach der   Linie 4-4   der Fig. 5. Fig. 5 ist eine Teildraufsicht auf das pneumatische Kissen der Fig. 4. Die Fig. 6,7 und 8 zeigen entsprechend den Fig. 1, 2 und 3 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung.

   Fig. 9 ist eine Seitenansicht des pneumatischen Kissens der Fig. 6 und 7 in grösserem Massstab. Fig. 10 ist eine zum Teil aufgeschnittene Draufsicht des Kissens der Fig. 9. 



   Das in den Fig.   1 - 5   dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer pneumatischen Kokille L, deren Querschnitt ein Rechteck mit abgerundeten Ecken ist. Diese für fallenden Guss vorgesehene Kokille-ist auf eine selbständige Bodenplatte F aufgesetzt. Der Giessstrahl J fällt vertikal aus einer nicht dargestellten Giesspfanne. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht aus der Kombination eines Schwimmers A, eines pneumatischen Kissens B und eines hülsenartigen Schutzschirmes C. 



   Bei diesem   Ausführungsbeispiel- hat   der Schwimmer A die Gestalt einer kreisrunden Scheibe, die durch spiralförmiges Aufwickeln eines feuerfesten Bandes aus einseitig gewellter,   d. h.   aus einem glatten Band 1 und einem gewellten Band 2 bestehender Pappe hergestellt ist. Die Windungen sind untereinander mittels Klammerung oder Verklebung zusammengehalten. Zur Verklebung ist z. B. Natriumsilicat geeignet, das der Pappe gleichzeitig eine gewisse Imprägnierung und Feuerfestigkeit verleiht. An Stelle von Natriumsilicat kann auch ein anderes klebendes und/oder feuerfest machendes Mittel verwendet werden. 



   Zwischen den Windungen dieses Wickelkörpers werden von dem gewellten Band 2 und dem glatten Band 1 kanalförmige Hohlräume 3 gebildet, die an der Oberfläche 5 und an der Unterfläche 4 offen sind. 



  Letzteres ist, wie noch ausgeführt wird, für die Wirkung der Vorrichtung von Bedeutung. 



   Die Höhenbemessung des Schwimmers ist nicht kritisch. Die Höhe kann unter Berücksichtigung der Abmessungen der Kokille bzw. zu giessenden Blockes zwischen einem und mehreren Zentimetern oder einem und mehreren Dezimetern schwanken. 



   Das Dämpfungskissen B besteht, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, aus zwei kreisrunden gewölbten
Scheiben 6 und 7 aus feuerbeständiger Pappe. Die Scheiben 6 und 7 sind mit ihren flachen Rändern 9 und
10 gegeneinandergelegt und die Ränder sind mittels Klammern 11 und/oder Verklebung miteinander ver- einigt, so dass ein hermetisch geschlossener luftgefüllte flacher Hohlraum 8 gebildet ist. Der äussere
Durchmesser dieses pneumatischen Kissens B ist nahezu gleich dem des Schwimmers A. 



   Der Schutzschirm ist aus einem vollen Blatt aus feuerbeständiger Pappe gefertigt. Er hat die Gestalt eines Zylinders, der den Aussenumfang des Schwimmers A umschliesst. Die Höhe a des Schutzschirmes C ist so bemessen, dass, sobald sein unterer Rand 12 auf der Bodenplatte F entsprechend wie die Unterfläche
4 des Schwimmers A aufsitzt, sein oberer Rand 13 so hoch über dem pneumatischen Kissen B steht, dass zu Beginn des Giessens jegliches Überfliessen des vom Giessstrahl J kommenden Metalls über den Rand 13 aus- geschaltet ist und alle Spritzer aufgefangen werden. 



   Wenn die aus Schwimmer A, Kissen B und Schutzschirm C zusammengestellte Vorrichtung vor dem Giessen auf die Bodenplatte F gesetzt ist, fällt der Giessstrahl J zu Beginn des Giessens auf das pneumatische Kissen B. Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass selbst bei einer nicht feuerfest gemachten Pappe von einer Dicke in der   Grössenordnung   eines Millimeters, das Kissen B durch einen Giessstrahl J, der aus einer Höhe von 2 m und mehr und bei einer Temperatur von ungefähr 15000C auffällt, nicht unmittelbar zerstört wird, während eine solche Pappe an sich zwischen. 400 und 5000C verkohlt oder verbrennt. Entsprechend grösseren Widerstand leistet eine feuerbeständig gemachte Pappe.

   Man kann annehmen,   dass die   zumindest während einer kurzen Zeit bestehende Widerstandsfähigkeit des Kissens B insbesondere seines Oberteiles 6 der Luftfüllung des Hohlraumes 8 zuzuschreiben ist. 



   Jedenfalls wirkt das Kissen B während des kurzen Zeitraumes in der Grössenordnung eines Bruchteiles einer Minute, innerhalb dessen es nicht zerstört wird, als Dämpfer gegen den Aufprall des   Giessstrahles J   und als Schutz für den Schwimmer A. 

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 lSelbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Im Rahmen der Erfindung sind die verschiedensten Abänderungen,   z. B.   bezüglich Grösse, Gestalt, Material und Verarbeitung der einzelnen Teile möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Schutz des Bodens bzw. der Bodenplatte und der inneren Seitenwandung von Kokillen beim fallenden Guss von Eisenmetallen bzw. -legierungen, gekennzeichnet durch die Kombination eines Schwimmers (A,   Al),   der mindestens einen auf seine Unterfläche ausmündenden Hohlraum (3) aufweist, mit einem pneumatischen Kissen (B,   Bol),   das auf dem Schwimmer (A,   A 1)   angeordnet ist und mit ihm verklammert oder verklebt sein   kann, und mit einemSchutzschirm (C, C1),   der das Kissen (B, und 
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (A) in an sich bekannter Weise in Form eines vollen oder ringförmigen Teiles aus Wellpappe (l, 2) aufgebaut ist, die Gruppen von Kanälen (3) einschliesst, wobei die Kanäle (3) sowohl auf der oberen (5) als auch auf der unteren (4) Fläche des Schwimmers offen sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Kissen (B, B1) aus Kartonteilen hergestellt ist, die zwischen sich einen abgeschlossenen luftgefüllten Hohlraum einschliessen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Kissen (B) aus zwei schalenartig geformten Kartonstücken (6 und 7) gebildet ist, deren flache Ränder (9, 10) miteinander vereinigt sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Kissen (B1) aus einem entsprechend zugeschnittenen und gefaltenen Kartonstück gebildet ist (Fig. 9 und 10).
AT704762A 1961-09-05 1962-09-04 Vorrichtung zum Schutz des Bodens bzw. der Bodenplatte und der inneren Seitenwandung von Kokillen während des Gießens AT234929B (de)

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