AT234866B - Temperaturschalter zur Steuerung von Heizstromkreisen - Google Patents
Temperaturschalter zur Steuerung von HeizstromkreisenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Temperaturschalter zur Steuerung von Heizstromkreisen Die Erfindung betrifft einen Temperaturschalter zur Steuerung von Heizstromkreisen mit einem mit- tels Kapillarrohr mit einem Temperaturfühler verbundenen Ausdehnungsorgan, das den Kontaktsatz des Temperaturschalters steuert und durch ein manuell bedienbares Einstellglied in seiner Axialrichtung ver- schiebbar ist. Bei diesen bekannten thermostatischen Regelvorrichtungen ist das Ausdehnungsorgan im Schaltergehäuse. nicht lösbar angeordnet. Bei der Abnahme des Gehäusedeckels werden die Hebel, die durch eine Kippfeder miteinander verbunden sind und in den Schneidenlagern schwenkbar lagern, in ihrer Beweglichkeit durch einen auf einer Achse angeordneten Hebel begrenzt. Ebenso bleibt auch einStift, der in einem Anschlag des Deckels und dem Deckel selbst geführt ist, mit diesem verbunden. Dagegen können aber weitere Stifte bei Abnahme des Deckels aus dem Schaltergehäuse sich lösen und gegebenenfalls beim Zusammenbau vertauscht werden oder vorher gar verlorengehen. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass das aus einem topfförmigen Gehäuse mit auf dessen innerer Bodenfläche mit seinem Öffnungsrand mittels einer Ringmutter druckdicht befestigten Gummihohlzylinder bestehende Ausdehnungsorgan als komplette Baueinheit ausgebildet lösbar in den oberen Bereich eines topfförmig ausgebildetenSchaltergehäuses gleitbar eingesetzt ist und gegen eine im Öffnungsbereich des Schaltergehäuses eingeschraubte und von Hand verstellbare Schraube anliegt, während es auf seiner Unterseite durch eine sich auf einem Rand des Schaltergehäuses abstützenden Schraubenwindungsfeder druckbeaufschlagt ist. Durch die Erfindung wird nicht nur hinsichtlich eines leichten Auswechselns des Ausdehnungsorganes aus dem Temperaturschalter ein Fortschritt erzielt. Darüber hinaus ist durch die besondere Ausbildung des Schaltergehäuses in seinem oberen, das Ausdehnungsorgan und die manuell verstellbare Schraube aufnehmenden Bereich ein weiterer Vorteil geschaffen. Dieser besteht darin, dass die innere Weite des oberen Bereiches des Schaltergehäuses von dem Ausdehnungsorgan vollständig ausgefüllt wird und dabei dem Ausdehnungsorgan als Gleitbahn dient und das Ausdehnungsorgan durch die manuell verstellbare Schraube an seiner geschlossenenBodenseite betätigbar ist, wobei diese Schraube ebenfalls den Öffnungsbereich des topfförmigen Gehäuses vollständig ausfüllt und in einem in der Wandung des Gehäuses angeordneten Gewinde drehbar ist. Durch diese Anordnung wird die Anbringung eines besonderen, die offene Seite des topfförmigen Gehäuses verschliessenden Deckels überflüssig. Die Erfindung besteht auch darin, dass sich an den oberen Bereich des topfförmig ausgebildetenSchaltergehäuses ein alsSchaltraum dienender erweiterter Bereich anschliesst, in den ein mit dem Gummihohlzylinder zusammenwirkender Schaltschlitten eingesetzt ist, dessen äussere Bodenfläche auf bewegliche Kontakte einwirkt und der Schaltschlitten mit einem angeformten zylindermantelförmigen Rand zwischen dem Gummihohlzylinder und den Wandungen des topfförmigen Gehäuses des Ausdehnungsorganes geführt ist. Ausserdem ist es möglich, dass derGummihohlzylinder in seinem Bereich oberhalb des Schaltschlittens von einer Schraubenwindungsfeder eng umschlossen ist. Erfindungsgemäss sind die Wandungen des Gummihohlzylinders über dessen Boden hinaus zur inneren Bodenfläche des Schaltschlittens verlängert. Nach der Erfindung sind auf den äusseren, in der Einschaltstellung gegen das Schaltergehäuse anliegenden Rändern des Schaltschlittens permanente Magnete angeordnet, die mit im Schaltergehäuse befestigten, den <Desc/Clms Page number 2> magnetischen Fluss leitenden Gegenkörpern zusammenwirken. Schliesslich kann die Erfindung auch darin bestehen, "dass das Schaltgehäuse zweiteilig ausgebildet ist und die Schalt- bzw. Anschlusskontakte in der unterhalb des Schaltschlittens senkrecht zur Schalterlängsachse verlaufenden Teilungsebene angeordnet sind. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch den Schalter mit eingesetztem Ausdehnungsorgan, Fig. 2 eine EMI2.1 durch eine in verkleinertem Massstab schematisch dargestellte Kochplatte mit direkt eingeschraubtem Tem- peraturfühler, Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Fig. 4 mit verschiebbar eingesetztem Temperaturfühler, Fig. 6 einen Längsschnitt durch das Ausdehnungsorgan in normaler Grösse. Wie die Fig. 1 - 3 erkennen lassen, besitzt der Schalter A ein aus den Teilen la und lb bestehendes topfförmiges Gehäuse. In der Teilungsebene C liegen die Schaltkontakte 6a, 6b. Der obere Bereich le des vomSchaltergehäuse la, lb umschlossenenRaumes dient zur Aufnahme des nachfolgend im einzelnen be- schriebenen Ausdehnungsorganes B, während der untere erweiterte Bereich 1d den Kontaktraum darstellt. Zwischen den beiden Bereichen Ic. ld ist am Schaltergehäuse-Oberteil la innen ein ringförmiger Rand le angeformt. Das Ausdehnungsorgan B besteht aus dem ebenfalls topfförmig ausgebildeten Gehäuse 2 mit Erweite- rung 2e, auf deren innenseitiger Bodenfläche 2a der Gummihohlzylinder 3 mittels eines in seinem Öff- nungsbereich angeformten Randes 3a durch die Ringmutter 9 druckdicht befestigt ist. Diese gesamte Ein- baueinheit ist in Axialrichtung verschiebbar im Raum lc gelagert und das in das topfförmige Gehäuse 2 einmündende Kapillarrohr 2b ist durch einen Schlitz 1k des Schaltergehäuse-Oberteiles 1a geführt. Nach oben ist das Ausdehnungsorgan B durch eine von Hand verstellbare, in das Gewinde der Innenwandung des EMI2.2 4Schraube4 wird das AusdehnungsorganB von einer sich gegen denRand la des Schaltergehäuse-Oberteiles la abstützendenSchraubenfeder 7a gepresst. Mit denSeitenwänden 2d ist das Gehäuse 2 an der Innenwand des Gehäuseteiles le geführt. ImSchaltraum ld ist der Schaltschlitten 5 angeordnet, der mit der Aussenfläche 5a seines Bodens auf die beweglichen Kontakte 6a und mit der Innenfläche 5b seines Bodens mit dem Gummihohlzylinder 3 zusammenwirkt. Er ist mit einem ihm angeformten zylindermantelförmigen Rand 5c zwischen der Wan- dung 2d des Gehäuses 2 des Ausdehnungsorganes B und dem Gummihohlzylinder 3 geführt. Oberhalb des Schaltschlittens 5 ist der Gummihohlzylinder 3 von der Schraubenfeder 7 eng umschlossen. Dadurch wird eine Ausdehnung desselben senkrecht zu seiner Längsrichtung verhindert. Die Wandungen des Gummihohlzylinders 3 sind über dessen Boden 3b hinaus verlängert. Der Schaltschlitten 5 zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass er auf seinen Rändern 5e mit permanenten Magneten 5d versehen ist, die mit magnetisch leitenden und im Schaltergehäuseteil1a angeordneten Gegenkörpern lg zusammenwirken. Die Bedienung und Arbeitsweise des mit dem Schaltgerät A kombinierten Ausdehnungsorganes B ist folgende : Mittels der drehungsschlüssig mit derTemperatur-Einstellschraube 4 verbundenen Achse 4a wird erstere entsprechend der einzustellendenTemperatur mehr oder weniger tiefindenSchaltergehäuse-Ober- teil la eingeschraubt. Diese Bewegung wird von dem Ausdehnungsorgan B mit ausgeführt. Infolge einer Tempere. tur- und somitDrucksteigerung imGummihohlzylinder 3 dehnt sich dieser in seiner Längsrichtung aus, wodurch sich der Schlitten 5 zum Schalterboden hin bewegt und die beweglichen Kontakte 6a abhebt. Bei der in den Fig. 4 dargestellten Kochplatte ist der Temperaturfühler 11 aussen mit Gewinde Ha versehen und in das Gegengewinde des in der Kochplatte 10 angeordneten Sackloches 10a eingeschraubt. Die Kochplatte 15 gemäss Fig. 5 besitzt zur Aufnahme des Temperaturfühlers 14 eine durchgehende Bohrung 15a. Der hintereTeil desTemperaturfühlers Mist von einer topfförmig ausgebildeten Schraube 16 umgeben, welche in das Gegengewinde der Bohrung 15a eingeschraubt ist. Der Temperaturfühler 14 wird von einer sich auf dem Boden 16a der Schraube 16 abstützenden Druckfeder 17 gegen den Boden des jeweiligen (nicht dargestellten) Kochgefässes gepresst. Zur Durchführung des Kapillarrohres 2b ist in der Seitenwandung der Schraube 16 einSchlitz 16b vorgesehen. DieÖffnung zum Durchtritt des Kapillarrohres kann ebenfalls zentrisch im Boden 16a der Schraube 16 angeordnet sein. Fig. 6 zeigt das in ein Schaltergehäuse einsetzbare Ausdehnungsorgan B in natürlicher Grösse, dessen Kapillarrohr 2b mit dem Temperaturfühler 11 bzw. 14 verbunden sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Temperaturschalter zur Steuerung von Heizstromkreisen mit einem mittels Kapillarrohr mit einem Temperaturfühler verbundenenAusdehnungsorgan, das den Kontaktsatz des Temperaturschalters steuert und durch ein manuell bedienbares Einstellglied in seiner Axialrichtung verschiebbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass das aus einem topfförmigen Gehäuse (2) mit auf dessen innerer Bodenfläche (2a) mit seinem Öffnungsrand mittels einer Ringmutter (9) druckdicht befestigten GUn1mihohlzylinder (3) bestehende Aus- dehnungsorgan (B) als komplette Baueinheit ausgebildet lösbar in den oberen Bereich (1c) eines topfförmig ausgebildetenSchaltergehäuses (la, lb)gleitbar eingesetzt ist und gegen eine im Öffnungsbereich des Schaltergehäuses eingeschraubte und von Hand verstellbare Schraube (4) anliegt, während es auf seiner Unterseite durch eine sich auf einem Rand (le) des Schaltergehäuses (la, lb) abstützenden Schraubenwindungsfeder (7a) druckbeaufschlagt ist.2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den oberen Bereich (lc) des topfförmig ausgebildeten Schaltergehäuses (la, lb) ein als Schaltraum dienender erweiterter Bereich (ld) anschliesst, in den ein mit dem Gummihohlzylinder (3) zusammenwirkender Schaltschlitten (5) eingesetzt ist, dessen äussere Bodenfläche (5a) auf bewegliche Kontakte (6a) einwirkt und der Schaltschlitten (5) mit einem angeformten zylindermantelförmigenRand (5c) zwischen demGummihohlzylinder (3) unddenWan- dungen (2d) des topfförmigen Gehäuses (2) des Ausdehnungsorganes (B) geführt ist.3. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummihohlzylinder (3) in seinem Bereich oberhalb des Schaltschlittens (5) von einer Schraubenwindungsfeder (7) eng umschlossen ist.4. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Gummihohlzylinders (3) über dessen Boden (3b) hinaus zur inneren Bodenfläche (5b) des Schaltschlittens (5) verlängert sind.5. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den äusseren, in der Einschaltstellung gegen das Schaltergehäuse anliegenden Rändern (5e) des Schaltschlittens (5) perma- nente Magnete (5d) angeordnet sind, die mit im Schaltergehäuse (la, lb) befestigten, den magnetischen Fluss leitenden Gegenkörpern (lf) zusammenwirken.6. Schaltgerät nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der von Hand ein- stellbaren und das Ausdehnungsorgan (B) nach aussen abschliessenden Schraube (4) wenigstens eine weitere Schraube (8) zur Justierung des Ausdehnungsorganes (B) vorhanden ist.7. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich der Wandungen des Schaltergehäuses (la, lb) ein oder zur wahlweisen Benutzung mehrere, vorzugsweise um 90 bzw. 1800 versetzte Schlitze (1f) zum Durchtritt des in das topfförmige Gehäuse (2) des Ausdeh- nungsorganes (B) mündenden Kapillarrohres (2b) vorhanden ist bzw. sind.8. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalterge- häuse (la, lb) zweiteilig ausgebildet ist und die Schalt-bzw. Anschlusskontakte (6a, 6b) in der unterhalb des Schaltschlittens (5) senkrecht zur Schalterlängsachse verlaufenden Teilungsebene (C) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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