AT234837B - Vorrichtung zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Lampenkolben - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Lampenkolben

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AT234837B AT281763A AT281763A AT234837B AT 234837 B AT234837 B AT 234837B AT 281763 A AT281763 A AT 281763A AT 281763 A AT281763 A AT 281763A AT 234837 B AT234837 B AT 234837B
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  Vorrichtung zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Lampenkolben 
 EMI1.1 
 

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Vorrichtung ist bekannt.gestelle vorhanden ist, welche Führung selbst mit einem unregelmässigen Tempo Perlengestelle emp- fängt. 



   Nach dem Unterbrechen der Bewegung der hakenförmigen Teile des Perlengestelles schwingen die übrigen Teile dieses Gestelles noch. Die Ausschwingzeit kann jetzt dadurch verkürzt werden, dass eine   i weitere Ausführungsform   der Vorrichtung nach der Erfindung verwendet wird, bei der gelenkig mit dem zur Führung beweglichen Glied eine Klappe verbunden ist, deren Masse vorzugsweise etwa der Masse des dem Kolben zuzuführenden Perlengestelles entspricht, wobei diese Klappe derart angeordnet ist, dass das schwingende Perlengestell gegen diese Klappe stossen und die Klappe dadurch schwenken kann. Durch eine vorzugsweise völlige Impulsübertragung zwischen dem an der Stelle des Anschlages durchschwingenden Gestell und der Klappe kann das ganze Perlengestell dann schnell zur Ruhe kommen.

   Es empfiehlt sich, für den Teil des Perlengestelles, der mit der Klappe in Berührung kommt, die sich etwa parallel erstrek- kenden Stromzuführungsdrähte zwischen der Perle und den nach aussen abgebogenen hakenförmigen Tei- len zu wählen. 



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform sind Mittel angeordnet, durch die verhindert wird, dass ein
Perlengestell, nachdem es ganz zur Ruhe gekommen ist, über einen verhältnismässig grossen Abstand zum
Hals des Kolbens fällt, wodurch sich dessen anfänglich senkrechte Lage wieder ändern könnte, zu diesem
Zweck werden Mittel angeordnet, um den gerade unter dem vorzugsweise senkrecht angeordneten unteren
Ende der Führung vorhandenen Halter in der Höhe zu verstellen, welche Mittel erst wirksam werden, wenn das Perlengestell ganz zur Ruhe gekommen ist. Bei der Bewegung des Kolbens in Richtung des Gestelles wird dazu erst der Hals des Kolbens um den Perlenteil des zur Ruhe gekommenen Gestelles angeordnet und erst dann wird das einen Anschlag bildende Glied von der Führung entfernt. Hiedurch kann man also die freie Fallhöhe für das Perlengestell klein halten. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 einen Kolben für eine Glühlampe, in dem ein Perlengestell angeordnet ist, Fig. 2 eine   schemausche   Draufsicht einer Vor- richtung nach der Erfindung, mit der Kolben für Glühlampen mit einem Perlengestell versehen werden können, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie
IV-IV der Fig. 2. Die Fig. 5 und 6 dienen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung gemäss den
Fig. 2,3 und 4. 



   Bei der Herstellung von Glühlampen ist ein Arbeitsgang das Anordnen eines Perlengestelles in einem
Glaskolben (Fig. 1). In Fig. 1 ist ein Glaskolben mit 1 bezeichnet. Das Perlengestell enthält auf übliche
Weise eine anStromzuführungsdrähte 4 und 5 angeschmolzene Perle 3. Die Stromzuführungsdrähte tragen das lichtausstrahlende Element 8. Die Teile 6 und 7 der Drähte sind hakenförmig abgebogen und bleiben am oberen Rand des Kolbenhalses 1 hängen. 



   Zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Kolben kann man eine Vorrichtung gemäss den Fig. 2,
3 und 4 verwenden, die eine geneigte Führung aufweist. Diese Führung besteht aus zwei parallelen Plat- ten 11 und 12. Ein auf dieser geneigten Führung angebrachtes Perlengestell 13 kann mit seinen   hakenför-   mig abgebogenen Teilen 6 und 7 die oberen Ränder 14 und 15 der geneigten Führung umfassend, gemäss dem Pfeil 16 heruntergleiten (s. auch Fig. 4) und in Richtung des Halses des unter der geneigten Führung angeordneten Kolbens 1 fallen. Der Kolben 1 wird durch Unterdruck in einem Halter 20, der eine mit einer Saugleitung verbundene Öffnung 21 aufweist, festgehalten. 



   Es hat sich gezeigt, dass ein sich über der Führung bewegendes Perlengestell eine mehr oder weniger schwingende-Bewegung ausführt. Die Lage des Perlengestelles ist dabei also nicht immer senkrecht. Ur- sachen, die hiezu beitragen, sind   z. B.   die nicht vollkommene Glattheit der oberen Ränder 14 und 15 der
Platten 11 und 12, die mehr oder weniger stossweise Zuführung des Perlengestelles zur Führung, usw. Auch durch den Umstand, dass das Perlengestell bei der Bewegung über der Führung die in Fig. 2 mit gestrichel- ten Linien dargestellte Lage einnehmen kann, ergibt sich die Möglichkeit, dass das Perlengestell beim
Verlassen des unteren Endes der Führung eine Lage einnimmt, die von der gewünschten senkrechten Lage abweicht. 



   Um das Perlengestell beim Verlassen der Führung die gewünschte senkrechte Lage einnehmen zu lassen, ist ein Glied 25 vorgesehen, das gegenüber dem vorzugsweise senkrechten unteren Ende 26 der Führung hin und her bewegbar ist, in einer Richtung, die durch den Doppelpfeil 27 bezeichnet ist. Dieses Glied 25, das zwei Vorsprünge 28 und 29 aufweist, ist mit einer Stange 30 verbunden. Diese Stange ist in einemfest angeordneten Zylinder 31 pneumatisch hin und her bewegbar. In der Lage, in der die Stange der Führung am nächsten ist, berühren die Vorsprünge 28 und 29 die Platten 11 und 12 und bilden einen Anschlag, gegen den die hakenförmig abgebogenen Teile 6 und 7 des heruntergleitenden Perlengestelles 13 gelangen.

   Nach dem Aufhalten der hakenförmig abgebogenen Teile in der von den Vorsprüngen 28 und 

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29 bestimmten Lage, bekommt der untere Teil des Perlengestelles Gelegenheit, auszuschwingen. Erst wenn das Perlengestell in dieser Lage ganz zur Ruhe gekommen ist und eine senkrechte Lage eingenom- men hat, wird das Glied 25 von der Führung entfernt und kann das Gestell zum Halter 20 fallen. 



   Um zu erreichen, dass die von dem Anschlag bestimmte senkrechte Lage des Perlengestelles auch i danach aufrechterhalten wird, bis wenigstens jener Teil des Perlengestelles, wo sich die Perle befindet, in die Halsöffnung 33 des Kolbens 1 gelangt ist, wird man die Vorsprünge 28 und 29 des Gliedes 25 vorzugs- weise an einer in der Nähe des Endes der geneigten Führung liegenden Stelle mit der Führung zusammen- wirken lassen. Nach dem Entfernen des Gliedes 25 ist dann die Strecke, in der die hakenförmig abgebo- genen Teile 6 und 7 eines Perlengestelles 13 mit der Führung in Berührung sind, vernachlässigbar. 



   Wenn das Perlengestell die Führung verlassen hat, muss es noch einen verhältnismässig grossen Abstand im freien Fall zurücklegen, bevor es in den Kolbenhals gelangt. Um zu verhüten, dass die senkrechte La- ge des Perlengestelles, sich während des freien Falles ändern kann, wird der Kolben 1 in unmittelbarer
Nähe der Führung gebracht, ehe das Glied 25 entfernt wird. Bei der sich dann ergebenden Lage (Fig. 5), in welcher sich die Perle bereits am Hals des Kolbens 1 befindet, wird das Perlengestell 13 mit seinen hakenförmig abgebogenen Teilen von den Vorsprüngen 28 und 29 des Gliedes 25 festgehalten. Um den
Kolben 1 um einen Teil des Perlengestelles zu schieben, ist der Halter 20 senkrecht verschiebbar in einer zweiten Führung 36 angeordnet. Die Bewegung des Halters 2 wird durch einen nicht näher dargestellten
Nockenmechanismus vorgenommen.

   Wenn, ausgehend von der in Fig. 5 dargestellten Lage, das Glied 25 dann von der geneigten Führung entfernt wird, wird das Perlengestell zwar noch über einen kleinen Ab- stand frei zum Kolben fallen, aber dies ist jetzt nicht mehr bedenklich, da die Perle und das lichtaus- strahlende Glied des Gestelles schon von der Wand des Kolbens 1 umgeben sind. Anschliessend wird der
Halter wieder gesenkt. 



   Ein Perlengestell, dessen hakenförmig abgebogene Teile in der von den Vorsprüngen 28 und 29 be- stimmten Lage aufgehalten werden, kann hinsichtlich seiner andern Teile schnell zum Stillstand gebracht werden, wenn man eine gegenüber dem Körper 25 drehbare eckig abgebogene Klappe 40, z. B. aus Blech, verwendet. Diese Klappe 40, die mittels eines Stiftes 41 mit dem Glied 25 verbunden ist, nimmt in ihrer
Ruhelage die in Fig. 3 dargestellte Lage ein und kann   z. B.   zu der in dieser Figur mit gestrichelten Linien dargestellten Lage geschwenkt werden. Ein von den Vorsprüngen 28 und 29 in seiner Bewegung aufgehalte- nes Perlengestell wird jetzt mit einer gewissen Geschwindigkeit weiter schwingen. Nach dem Erreichen seiner senkrechten Lage stösst dieses Perlengestell mit seinen Teilen 4 und 5 gegen eir. en Randteil der
Klappe 40.

   Durch den Umstand, dass die schwingende Masse des Perlengestelles und der Klappe 40 etwa gleich sind, kann eine im wesentlichen völlige   Impulsübertragung   stattfinden, wobei also das Perlenge- stell selbst im wesentlichen zur Ruhe kommt und die Klappe 40 weggeschlagen wird. Dies ist in Fig. 6 dargestellt. Die Klappe ist durch diesen Stoss in eine mit 45 dargestellte Lage gelangt. Nach dem Er- reichen dieser Lage wird die Klappe dann wieder unter Einfluss ihres eigenen Gewichtes in ihre Ausgangs- lage   zurückschwenken. *     PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Vorrichtung zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Lampenkolben, welches Gestell zwei   Stromzuführungsdrähte   aufweist, die an der Stelle der Perle sich etwa parallel erstrecken und an einer vom lichtausstrahlenden Glied entferntenstelle hakenförmignach aussen abgebogen sind,   welcheVorrich-   tung einen Halter zum Festhalten eines mit seinem offenen Halsteil aufwärts gerichteten Kolbens auf- weist, und die weiter mit einer darüber angeordneten geneigten Führung versehen ist, bei der ein Perlen- gestell mit seinen hakenförmig abgebogenen Teilen über dieser Führung heruntergleiten und in den hals- förmigen Teil des Kolbens fallen kann, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Führung (11, 12) vorzugsweise senkrecht ist und ein gegenüber diesem Teil der Führung bewegliches Glied (25, 30) vorhanden ist,

   das in einer Lage, in der es sich in der Nähe der Führung befindet, einen Anschlag (28, 29) bildet, gegen den die hakenförmig abgebogenen Teile des Perlengestelles (13) gelangen, wenn sie über der Führung (11,12) heruntergleiten, bei welcher Vorrichtung dieses Glied (25, 30) erst von der Führung entfernt wird, nachdem das Perlengestell (13) in seiner vom Anschlag (28, 29) bestimmten Lage gerade über der Halsöffnung des Kolbens   (1)   ganz zur Ruhe gekommen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass gelenkig mit dem in Richtung der Führung (11,12) beweglichen Glied (25,30) eine Klappe (40) verbunden ist, deren Masse vorzugsweise etwa der Masse des dem Kolben zuzuführenden Perlengestelles (13) entspricht, wobei diese Klappe derart angeordnet ist, dass ein sich in der vom Anschlag (28,29) bestimmten Lage befindliches schwingendes Perlengestell (13) gegen diese Klappe stossen kann, wodurch die Klappe herumschwenkt. <Desc/Clms Page number 4>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass weiter Mittel vorhanden sind, um den gerade unter dem vorzugsweise senkrecht angeordneten unteren Ende der Führung (11,12) vorhandenen Halter (20) in Höhenrichtung zu verstellen, welche Mittel erst wirksam werden, wenn das Perlengestell (13) ganz zur Ruhe gekommen ist.
AT281763A 1962-04-10 1963-04-08 Vorrichtung zum Zuführen eines Perlengestelles zu einem Lampenkolben AT234837B (de)

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