AT234830B - Einrichtung zum Schutz der aktiven Teile vor dem Eindringen des Umgußharzes bei kunstharzummantelten elektrischen Geräten - Google Patents

Einrichtung zum Schutz der aktiven Teile vor dem Eindringen des Umgußharzes bei kunstharzummantelten elektrischen Geräten

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AT234830B
AT234830B AT679962A AT679962A AT234830B AT 234830 B AT234830 B AT 234830B AT 679962 A AT679962 A AT 679962A AT 679962 A AT679962 A AT 679962A AT 234830 B AT234830 B AT 234830B
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AT
Austria
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active parts
resin
penetration
encapsulation
casting
Prior art date
Application number
AT679962A
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Hoffellner
Karl Dipl Ing Grabner
Original Assignee
Elin Union Ag
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  • Electric Double-Layer Capacitors Or The Like (AREA)
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Description


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  Einrichtung zum Schutz der aktiven Teile vor dem Eindringen des Umgussharzes bei kunstharzummantelten elektrischen Geräten 
Es ist bekannt, dass beim Umgiessen der aktiven Teile eines kunstharzummantelten Gerätes beim
Aushärten des Umgusses durch das Schrumpfen des Harzes Druckkräfte auftreten, welche sich infolge me- chanischer Spannungen auf die Betriebssicherheit auswirken können und auch die genaue Funktionsweise des Gerätes   beeinträchtigen. Ausserdem   muss das Eindringen eines dünnflüssigen Harzes in die aktiven Tei- le vermieden werden, da bei Eintritt in die Spalten zwischen den Blechlagen eines Eisenkernes infolge der
Aushärtung des Harzes eine Verspannung des Kernes entstehen   kann, welche eine beträchtliche Verschlech-   terung der magnetischen Kennwerte ergeben kann. 



   Man schützt daher im allgemeinen die aktiven Teile durch eine elastische Schichte, die durch Kle- ben, Umbändern, Spritzen, Streichen, Tauchen usw. aufgebracht wird. Diese Verfahren haben den Nach- teil, dass sie zeitraubend und damit kostspielig sind. Es gelingt auch nur in den seltensten Fällen, diesen Überzug gegen das Eindringen des Umgussharzes in den aktiven Teil dicht zu bekommen. So ist es   z. B.   aus der österr. Patentschrift   Nr. 198364   und aus der deutschen Auslegeschrift 1103418 bekannt, die
Eisenkerne elektrischer Geräte mit einer starren Umhüllung abzudecken, doch können diese Abdeckungen die ihnen zugedachte Aufgabe nur teilweise erfüllen, da der Kern, auch wenn die äusseren Kräfte abgeschirmt sind, durch das eindringende Harz verspannt werden kann. 



   Im folgenden wird nun eine Lösung beschrieben, welche mit Sicherheit das Eindringen des Umgussharzes in den aktiven Teil verhindert. 



     Erfindungsgemäss   ist der zu schützende Teil mit einer leicht verformbaren, harzundurchlässigen, metallischen Folie umgeben, die vor dem Umgiessen aufgebracht wird. In einer weiteren Ausführung der erfindungsgemässen Lösung ist die Hülle sackähnlich über den aktiven Teilen aufgebracht, so dass nur eine Seite des Gerätes zusätzlich gegen das Eindringen des Umgussharzes abzudichten ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Über den aktiven Teil 1 mit dem vor dem Harzdruck zu schützenden, schraffiert gezeichneten Gebiet 2 ist die metallische Hülle 3 mit ihrer Verbindung zum Aussenraum 4 und einer eventuell vorhandenen elastischen Zwischenschicht 5 aufgebracht. Dargestellt ist der Fall, bei dem eine Seite offen ist. Diese Seite liegt in der Giessform unten. Der Umguss wird in zwei Etappen durchgeführt. Der erste Guss 6, über den Rand der Umhüllung reichend, stellt nach der Aushärtung die dichte Verbindung zwischen der Hülle 3 und dem aktiven Teil 1 dar. Der zweite Guss 7 ergänzt den Umguss. 



   Die aktiven Teile des elektrischen Gerätes werden somit vor dem Umgiessen mit Umgussharz mit einer leicht verformbaren harzundurchlässigen, metallischen Folie umgeben, so dass ein Hohlraum zwischen Hülle und aktiven Teilen entsteht. Bei Wahl geeigneter Werkstoffe für die Hülle wird das Umgussharz wirksam von den aktiven Teilen ferngehalten. Vorteilhaft werden als Materialien für die Hülle Metallfolien verwendet, die sich gut an den beliebig geformten Umriss des zu schützenden Gebietes des aktiven Teiles anschmiegen (z. B. Aluminiumfolien 0, 02 mm stark). Durch das Anschmiegen der Hülle ist eine 

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 gedrängte Bauweise bei guter Wärmeabfuhr gegeben. Dieses erfindungsgemässe Verfahren lässt sich mit den einfachsten Mitteln ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen allein durch händisches Andrücken verwirk- lichen.

   Vordem Aufbringen der Folie auf den Aktivteil wird diese vorteilhaft mit einem elastischen Lack oder einem Elastomer   (z. B.   Kautschuk oder Polychloroprem) einseitig oder beidseitig überzogen, damit   durchdasKnittern derFolie eventuell entstehendeHaarrisse verdeckt werden.Die Hülle soll eine Verbindung    mit demAussenraum besitzen, damit sie beiVakuumbehandlung nichtaufplatzt. BeiGeräten, deren Ober- flächen   wegenKlemmen, Ausleitungen   usw. nicht zur Gänze umschlossen werden sollen, muss das Eindrin- gen von Harz vermieden werden. Dies kann dadurch geschehen, dass entweder an diesen harzdurchlässigen
Stellen an denFolienrand die Hülle mit geeigneten Dichtungsmitteln gegen den aktiven Teil abgedichtet   wirdoderdassderUmfussin zweiEtappen entsteht.

   DerersteGuss   stellt   nachdem Aushärten   eine dichte Ver- bindung zwischen der unten liegenden Seite des Aktivteiles und der Hülle her, der zweite Guss vervoll- ständigt den Umguss ohne Eindringen von Harz in den Raum zwischen Hülle und Aktivteil. 



   Zusätzlich kann noch zwischen Folie und Aktivteil eine elastische oder plastische Schichte angeord- net werden, die in Form einer oder mehrerer Lagen eines gut verformbaren Kreppapieres aufgebracht werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Schutz der aktiven Teile vor dem Eindringen des Umgussharzes bei kunstharzum- mantelten elektrischen Geräten, dadurch gekennzeichnet, dass der zu schützende Teil mit einer leicht verformbaren,   harzundurchlässigen,   metallischen Folie umgeben ist, die vor dem Umgiessen aufgebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle sackähnlich über die aktiven Teile aufgebracht ist, so dass nur eine Seite des Gerätes zusätzlich gegen das Eindringen des Umgussharzes abzudichten ist.
    3. Verfahren zur Herstellung einer Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umguss in zwei Etappen erfolgt, derart, dass nach dem Aushärten des ersten Gusses eine dichte Verbindung zwischen der Hülle und den aktiven Teilen entsteht und dass mit dem zweiten Guss der voll- ständige Umguss ohne Eindringen des Harzes in den Raum zwischen Hülle und aktiven Teilen erreicht wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie, die glatt, gekreppt oder plissiert sein kann, vorteilhaft vordem Aufbringen auf die aktiven Teile mit einem elastischen Lack oder einem Elastomer in dünner Schicht einseitig oder beidseitig überzogen wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Metallfolie und den aktiven Teilen eine elastische oderplastischeSchichte (z. B. eineodermehrere Lagen Kreppapier oder gekreppte oder geknitterte Folie aus Kunststoff bzw. Metall) angeordnet ist.
AT679962A 1962-08-24 1962-08-24 Einrichtung zum Schutz der aktiven Teile vor dem Eindringen des Umgußharzes bei kunstharzummantelten elektrischen Geräten AT234830B (de)

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