AT234783B - Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen - Google Patents

Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen

Info

Publication number
AT234783B
AT234783B AT603262A AT603262A AT234783B AT 234783 B AT234783 B AT 234783B AT 603262 A AT603262 A AT 603262A AT 603262 A AT603262 A AT 603262A AT 234783 B AT234783 B AT 234783B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
signal
frequency
receiving device
level
groups
Prior art date
Application number
AT603262A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of AT234783B publication Critical patent/AT234783B/de

Links

Landscapes

  • Noise Elimination (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen 
Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit meh- reren Signalfrequenzgruppen, bei dem ein Signal durch eine Frequenzkombination aus jeweils einer Fre- quenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die Signalempfänger mit einem Sprachschutzkreis ausge- rüstet sind. 



   Eine derartige Empfangseinrichtung wird vorwiegend in Signalverfahren eingesetzt, bei denen die
Empfangseinrichtung auch durch Sprache beaufschlagt wird und bei denen, obwohl die Signalfrequenzen auch im Sprachbereich liegen, dennoch sichergestellt sein muss, dass durch Sprache keine Fehlsignale ausgelöst werden. Um den Schutz gegen Sprachbeeinflussung noch zu erhöhen, ist schon vorgeschlagen worden, auch den Pegel der ankommenden Zeichen mit in die Auswertung einzubeziehen. Durch Pegel- schwankungen auf der Sendeseite, frequenzabhängige Leitungsdämpfung usw. weisen die ankommenden
Signalfrequenzen einenbestimmten Pegelunterschied A a auf.

   Dieser Pegelunterschied kann nur einen be- stimmen Wert annehmen, der durch die Leitungsverhältnisse usw. bestimmt wird. Über eine Pegelkon- trolleinrichtung auf der Empfangsseite wird die Auswertung eines anstehenden Signals nur freigegeben, wenn festgestellt   wird, dass der Pegelunterschied   der ankommenden Signalfrequenzen diesen bestimmten
Wert nicht überschreitet. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Empfangseinrichtung für Code-Signalverfahren anzugeben, die diese Pegelkontrolle in einfacherer Weise löst und ohne eine besondere Pegelkontrolleinrichtung auskommt. Die erfindungsgemässe Empfangseinrichtung mit Sprachschutzkreis zur Auswertung von Frequenzkombinationen aus jeweils einer Signalfrequenz jeder Frequenzgruppe ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrdämpfung des Sperrfilters höchstens nur den Betrag grösser ist als der Sprachschutzfaktor der Signalempfänger, der durch den maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen zwei empfangenen Signalfrequenzen gegeben ist. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Empfangseinrichtung nach der Erfindung ist der Frequenzgang der Sperrdämpfung der Sperrfilter an den Frequenzgang des Sprachschutzfaktors der Signalempfänger angepasst. Bei dieser Auslegung der Sperrdämpfung der Sperrfilter vor den Empfängern einer Frequenzgruppe wird eine automatische Pegelkontrolle auf der Empfangsseite erreicht. Übersteigt der Pegelunterschied der zwei empfangenen Signalfrequenzen den vorbestimmten Maximalwert, dann greift die mit höherem Pegel ankommende Signalfrequenz über das ihr zugeordnete Sperrfilter durch und sperrt den Empfänger für die mit niedrigem Pegel ankommende Signalfrequenz betätigt wohl den zugeordneten Signalempfänger, da der Signalempfänger mit niedrigem Empfangspegel jedoch nicht anspricht, erfolgt keine Auswertung. 



  Dadurch ist sichergestellt, dass nur Signalfrequenzkombinationen, die auch die gestellte Pegelbedingung einhalten, ausgewertet werden. 



   Selbst wenn in der Sprache also reine Signalfrequenzkombinationen auftreten, reicht dies noch nicht aus, um auf der Empfangsseite ein Fehlsignal auszulösen. Es kommt noch die erschwerende Bedingung der Pegelgleichheit dazu, die bei Sprache wohl kaum gegeben ist. 



   Die Erfindung wird an einem Prinzipschaltbild der Empfangseinrichtung näher erläutert. Dabei wird 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die Empfänger einer Gruppe El... E4 bzw. E5... E8 jeweils über ein Sperrfilter BSpl bzw. BSp2 an die
Leitung angeschaltet. Der Sperrbereich eines Filters erstreckt sich jeweils über die Signalfrequenzen des andern Bereiches, also f5.... f8 bzw. fl... f4. Die nachgeschalteten Signalempfänger   El... ES   weisen alle einen Sprachschutzkreis auf. Das bedeutet, dass alle Frequenzen ausserhalb der eigenen Signalfrequenz den Signalempfänger sperren können. Um die Sperrwirkung angeben zu können, ist der Sprachschutzfaktor eingeführt. Er gibt an, in welchem Verhältnis eine Störfrequenz zu der Signalfrequenz stehen muss, damit der Signalempfänger gesperrt wird.

   Das logarithmische Verhältnis der Spannungen stellt den
Sprachschutzfaktor dar. Er ist negativ, wenn die Spannung der Störfrequenz grösser ist als die Spannung der Signalfrequenz und positiv, wenn die Verhältnisse umgekehrt sind. 



   Nimmt man an, dass die Signalempfänger der Gruppe fl... f4 für die Signalfrequenzen f5... f8 einen Sprachschutzfaktor von 1,0 N aufweisen, dann bedeutet dies   z. B.   bei einem Signal fl, f5, dass der Empfänger El durch die Signalfrequenz f5 gesperrt wird, wenn am Empfänger El der Pegel der Signalfrequenz f5   wenigerals 1 Nunterdem Pegel   der   Signalfrequenzfl1iegt. Kommen. dieSignalfrequenzen   fl und f5 mit gleichem Pegel an, dann muss das vorgeschaltete Sperrfilter BSpl für die Signalfrequenz f5 mindestens eine Dämpfung aufweisen, die so gross ist wie der Sprachschutzfaktor. Dadurch ist sichergestellt, dass die im ankommenden Signal enthaltene Frequenz f5 den Signalempfänger El nicht sperrt.

   Die Sperrdämpfung des Sperrfilters muss jedoch noch einen Betrag höher liegen, da durch Pegelschwankungen der Sendeseite,.   frequenzabhängige   Leitungsdämpfung usw., die ankommenden Signalfrequenzen im ungünstigsten Falle eine maximale Pegeldifferenz aufweisen können. Der zusätzliche Betrag der Sperrdämpfung der Sperrfilter ist durch diese maximale Pegeldifferenz gegeben. Ist diese Pegeldifferenz z. B. maximal 0, 5   N, dann muss   das Sperrfilter BSpl   für die   Signalfrequenz f5 eine Dämpfung von 1 + 0,   5= 1,   5 N aufweisen,
Liegt der Pegel der Signalfrequenz fl am Eingang der Empfangsschaltung mehr als 0,5 N unter dem Pegel der Signalfrequenz f5, dann wird der Signalempfänger El gesperrt.

   Es ist also sichergestellt, dass nur Signale ausgewertet werden, deren Eingangspegel der einzelnen Signalfrequenzen nicht mehr als den maximalen Pegelunterschied   auseinanderliegen. Dasselbe gilt für alle   Signale, die ausdiesemZweigrup-   pen-Frequenzcode   gebildet werden, wenn die Signalempfänger alle einheitlichen Sprachschutzfaktor für die Signalfrequenzen der andern Gruppe aufweisen und auch die Dämpfung der Sperrfilter BSpl und BSp2 die vorher erwähnte Bedingung für die jeweilige Frequenzgruppe erfüllen.

   Weist der Sprachschutzfaktor eines Signalempfängers einer Gruppe für das Frequenzband der andern Gruppe einen frequenzabhängigen Verlauf auf, dann ist auch das. vorgeschaltete Sperrfilter mit demselben Frequenzgang auszuführen und alle übrigen Signalempfänger derselben Gruppe müssen den gleichen Verlauf des Sprachschutzfaktors erhalten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen, bei dem ein Signal durch eine Frequenzkombination aus jeweils einer Frequenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die Signalempfänger mit einem Sprachschutzkreis ausgerüstet sind und vor den Empfängern einer Frequenzgruppe ein Sperrfilter für die Frequenzen der andern Gruppen angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrdämpfung des Sperrfilters höchstens nur den Betrag   (Aa)   grö-   3er   ist als der Sprachschutzfaktor der Signalempfänger, der durch den maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen zwei empfangenen Signalfrequenzen gegeben ist.

Claims (1)

  1. . 2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzgang der Sperr- dämpfung der Sperrfilter an den Frequenzgang des Sprachschutzfaktors der Signalempfänger angepasst ist.
AT603262A 1961-08-30 1961-07-26 Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen AT234783B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE234783X 1961-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT234783B true AT234783B (de) 1964-07-27

Family

ID=5893387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT603262A AT234783B (de) 1961-08-30 1961-07-26 Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT234783B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT234783B (de) Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen
DE1119344B (de) Signalempfaenger fuer Mehrfrequenz-Signalsysteme zum selektiven Empfang einer Frequenz oder eines schmalen Frequenzbandes
DE1141348B (de) Empfangseinrichtung fuer ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen in Fernsprechvermittlungsanlagen
DE672795C (de) Signaluebertragungsanlage mit zwei UEbertragungswegen, in die von den Signalstroemen gesteuerte Sperrvorrichtungen eingeschaltet sind
DE742805C (de) Vorrichtung zum Empfang und zur Weitergabe der Rufsignale in Fernsprechleitungen mit Zwischenverstaerkerstationen
DE567810C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE953815C (de) Anordnung zur Signaluebertragung ueber vorzugsweise mehrfach ausgenutzte UEbertragungswege
DE1211275B (de) Anordnung zur Ortung von Fehlern in einer TF-UEbertragungsstrecke
AT124552B (de) Vorrichtung an elektrischen Anruf- und Signalempfängern.
AT296392B (de) Schaltungsanordnung zur Signalübermittlung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech- oder Fernschreibvermittlungsanlagen
DE905145C (de) Gegensprechanlage mit Lautsprechbetrieb
DE2202229C2 (de)
DE2432455C2 (de) Auswerter für sprachgeschützte frequenzselektive Zeichenempfänger
DE1537689C3 (de) Anordnung zum Überspannungsschutz bei symmetrisch betriebenen Übertragungssystemen
AT123740B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
AT122395B (de) Schaltungsanordnung zur Abschwächung der Knackgeräusche in Fernsprechanlagen, bei denen eine Stromumkehr über die Sprechadern erfolgt.
AT123105B (de) Fernmeldeanlage mit in Reihe geschalteten Geberstellen, insbesondere Feuermeldern.
DE2024130C3 (de) Verfahren zur Rauschunterdrückung bei Dynamikkompressoren
DE478865C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagem mit doppeltgerichteten Verbindungsleitungen und Stromstossuebertragereinrichtungen
DE956774C (de) Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger Gegenkopplung
AT86843B (de) Schaltungsanordnung zum Telegraphieren mittels hochfrequenter Ströme über eine durch benachbarte Starkstromleitungen beeiflußte Einfachleitung.
AT206949B (de) Relaislose Teilnehmerschaltung
DE948789C (de) Schaltungsanordnung fuer Tonfrequenzwaehleinrichtungen
DE503804C (de) Pupinleitung zur gleichzeitigen UEbertragung von Fernsprech- und niederfrequenten Telegraphierstroemen
DE1591514C (de) Verfahren und Anordnung zur Übertragung zusätzlicher Informationen in einem Funknetz mit Tonfolge-Selektivruf