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Vorrichtung zum Aufstellen von Kegeln am Ende einer Kegelbahn
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das Ende der Kegelbahn mit 1 und eine auf einem niedrigeren Niveau liegende Sammelstelle für von der
Kegelbahn beseitigte Kegel und Kugeln mit 2 bezeichnet. Die im beschriebenen Beispiel verwendeten
Kegel 3 weisen ein ringsumlaufendes Gummiband 4 auf.
Die Vorrichtung besitzt zwei Träger 6, die über Querbalken 9, 10 und 11 auf den Seitenteilen 7 und
Rohren 8 auf ruhen. Auf den Querbalken 9 und 10 befindet sich eine dreieckige Platte 15, an der mehrere
Führungsrinnen 14 befestigt sind. Jede dieser Rinnen enthält eine Übergangsrinne 12. Die Rinnen 12 und
14 bilden zusammen eine Führung zwischen den Aufnahmeräumen 16 eines um eine Welle 25 schrittweise drehbaren Verteilers 17 und einer Platte 18.
Die Platte 18 ist mit Hilfe von zwei Paaren parallel geführter Hebel 19 zwischen einer in Fig. 1 dar- gestellten Lage und einem etwas über der Kegelbahn l liegenden niedrigeren Niveau auf- und abbeweg- bar. Von den Hebeln 19 ist, in Fig. 1 nur ein Teil dargestellt. Die Platte 18 ist weiter so eingerichtet, dass sie bei einer oberen Lage die vom Verteiler 17 abgegebenen Kegel aufnehmen kann, während sie in einer niedrigeren Lage die empfangenen Kegel auf nicht näher dargestellte Weise gemäss einem bestimm- ten Muster auf der Kegelbahn abstellen kann. Weiters ist die Vorrichtung noch mit einem schematisch an- gedeuteten Mechanismus 22 versehen, mit dem ein Bahnschieber 23 verbunden ist. Bei einer Bewegung dieses Schiebers 23 bezüglich Fig. 1 nach rechts werden Kegel, auch wenn sie umgefallen sind, zum niedrigeren Raum 2 am Ende der Kegelbahn befördert.
In diesem Raum 2 ist ein Förderband 26 angeordnet, mittels dessen die vom Schieber 23 zugeführten Kegel und etwaige Kugeln zu einer senkrechten Förder- anlage 27 geführt werden können. Die senkrechte Förderanlage enthält mehrere in regelmässigenAbstän- den übereinander angeordnete Stäbe 28, die auf die in Fig. 1 dargestellte Weise einen Kegel 3 oder eine Kugel 5 tragen und zu einem höheren Niveau befördern können. Am oberen Ende dieser senkrechten Förderanlage befindet sich ein waagrecht angeordnetes, aus Bändern 29 bestehendes Förderglied. Die Bänder 29 können die emporgeführten Kegel und Kugeln in einem Mechanismus zum Trennen der Kegel von den Kugeln vorbeiführen. Dieser Mechanismus weist einen Arm 30 auf, der in einer Ruhelage die Verlängerung eines der Bänder 29 bildet.
Der Mechanismus ist so ausgebildet, dass die beförderten Kugeln 5 durch einen Trichter 32 und über ein Förderband 50 zum Beginn der Kegelbahn zurückgeführt werden. Die Kegel hingegen können die auch vom Arm 30 gebildete Trennstelle unbehindert passieren. Über ein Reibungsrad 33 gelangen die Kegel dann auf eine aus parallel angeordneten Führungen bestehende Zuführungsbahn 34 und bewegen sich infolge der Schwerkraft auf dieser Bahn zum Verteiler 17. Die Zuführungsbahn 34 ist mit Rollen 40 versehen, um den Kegeltransport zu erleichtern (s. Fig. 3).
- Der in den Fig. 3 und 4 näher dargestellte Verteiler 17 enthält eine mit Aufnahmeräumen 16 versehene Oberplatte 24. Bei einem Kegelspel mit z. B. fünf Kegeln ist die Oberplatte 24 mit sechs als Schlitze ausgebildeten Aufnahmeräumen 16 versehen. Der Verteiler ist derart schrittweise drehbar, dass jeweils während einer Stillstandsperiode einer der Aufnahmeräume der Mündung der Zuführungsbahn gegenüberliegt und ein Kegel in diesen Aufnahmeraum gelangen kann. In diesen Aufnahmeräumen werden die Kegel 3 mit ihren Füssen nach oben festgehalten. Das Gummiband 4 jedes Kegels verhindert dabei, dass die Kegel durch die Aufnahmeräume 16 herunterfallen. Es dürfte einleuchten, dass das Vorhandensein des Gummibandes 4 nicht unbedingt notwendig ist.
Die Kegel können auch dadurch am Hindurchfallen gehindert werden, dass die Aufnahmeräume der Oberplatte 24 so bemessen werden, dass die Kegel mit ihren breiten Teilen hängen bleiben. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann von der Zuführungsbahn 34 jeweils nur ein Kegel zu einem dieser Bahn gerade gegenüberliegenden Aufnahmeraum 16 befördert werden. Auf der Zuführungsbahn befindet sich vorzugsweise eine für eine volle Beschickung des Verteilers'erforderliche Kegelzahl. Dies fördert die Geschwindigkeit der Zufuhr der Kegel zum Verteiler 17 in hohem Masse, denn dabei ist es nicht erforderlich, die Beschickung des Verteilers aufzuschieben, bis sämtliche Kegel von der Kegelbahn entfernt und erneut emporgeführt sind.
Der Verteiler 17 enthält weiters mehrere Trennwände 39, die sich zwischen den Aufnahmeräumen 16 befinden. Durch diese Trennwände wird ein Schwingen der Kegel in den durch die Schlitze gebildeten Aufnahmeräumen während der Drehbewegung des Verteilers 17 möglichst beschränkt.
Die intermittierende Drehbewegung des Verteilers 17 wird mit Hilfe eines Schalters 41 eingeleitet, der einen Arm 42 aufweist und dadurch betätigt wird, dass ein Kegel 3 von der Zuführungsbahn inden dieser gerade gegenüberliegenden Aufnahmeraum 16 gleitet. Der Schalter 41, z. B. ein elektromechanischer oder ein elektro-optischer Schalter, liegt in einem elektrischen Erregungskreis des Motors zum Antreiben des Mechanismus zum Schrittantrieb des Verteilers 17i Infolgedessen gelangt der nächste Aufnahmeraum in eine Lage der Mündung der Zuführungsbahn gegenüber, so dass der nächste Kegel in den Verteiler gegeben wird. Die Drehrichtung des Verteilers ist in Fig. 2 durch einen Pfeil angegeben.
Wenn jetzt der
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Verteiler um einige Schritte gedreht ist, wird durch das Vorhandensein eines Kegels in einem der Über- gangsrinne 12 gerade gegenüberliegenden Aufnahmeraum 16 ein weiterer mit einem Arm 48 versehener
Ausschalter 47 betätigt. Dieser Ausschalter 47 liegt auch im bereits erwähnten elektrischen Kreis, so dass das schrittweise Weiterdrehen des Verteilers endet.
Der Verteiler 17 wird von einer an einer Stütze 38a befestigten Stange 38 umgeben. Bei der Mündung der Zuführungsbahn der Kegel ist diese Stange unterbrochen, um eine unbehinderte Zufuhr von Kegeln zu den Aufnahmeräumen 16 zu ermöglichen. Durch die Rotation eines Kegels in seinem Aufnahmeraum in bezug auf die Welle 25 werden die Köpfe der Kegel durch ihre Berührung mit der Stange 38 zur Welle 25 hinbewegt. Die Kegel weisen dann mit ihren Längsachsen konvergierend nach unten. Dies führt herbei, dass die Kegel in sämtlichen Aufnahmeräumen 16, ausser in demjenigen, der gerade der Mündung der Zu- führungsbahn gegenüberliegt, eine Stellung annehmen, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist.
Der Mechanismus, durch den die in den Aufnahmeräumen des Verteilers hängenden Kegel entfernt und zur Platte 18 befördert werden, enthält einen Auswerfer 35. Dieser Auswerfer 35 ist mittels eines Hebels 36, der durch eine Kuppelstange 37 bewegt wird, senkrecht auf der Welle 25 verschiebbar. Die Stange 37 ist mit einer Kurbel 46 verbunden. Die Kurbel 46 wird von einem Motor 45 angetrieben. Der Auswerfer 35 ist bei diesem Ausführungsbeispiel plattenförmig und wenigstens an der Stelle, die unter der Mündung der Zuführungsbahn liegt, örtlich unterbrochen. Die obere Fläche 51 des Auswerfers 35 weist mehrere um die Welle 25 herum angeordnete Hohlräume auf, wie aus Fig. 4 teilweise ersichtlich ist.
Dadurch, dass der Auswerfer 35 mittels der Kuppelstange 37 emporbewegt wird, gleiten die Köpfe der Kegel mit Ausnahme des Kegels, der gerade der Mündung der Zuführungsbahn gegenüberliegt, in Richtung der Welle 25, und die Kegel kippen bei einer weiterenAufwärtsbewegung des Auswerfers gleichzeitig aus den Aufnahmeräumen nach aussen zu den Übergangsrinnen 12 und fallen mit den Füssen nach unten durch die Führungsrinnen 14 auf die Platte 18. Wenn die Entfernung der Kegel aus den Aufnahmeräumen auf die geschilderte Weise erfolgt ist, ist der Ausschalter 47 nicht länger wirksam und die intermittierende Drehbewegung des Verteilers 17 kann wieder mit Hilfe des Schalters 41 eingeleitet werden.
Durch Verwendung von Übergangsrinnen 12 von ungleicher Länge kann eine symmetrische Anordnung der Aufnahmeräume 16 im Verteiler 17 und ein beliebiges Muster der Anordnung der Kegel auf der Kegelbahn gewählt werden.
Es dürfte einleuchten, dass die gekrümmte Stange 38 fortfallen kann, wenn ein Auswerfer 35 Verwendung findet, dessen obere Fläche 51 eine derartige hohle Gestalt aufweist, dass durch Aufwärtsbewegung des Auswerfers zunächst die Köpfe der Kegel gezwungen werden, sich zur Welle 25 hinzubewegen, und bei einer weiteren Aufwärtsbewegung des Auswerfers 35 dann die Füsse der Kegel zu den Führungsrinnen 14 hinkippen und aus dem Verteiler beseitigt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufstellen von Kegeln am Ende einer Kegelbahn, bestehend aus einer Platte
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dgl.nahmeräumen versehenen, schrittweise drehbaren Verteiler, einer Zuführungsbahn zum aufeinanderfolgenden Zuführen der mit den Köpfen nach unten hängenden Kegel zu den Aufnahmer äumen des Verteilers und einer unter den Aufnahmeräumen des Verteilers angeordneten Einrichtung zum Entfernen der Kegel aus den Aufnahmeräumen und zum Befördern auf die Platte, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Entfernen der Kegel (3) aus einem für sämtliche Kegel (3) in den Aufnahmeräumen (16) gemeinsamen, inbezug aufden Verteiler (17) auf-und abbewegbarenAuswerfer (35) besteht, dessen obere Flache (51)
eben oder konkav ausgebildet ist und dass bei ebener Ausbildung der Fläche (51), vorzugsweise auch bei konkaverAusbildung der Fläche (51), unterhalb derAufnahmeräume (16) eine den Verteiler (17) umge-
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Lage mit nach unten konvergierenden Achsen vorgesehen ist, so dass die Kegel (3) bei der Autwartsbewegung des Auswerfers (35) nach aussen in unterhalb der Aufnahmeräume (16) anschliessende Führungen (12, 14) kippen und mit den Füssen voran auf die Platte (18) gelangen.