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beschrieben. Wie in Fig. l (A) dargestellt, wird ein Teigblatt --1-- mittels einer Schneideinrich- tung in Teigstücke --2-- geschnitten, von welchen jedes die Form eines gleichschenkeligen
Dreiecks hat. In diesem Fall werden zwei Gruppen (a) und (b) von Teigstücken --2-- gebildet, und die Basen jeder Gruppe der Dreiecke sind in gegenüberliegende Richtungen ausgerichtet, wie in Fig. 1 (A) gezeigt.
Danach werden die Gruppen (a) und (b) der Teigstücke auf ein Förderband, das mit einer höheren Geschwindigkeit betrieben wird als das Förderband, auf welchem die Schneidstation angeordnet ist, übertragen, so dass die Gruppen in Abstand voneinander gebracht werden, wobei sie verschiedene Reihen bilden, wie in Fig. l (B) gezeigt. Daraufhin werden die Teigstücke in jeder Reihe in Querrichtung voneinander in Abstand gebracht und mit Rotationsmitteln um 900 gedreht, wobei die Basis jedes dreieckigen Teigstückes so ausgerichtet wird, dass sie das nach vorne gerichtete Ende des Dreiecks bildet, wie in Fig. l (C) gezeigt. Die im Abstand befindli- chen und ausgerichteten Teigstücke werden dann zur nächsten Stufe bei der Bildung der Kipferl befördert.
Damit die Teigstücke in Abstand gebracht und gedreht werden können, kommen die einzelnen
Teigstücke einer Reihe, die in einer Richtung, wie in Fig. 2 gezeigt, ausgerichtet sind, in Eingriff mit Nadeln --36--, die an der unteren Oberfläche eines Flansches --35-- jedes der Haltemittel - angeordnet sind, die auf pantographartigen Verbindungsmittel --27-- vorgesehen sind, wie in Fig. 2 (A) gezeigt. Danach werden, wie in Fig. 2 (B) gezeigt, die pantographartigen Verbin- dungsmittel --27-- durch eine Stange --26-- in Querrichtung des Förderbandes gestreckt, wodurch die Teigstücke --2-- in Querrichtung des Förderbandes voneinander in Abstand gebracht werden.
Daraufhin werden, wie in Fig. 2 (C) gezeigt, die Flansche um 90 gedreht, um die Richtung der Teigstücke --2-- zu ändern, und die Teigstücke --2-- werden danach von den Haltemittel freigegeben.
Bei den in Fig. 2 gezeigten Schritten werden die Teigstücke --2-- von den Haltemitteln durch die Vertikalbewegung eines Förderbandes auf die nachstehend beschriebene Weise in Eingriff genommen und danach freigegeben.
Wie in Fig. 3 gezeigt, hat ein Förderband --3-- zugehörige Schneideinrichtungen --4 und 4'--.
Ein Förderband --5-- eines weiteren Förderers wird mit einer Geschwindigkeit betrieben, die höher ist als die des Förderbandes --3--. Ein Rahmen --6-- trägt diese Förderer (s. Fig. 6 und 7).
Eine Hubeinrichtung --10--, inklusive einer horizontalen Platte --17--, ist am Rahmen --6-der Vorrichtung montiert. Die Platte --17-- ist unterhalb des Obertrums des Förderbandes --5-- positioniert. Ein Abschnitt des Förderbandes --5--, auf dem die Teigstücke liegen, wird durch die Hubeinrichtung --10-- nach oben gedrückt, so dass die Teigstücke von den Haltemitteln --32-gehalten werden können. Die Teigstücke werden dann durch die Abstandmittel --20-- in Abstand voneinander gebracht und in eine vorgegebene Richtung gedreht, um so angeordnet zu werden, dass eine bestimmte Seite jedes der polygonalen Teigstücke in der Förderrichtung des Förderbandes nach vorne gerichtet ist.
Jede der einzelnen Einrichtungen, die die Vorrichtung bilden, wird nun beschrieben.
Wie in Fig. 3 gezeigt, umfassen die Abstandmittel --20-- eine Nocke --21--, die synchron mit dem Förderband --5-- angetrieben wird. Die Bewegung eines Nockenstössels --22--, der mit der Nocke --21-- in Eingriff steht, wird durch eine Stange --23-- auf einen Arm --24-- übertragen. Der Arm --24-- ist an seinem unteren Ende an einem Schwenkpunkt --25-- schwenkbar gehaltert, so dass der Hub der Stange --23-- vergrössert wird, um eine entsprechende Bewegung einer Stange --26-- zu bewirken.
Die pantographartigen Verbindungsmittel --27-- werden durch eine Kombination einer Vielzahl von Verbindungsgliedern --28-- gebildet, und ein Führungsteil --29-- ist durch eine Welle - mit einem Ende jedes der Verbindungsglieder --28-- verbunden. Ein Schieber --30-- ist am unteren Teil eines jeden Führungsteiles --29-- befestigt, und die Schieber --30-- haben entsprechende Nuten, in die eine Schiene --31-- eingreift. Diese Schiene --31-- erstreckt sich quer durch den Raum über dem Förderband --5--, und die Schieber --30-- bewegen sich entlang der Schiene --31-- in Richtung quer zum Förderband.
Deshalb werden, wenn die pantographartigen Verbindungsmittel --27-- durch die die Querstreckung der pantographartigen Verbindungsmittel --27--
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nung voneinander in Abstand gebracht, und - als Ergebnis dessen-werden auch die unter den Führungsteilen --29-- angeordneten Haltemittel --32-- von den Positionen, in welchen sie miteinander in Kontakt stehen, wie in Fig. 2 (A) gezeigt, in die Positionen, in welchen sie sich in derselben Entfernung voneinander im Abstand befinden, bewegt, wie in Fig. 2 (B) gezeigt.
Jedes Haltemittel --32-- umfasst den Flansch --35--, der fix am unteren Ende der Welle --33--, die durch Lager drehbar im zugehörigen Ende des Verbindungsgliedes --28-- aufgenommen ist, befestigt ist, und eine Mehrzahl von Nadeln --36--, welche aus der unteren Oberfläche des Flansches --35-- hervorragen. Eine durch Federn --38-- unter Federspannung stehende Teighalteplatte --37-- ist unter dem Flansch --35-- vorgesehen. Diese Teighalteplatte --37-dient zum Halten der Teigstücke --2-- in horizontaler Lage, wenn die Nadeln --36-- das Teig- stück --2-- durchstechen, und auch zum Freigeben der Teigstücke --2-- von den Nadeln --36--, wenn sich das Förderband --5-- nach unten bewegt, wie nachstehend beschrieben.
Auf einem Teil der Welle --33-- der Haltemittel --32-- sind Zähne vorgesehen, die ein Ritzel --34-- bilden. Eine Zahnstange --39-- eines Zahnstangenteiles --49-- greift in dieses Ritzel --34--, wie in Fig. 5 veranschaulicht, ein.
Wie in Fig. 7 dargestellt, umfasst eine Rotationseinrichtung --40-- zum Betätigen des Zahnstangenteiles --49-- eine Welle --41--, die zur Drehung in Koppelung mit der das Förderband --5-antreibenden Antriebswelle angeordnet ist, eine Nocke --43--, die an einer Welle --42-- montiert ist, welche durch ein Getriebe zur Drehung in Koppelung mit der Welle --41-- angeordnet ist, und einen Nockenstössel --45--, der an einem Ende einer Stange --46-- zum Eingreifen mit einer Nockennut -44-- der --44-- der Nocke --43-- montiert ist. Eine weitere, der oben beschriebenen ähnliche Nocke --43-- ist am andern Ende der Welle --41- vorgesehen, d.h., an der andern Seite des Förderbandes --5--, so dass die Stange --46-- durch die an ihren beiden Enden vorgesehenen Nockenstössel --45-- hin- und herbewegt werden kann.
Schieber --47-- sind auf der Stange --46-- so gestützt, dass sie in Längsrichtung der Stange --46-- gleiten können. Jeder der Schieber --47-- ist durch Sicherungsmittel, wie Schrau-
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griff. Die Schieber --47-- führen entlang der Stange --46-- als Reaktion auf das Strecken und Zusammenziehen der pantographartigen Verbindungsmittel --27-- eine Gleitbewegung aus.
Wenn die Stange --46-- durch die Nocken --43-- in eine der durch die Pfeile angezeigten Richtungen bewegt wird, werden die Zahnstangenteiles --49-- entlang der führungsteile --29-bewegt, wodurch eine Drehung der Wellen --33-- bewirkt wird. Deshalb werden die Haltemittel --32-- in die vorbestimmte Richtung zur Änderung der Richtung der Teigstücke --2-- gedreht.
Wie in Fig. 6 dargestellt, umfasst die Hubeinrichtung --10-- zum Bewirken der Vertikalbewegung eines Teiles des Förderbandes --5-- eine Nocke --11--, die auf einer Welle zur Drehung in Koppelung mit der Antriebswelle des Förderbandes montiert ist, um eine Vertikalbewegung
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--12-- zuSchieberstange --13--, die durch einen am Rahmen --6-- des Förderbandes montierten Führungs- teil --16-- geführt ist, montiert, und eine Bewegung dieser Schieberstange --13-- wird durch einen Zapfen --14-- und einen Montageteil --15-- auf eine horizontale Platte --17-- übertragen.
Die horizontale Platte ist unterhalb des Förderbandes --5-- in einer Position angeordnet, die der der Haltemittel --32-- entspricht, so dass die horizontale Platte --17-- eine Aufwärtsbewegung einer grossen Fläche des Förderbandes bewirken kann, wie in den Fig. 4 und 6 veranschaulicht.
Die Funktionsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung wird noch weiter detailliert beschrieben. Wie in Fig. l dargestellt, wird ein Teigblatt --1-- durch Schneideinrichtungen --4, 4'-in Teigstücke --2-- geschnitten, und die Teigstücke --2-- werden in zwei Gruppen (a) und (b) getrennt, während sie vom Förderband --3-- auf das Förderband --5-- transferiert werden.
Wenn die vom Förderband --5-- beförderten Teigstücke an der Position unterhalb der Haltemittel --32-- ankommen, wird die Hubeinrichtung --10-- betätigt, und die horizontale
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Platte --17-- hebt die Teigstücke zusammen mit dem Förderband --5--. Die Teigstücke --2-- werden durch die einzelnen Haltemittel --32-- festgehalten, und, da die pantographartigen
Verbindungsmittel --27--, die die Haltemittel --32-- tragen, durch die Abstandmittel --20-- in Querrichtung gestreckt werden, werden die Teigstücke in Querrichtung des Förderbandes zusammen mit den Haltemitteln --32-- in Abstand voneinander gebracht. Danach treten die Rota- tionsmittel --40-- in Funktion, und ihre Stange --46-- wird in Längsrichtung des Förderbandes bewegt.
Als Ergebnis werden die Zahnstangenteile --49-- bewegt, um eine 90 -Drehung der Haltemittel --32-- durch die Wellen --33-- zu bewirken.
Deshalb werden nun die Teigstücke --2-- in Form von gleichschenkeligen Dreiecken, welche mit der Basis der Dreiecke in Längsrichtung gerichtet befördert worden sind, in Abstand voneinan- der gebracht und durch die Drehung der Haltemittel --32-- in einer Weise angeordnet, in welcher die Basis der Dreiecke so ausgerichtet ist, dass sie jeweils an vorderster Stelle in der Bewegungs- richtung des Förderbandes ist. Wenn das Förderband --5-- durch die Gravitation nach unten sinkt, werden die Teighalteplatten --37-- durch die Federn --38-- nach unten gedrückt, und die Teigstücke, die von den Nadeln --36-- der Haltemittel --32-- festgehalten worden sind, werden von ihrer Halteposition freigegeben.
Danach treten die Rotationsmittel --40-- und die Abstandmittel --20-- wieder in Betrieb, um die Haltemittel --32-- in die in Fig. 2 (A) dargestellte ursprüngliche Position zurückzubringen.
Nachdem die Richtung der Teigstücke --2-- der Gruppe (a) durch eine Umdrehung der Nocken --43--'der Rotationsmittel --40-- geändert worden ist, wird die Richtung jener der
Gruppe (b) geändert. Eine Vielzahl von Nadeln --36-- ist an der unteren Oberfläche jedes Flansches --35-- vorgesehen, so dass die beiden Gruppen der Teigstücke genau festgehalten werden können.
Die Teigstücke der Gruppen (a) und (b) werden abwechselnd zur Station, an welcher die
Teigstücke in Abstand voneinander gebracht und gedreht werden, befördert, und so ist es notwen- dig, die Teigstücke der verschiedenen Gruppen abwechselnd in verschiedene Richtungen zu drehen.
Bei der zuvor erwähnten Ausführungsform der Erfindung dienen die in Form von gleichschenke- ligen Dreiecken geschnittenen Teigstücke nur als Beispiel. Die Form der Teigstücke ist in keiner
Weise auf eine besondere Form eingeschränkt, und die Erfindung ist beispielsweise auch auf fünfeckige Formen mit zwei parallelen Seiten anwendbar und auf solche mit irgendeiner andern Form.
Weiters kann durch Änderung der Anzahl der kombinierten Verbindungsglieder der pantographartigen Verbindungsmittel die Anzahl der Haltemittel leicht vermehrt oder vermindert werden. Auch der Hub der Stange --26-- kann beispielsweise durch Spannschlösser geändert werden, wodurch der Abstand zwischen den Teigstücken geändert werden kann. Deshalb kann die Erfindung auf einfache Weise an eine geänderte Grösse von Teigstücken und eine vermehrte oder verminderte Anzahl von Teigstücken angepasst werden.
Erfindungsgemäss können die Teigstücke durch die Verwendung eines relativ einfachen Verriegelungsmechanismus in Abstand voneinander gebracht und in vorgegebene Richtungen gedreht werden und in einem Zustand, in welchem eine vorbestimmte Seite jedes Teigstückes nach vorne gerichtet und quer zum Förderer ausgerichtet ist, zugeführt werden.
Erfindungsgemäss werden weiters Teigstücke von einem Teigblatt in einem für den folgenden Wälzvorgang geeigneten Zustand abgeschnitten, was in einer optimalen Zuführung von Kipferlteigstücken zu einem automatischen Wälzschritt resultiert, wodurch ein Produkt hoher Qualität erreicht wird.
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