AT234486B - Verfahren zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen

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AT234486B AT540261A AT540261A AT234486B AT 234486 B AT234486 B AT 234486B AT 540261 A AT540261 A AT 540261A AT 540261 A AT540261 A AT 540261A AT 234486 B AT234486 B AT 234486B
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  Verfahren zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen 
Der in den Jagdpatronen verwendete   Bleischrot neigt dazu, sich zusammenzuballen, d. h.   mehrere   Schrotkörner fliessen zusammen und   es bilden sich grössere Bleigebilde. Hiedurch ergibt sich ein schlechtes Trefferbild,   d.     h. der Deckungswert derSchrote wird kleiner. Weiterhin stellen die zusammenbacken-   den Bleischrote eine Gefahr dar, da derartige Gebilde weiter fliegen als die einzelnen Schrotkörner. Als weitere Nachteile treten Laufverbleiungen ein, die nur mittels Drahtspirale oder Drahtbürste beseitigt werden können. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich die vorstehend erwähnten Nachteile dadurch vermeiden lassen, dass auf die Oberfläche der verwendeten Schrotkörner eine Bleioxydschicht aufgebracht wird. Durch eine solche Oxydschicht wird nämlich die Oberfläche der einzelnen Schrotkörner isoliert, so dass die eventuell vorbeigehenden heissen Pulvergase das einzelne Schrotkorn nicht mehr angreifen. Weiterhin wird durch diese isolierende Schicht die Deformierung der Randschrote verhindert, so dass diese nicht mehr weich werden und dementsprechend ihr Zusammenschmelzen vermieden wird. 



   Bekannt ist es, Bleischrot in einem Bad, also mittels chemischer Substanzen mit einer Oxydschicht zu versehen. Dieses Verfahren kann jedoch insbesondere wegen der geringen Haftfestigkeit der Oxydschicht nicht zufriedenstellen. Zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen, deren Schrotkörner eine Oberflächenschicht aus Bleioxyd besitzen, schlägt die Erfindung daher vor, den unbehandelten Bleischrot mit oder ohne Zusatz geringer Mengen Bleioxyd so lange zu trommeln, bis die Oberflächenschicht eine Dicke von 5 bis 40 u erreicht hat. Werden nach dem erfindungsgemässen Verfahren die unbehandelten Schrotkörner in einer Trommel,   z.

   B.   in einer Sechskant-Stahltrommel mit geringer Umdrehungszahl (zirka 60 Umdr/min) 4 Stunden getrommelt, so ist jedes einzelne Schrotkorn mit einer festhaftenden, allen Anforderungen gerechtwerdenden Bleioxydschicht ausreichender Dicke versehen. Durch Zusatz geringer Mengen Bleioxyd (unter   0, 1 lu)   kann die für das Trommeln erforderliche Zeit erheblich verkürzt werden. 



     Bei s pie 1 1 : 50 kg   normaler Bleischrot (96,   3%   Hüttenweichblei, 3,   50/0. Antimon   und 0,   2%   Arsen) wird in einer   Sechskant-Stahltrommel   mit 68 Umdr/min 4 Stunden getrommelt. Die einzelnen Schrotkörner weisen eine Oberflächenschicht von 30 li Stärke auf, die bis über 8200 C beständig ist und vorwiegend aus Bleioxyd besteht. 



   Beispiel 2 : Der gleiche Versuch wurde unter einem Zusatz von 20 g Bleioxyd vorgenommen. 



  Nach einer Stunde Trommeln war die Oberflächenschicht vorhanden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen, deren Schrotkörner eine Oberflächenschicht aus Bleioxyd besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der unbehandelte Bleischrot mit oder ohne Zusatz geringer Mengen Bleioxyd so lange getrommelt wird, bis die Oberflächenschicht eine Dicke von 5 bis 40 jn erreicht hat. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT540261A 1960-08-24 1961-07-13 Verfahren zur Herstellung von Bleischrot für Jagdpatronen AT234486B (de)

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