AT234014B - Entlastungszünder - Google Patents

Entlastungszünder

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AT234014B
AT234014B AT910662A AT910662A AT234014B AT 234014 B AT234014 B AT 234014B AT 910662 A AT910662 A AT 910662A AT 910662 A AT910662 A AT 910662A AT 234014 B AT234014 B AT 234014B
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AT
Austria
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locking
housing
locking means
relief
firing pin
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AT910662A
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English (en)
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Rinker Fa R
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


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  Entlastungs zünder 
Die Erfindung betrifft einen Entlastungszünder, der bei Befreiung von einer auf dem Zünder ruhenden Last zündet und die Sprengladung zur Explosion bringt. 



   Derartige Zünder sind bekannt. Sie bestehen im allgemeinen aus einem schlagbolzenbetätigten Zünder mit Sprengsatz und einem den Schlagbolzen sperrenden unter Federdruck stehenden Sperrmittel, das im gesicherten Zustand durch ein von einem Uhrwerk steuerbares Schaltglied und im scharfen Zustand von einer auf eine Druckplatte wirkenden Gewichtsbelastung in der Sperrstellung festgehalten wird. 



   Die bekannten Entlastungszünder sind aber verhältnismässig kompliziert, teuer und   störanfällig.   



   Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Entlastungszünder zu schaffen, bei welchem Mängel bekannter Ausführungsformen beseitigt sind. 



   Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, dass das Sperrmittel in dem Zündergehäuse zentrisch oder nahezu zentrisch und das Uhrwerk dazu radial angeordnet ist, das mit einem radial verschiebbaren Schaltglied versehen ist, das mit einer Sperraste des Sperrmittels in Eingriff steht. 



   Ferner kennzeichnet sich ein Merkmal dadurch, dass das Sperrmittel für die Belastung zentral oder nahezu zentral einen eng begrenzten oder nur punktförmigen Angriffspunkt, auf den gegebenenfalls eine   breitflächige   Druckplatte einwirkt, und in radialer Erstreckung diametral gegenüber dem Schaltglied des Uhrwerkes eine Sperrnase aufweist, die den federbelasteten, parallel zur Erstreckung der Sperrnase und unterhalb dieser angeordneten Schlagbolzen sperrt. 



   Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform sind dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Gehäuse in eine diametrale Gerätezone zur Aufnahme des gesamten Eingerichtes und beidseitig dieser Gerätezone in   Aufnahmeräume   für die Sprengstoffladungen aufgeteilt ist, wobei der schlagbolzenbetätigte vollständige Zündsatz parallel und unterhalb des Uhr- oder Schaltwerkes und des Sperrmittels in dieser Gerätezone angeordnet ist. 



   Weitere Einzelheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse im wesentlichen aus einem äusseren Ringkörper besteht, der von einer diametral sich durch den Ringkörper erstreckenden Steganordnung durchdrungen ist, die im wesentlichen zwei übereinanderliegende Etagen aufweist, deren obere zur Aufnahme des Uhr- oder Schaltwerkes und des Sperrmittels und deren untere Etage zur Aufnahme des Zündsatzes mit Schlagbolzen dient und die in der oberen Etage zentral oder nahezu zentral in Anpassung an die Anordnung und Ausbildung des Sperrmittels einen inneren Ringkörper besitzt, dessen freier Innenraum der axial oder nahezu axial freien Bewegung des Sperrmittels dient. 



   Besonders vorteilhafte Merkmale des Erfindungsgegenstandes bestehen ferner darin, dass die Steganordnung in der oberen Etage einerseits vom inneren Ringkörper aus eine rechteckige, in diametraler Richtung längserstreckende Ausnehmung zur Aufnahme des konformen Uhr- oder Schaltwerkgehäuses und anderseits eine vertikal und diametral sich erstreckende, schlitzförmige Ausnehmung zur Aufnahme und Führung des dünnen, sperrnasentragenden Teiles des Sperrmittels aufweist, während die untere Etage eine sich von der Uhr- oder Schaltwerksseite aus erstreckende, im Durchmesser sich absatzweise verringernde zylindrische Ausnehmung zur Aufnahme des vollständigen Zündsatzes mit Schlagbolzenlagerung besitzt, wobei im Bereich der Sperrnase des Sperrmittels die die beiden Stegetagen trennenden Wandteile zum Durchtritt der Sperrnase in den Raum des Schlagbolzens ausgenommen sind.

   

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   Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper als oberen und unteren Gehäuseabschluss Deckel aufweist, von denen der untere Abschlussdeckel mit dem
Gehäuse einstückig ausgebildet sein kann, während der obere Deckel etwa zentral eine Durchbrechung für das Sperrmittel oder seines Betätigungsorganes und eine Durchbrechung für den Aufziehknopf des Uhr- werkes besitzt. 



   Hiezu ist ein weiteres Merkmal dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuseringkörper und den Abschlussdeckeln eine elastische Dichtungsscheibe eingefügt ist. 



   Eine bevorzugte Ausgestaltung kennzeichnet sich ferner dadurch, dass die etwa zentrale Durchbre- chung im oberen Abschlussdeckel durch eine eingespannte Membrane verschlossen ist, und ferner zwi- schen allen Gehäuseteilen und in Gehäusewandteile einzusetzende Teile des Eingerichtes Dichtungen ein- gefügt sind. 



   Weitere Merkmale der bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind dadurch gekenn- zeichnet, dass das Sperrmittel als langgestreckter Hebel ausgebildet ist, der mit einem Stift als Gelenk- achse in der Gehäusewand gelagert ist, an der unteren Kante die Sperrnase, an der vorderen Kante die
Sperraste für den Sperrschieber des Uhrwerkes und an der Vorderkante oben einen zur Betätigung dienen- den, in die Durchbrechung des oberen Gehäuseabschlussdeckels reichenden Kopf aufweist. 



   Eine vorteilhafte Weiterbildung einer Einzelheit kennzeichnet sich dadurch, dass die Membrane im Bereich des Kopfes des am Gehäusering angelenkten, als Sperrglied dienenden Hebels versteift ist, wozu vorzugsweise eine auf der Oberseite der Membrane angeordnete Platte od. dgl. dient. 



   Eine unter Umständen vorteilhafte Variante einer Einzelheit ist dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrglied ein in der Steganordnung und/oder in einem Deckel axial begrenzt verschiebbar gelagerter, mit dem oberen Ende den oberen Deckel dicht umgreifender, federbelasteter, mit einer Sperraste für den Sperrschieber des Uhrwerkes versehener Stössel Verwendung findet, von welchem ein zweckmässig werkstoffeigener, in axialer Erstreckung des Stössels in der Steganordnung geführter, in der Sperrstellung mit dem federbelasteten Schlagbolzen korrespondierender Ansatz abstrebt, der gleichzeitig als Verdrehsicherung für den Stössel dient. 



   Schliesslich besteht noch ein Merkmal darin, dass das freie nach aussen ragende Ende des Stössels bzw. die die Membrane versteifende, auf deren Oberseite vorzugsweise aufgeklebte Platte od. dgl. auf der Oberseite ballig ist. 



   Durch diese Massnahmen zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch eine verhältnismässig geringe Anzahl einfacher Einzelteile aus, die ausnahmslos wirtschaftlich gefertigt werden können. Dabei ist der erfindungsgemäss ausgebildete Entlastungszünder einwandfrei wasserdicht und somit auch äusserst kältefest. 



   Auch ist seine Bauhöhe gering. Ferner gestattet er eine einfache und schnelle Anordnung der Sprengladung. Vor allem aber ist auch eine einwandfreie Funktion gewährleistet. So gestattet der Erfindungsgegenstand z. B. auch eine mehr oder weniger geneigte Anordnung, ohne dass die Wirksamkeit des Entlastungszünders in Frage gestellt ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Es zeigen Fig. 1 einen Entlastungszünder entsprechend der Linie A-B der Fig. 2 gesehen, Fig. 2 desgleichen von oben gesehen, bei entferntem Deckel, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform im Längsschnitt, Fig4 desgleichen im Schnitt C-D der Fig. 3. 



   Der Entlastungszünder besteht aus einem im wesentlichen ringförmigen Gehäuse 1 aus Kunststoff mit durch das Gehäuse sich erstreckendem, werkstoffeigenen Steg. An beiden Stirnseiten ist das Gehäuse mit Deckeln 2 und 3 versehen. Im Gehäuse ist in einer passenden Ausnehmung des Steges ein Uhrwerk 4 mit einer den Deckel 2 durchgreifenden Aufzugachse 4a und einem Sperrschieber 4b, angeordnet und mittels Schrauben 5 befestigt. Die Befestigung der Deckel 2 und 3 erfolgt mittels nicht gezeichneter Schrauben, die in die Gewindelöcher 6 des Gehäuses 1 eingeschraubt werden. Mit dem Sperrschieber 4b korrespondiert ein aus Blech gestanzter, mit einem Stift 10 am Gehäuse 1 angelenkter Hebel 7. Letzterer besitzt ferner eine Nase 7a, eine Sperraste 7b und einen Kopf 7c. Der Kopf 7c ragt in die Durchbrechung des Deckels 2, wobei der Durchbruch mit einer Membrane 8, z.

   B. aus Kautschuk, dicht verschlossen ist. In einer zylindrischen,   stufenförmig   verengenden, mit einem Schraubring 11 mit Distanzring 12 verschlossenen Ausnehmung des Steges ist eine Übertragungsladung 13 aus Nitropenta, ein Sprengkapselröhrchen 14 und ein Zündhütchenhalter 15 mit Zündhütchen 16 angeordnet. Ausserdem weist der Entlastungszünder einen axial verschiebbar gelagerten Schlagbolzen 17 mit Schlagbolzenspitze 17a und Schlagbolzenfeder 18 auf. 



   Im Röhrchen 14 lagert ferner eine Sprengkapsel 19. Zur nachträglichen Anordnung letzterer ist in den Schraubring 11 ferner eine Verschlussschraube 20 dicht eingeschraubt. Ferner besitzt der Zünder Dich- 

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 tungsscheiben 21 und 22 und Dichtungsringe 23 und 24. Die Aufzugsachse 4a des Uhrwerkes 4 trägt einen umklappbaren, im umgeklappten Zustand in einer Deckelvertiefung zweckmässig bündig einliegenden
Knebel. Schliesslich lagern im Gehäuse als Presslinge ausgebildete Sprengstoffladungen 26 und 27. 



   Die Funktion des Entlastungszünders ist folgende :
Das Uhrwerk 4 wird durch eine Drehung des Knebels 25 aufgezogen und fängt an abzulaufen. Eine
Last (mindestens 1 kg, maximal zirka 100 kg) wird auf den Entlastungszünder gelegt. Das aufgelegte Ge- wicht drückt den Knopf 9 bzw. die Membrane 8 und damit den Hebel 7, der durch die Gelenkachse 10 gehalten wird, nach unten. Dabei gibt die Nase 7b des Hebels 7 den Sperrschieber 4b des Uhrwerkes 4 frei und Sperrschieber 4b schnellt, nachdem das Uhrwerk abgelaufen ist, in das Gehäuse des Uhrwerkes zurück. 



   Wird das aufgelegte Gewicht hochgehoben, so drückt die Schlagbolzenfeder 18 über die zweckmässig angeschrägte Nase 7a den Hebel 7 hoch. Der Schlagbolzen 17 wird freigegeben, schnellt auf das   Zünd-   hütchen 16, welches die Sprengkapsel 19 zündet. Diese bringt die Übertragungsladung 13 und diese die
Sprengladung 26 und 27 zur Detonation. 



   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an Stelle des Hebels 7 und der
Membrane 8 ein unter Federspannung einer Schraubenfeder 31 stehender Stössel 30 aus Kunststoff im Ge- häuse 1 axial begrenzt verschiebbar gelagert. Letzterer besitzt eine als Aussparung ausgebildete Sperrraste 30a für den Sperrschieber 4b und einen mit dem Schlagbolzen 17 zusammenwirkenden, werkstoff- eigenen Ansatz 30b. Das freie obere Ende des Stössels 30, welcher zweckmässig mit einer Lippendichtung abgedichtet ist, ist ferner ballig ausgebildet.

   Ein bedeutender Vorteil gegenüber bekannten Ausführungsformen besteht ferner darin, dass der Erfindungsgegenstand auch bei einer Last von minimal 1 kg voll wirksam ist, weil dieser nur ein bzw. zwei verhältnismässig schwache Federelemente erfordert, deren geringe Federkräfte bei einer Last von 1 kg eine Sperrstellung des Zünders gewährleisten. 



   Auch kann der Erfindungsgegenstand als Tretmine Verwendung finden, wobei er aber im Gegensatz zu bekannten Tretminen erst nach der Entlastung detoniert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Entlastungszünder bestehend aus einem schlagbolzenbetätigten Zünder mit Sprengsatz und einem den Schlagbolzen sperrenden unter Federdruck stehenden Sperrmittel, das im gesicherten Zustand durch ein von einem Uhrwerk betätigbares Schaltglied und im scharfen Zustand von einer auf eine Druckplatte wirkenden Gewichtsbelastung in der Sperrstellung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrmittel (7,30) in dem Zündergehäuse   (1)   zentrisch oder nahezu zentrisch und das Uhrwerk (4) dazu radial angeordnet ist, das mit einem radial verschiebbaren Schaltglied (4b) versehen ist, das mit einer Sperraste (7b, 30a) des Sperrmittels (7,30) in Eingriff steht.

Claims (1)

  1. 2. Entlastungszünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrmittel (7,30) für die Belastung zentral oder nahezu zentral einen eng begrenzten oder nur punktförmigen Angriffspunkt, auf den gegebenenfalls eine breitflächige Druckplatte (9) einwirkt, und in radialer Erstreckung diametral gegen- über dem Schaltglied (4b) des Uhrwerkes (4) eine Sperrnase (7a, 30b) aufweist, die den federbelasteten, parallel zur Erstreckung der Sperrnase (7a, 30b) und unterhalb dieser angeordneten Schlagbolzen (17) sperrt.
    3. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Gehäuse (1) in eine diametrale Gerätezone zur Aufnahme des gesamten Eingerichtes und beidseitig dieser Gerätezone in Aufnahmeräume für die Sprengstoffladungen (26, 27) aufgeteilt ist, wobei der schlagbolzenbetätigte vollständige Zündsatz parallel und unterhalb des Uhr- oder Schaltwerkes (4) und des Sperrmittels (7, 30) in dieser Gerätezone angeordnet ist.
    4. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) im wesentlichen aus einem äusseren Ringkörper besteht, der von einer diametral sich durch den Ringkörper erstreckenden Steganordnung durchdrungen ist, die im wesentlichen zwei übereinanderliegende Etagen aufweist, deren obere zur Aufnahme des Uhr- oder Schaltwerkes (4) und des Sperrmittels (7, 30) und deren untere Etage zur Aufnahme des Zündsatzes (13, 14, 15,16, 19) mit Schlagbolzen (17) dient und die in der oberen Etage zentral oder nahezu zentral in Anpassung an die Anordnung und Ausbildung des Sperrmittels (7,30) einen inneren Ringkörper besitzt, dessen freier Innenraum der axial oder nahezu axial freien Bewegung des Sperrmittels (7,30) dient.
    5. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steganordnung in der oberen Etage einerseits vom inneren Ringkörper aus eine rechteckige, in diametraler Richtung <Desc/Clms Page number 4> längserstreckende Ausnehmung zur Aufnahme des konformen Uhr- oder Schaltwerkgehäuses (4) und ander- seits eine vertikal und diametral sicherstreckende schlitzförmige Ausnehmung zur Aufnahme und Führung des dünnen sperrnasentragenden Teiles des Sperrmittels (7,30) aufweist, während die untere Etage eine sich von der Uhr-oder Schalterwerksseite aus erstreckende, im Durchmesser sich absatzweise verringernde zylindrische Ausnehmung zur Aufnahme des vollständigen Zündsatzes mit Schlagbolzenlagerung (13, 14, 15,16, 17, 18, 19) besitzt, wobei im Bereich der Sperrnase (7a, 30b) des Sperrmittels (7,30)
    die die beiden Stegetagen trennenden Wandteile zum Durchtritt der Sperrnase in den Raum des Schlagbolzens ausgenommen sind.
    6. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper als oberen und unteren Gehäuseabschluss Deckel (2,3) aufweist, von denen der untere Abschlussdeckel (2) mit dem Gehäuse (1) einstückig ausgebildet sein kann, während der obere Deckel (3) etwa zentral eine Durchbrechung für das Sperrmittel (7, 30) oder seines Betätigungsorganes (8,9) und eine Durchbrechung für den Aufziehknopf (4a) des Uhrwerkes (4) besitzt.
    7. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuseringkörper und den Abschlussdeckel (2,3) eine elastische Dichtungsscheibe (21,22) eingefügt ist.
    8. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die etwa zentrale Durchbrechung im oberen Abschlussdeckel (3) durch eine eingespannte Membrane (8) verschlossen ist.
    9. Entlastungszünder nach den Ansprüchen lbis 8, dadurchgekennzeichnet, dass zwischen allen Gehäuse- teilen und in Gehäusewandteile einzusetzende Teile des Eingerichtes Dichtungen (23,24, 32) eingefügt sind.
    10. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrmittel (7) als langgestreckter Hebel ausgebildet ist, der mit einem Stift als Gelenkachse (10) in der Gehäusewand gelagert ist, an der unteren Kante die Sperrnase (7a), an der vorderen Kante die Sperraste (7b) für die Sperrschieber (4b) des Uhrwerkes (4) und an der Vorderkante oben einen zur Betätigung dienenden, in die Durchbrechung des oberen Gehäuseabschlussdeckels (3) reichenden Kopf (7c) aufweist.
    11. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (8) im Bereich des Kopfes (7c) des am Gehäusering angelenkten, als Sperrglied (7) dienenden Hebels versteift ist, wozu vorzugsweise eine auf der Oberseite der Membrane (8) angeordnete Platte (9) od. dgL dient.
    12. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrglied (30) ein in der Steganordnung und/oder in einem Deckel (3)-axial begrenzt verschiebbar gelagerter, mit dem oberen Ende den oberen Deckel (3) dicht durchgreifender, federbelasteter, mit einer Sperraste (30a) für den Sperrschieber (4b) des Uhrwerkes (4) versehener Stössel Verwendung findet, von welchem ein zweckmässig werkstoffeigener, in axialer Erstreckung des Stössels in der Steganordnung geführter, in der Sperrstellung mit dem federbelasteten Schlagbolzen (17) korrespondierender Ansatz (30b) abstrebt, der gleichzeitig als Verdrehsicherung für den Stössel dient.
    13. Entlastungszünder nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das freie, nach aussen ragende Ende des Stössels' (30) bzw. die die Membrane (8) versteifende, auf deren Oberseite vorzugsweise aufgeklebte Platte (9) od. dgl. auf der Oberseite ballig ist.
AT910662A 1962-09-22 1962-11-20 Entlastungszünder AT234014B (de)

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