DE260700C - - Google Patents

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DE260700C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin
    • F42C9/043Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by impact

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260700 KLASSE 72i. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Die Erfindung bezieht sich auf Aufschlagzünder mit einer sich nach dem Schusse selbsttätig ausrückenden Sicherung und bezweckt, einen Zünder dieser Art zu schaffen, bei dem ein vorzeitiges Scharfwerden des Zünders mit besonders großer Sicherheit verhindert ist.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß zum Ausrücken der Sicherung des Zünders ein durch Federkraft
ίο in Bewegung zu setzendes "Triebwerk vorgesehen ist, das beim Abfeuern des Schusses selbsttätig in Gang kommt.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Aufschlagzünder eignet sich besonders zur Ver-Wendung bei Doppelzündern, die einen durch ein Uhrwerk zu betreibenden mechanischen Zeitzünder besitzen. In diesem Falle wird das Uhrwerk des Zeitzünders zugleich zum Ausrücken der Sicherung des Aufschlagzünders benutzt.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des den Gegenstand der Erfindung bildenden Aufschlagzünders veranschaulicht, die sämtlich als Bestandteile eines Doppelzünders der soeben erwähnten Art gedacht sind.
Das erste Ausführungsbeispiel ist in den Fig. i-—6 veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. ι einen Längsschnitt durch den Doppelzünder (einzelne Teile des mechanischen Zeitzünders sind in Ansicht dargestellt), Fig. 2, 3 je einen Schnitt nach 2-2 in Fig. 1 bei verschiedener Stellung einzelner Teile, Fig. 4 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt bei anderer Stellung einzelner Teile,' Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 in Fig. 1, von links gesehen, und Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 in Fig. 1 (die Schlagladung des Zeitzünders ist weggelassen) .
Das zweite Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 7—11 veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 7 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt durch den Doppelzünder, Fig. 8 in einer der Fig. 6 entsprechender! Darstellung einen Schnitt nach 8-8 in Fig. 7, Fig. 9 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung einzelner Teile, Fig. 10 einen Schnitt nach 10-10 in Fig. 9 und Fig. 11 in größerem Maßstabe einen Teil eines Schnittes nach 11-11 in Fig. 7. . ■
Die Fig. 12—15 beziehen sich auf das dritte Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Fig. 12 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt durch den Doppelzünder, Fig. 13 einen der Fig. 12 entsprechenden Schnitt bei anderer Stellung einzelner Teile, Fig. 14 einen Schnitt nach 14-14 in Fig. 12 und Fig. 15 in einer der Fig. 6 entsprechenden Darstellung einen Schnitt nach 15-15 in Fig. 12.
Es soll zunächst das erste Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
Die Gesamtanordnung· und Wirkungsweise des mechanischen Zeitzünders, dessen Gehäuse A mit einem hohlen Gewindezapfen a1 in den Geschoßkörper eingeschraubt ist, sind im wesentlichen bekannt und brauchen daher nicht näher erläutert zu werden. Es sei nur bemerkt, daß der Zeitzünder ein durch Federkraft zu betreibendes Uhrwerk besitzt, das beim Schusse selbsttätig in Gang kommt und eine Hauptwelle K in Umdrehung zu setzen vermag.
Die Aufschlagzündvorrichtung ist zum größten
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Teile in einem in den Hohlraum des Gewindezapfens α1 eingesetzten Gehäuse B untergebracht. Dieses bildet einen schmalen, oben offenen Kasten, der sich mit seinen schmalen Seiten an einen Innenflansch α1 des Hohlzapfens a1 anlegt. Der Boden des Gehäuses B ist in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise abgestuft, so daß ein Raum zur Aufnahme der Zündpille C geschaffen wird. Durch eine
ίο Platte β3, die durch Schrauben α4 an dem Flansche a2 befestigt ist, wird das Gehäuse A des mechanischen Zeitzünders nach unten zu abgeschlossen und zugleich das Gehäuse B, das sich an seinem oberen Ende gegen einen Zwischenboden α5 des Gehäuses A anlegt, festgehalten. Der zwischen den Außenwänden des Gehäuses B einerseits und den Innenwänden des hohlen Zapfens a1 und der Verschlußplatte α3 andererseits frei bleibende Raum ist mit der Schlagladung S des Zeitzünders ausgefüllt. Diese steht durch seitliche Bohrungen δ1 (Fig. 5) mit der Zündpille C in Verbindung, von der ein Kanal U zur Sprengladung des Geschosses führt.
Auf dem erhöhten Teile des Bodens des Gehäuses B ist eine Blattfeder D befestigt, die den Zündstift d1 trägt und sich im Transportzustande des Zünders mit ihrem freien umgebogenen Ende auf einer Nase e1 eines im Gehäuse B mittels zweier Zapfen e2 (Fig. 6) drehbar gelagerten Hebels E stützt. Der Hebel E ruht mit seinem freien Ende auf einem in den Boden des Gehäuses B eingeschraubten Bolzen δ2. Die Nase e> liegt zwischen der Drehachse des Hebels E und dem Bolzen δ2, so daß die Feder D bestrebt ist, den Hebel gegen den Bolzen δ2 zu drücken.
Um den Hebel E im Transportzustande des Zünders gegen Abheben von dem Bolzen δ2 zu sichern, ist ein Bolzen F vorgesehen, der in dem Zwischenboden α5 des Gehäuses A sowie in der Grundplatte G und einer Oberplatte H des mechanischen Zeitzünders verschiebbar gelagert ist. Der Bolzen F steht unter der Wirkung einer Feder f1, die sich einerseits gegen die Grundplatte G des mechanischen Zeitzünders und andererseits gegen einen über dieser liegenden Bund f2 des Bolzens F anlegt, so daß sie bestrebt ist, den Bolzen F von dem Hebel E abzuheben. Das Abheben des Bolzens F wird im Transportzustande des Zünders durch eine auf der Oberplatte H drehbar gelagerte Scheibe / verhindert, an die sich das obere Ende des Bolzens F unter der Wirkung der Feder Z"1 anlegt. Die Scheibe / ist ihrerseits im Transportzustande des Zünders mit einer Scheibe IV verriegelt, die auf der im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2) drehbaren Hauptwelle K des Uhrwerkes des mechanischen Zeitzünders befestigt ist. Zu diesem Zwecke ist die Scheibe / mit einer Nase i1 versehen, die in eine Tasche k2 der Scheibe K1 eingreifen kann.
Die Scheibe / besitzt eine schlüssellochförmige Öffnung i2, die derart bemessen und angeordnet ist, daß der Bolzen F bei entsprechender Stellung der Scheibe / durch den kreisförmigen Teil der Öffnung Ϊ1 hindurchtreten kann (Fig. 4). Wenn der Bolzen JF" durch die Öffnung i2 hindurchgetreten ist, liegt der Bund f2 an der unteren Begrenzungsfläche der Oberplatte H des mechanischen Zeitzünders an. In dieser Lage befindet sich eine Eindrehung f3 des Bolzens F vor dem schlitzförmigen Teile der Öffnung i2, so daß bei einer hinreichend großen Auswärtsdrehung der Scheibe / der schlitzförmige Teil ihrer Öffnung i2 mit der Eindrehung f3 des Bolzens F in Eingriff treten und den Bolzen in seiner vorgeschobenen Stellung verriegeln kann (Fig. 3, 4).
Beim Schusse kommt das Uhrwerk des mechanischen Zeitzünders in Gang, und die Scheibe K1 beginnt sich in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2) zu drehen. Dabei gleitet die Tasche k2 der Scheibe K1 von der Nase i1 der Scheibe / ab. Sobald diese frei geworden ist, schwingt sie unter der Wirkung der bei der Geschoß drehung auftretenden Fliehkraft nach außen. Ist dabei der kreisförmige Teil der Öffnung i2 über den Bolzen F gelangt, so tritt dieser unter der Wirkung der Feder fl durch die Scheibe / hindurch und wird, während die Scheibe / unter der Wirkung der Fliehkraft weiter nach außen schwingt, durch den schlitzförmigen Teil der Öffnung i2, der mit der Eindrehung fs des Bolzens in Eingriff tritt, verriegelt. Der Aufschlagzünder ist jetzt scharf geworden.
Die Zeit, die zwischen dem Abfeuern des Schusses und dem Scharfwerden des Aufschlagzünders liegt, ist von den Längenabmessungen der Nase i1 oder der Tasche k2 abhängig und kann durch entsprechende Wahl dieser Längenabmessungen leicht für jeden Fall so bestimmt werden, wie es die besonderen Verhältnisse erfordern.
Beim Aufschlage schwingt der Hebel E unter dem Einflüsse der Trägheit vorwärts. Dabei gleitet die Feder D von der Nase ex des Hebels E ab und treibt die Nadel dx in die Zündpille C (Fig. 4).
Die zweite, in den Fig. 7—11 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten insofern, als noch eine besondere Sieherung vorgesehen ist, welche für den Fall, daß die Zündfeder D an der umgebogenen Stelle bricht, ein Anstechen der Zündpille C verhütet. Außerdem ist auch die Einrichtung zum Sichern des Auslösehebels E etwas geändert.
Zur Sicherung gegen Anstechen der Zünd-
pille C im Falle eines Bruches der Feder D dient ein Schieber M, der im Transportzustande des Zünders eine Lage einnimmt (Fig. 7, 8,11), bei der er die Zündpille C abdeckt. Der Schieber M, der sich bei der erwähnten Stellung unter der Wirkung zweier Federn m2 (Fig. 11) mit einer Anschlagfläche m3 gegen den erhöhten Teil des Bodens des Gehäuses B anlegt, ist auf diesem in radialer Richtung verschiebbar geführt und wird durch eine Kopfschraube N, deren Schaft durch einen Schlitz m1 des Schiebers hindurchtritt, gegen Abheben vom Gehäuseboden gesichert. Der Kopf der Schraube dient gleichzeitig dem Hebel E als Stütze. Wenn sich der Schieber in seiner äußeren Grenzlage (Fig. 9) befindet, in die er unter dem Einflüsse der Fliehkraft gelangen kann, gibt er die Zündpille C frei. Gleichzeitig nimmt eine im Schieber vorgesehene Öffnung ml eine solche Lage ein, daß sie dem umgebogenen Ende der Feder D den Durchtritt gestattet.
Um den Schieber M im Transportzustande des Zünders in der Lage festzuhalten, in der er die Zündpille abdeckt, ist folgende Einrichtung getroffen.
An dem Schieber M sitzt ein Arm m5, der bei der Transportstellung des Schiebers über den Hebel E greift. Dieser Arm liegt an einem Zapfen P an, der an einer in dem Zwischenboden α6 des Gehäuses A drehbar gelagerten Scheibe ft1 exzentrisch befestigt ist. Die Scheibe ft1 steht durch eine in den Platten G, H des mechanischen Zeitzünders drehbar gelagerte Welle ft* mit einer Scheibe / in fester Verbindung, die oberhalb der Oberplatte H auf dem Ende der Welle ft2 befestigt ist. Die Scheibe / ist in der bei der ersten Ausführungsform beschriebenen Weise im Transportzustande des Zünders mit einer auf der Hauptwelle K des Uhrwerkes des mechanischen Zeitzünders befestigten Scheibe K1 verriegelt. Durch die Verriegelung der Scheibe/ ist auch der Zapfen P festgestellt. Dieser verhindert somit in seiner Lage nach Fig. 7 und 8 den Schieber M an einer Auswärtsbewegung. Der Zapfen P liegt in der erwähnten Stellung über dem Hebel E und erfüllt somit noch entsprechend dem Bolzen F der ersten Ausführüngsform den Zweck, den Hebel E gegen Abheben von der Schraube N zu sichern.
Die Entsicherung des Schiebers M und des Hebels E erfolgt durch Verdrehung der Scheibe ft1. Der Zapfen P gelangt hierbei in die Lage nach Fig. 9 und 10, in der er außerhalb der Bahn des Hebels E liegt und eine Auswärtsbewegung des Schiebers M gestattet, bei der auch der Arm w8 des Schiebers aus der Bahn des Hebels E heraustritt.
Sobald sich nach dem Schusse die Verriegelung der Scheiben /, K1 gelöst hat, schwingt die Scheibe / unter der Wirkung der bei der Geschoßdrehung auftretenden Fliehkraft auswärts und dreht mittels der Welle -ft2 die Scheibe pl. Dabei wird der Zapfen P in die Lage nach Fig. 9 und 10 geschwenkt, so daß der Schieber M und der Hebel E entsichert werden. Der Schieber M bewegt sich nunmehr unter der Wirkung der Fliehkraft nach außen in die Lage nach Fig. 9, bei der die Zündpille C frei liegt und die Öffnung ml unterhalb des umgebogenen Endes der Feder D liegt. Der Zünder ist jetzt scharf. Beim Aufschlage schwingt der Hebel E unter der Wirkung der Trägheit vorwärts. Dabei gleitet die Feder D von der Nase e1 ab und treibt den Zündstift d1 in die Zündpille C.
Bei der dritten, in den Fig. 12 — 15 dargestellten Ausführungsform ist an Stelle einer mit einem Zündstifte d1 versehenen Blattfeder D eine auf einen Schlagbolzen R einwirkende Schraubenfeder rl vorgesehen. Diese Anordnung macht eine andere Gestaltung der Sicherungsmittel und des Gehäuses erforderlieh.
Das Gehäuse des Aufschlagzünders bildet einen unten offenen, regelmäßig gestalteten langgestreckten Kasten Q, der in der bei der ersten Ausführungsform beschriebenen Weise in den hohlen Zapfen a1 eingepaßt ist. Das Gehäuse wird durch eine Scheibe q1, deren Breite der des Gehäuses entspricht, nach unten abgeschlossen. Die.Scheibe q1 ist an zwei flanschartigen Leisten «6 des Zapfens a1 mittels Schrauben a7 befestigt. Der Zapfen a1 ist über die Leisten «6 hinaus verlängert und durch eine Scheibe α8 abgeschlossen, die mittels Schrauben α9 an einem Innenflansche a10 des Zapfenendes befestigt ist. 1Oo
An der Unterseite der Scheibe q1 ist die Zündpille C angeordnet. Oberhalb dieser befindet sich der Schlagbolzen R, der einerseits in der Scheibe q1 und andererseits in der oberen Wand des Gehäuses Q sowie dem Zwischenboden α5 des Gehäuses A verschiebbar gelagert ist. Die auf den Schlagbolzen R einwirkende Schraubenfeder r1 findet einerseits an der oberen Wand des Gehäuses Q und andererseits an einem Bunde r2 des Bolzens R no ihre Widerlager. Im Transportzustande des Zünders stützt sich der Bund r2 an seiner Unterseite mit einer Kegelfläche auf eine Nase s1 einer Welle S, die in der Scheibe q1 sowie in der oberen Wand des Gehäuses Q H5 drehbar gelagert ist. Die Stützfläche der Nase s1 ist derartig abgeschrägt, daß die Welle 5 bestrebt ist, unter dem Drucke des Schlagbolzens R sich in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 15) zu drehen. Um diese Bewegung im Transportzustande des Zünders zu verhindern, ist die Welle S mit einem
Arme s2 versehen, der an einem verstärkten Teile tl eines in Richtung der Geschoßachse verschiebbaren Bolzens T anliegt. Dieser ist einerseits in der Scheibe q1 und andererseits in der oberen Wand des Gehäuses Q sowie in dem Zwischenboden a5 und den Platten G, H des mechanischen Zeitzünders gelagert. Der Bolzen T steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder t2, die über den Bolzen geschoben ist und ihre Widerlager an der oberen Wand des Gehäuses Q und an der oberen Stirnfläche des verstärkten Bolzenteilcs tl findet.
Die Verschiebung des Bolzens T wird nach der Geschoßspitze zu durch einen Bund t3 begrenzt, der sich bei der entsprechenden Grenzstellung des Bolzens gegen die untere Begrenzungsfläche der Oberplatte H des mechanischen Zeitzünders anlegt (Fig. 13). Der verstärkte Teil t1 des Bolzens T nimmt hierbei eine Lage ein, in der er sich außerhalb der Bahn des Armes s2 befindet.
Um den Bolzen T im Transportzustande des Zünders gegen Verschiebungen zu sichern, ist ebenso wie bei der ersten Ausführungsform eine Scheibe / vorgesehen, die auf der Oberplatte H des mechanischen Zeitzünders schwingbar gelagert und im Transportzustande des Zünders mit einer auf der Hauptwelle K des Uhrwerkes des mechanischen Zeitzünders befestigten Scheibe K1 verriegelt ist. In ihrer Verriegelungsstellung (Fig. 12, 14) ragt die Scheibe / in die Bahn des Bolzens T hinein, während sie nach Lösung der Verriegelung unter der Wirkung der Fliehkraft so weit auswärts schwingen kann, daß sie den Bolzen T freigibt (Fig. 13).
Sobald sich nach dem Schusse die Verriegelung zwischen den Scheiben K1, J gelöst hat, schwingt die Scheibe / unter der Wirkung der Fliehkraft auswärts und gibt den Bolzen T frei. Infolgedessen schnellt der Bolzen T beim Aufschlag unter der Wirkung der Trägheit vor (Fig. 13). Dabei verliert der Arm s2 sein Widerlager an dem verstärkten Teile tl des Bolzens T, was zur Folge hat, daß die Welle 5 dem von dem Schlagbolzenbunde ra auf ihre Nase s1 ausgeübten Drucke nachgibt und sich in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 15) dreht. Sobald hierbei die Nase s1 außer Berührung mit dem Bunde r2 gekommen ist, treibt die Feder r1 den Schlagbolzen R in die Zündpille C.
Da bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsformen die Ausrückung der Sicherung des Aufschlagzünders durch das Uhrwerk des mechanischen Zeitzünders erfolgt, so ist der Zeitpunkt des Scharfwerdens des Aufschlagzünders mit der gleichen Genauigkeit bestimmt, durch die sich bekanntlich der mechanische Zeitzünder auszeichnet.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Aufschlagzünder mit einer sich nach dem Schusse selbsttätig ausrückenden Sicherung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrücken der Sicherung ein durch Federkraft in Bewegung zu setzendes Triebwerk vorgesehen ist, das beim Abfeuern des Schusses selbsttätig in Gang kommt.
2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung eine Sperrscheibe (J) enthält, die mit einer durch das Triebwerk verdrehbaren Scheibe (K1) so verriegelt ist, daß sich die Verriegelung nach einer bestimmten Drehung der letztgenannten Scheibe (K1) selbsttätig löst, und die derart gelagert ist, daß sie nach Lösung der Verriegelung unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in eine Lage schwingen kann, bei der die Sicherung ausgerückt ist.
3. Aufschlagzünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (J) in ihrer Verriegelungsstellung in die Bahn eines verschiebbar gelagerten Bolzens (F oder T) hineinragt, der sich im Transportzustande des Zünders in einer Stellung befindet, in der er das Zustandekommen der Zündung verhindert.
4. Aufschlagzünder nach Anspruch 3, bei dem der Zündstift an einer Blattfeder befestigt ist, die ihn in die Zündpille zu treiben sucht, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Bolzen (F) im Transportzustande des Zünders einen Hebel (E) gegen Bewegung sichert, der dem freien Ende der Zündfeder (D), wenn sich diese in gespanntem Zustande befindet, als Widerlager dient, wobei der Hebel E so ausgebildet und angeordnet ist, daß er beim Aufschlage unter der Wirkung seiner Trägheit eine Schwingung ausführen kann, bei der die Zündfeder (D) ihr Widerlager verliert.
5. Aufschlagzünder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der verschiebbare Bolzen (F) im Transportzustande des Zünders unter dem Druck einer Feder (f1) an die Sperrscheibe (J) anlegt, und daß diese (J) mit einer schlüssellochförmigen Durchtrittsöffnung (iz) für den Bolzen (F) versehen ist, deren schlitzförmiger Teil nach dem Durchtritte des BoI-zens (F) beim Ausschwingen der Sperrscheibe (J) mit einer Eindrehung (f3) des Bolzens (F) in Eingriff tritt.
6. Aufschlagzünder nach Anspruch 3 mit einem unter der Wirkung einer Schraubenfeder stehenden Schlagbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare BoI-
zen (T) im Transportzustande des Zünders eine Lage einnimmt, bei der ein verstärkter Teil (t1) des Bolzens einem Arme (s2), der an einer durch die Schraubenfeder (r1) verdrehbaren und diese gespannt haltenden Welle (S) sitzt, als Widerlager dient, wobei der Bolzen (T) so ausgebildet und angeordnet ist, daß er sich beim Aufschlag unter der Wirkung seiner Trägheit so weit verschieben kann, daß sein verstärkter Teil (t1) aus der Bahn des Armes (s2) heraustritt.
7. Aufschlagzünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbare Sperrscheibe (J) mit einem exzentrisch zu ihrer Drehachse angeordneten Zapfen (P) starr verbunden ist, der sich bei der Verriegelungsstellung der Sperrscheibe (J) in einer Lage befindet, in der er das Zustandekommen der Zündung verhindert, und beim Ausschwingen der Sperrscheibe (J) in eine Lage gelangt, bei der die Zündung. möglich ist.
8. Aufschlagzünder nach Anspruch 7, bei dem die Zündpille im Transportzustände des Zünders durch einen Schieber abgedeckt ist und der Zündstift unter der Wirkung einer Feder steht, die ihn in die Zündpille zu treiben sucht, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrisch zur Drehachse der Sperrscheibe (J) angeordnete Zapfen (P) im Transportzustande des Zünders zugleich die Zündfeder (D) gegen Entspannung sichert und den Schieber (M) in der Lage festhält, in der er die Zündpille (C) abdeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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