AT233856B - Trockengasmesser mit Drehschieber - Google Patents

Trockengasmesser mit Drehschieber

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AT233856B
AT233856B AT523562A AT523562A AT233856B AT 233856 B AT233856 B AT 233856B AT 523562 A AT523562 A AT 523562A AT 523562 A AT523562 A AT 523562A AT 233856 B AT233856 B AT 233856B
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Description


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  Trockengasmesser mit Drehschieber 
Die Erfindung betrifft einen Trockengasmesser mit Drehschieber und mit drei Messkammern, die von zwei unter dem Gasdruck verformbaren Membranen begrenzt sind, deren Bewegung durch Triebstangen auf eine in der lotrechten Achse des Gasmessers angeordnete Kurbelwelle übertragen wird, welche den
Drehschieber antreibt. 



   Bei den bekannten Gasmessern wird das aus den Messkammern austretende Gas durch den Schieber in den Sammelkanal der Verteilerbüchse geleitet, welcher mit dem Austrittsstutzen in Verbindung steht. 



   Eine solche Ausbildung des Gasmessers hat einerseits einen erheblichen Druckverlust zur Folge und macht es anderseits erforderlich, die Kurbelwelle dichtend durch den Sammelraum hindurchzuführen. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen, ist der eingangs beschriebene Gasmesser gemäss der Erfindung da- durch gekennzeichnet, dass die Achse des Gehäuseaustrittsstutzens mit der Umlaufachse des Drehschiebers zusammenfällt und der Gehäuseaustrittsstutzen unmittelbar in eine zylindrische koaxiale Ausnehmung des Drehschiebers hineinragt, welche mit dem im Schieber selbst ausgebildeten Sammelraum in Verbindung steht, wobei zwischen dem Gehäuseaustrittsstutzen und der zylindrischen Ausnehmung des Drehschiebers eine Dichtung vorgesehen ist. 



   Es ist übrigens auch noch eine   ältere Ausbildungsform eines Drehschiebergasmessers bekanntgeworden,   bei der der   Gehäuse-Austrittsstutzen ebenfalls   wie bei der Erfindung von der den Messräumen gegenüberliegenden Seite her mit dem Sammelraum in Verbindung steht, so dass auch dort die Kurbelwelle nicht dichtend durch den Sammelraum hindurchgeführt werden muss. Allerdings wird dort dieser Effekt durch eine mit der Erfindung überhaupt nicht vergleichbare Massnahme erzielt, nämlich dadurch, dass der Schieber, von den Messräumen aus gesehen, vor der Verteilerbüchse angeordnet wird, wobei sich in einer der heutigen Zählerbaupraxis nicht entsprechender Weise die Messräume oberhalb des Schiebers, der Verteilerbüchse und der Gaszähleranschlussstutzen befinden. 



   Andere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus der Zeichnung, in welcher Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. 



   In der Zeichnung sind Fig. 1 ein schematischer lotrechter Schnitt durch einen Gasmesser gemäss der Erfindung, Fig. 2 ein waagrechter Schnitt durch den Gasmesser nach der Linie I-I'in Fig. 1, Fig. 3 ein waagrechter Schnitt durch den Gasmesser nach der Linie   II-III in   Fig. 1, Fig. 4 ein Grundriss der Spiegelfläche des Sammelraumes (Verteilerbüchse), Fig. 5 ein Grundriss der Anschlussverbindungen und die   Fig. 6,   7 und 8 lotrechte Schnitte durch drei verschiedene Ausführungsformen der Dichtung zwischen dem Drehschieber und dem Gehäuseaustrittsstutzen des Gasmessers. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 den Anschluss, der mit dem Gehäuse 2 des Gasmessers fest verbunden ist. Dieser Anschluss enthält den rohrförmigen Austrittsstutzen la und die Eintrittslöcher lb, deren Mittelpunkte auf einem Kreis   Ic   angeordnet sind, der mit der Achse des Austrittsstutzens la konzentrisch ist (Fig. 5). 



   Der Gasmesser ist auf dem Anschluss R der Zu-und Ableitungen durch die Mutter 3 befestigt. 



   Der Ausschlagweg der Membrane 4 ist nach der einen und der andern Richtung hin durch äussere Schalen 5 und innere Schalen 6 begrenzt. Die Triebstangen 7 übertragen die Bewegung der Membrane 4 auf die Kurbelwelle 8, welche zwei Kurbeln 8a und 8b aufweist, die um 600 gegeneinander versetzt sind, wie dies bei Gasmessern mit drei Messkammern bekannt ist. Die Kurbelwelle läuft in den beiden Lagern 9 und 10 und hat an ihrem oberen Ende einen Mitnehmerhaken 8c, der in die Nut   lla   des Drehschiebers 11 eingreift. 

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   Der Schieber 11 besteht aus einer Platte llb, in welcher die Eintrittsöffnung   11e   und die Sammel- öffnung   11d   angeordnet sind. Ausserdem hat der Schieber eine zylindrische Ausnehmung   11e,   die mit der Umlaufachse des Schiebers konzentrisch ist. Diese Ausnehmung, in welche der   Gehäuseaustrittsstutzen   la teilweise hineinragt, steht durch den Sammelraum 11f mit der Sammelöffnung   11d   in Verbindung. Die Abdichtung zwischen der Ausnehmung lle und dem Austrittsstutzen la ist durch die Dichtung 12 gesichert. 



  Gemäss der Erfindung kann diese Dichtung in   verschiedenenAusführungsformen   Verwendung finden, die nachfolgend beschrieben werden. 



   Die Platte llb des Schiebers ist im oberen Teil mit einem Zahnkranz 11g versehen. Dieser Zahnkranz, dessen Zahnung einen Schraubengang bildet, steht mit dem Antriebsritzel 13 auf der Welle 14 in Eingriff, wodurch die Bewegung des Schiebers 11 auf das Zählwerk 15 (s. insbesondere Fig. 3) übertragen wird. 



   Der Schieber ruht auf der Spiegelfläche 16a   der Verteilerbüchse 16. Diese Büchse hat drei Kanäle,   welche die Messkammern C, D, G mit den Öffnungen C', D',   G'der Spiegelfläche   16a (Fig. 1 und 4) verbinden. 



   Fig. 6 zeigt eine erste Ausführungsform der Dichtung 12, welche hier aus einer Lippe aus weichem Material besteht, die mit dem oberen Teil des Schiebers 11 verbunden ist. Eine derartige Dichtung kann   im Form- oder Gussverfahren   entweder aus Kautschuk oder aus einem plastischen Material oder aus irgendeinem andern weichen unveränderlichen Werkstoff hergestellt werden. 



   Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform der Dichtung, welche aus einem Flüssigkeitsring 12a,   z. B.   aus Quecksilber9, besteht, der zwischen zwei Scheiben 12b aus Filz oder irgendeinem andern Material eingeschlossen ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Aussendurchmesser des Austrittsstutzens la kleiner als der Innendurchmesser der beiden Scheiben 12b, so dass nur das Quecksilber'mit dem Austrittsstutzen in Berührung steht. Man kann auch Scheiben verwenden, deren Aussendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der zylindrischen Ausnehmung 11e des Schiebers. Diese Scheiben werden dann auf den Austrittsstutzen la aufgesteckt. 



   Fig. 8 zeigt noch eine andere Ausführungsform der Dichtung. Diese setzt sich hier aus nachgiebigen Lamellen 12c zusammen, die durch Zwischenstützen 12d voneinander in Abstand gehalten sind, so dass sie eine Labyrinthdichtung bilden. Eine solche Anordnung kann mehrere Lamellen und Zwischenstücke in Aufeinanderfolge aufweisen. 



   Der Rahmen der Erfindung wird nicht verlassen, wenn der   Anschiuss   des Drehschiebers an den Austrittsstutzen auf andere Weise bewerkstelligt wird als dies beschrieben und dargestellt ist. Der Antrieb des Zählwerkes kann in irgendeiner bekannten Weise erfolgen,   z. B.   durch mechanische Übertragung, mittels einer Magnetkupplung od. dgl. Weiterhin können die in den Messkammern vorhandenen Schalen in Fortfall kommen und die Begrenzung des Membranausschlages kann durch irgendwelche andere bekannte Mittel erfolgen. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Trockengasmesser mit Drehschieber und mit drei Messkammern, die von zwei unter dem Gasdruck verformbaren Membranen begrenzt sind, deren Bewegung durch Triebstangen auf eine in der lotrechten Achse des Gasmessers angeordnete Kurbelwelle übertragen wird, welche den Drehschieber antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Gehäuseaustrittsstutzens (la) mit der Umlaufachse des Schiebers (11) zusammenfällt und der   Gehäuseaustrittsstutzen   unmittelbar in eine zylindrische koaxiale Aus-   [lehmung   (lle) des Drehschiebers hineinragt, welche mit dem im Schieber selbst ausgebildeten Sammel- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. terial besteht.
    3. Gasmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus einem Flüssigkeitsring (12a), z. B. einem zwischen zwei Scheiben (12b) vorhandenen Quecksilberring, besteht und im Inneren einer am oberen Teil der zylindrischen Ausnehmung des Schiebers (11) vorgesehenen Verstärkung angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Gasmesser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus mehreren durch Zwischenstützen (12d) getrennten nachgiebigen Lamellen (12c) besteht.
AT523562A 1961-07-31 1962-06-29 Trockengasmesser mit Drehschieber AT233856B (de)

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