AT233678B - Gitterelektrode für elektrische Entladungsröhren - Google Patents

Gitterelektrode für elektrische Entladungsröhren

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AT233678B
AT233678B AT577562A AT577562A AT233678B AT 233678 B AT233678 B AT 233678B AT 577562 A AT577562 A AT 577562A AT 577562 A AT577562 A AT 577562A AT 233678 B AT233678 B AT 233678B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gitterelektrode für elektrische Entladungsröhren 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gitterelektrode für eine elektrische Entladungsröhre, bei der ein
Gitterdraht stramm auf Stützstäbe gewickelt und ausschliesslich mit seinen Enden am Rahmen des Gitters befestigt ist, welcher Rahmen von   den Stützstäben   und den aus Molybdän bestehenden Querstäben gebildet ist, und bei der in der Nähe jedes Endes des Gitters wenigstens ein Querstab festgeschweisst ist, wobei die aus Molybdän bestehenden Querstäbe des Gitterrahmens auf einer Seite über den Stützstab hervorragen. 



   Bei dieser bekannten Ausführung bestehen sowohl die Stützstäbe wie auch die Querstäbe und der Git- terdraht aus Molybdän. Der Gitterdraht wird bei dieser bekannten Ausführung mit einem glasartigen Kitt oder durch einen über den Gitterdraht gelegten aufgeschweissten Stab an den Stützstäben befestigt. Diese Befestigung des Gitterdrahtes ist jedoch einigermassen kompliziert. 



   Eine beträchtliche Vereinfachung kann erhalten werden, wenn bei einem solchen Gitter nach der Er- findung die Stützstäbe aus Nickel bestehen, während die Enden des Gitterdrahtes dadurch festgeklemmt sind, dass die über die   Stützstäbe   hervorragenden Enden der Molybdänquerstäbe nach dem Wickeln des Gitterdrahtes um die Stützstäbe gebogen sind. 



   Dies ist erst durch Anwendung von Nickelstützstäben möglich geworden. Bei den bekannten Rahmengittern, bei denen die Stützstäbe und die Querstäbe aus Molybdän bestehen, wird das Molybdän nämlich seht spröde infolge der Schweissung, so dass das Biegen   derhervorragendenEnden derQuerstäbe   im wesentlichen immer zum Bruch dieser Enden, also zu einem sehr hohen Ausschussprozentsatz, führt. Das Festklemmen des Gitterdrahtes durch Biegen dieser Querstabenden war darum in der Praxis nicht möglich. 



  Weil nach der Erfindung die Stützstäbe aus Nickel bestehen, zeigt es sich, dass die Schweisstemperatur soviel niedriger liegt, dass das Molybdän der Querstäbe genügend dehnbar bleibt, um das Biegen ohne weiteres zu ermöglichen. Die Querstäbe müssen aus Molybdän bestehen, weil deren Ausdehnungskoeffizient möglichst gleich demjenigen der Gitterdrähte sein muss, da sonst die Zugspannung in den Gitterdrähten zu stark mit der Temperatur des Gitters schwanken würde. 



   Obwohl die Anwendung von Nickelstützstäben für Gitter an sich bekannt war, wurde dieses Material bis jetzt nicht für Gitter mit stramm gespannten Drähten verwendet, da zu befürchten war, dass die Stäbe dann zu schwach sein und sich durchbiegen würden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieser Nachteil im allgemeinen nur für die dünneren Stäbe für das erste und zweite Gitter eines Elektrodensystems gilt. Für diese Gitter müssen die Stützstäbe dann auf geeignete Weise profiliert werden, so dass der Widerstand gegen Durchbiegen in einer Richtung parallel zu den Gitterdrähten genügend vergrössert wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.   Fig. l zeigt ein durchgehend aufgewik-   keltes Gitter, bevor die Gitter voneinander getrennt sind. Fig. 2 zeigt das Ende eines Gitters nach der Erfindung, während Fig. 3 eine Draufsicht eines solchen Gitters darstellt. Fig. 4 ist eine Draufsicht einer andern Ausführungsform, und die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ansicht bzw. Draufsicht einer andern Ausführungsform nach der Erfindung. 



   Zwei durchgehende Gitterstützstäbe 1 in Fig. 1 sind   durch'Querstäbe   2 verbunden, die sich in diesem. Fall um einen der Stützstäbe 1 herum erstrecken und von denen die freien Enden 3 in einigem Abstand vom Ende am andern Stützstab 1 an den mit einem Kreuzchen bezeichneten Stellen festgeschweisst sind. 



   Bei der obigen älteren Bauart bestanden sowohl die Stäbe 1 als auch die Querstäbe 2 aus Molybdän. 

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   DerGitterdraht 4 wird über die Stäbe 1 gewickelt und am Ende eines Gitters hinter einem hervorragenden
Ende 3 eines Querstabes 2 festgeklemmt und entlang dem Stab 1 zum Anfang des folgenden Gitters ge- führt, so dass der Teil zwischen den Gittern, in welchem die Gitterleiter später auseinander getrennt wer- den, keine Windungen aufweist. 



   Bei der genannten bekannten Bauart wird der Gitterdraht 4 zwischen den Gittern durch Glas oder durch
Aufschweissen eines Streifens auf dem Stützstab   1   befestigt. Die Gitter werden dann dadurch voneinander getrennt, dass die Stäbe 1 zwischen zwei Gittern durchgeschnitten werden. 



   Nach der Erfindung bestehen die Stäbe 1 aus Nickel und es zeigt sich, dass es jetzt möglich ist, die
Enden 3 der aus Molybdän bestehenden Querstäbe 2 um die Stäbe 1 zu biegen, so dass der Gitterdraht 4 festgeklemmt wird (Fig. 2 und 3), ohne dass diese Enden abbrechen. Das Ende des Gitterdrahtes ist mit
5 bezeichnet. 



   Da die Nickelstäbe 1 viel weicher sind als Molybdän-Stäbe, wird man in vielen Fällen ein geeigne- tes Querprofil 8 verwenden müssen, wie z.   B.   in Fig. 4 dargestellt ist, um in einer Richtung parallel zu den Gitterdrähten 4 eine genügende Festigkeit zu erhalten. In Fig. 4 sind gesonderte Querstäbe 6 ange- ordnet. Das'eine Ende 7 klemmt das Drahtende 5 fest. Das andere Ende 7 wird vorzugsweise ebenfalls abgebogen, wie mit einem Pfeil bezeichnet. Die flachen Seiten der Stützstäbe 8 haben noch den Vorteil, dass sie das Schweissen der Querstäbe 6 erleichtern und eine gewisse Dämpfung der Gitterdrähte verursa-   chen, die sich bei   Vibration längs   der ebenen Seitenfläche verschieben. Die Mikrophonie des Gitters wird   damit herabgesetzt.

   Die Verwendung von solchen profilierten Stützstäben war übrigens schon bekannt. 



   Die Erfindung ist auch besonders günstig für den an sich bekannten Fall, in welchem zwei Gitter übereinander gewickelt sind. Über die Drähte 4 ist in dem Falle der Fig. 5 und 6 ein zweites Gitter 9 gewickelt, das   z. B.   eine Steigung hat, die derjenigen eines Schirmgitters für das, Elektrodensystem entspricht. Die Drähte 9 können dann die Drähte des positiven Schirmgitters beschatten, um den Schirmgitterstrom herabzusetzen, ohne dass es erforderlich ist, dass dieses Schirmgitter die gleiche kleine Steigung wie das durch denDraht 4 gebildete Gitter hat. Die vier Enden 5 bzw. 10 der Gitterdrähte 4 bzw. 9 können dann hinter einem gesonderten Vorsprung 3 oder 7 festgeklemmt werden, so dass es nicht erforderlich ist, zwei Drahtenden unter einem Vorsprung festzuklemmen. 



   Es wird einleuchten, dass noch viele andere Ausführungsformen von Gittern nach der Erfindung möglich sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gitterelektrode für eine elektrische Entladungsröhre, bei der ein   Gitterdraht stramm auf Stützstäbe   gewickelt und ausschliesslich mit seinen Enden am Rahmen des Gitters befestigt ist, welcher Rahmen von den   Stützstäben   und den aus Molybdän bestehenden Querstäben gebildet ist, und bei der in der Nähe jedes Endes des Gitters wenigstens ein Querstab festgeschweisst ist, wobei die aus Molybdän bestehenden Querstäbe   des Gitterrahmens   auf einer Seite über den Stützstab hervorragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstäbe   (1)   aus Nickel bestehen, während die Enden (5) des Gitterdrahtes (4) dadurch festgeklemmt sind, dass die über die Stützstäbe   (1)   hervorragenden Enden (3,7) der Molybdänquerstäbe (2)

   nach dem Wickeln des Gitterdrahtes (4) um die Stützstäbe   (1)   gebogen sind.

Claims (1)

  1. 2. Gitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstäbe (1) eine flache Ausbildung aufweisen, so dass ihre Festigkeit in einer Richtung parallel zu den Gitterdrähten (4) vergrössertist.
AT577562A 1961-07-20 1962-07-17 Gitterelektrode für elektrische Entladungsröhren AT233678B (de)

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