DE2416280C3 - Gittertafel zur Bildung von Begrenzungsflächen i - Google Patents

Gittertafel zur Bildung von Begrenzungsflächen i

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DE2416280C3
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/14Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts
    • E04H17/16Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts using prefabricated panel-like elements, e.g. wired frames

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  • Architecture (AREA)
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  • Fencing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gittertafel zur Bildung von Begrenzungsflächen, insbesondere von *o Zäunen, Ballfanggittern u. dgL welche aus sich kreuzenden und an den Kreuzungsstellen miteinander verbundenen Längs- und Quergitterstäben besteht und an einander gegenüberliegenden Querrändern zur starren Festlegung an einem feststehenden Stützelement wie « einem Zaunpfosten od. dgl. bestimmt ist.
Eine Gittertafel dieser Art ist aus der DE-OS 08 095 bekannt. Sie besteht aus rechtwinklig zueinander angeordneten starken Eisendrähten von 6 bis 12 mm Durchmesser, die an den Kreuzungsstellen nach Art von Baustahlgewebematten punktgeschweißt sind. Eine solche Gittertafel ist im wesentlichen formsteif und selbsttragend, jedoch nicht vollkommen unnachgiebig und starr. Wenn also z. B. in einem Zaun eine Beanspruchung der Gittertafel senkrecht zu ihrer Fläche erfolgt, wird sie unter elastischer Durchbiegung etwas nachgeben. An den Enden ist die Gittertafel bei der bekannten Ausführungsform starr mit dem Zaunpfosten verbunden, beispielsweise mittels Klemmlaschen und Befestigungsschrauben, die parallele und in w geringem Abstand voneinander angeordnete Endquergitterstäbe durchgreifen. Wegen dieser starren Festlegung führt die auf die Gittertafel ausgeübte und eine Durchbiegung derselben bewirkende Beanspruchung zu besonders hohen Biegemomenten an den Enden der *■> Längsgitterstäbe. Dies kann auf die Dauer zu einem Bruch der in der Nähe der Querränder liegenden Schweißstellen und auch der Längsgitterstäbe selbst Anlaß sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Beanspruchung der Längsgitterstäbe im Bereich der Querränder der Gittertafel zu vermindern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß an mindestens einem Querrand mindestens zwischen zwei benachbarten Längsgitterstäben mindestens ein sich in deren Richtung erstreckender Verstärkungsstab angeordnet, der sich, von dem Querrand ausgehend, in der Fläche der Gittertafel über bis zu einem Achtel deren Länge erstreckt und mit den gekreuzten Quergitterstäben verbunden ist
Hierdurch stehen im Bereich der höchsten Biegebeanspruchung der Längsgitterstäbe zusätzliche Verstärkungsstäbe zur Verfügung, die durch ihre Verbindung m:t den Quergitterstäben zur Aufnahme von Biegemoment fähig sind und die Längsgitterstäbe entlasten, ohne daß dafür eine Verstärkung von Materialquerschnitten auf der ganzen Ausdehnung der Gittertafel erforderlich wäre. Die Verstärkungsstäbe brauchen nur so lang zu sein, daß sie die Zone höchster Beanspruchung nahe dem Querrand überdecken. Hierfür reicht eine Längserstreckung der Verstärkungsstäbi: über etwa 1/8 der Länge der Gittertafel aus. Diese Länge entspricht bei den üblichen Gitterteilungen etwa der Oberdeckung von 1 bis 3 Gitterfeldern. Für die Verstärkung der Gittertafel in ihrer Fläche kommen die Verstärkungsstäbe nur in Betracht,-soweit sie in dieser Fläche gelegen sind, d. h. bei am Querrand umgebogenen bzw. abgewinkelten Gittertafeln sollen sich die Verstärkungsstäbe in der Fläche derselben auf bis zu 1/8 ihrer Länge erstrecken. Die Verstärkungsstäbe brauchen nicht genau in der Mitte zwischen den benachbarten Längsgitterstäben angeordnet zu sein. Auch kann unter Umständen mehr als ein Verstärkungsstab in einem Zwischenraum zweckmäßig sein.
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Verstärkungsstäbe durch die Schenkel eines U-förmigen Bügels gebildet.
Hierbei sind jeweils zwei Verstärlf-mgsstäbe zusammengefaßt, wobei der Abstand der Schenkel so sein kann, daß die Schenkel in benachbarte Zwischenräume zwischen den Längsgitterstäben eingreifen oder aber in die zweitbenachbarten oder noch weiter auseinanderliegenden Zwischenräume.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Steg des U-förmigen Bügels parallel zu dem zugehörigen Querrand bildenden Endquergitterstab in einem den Durchgriff einer Befestigungsschraube gestatteten Abstand zu dem Endquergitterstab angeordnet ist.
Während bei der bekannten Ausführungsform an den Querrändern zur Befestigung ein besonderes Quergitterstabpaar vorgesehen ist, kann bei der vorstehend angegebenen Ausführung der Steg des »U« sogleich zur Befestigung herangezogen werden, insofern er mit dem benachbarten Endquergitterstab zur Aufnahme der Befestigungsschraube und der Klcmmlasche zusammenwirkt und außerdem die Abstand voneinander aufweisenden Unterstützungspunkte liefert, die zur Bewirkung einer starren Befestigung an dem Zaunpfosten vonnöten sind.
Es kann zweckmäßig sein, daß zwischen sämtlichen benachbarten Längsgitterstäben jeweils ein Verstärkungsstab angeordnet ist.
Dies ergibt die größte Verstärkung. Außerdem wird die Unterteilung zwischen benachbarten Längsgitterstäben verfeinert. Dies kann wichtig sein, wenn an einem auf einer Schräge zu errichtenden Zaun benachbarte
Gittertafeln zueinander höhenversetzt angeordnet werden müssen und die Gitterstäbe zumindest im Befestigungsbereich der Gittertafeln in einer Höhe durchlaufen sollen.
In der Zeichnung ist ein Zaun mit Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellt
Der als Ganzes mit 1 bezeichnete Zaun umfaßt Zaunpfosten 2, 3 sowie Gittertafeln 4, 5, 6, die an den Zaunpfosten 2, 3, befestigt sind. Die Gittertafeln 4, 5, 6 sind zu Zwecken der Darstellung der Erfindung to verschieden, während normalerweise in Wirklichkeit in einem Zaun nur eine Art von Gittertafeln verwendet werden wird.
Die Gittertafeln 4, 5, 6 bestehen aus Längsgitterstäben 7 und Quergitterstäben 8, die aus Eisen bestehen, rechtwinklig kreuzweise übereinander angeordnet und an den Kreuzungsstellen miteinander verschweißt sind. Die Gitterstäbe 7,8 haben einen Durchmesser von 6 bis 12 mm. Die Gittertafeln 4, 5, 6 sind zwar nicht vollkommen starr aber doch in sich tragfähig und im wesentlichen gestaltfest, so daß sie ohne Spann- und Versteifungsglieder eine Zaunfläche bilden können. Es versteht sich, daß die Gittertafeln 4, 5, 6 auf geeignete Weise gegen Korrosion geschützt sind.
An der Gittertafel 4 sind am in der Zeichnung linken Querrand zwischen dem ersten und zweiten und dem zweiten und dritten Längsgitterstab 7 von oben Verstärkungsstäbe 10 angeordnet, die sich über die ersten drei Quergitterstäbe 8 erstrecken und an den Kreuzungsstellen mit diesen in der gleichen Weise JO verschweißt sind, wie es sonst bei den Kreuzungsstellen der Längsgitterstäbe 7 und Quergitterstäbe 8 der Fall ist. Die Verstärkungsstäbe 10 befinden sich bei diesem Ausführungsbeispiel etwa in der Mitte zwischen den benachbarten Längsgitterstäben 7. Sie sind als Schenkel eines U-förmigen Bügels 9 ausgebildet, dessen Steg 11 parallel zu dem Endquergitterstab verläuft und einen den Durchgriff einer Befestigungsschraube 12 gestattenden Abstand von diesem beläßt. Die Befestigungsschraube 12 wirkt über eine Klemmlasche 13 sowohl auf ·»< > den Endquerjitterstab als auch auf den Steg des U-förmigen Bügels 9 und legt beide an dem Zaunpfosten 2 fest.
In dem unteren Teil der Gittertafel 4 ist eine andere Möglichkeit angedeutet, bei der die Verstärkungsstäbe 10' zwischen dem ersten und zweiten bzw. zwischen dem dritten und vierten Längsgitterstab 7 von unten angeordnet und nicht mehr in der Mitte zwischen den benachbarten Längsgitterstäben 7, sondern mehr zu den zwischen den Verstärkungsstäben 10' gelegenen beiden Längsgitterstäben 7 hin gelegen sind. Auch hier sind die Verstärkungsstäbe 10' wieder die Schenkel eines U-förmigen Bügels 9', dessen Steg 11' zusammen mit dem Endquergitterstab von der durch die Befestigungsschraube 12 festgelegten Klemmlasche 13 gefaßt wird. Der Vorteil hierbei ist, daß die Klemmlasche 13 symmetrisch zwischen den Längsgitterstäben 7 sitzen kann.
Die Gittertafeln 5 und 6 weisen an den Querrändern doppelte Endquerdrähte 8' auf, die zwischen sich einen den Durchgriff der Befestigungsschrauben ^gestattenden Abstand belassen und gemeinsam von Klemmlaschen 13 gegen den Zaunpfosten 3 gezogen werden.
Die Giuprtafel 6 weist am Querrand zwischen sämtlichen Längsgitterstäben 7 jew'.!s in der Mitte zwischen diesen gelegene Verstärkungss'äbc 10" auf, die sich außer über die doppelten Endquergitterstäbe 8' noch über zwei Quergitterstäbe 8 erstrecken. Durch die Verfeinerung der Unterteilung ist eine Höhenversetzung derartiger Gittertafeln in dem halben Abstand der Längsgitterstäbe 7 entsprechenden Stufen möglich, wenn die längsverlaufenden Gitterstäbe an den Stoßstellen auf einer Höhe liegen sollen.
Die in der Mitte gelegenen Verstärk-jngsstäbe 10" können im Bereich der Klemmlaschen 13 auch weggelassen werden, um eine symmetrische Anbringung derselben zu ermöglichen, wie es zwischen den beiden oberen Längsgitterstäben 7 der Gittertafel 5 gezeigt ist.
Normalerweise wird höchstens ein Verstärkungsstab zwischen je zwei benachbarten Längsgitterstäben 7 vorgesehen werden. Es können aber auch, wie es bei der Gittertafel 5 unten dargestellt ist, z. B. zwi Ver-tärkungsstäbe 10'" zu beiden Seiten eine. Klemmlasche 13 angeordnet sein. Auf diese Weise wird eine besonders hohe Verstärkung gerade in der Nachbarschaft der durch die Klemmlasche 13 gegebenen Krafteinleitungsstelle erzielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Gittertafel zur Bildung von Begrenzungsflächen, insbesondere von Zäunen, Ballfanggitter u.dgl., welche aus sich kreuzenden und an den Kreuzungsstellen miteinander verbundenen Längsund Quergitterstäben besteht und an einander gegenüberliegenden Querrändern zur starren Festlegung an einem feststehenden Stützelement wie einem Zaunpfosten ο. dgL bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Querrand mindestens zwischen zwei benachbarten Längsgitterstäben (7) mindestens ein sich in deren Richtung erstreckender Verstärkungsstab (10, 10', 10", 10'") angeordnet ist, der sich, von dem Querrand ausgehend, in der Fläche der Gittertafel (4, 5, 6) über bis zu einem Achtel deren Länge erstreckt und mit den gekreuzten Quergitterstäben (8) verbunden ist.
2. Gittertafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -fie Verstärkungsstäbe (10, 10') durch die Schenkel efnes U-förmigen Bügels (9,9') gebildet sind.
3. Gittertafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (11, IV) des U-förmigen Bügels (9, 9') parallel zu dem den zugehörigen Querrand bildenden Endquergitterstab in einem dem Durchgriff einer Befestigungsschraube (12) gestattenden Abstand von dem Endquergitterstab angeordnet ist
4. Gittertafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen sämtlichen benachbarten Längsgitterstäben (7) jeweils ein VerstärkungsEtab(10") angeordnet ist.
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DE2416280A 1974-04-03 1974-04-03 Gittertafel zur Bildung von Begrenzungsflächen i Expired DE2416280C3 (de)

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