AT233640B - Verfahren zur Vorbereitung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefaßt sind - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefaßt sind

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AT233640B
AT233640B AT930262A AT930262A AT233640B AT 233640 B AT233640 B AT 233640B AT 930262 A AT930262 A AT 930262A AT 930262 A AT930262 A AT 930262A AT 233640 B AT233640 B AT 233640B
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  Verfahren zur Vorbereitung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefasst sind 
DieErfindung betrifft dieFertigung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefasst sind und die im Betrieb vornehmlich auf Zug beansprucht werden. Es ist üblich, dass derartige Isolatoren vor ihrer Auslieferung an die Verbraucher einer sehr sorgfältigen   Prüfung   unterzo- gen werden, damit schadhafte Isolatoren rechtzeitig ausgeschieden werden. Zu dieser Prüfung gehört neui erdings auch die Kontrolle mittels Ultraschall. 



   Trotz dieser vorsorglichen Prüfungen sind bisher Schäden und Zerstörungen von   Vollkern-Hängeisola-   toren nach der Inbetriebnahme nicht zu vermeiden gewesen. Diese Schäden bestehen meist in den soge- nannten Scheibenbrüchen, die nach mehr oder weniger langer Betriebszeit den Vollbruch des Isolators zur
Folge haben können. 



   Es wurde festgestellt, dass die Ursache der Scheibenbrüche im wesentlichen durch ungleichmässige
Belastung des in der Regel konisch verdickten Strunks des Isolierkörpers bedingt ist. Es ist deshalb mit guten Erfolg versucht worden, die Belastung des konisch verdickten Strunks zu vergleichmässigen, u. zw. dadurch, dass man den Isolierkörper mit der Füllmasse zu einer zusammenhängenden Einheit verbunden hat und gleichzeitig dafür sorgte, dass eine relative Verschiebungsmöglichkeit zwischen der konischen
Metallarmatur und der Füllmasse bestehen blieb.

   Da die konische Innenfläche praktisch stets eine exakte
Rotationsfläche und die daran angrenzende Fläche der Füllmasse die gleiche Form hat, so wird bei einer relativen Axialverschiebung zwischen Metallarmatur und Füllmasse die satte grossflächige Auflage er-   halten bleiben und eine unsymmetrische, und ungleichförmige Belastung des   von der Füllmasse umschlosse- nen Strunks wird unmöglich gemacht. 



   Die Erfindung will eine besonders hohe Sicherheit gegen Zerstörung von Vollkern-Hängeisolatoren un- ter dem Einfluss ungleichmässiger Belastung des Isolierkörperstrunks verwirklichen, u. zw. in Verbindung 
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 den und die relative Verschiebungsmöglichkeit innerhalb des Isolators auf die Grenzfläche bzw. Grenzschicht zwischen Armatur und Füllung beschränkt ist. Es wird damit erreicht, dass selbst   etwaigeil Feh-   lern durch Überbeanspruchung der Isolatoren vorgegriffen wird, die bei der bisher im Betrieb auftretenden relativen Axialverschiebung zwischen Metallarmatur und Füllung noch auftreten können. 



   Die Erfindung empfiehlt dazu eine Vorbereitung der Vollkern-Hängeisolatoren, die darin besteht, dass der gefasste Isolator zwecks Erzwingung einer Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper und einer entsprechenden Aufweitung der Metallfassung einer Zugbelastung und gleichzeitigen Erhitzung ausgesetzt wird. Es empfiehlt sich dabei, die Belastung und Erhitzung bei der Vorbereitung des Isolators so zu wählen, dass die durch die erzwungene Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper verursachte Aufweitung der Metallfassung wenigstens so gross ist, dass bei der zu erwartenden grössten betriebsmässigen Beanspruchung keine zusätzliche Aufweitung der Metallfassung auftritt. 



   Die Erhitzung   kann im wesentlichen auf die Metallarmatur beschränkt werden.   Das lässt sich durch eine Schnellerhitzung auf elektrischem Wege, zweckmässig durch eine Induktionserhitzung bewerkstelligen. 

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   Besonders vorteilhaft wirkt sich das erfindungsgemässe Verfahren aus, wenn es bei Vollkern-Hängeiso- latoren Anwendung findet, bei welchen der Isolierkörper mit der   Füllmasse eine zusammenhängende Ein-   heit bildet und die Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper auf die Grenzschicht bzw. auf die Grenzfläche zwischen Armatur und Füllung beschränkt ist. Es ist dabei besonders vorteilhaft, dass die
Prüfung zu jedem beliebigen Zeitpunkt vorgenommen werden kann. Demgegenüber muss bei Isolatoren mit relativer   axialer Verschiebbarkeit zwischenFüllung undStrunk für   die Prüfung ein Zeitpunkt gewählt wer- den, in welchem die Füllung noch ausreichend verformbar ist. 



   Dank dieser vorbereiteten Behandlung befindet sich der Vollkern-Hängeisolator bereits bei der Prüfung in demjenigen Zustand, welchen er sonst erst im Betrieb einnehmen würde. Die etwaigen bei der axialen Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper auftretenden Schäden werden somit bereits bei der Prüfung erfasst, während anderseits die vorbehandelten und   geprüften Vollkern-Hängeisolatoren   im Betrieb praktisch keine zusätzliche Relativbewegung auszuführen vermögen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Vorbereitung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass der gefasste Isolator zwecks Erzwingung einer Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierhörper und einer entsprechenden Aufweitung der Metallfassung einer Zugbelastung und gleichzeitigen Erhitzung ausgesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastung und Erhitzung bei der Vorbereitung des Isolators so gewählt werden, dass die durch die erzwungene Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper verursachte Aufweitung der Metallfassung wenigstens so gross ist, dass bei der zu erwartenden grössten betriebsmässigen Beanspruchung keine zusätzliche Aufweitung der Metallfassung auftritt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung im wesentlichen auf die Metallarmatur beschränkt und auf elektrischem Wege, zweckmässig durch Induktion vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch seine Anwendung bei Vollkem-Hängeisolatoren, bei welchen der Isolierkörper mit derFüllmasse eine zusammenhängende Einheit bildet und die Relativbewegung zwischen Armatur und Isolierkörper auf die Grenzfläche oder Grenzschicht zwischen Armatur und Füllung beschränkt ist.
AT930262A 1961-12-06 1962-11-27 Verfahren zur Vorbereitung von Vollkern-Hängeisolatoren, die in konischen Metallarmaturen mittels Füllmasse gefaßt sind AT233640B (de)

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