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Spannungsumschaltvorrichtung für elektrische Geräte
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannungsumschaltvorrichtung für elektrische Geräte, insbeson- dere Rasiergeräte. Die Erfindung bezweckt, eine einfache Umschaltvorrichtung zu schaffen, welche eine leichte Umschaltung von z. B. 220 V auf 110 V Netzspannung und umgekehrt ermöglicht und eine deut- liche Anzeige der jeweils eingeschalteten Spannung ergibt.
Die Erfindung weist das Merkmal auf, dass in an sich bekannter Weise zwei Knöpfe Anwendung fin- den, die miteinander mechanisch derart verbunden sind, dass sich bei Verschiebung eines Knopfes in einer
Richtung der andere sich in der entgegengesetzten Richtung verschiebt, wobei diese Knöpfe längs einer
Fläche verschoben werden können, auf der zwei Spannungsangaben derart angebracht sind, dass jeweils eine dieser Angaben durch einen der Knöpfe abgedeckt ist.
Es sei erwähnt, dass Druckknopfschalter mit zwei Druckknöpfen, von denen einer zum Einschalten und der andere zum Ausschalten einer Spannung dient, an sich bereits bekannt sind.
Diese Bauart ist nicht geeignet für eine Spannungsumschaltvorrichtung, weil Druckknöpfe durch eine zufällige Berührung mit einem Gegenstand, z. B. beim Niederlegen eines Rasiergerätes auf einen Tisch, leicht unabsichtlich eingedrückt werden können, was für einen Spannungsumschalter unzulässig ist, wäh- rend sich auch das Abdecken einer von zwei Spannungsanzeigen mit Druckknöpfen nicht leicht durchfüh- ren lässt.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 eine Draufsicht eines Rasiergerätes zeigt, in dem die Erfindung angewendet wurde, während die Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes und die Fig. 3 - 5 eine Draufsicht, eine Unteransicht und einen Querschnitt eines Einzeltei- les des Gerätes zeigen.
Das in den Fig, 1 und 2 dargestellte Rasiergerät ist in einem Gehäuse aus Kunststoff angeordnet, das aus zwei aneinander befestigten Teilen 1 und 3 besteht, von denen der letztgenannte die Abdeckkappe
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Kappe3umschaltvorrichtung angebracht, welche in den Fig. 3,4 und 5 gesondert dargestellt ist. Diese Vorrichtung enthält eine isolierende Tragplatte 5, auf der zwei langgestreckte, vorzugsweise parallele, in den Längsrichtungen gegeneinander verstellbare Schiebeknöpfe 7 und 9 angebracht sind. Auf der Oberseite, d. h. der sichtbaren Seite der Platte 5, sind zwei Spannungsangaben, z. B."110 V"und"220 V", in den Verschiebungsbahnen der Knöpfe 7 und 9 angebracht, u. zw. in der Weise, dass jeweils eine dieser Spannungsangaben durch einen der Knöpfe abgedeckt ist (s.
Fig. 1 und 3),
In der Tragplatte 5 sind zwei sich in der Verschiebungsrichtung der Knöpfe 7 und 9 parallel zueinander erstreckendeRandnuten-d. h. von einem der Plattenränder ausgehende Nuten - 11 und 13 angebracht, die als Führung für die Knöpfe 7 und 9 dienen. Jeder dieser Knöpfe (einfachheitshalber wird im nachstehenden nur der Knopf 7, der in Fig. 5 völlig sichtbar ist, als Beispiel beschrieben) wird durch einen Schenkel eines U-förmigen Gliedes gebildet, das die Platte 5 an beiden Seiten umfasst und dessen die Schenkel verbindender Steg 15 einen in die zugehörende Randnut 11 passenden rechteckigen Querschnitt aufweist und durch diese Nut geführt wird, während der andere Schenkel 16 in noch näher zu beschreibender Weise das bewegliche Kontaktglied der Vorrichtung antreibt.
Dieses Kontaktglied besteht aus einem schmetterlingförmigen, um eine Zentralachse 17 drehbaren Isoliermaterialstück 19, auf dessen Un-
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terseite (s. Fig. 4) zwei einander diametral gegenüberliegende streifenförmige Umschaltkontakte 21 angebracht sind, deren Enden um den kreiszylindrischen Rand des Isolierungsstückes 19 herum abgebogen sind (in Fig. 5 nicht im Schnitt dargestellt).
Diese abgebogenen Enden wirken mit vier das Kontaktglied 19 umgebenden federnden festen Kontakten 23 zusammen, die mit Hilfe von an den Kontakten gebildeten schleifenförmigen Teilen 25 an auf der Unterseite der Tragplatte 5 gebildeten Stiften 27 befestigt sind, Die auf der Unterseite des Kontaktgliedes 19 liegenden Enden der Kontakte 21 sind verbreitert und wirken mit zwei Schleifkontakten 29, mit denen sie in jeder Betriebsstellung in elektrischer Verbindung stehen, zusammen (s. auch Fig. 5), wobei letztere an zwei zum Anschluss des Gerätes an einen geeig- neten (nicht dargestellten) Gegenstecker dienenden Kontaktstiften 31 befestigt sind. Das Kontaktglied 19 kann mittels einer üblichen, unter Federdruck stehenden Arretierungsvorrichtung 33 (Fig. 4) in zwei Umschaltlagen arretiert werden (in Fig. 5 nicht näher dargestellt).
Im auf der Unterseite der Tragplatte 5 liegenden Schenkel jedes der U-förmigen Glieder, z. B. im Schenkel 16 des Gliedes 7,15, 16, ist eine Aussparung 35 vorgesehen, in der je einer von zwei auf der Oberseite des Kontaktgliedes 19 diametral angeordneten erhöhten oder vorstehenden Teilen 37 liegt. Die beiden U-förmigen Glieder, von denen die Knöpfe 7 und 9 einen Teil bilden, sind über diese Aussparungen 35 und vorstehenden Teile 37 derart mit dem Kontaktglied 19 gekuppelt, dass durch eine Verschiebung eines der Knöpfe 7 und 9 in einer der beiden Schieberichtungen das Kontaktglied 19 angetrieben wird, wobei der andere Knopf durch das Kontaktglied 19 in entgegengesetzter Richtung mit verschoben wird.
Es wird somit hiedurch erreicht, dass stets nur eine der beiden Spannungsangaben durch einen der Knöpfe 7 und 9 abgedeckt wird, wobei naturgemäss jeweils die Spannung angezeigt wird, auf die die Umschaltvorrichtung das Gerät eingestellt hat.
DieKontakte 23 sind in üblicher, nicht näher zu erläuternder Weise derart mit der Apparatur im Gehäuse 1, 3 verbunden, dass diese Apparatur in der einen Lage des Kontaktgliedes 19 auf die eine und in der andern Lage auf die andere Netzspannung eingestellt ist. In Fig. 5 sind die Kontakte 23 der besseren Übersicht halber fortgelassen.
Vorzugsweise ist (s. Fig. l) die Tragplatte 5 mit den Knöpfen 7 und 9 derart im Gehäuse 1, 3 des Gerätes angebracht, dass der jeweils eingedrückte Knopf, in Fig. 1 der Knopf 9, völlig oder wenigstens teilweise im Gehäuse verschwindet, wobei der nicht eingedrückte Knopf 7 nur etwas aus dem Gehäuse, in diesem Falle dem Teil 1 dieses Gehäuses, herausragt. Die Knöpfe liegen, wie in Fig. 2 gezeigt, in einem durch die Teile 1 und 3 des Gehäuses gebildeten Winkel von weniger als 1800 und sind infolgedessen einigermassen vor unabsichtlicher Umschaltung durch unvorsichtiges Niederlegen des Gerätes oder das Stossen des Gerätes gegen einen andern Gegenstand geschützt.
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hinteren Endes der zum Reinigen des Rasiergerätes dienenden Bürste, erfolgen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Spannungsumschaltvorrichtung für elektrische Geräte, insbesondere Rasiergeräte, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise zwei Knöpfe (7 und 9) Anwendung finden, die miteinander me- chanisch derart verbunden sind, dass sich bei Verschiebung eines Knopfes in einer Richtung der andere sich in der entgegengesetzten Richtung verschiebt, wobei diese Knöpfe längs einer Fläche (5) verschoben wer- den können, auf der zwei Spannungsangaben derart angebracht sind, dass jeweils eine dieser Angaben durch einen der Knöpfe (7 und 9) abgedeckt ist.