AT232232B - Ofenkachel für Raumheizöfen - Google Patents
Ofenkachel für RaumheizöfenInfo
- Publication number
- AT232232B AT232232B AT626562A AT626562A AT232232B AT 232232 B AT232232 B AT 232232B AT 626562 A AT626562 A AT 626562A AT 626562 A AT626562 A AT 626562A AT 232232 B AT232232 B AT 232232B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- tile
- oven
- space heating
- heating stoves
- stoves
- Prior art date
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title description 6
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 3
- 230000037237 body shape Effects 0.000 description 4
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 2
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 238000005338 heat storage Methods 0.000 description 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Ofenkachel für Raumheizöfen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ofenkachel für Raumheizöfen von prismatischer Grundform mit vorzugsweise quadratischer Kachelaussenseite, und hat die Aufgabe, die Strahlungsfläche und die WärmeSpeicherungsfähigkeit derselben zu vergrössern, um dadurch eine möglichst lange Wärmeabgabe zu erreichen. Gleichzeitig soll die Herstellung der Ofenkachel vereinfacht werden.
Das Verwendungsgebiet keramischer Ofenkacheln hat sich ganz ausserordentlich erweitert. Sie werden heute ausser zum Bau der altbekannten Kachelöfen zur Erstellung von Mantelumbauten für alle möglichen Heizanlagen verwendet. Insbesondere solche Mantelumbauten erfordern eine Umgestaltung der herkömmlichen Kachel, unter der Berücksichtigung, dass die Kachel neuer Körperform auch weiterhin für die altbekannten Kachelöfen verwendbar sein sollte.
Die geschätzte gleichmässige Wärmestrahlung eines Kachelofens alter Bauart ist hauptsächlich auf das für die Kacheln verwendete Material zurückzuführen, nicht aber auf die Körperformen der Kacheln, die bisher sehr unzweckmässig sind. Bekannte Ofenkacheln bestehen aus einem prismatischen Grundkörper von zirka 12 mm Stärke, auf dessen Innenseite ein vom Rand zurückgesetzter, umlaufender Steg angeformt ist. Diese Körperform besitzt nach heutigen Erkenntnissen sehr mangelhafte wärmetechnische Eigenschaften. Zudem ist die Herstellung der so geformten Kachel nach heutigen Gesichtspunkten zu teuer. Sie besteht darin, dass ein einer Strangpresse entnommenes Tonblatt in einem weiteren Pressvorgang unter Verwendung von entsprechenden Gipsformenals Ofenkachel ausgebildet wird.
Bei diesem Pressvorgang ist es nicht zu vermeiden, dass aus der Form überflüssige Tonmasse nach allen Seiten entweicht und dass ganz unterschiedliche Strukturverdichtungen auftreten, welche beim Trocknen des Formlings ein Verziehen der Körperformen zur Folge haben, deren Ausmasse so gross sind, dass der auf
EMI1.1
ge ist wegen deren Strukturungleichheit schwer zu ermitteln. Dementsprechend treten Schwundverhältnisse und Deformationen auf, welche nicht mehr korrigiert werden können. Beim Verlegen solcher Kacheln müssen diese an den Rändern griffest behauen und mit Lehm und Chamottestücken versetzt werden.
Durch die Erfindung sind alle diese Nachteile vermieden. Sie besteht darin, dass durch an der Kachelinnenfläche versehene, gleich tiefe, z. B. zylindrische Ausnehmungen ein netzartig über die gesamte Kachelinnenseite verteiltes symmetrisches Stegsystem innerhalb einer rahmenförmigenAussenbe- grenzung gebildet ist.
Die Kachel nach der Erfindung kann vollautomatisch und ohne jeglicheNachbearbeitung mit dem an sich bekannten Material und ausgestattet mit beliebigen plastischen Dekors hergestellt werden. Es empfiehlt sich, den in einem bestimmten Arbeitsrhytmus von einer Strangpresse in einer Vorrichtung ausgepressten Formlinge mittels einer Drahtschneidevorrichtung von der Masse zu trennen, wodurch der Kachelrücken entsteht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. l eine Ansicht der Innenseite der Kachel, Fig. 2 einen Schnitt 1-1 der Fig. l, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. 4 eine Seitenansicht einer Eck-Kachel im Teilschnitt.
Wie aus Fig. l ersichtlich, besitzt die Ofenkachel einen prismatischen Grundkörper 1 mit einer ver-
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Dicke.Steg-System4 vergrössert die als Wärmestrahler wirkende Gesamtfläche ganz erheblich und gibt der Kachel ausserdem eine bisher nicht gekannte Stabilität. Ausserdem gewährleistet das Stegsystem eine absolute homogene Dichte des gesamten Körpers. Das hat zur Folge, dass sich der Formling während dem Trocknen und Brennen nicht mehr deformieren kann und nur im voraus kalkulierbaren Masse schwindet.
EMI2.1
Löchern 3 staut sich die erhitzte Luft und gibt ihre Wärme kontinuierlich an das Steg-System 4 ab, was eine schnellere Erwärmung des Raumes zur Folge hat.
Den vier Schmalseitenflächen der Kachel sind trapezförmige Verbundrillen 5 angeformt (s. Fig. 3), die beim Verlegen der Kachel mit Chamotte gefüllt werden und dadurch dem Verband die notwendige Sicherheit und Stabilität geben. Auf oder in die Kachelaussenseite 2 des Formlings können mit einer in die Automatik des Pressvorganges eingeschalteten Profilwalze beliebige plastische Dekors auf-oder eingewalzt werden.
Die für den Aufbau eines Ofens oder eines Ofenmantels notwendigen Eck-Kacheln weisen einen Gehrungsschnitt auf (s. Fig. 4). Die Schrägflächen sind ebenfalls mit Verbundrillen 5 versehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ofenkachel für Raumheizöfen von prismatischer Grundform mit vorzugsweise quadratischer Kachelaussenseite, dadurch gekennzeichnet, dass durch an der Kachelinnenfläche vorgesehene, gleich tiefe, z. B. zylindrische Ausnehmungen (3) ein netzartig über die gesamte Kachelinnenseite verteiltes symmetrisches Steg-System (4) innerhalb einer rahmenförmigen Aussenbegrenzung gebildet ist.
Claims (1)
- 2. Ofenkachel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmalseitenflächen des prisma- tischen Kachelkörpers (l) mit zu den Kachellängsseiten parallelen, über den gesamten Umfang durchlaufenden Verbundrillen (5) versehen sind.3. Ofenkachel nach den Ansprüchen 1 und 2 in der Ausbildung als Eck-Kachel, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schmalseitenfläche, des Kachelkörpers (l) nach der Lochseite hin in einem Winkel von 450 abgeschrägt ist und gleich den übrigen Schmalseiten mit Verbundrillen (5) ausgestattet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT626562A AT232232B (de) | 1962-08-03 | 1962-08-03 | Ofenkachel für Raumheizöfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT626562A AT232232B (de) | 1962-08-03 | 1962-08-03 | Ofenkachel für Raumheizöfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT232232B true AT232232B (de) | 1964-03-10 |
Family
ID=3584538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT626562A AT232232B (de) | 1962-08-03 | 1962-08-03 | Ofenkachel für Raumheizöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT232232B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT386275B (de) * | 1985-01-22 | 1988-07-25 | Kloss Hans Erich | Ofenformstein oder kachel |
-
1962
- 1962-08-03 AT AT626562A patent/AT232232B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT386275B (de) * | 1985-01-22 | 1988-07-25 | Kloss Hans Erich | Ofenformstein oder kachel |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0376175B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Verdichtung und/oder zur Erzeugung einer höher verdichteten Randzone mit verbesserter Oberfläche beim Strangpressen von Kleinteilen, insbesondere pflanzlichen Kleinteilen mit Bindemitteln | |
| AT232232B (de) | Ofenkachel für Raumheizöfen | |
| DE1683478A1 (de) | Massive Tuer oder entsprechendes Plattenelement | |
| EP0173873A2 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Platten aus Faserbeton | |
| DE2705151A1 (de) | Pflasterformstueck und verfahren zur herstellung desselben | |
| CH407475A (de) | Kachel für Öfen zur Raumbeheizung | |
| DE3033819C2 (de) | Einrichtung zur Herstellung von Wandelementen | |
| DE1841088U (de) | Hohlblattkachel fuer oefen zur raumheizung. | |
| DE2061105B2 (de) | Verfahren zur Herstellung keramischer Furniere | |
| DE2132274C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von frostsicheren, insbesondere großformatigen Dachziegeln | |
| DE3226395C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Baustein-Rohlingen | |
| DE3120380A1 (de) | "keramische fliese" | |
| DE2117127A1 (en) | Foam concrete backed ceramic components - for use as heat storage elements,etc | |
| DE2421849C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen poröser keramischer Erzeugnisse | |
| DE396867C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung feuerfester Hohlkoerper, z.B. Ofenfutter oder Schmelztiegel | |
| AT208759B (de) | Feuerfester, basischer oder neutraler, ungebrannter Stein für Industrieöfen | |
| DE590724C (de) | Verfahren zum Brennen von Ton | |
| DE3228126A1 (de) | Verfahren zur herstellung poroeser keramikerzeugnisse mit unporosierten deckschichten | |
| DE19526849A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von grobkeramischen Tonprodukten und durch das Verfahren hergestellte Produkte | |
| DE1244364B (de) | Hohlblattkachel fuer OEfen zur Raumheizung | |
| CH425594A (de) | Verfahren und Brennofen zur Herstellung von unglasierten und glasierten Formkörpern | |
| DE1571475C3 (de) | Verfahren zur Vermeidung von auf die Formgebung und/oder Trocknung zurückgehenden Verwerfungen beim Brennen dünner keramischer Platten | |
| DE1671021A1 (de) | Anlage zur Herstellung von emaillierten Gegenstaenden aus keramischem Material | |
| EP4234191B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines dachziegels | |
| DE820631C (de) | Ofen oder Herd aus Kacheln, Verfahren zur Herstellung der Kacheln |