AT231795B - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung angesaugter Sternfiltereinlagen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung angesaugter SternfiltereinlagenInfo
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Description
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Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung angesaugter
Sternfiltereinlagen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Erzeugung angesaugter Sternfil- tereinlagen.
Bisher wurden Sternfiltereinlagen durch Zusammenfalten eines geeigneten und entsprechend impräg- nierten Streifens Filterpapier erzeugt. Ein Nachteil dieses Herstellungsverfahrens besteht in der Gefahr, dass das Papier beim Zusammenfalten im Bug bricht und dadurch die Filtrierfähigkeit ungünstig beein- flusst wird. Deshalb wurde versucht, angesaugte Filtereinlagen bereits in der endgültigen Sternform mit der entsprechenden Anzahl tiefer Falten zu erzeugen, aber ohne Erfolg.
Die in endgültiger Anordnung auf die Blechform angesaugte Papiermasse füllt die Räume zwischen den einzelnen Falten aus, so dass nicht die beabsichtigte grosse Oberfläche der Sternform erzielt wird und das Endprodukt ist eigentlich eine zylindrische Filtereinlage von mässig gewellter Oberfläche. Man gelangte also bloss zur Erzeugung zylindrischer angesaugter Filtereinlagen, deren Filtrierfähigkeit - insbe- sondere wenn die Filtrierbewegung der Flüssigkeit in der Richtung des Ansaugens bei der Erzeugung der Filtereinlagen verläuft-ungemein günstig ist.
Ein Nachteil der angesaugten zylindrischen Filtereinlagen ist jedoch naturgemäss ihre kleine Oberfläche.
Die angeführten Erzeugungsschwierigkeiten und Nachteile beseitigt der Erfindungsgegenstand durch Ansaugen einer Suspension geeigneter Fasern, z. B. Zellulosefasern in der Weise, dass die Suspension, vorteilhaft in der Richtung des künftigen Strömens der Fiitrierflüssigkeit, auf eine dem Umfang nach sternförmige Saugform, ähnlich der Gestalt der herzustellenden Einlage angesaugt wird, wobei die Form die gleiche Länge der Sternzacken, jedoch einen grösseren Aussendurchmesser als die herzustellende Einlage aufweist und dass nach Ablagern einer angemessenen Faserschicht der Suspension auf der Form nach dem Herausheben der Form aus der Suspension das so hergestellte Halbfabrikat der Filtereinlage weiter abgesaugt und sodann in einem Trockenmantel getrocknet wird,
worauf dieses Halbfabrikat nach Verlagerung der Form in einen Auffangzylinder durch Wirkung eines entgegengerichteten Luftstromes von der Form abgehoben und schliesslich in einer Faltvorrichtung auf die endgültige Form der Filtereinlage gebracht wird.
Die endgültige Form so erzeugterFiltereinlagen wird in einerFaltvorrichtung mit radial beweglichen Messern hergestellt, welche die Falten des sternförmigen Halbfabrikates mittels Umfangdruck auf den gewünschen Durchmesser zusammendrücken, wobei es zwar zu einer Änderung der Faltenteilung und ihrer Scheitelwinkel kommt, jedoch bloss in einem Ausmass, das dem Material der Einlage nicht abträglich ist-die eigentlich in den Scheiteln der Falten gebogen wird-und keine Beschädigung verursacht.
Bei der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht die sternförmige Form aus einem Sieb, dessen Oberfläche der herzustellenden Filtereinlage ähnlich ist und die gleiche Länge der Sternzacken wie das Fertigprodukt, jedoch einen grösseren Aussendurchmesser als dasselbe aufweist.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher bedeuten : Fig. 1 und Fig. la einen schematischen Grundriss- und Aufrissschnitt durch die Saugform, Fig. 2 einen schematischen
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Schnitt durch die Saugform, auf welche der Trockenmantel aufgesetzt ist, Fig. 3 die Vorrichtung zum
Entnehmen der Erzeugnisse aus der Form und Fig. 4 ein Grundriss - Schema der Faltvorrichtung.
In Fig. 1 bedeutet 1 die Saugform, bestehend aus dem Mantel 2, der mit einer Anzahl von Falten entsprechend der Faltenanzahl der zu erzeugenden Einlage versehen ist, aber mit grösserer Teilung und infolgedessen auf grösserem Durchmesser.
Der Mantel 2 der Form 1 wird von zwei Flanschen 3 und 4 begrenzt. Am oberen Flansch 3 ist gleich- zeitig eine mit einem Stutzen 11 versehene Absaugglocke 5 angeschlossen.
Fig. la zeigt im Grundriss die Falten des Mantels der Form 2 aus gelochtem Blech, das mit einem Sieb
6 überzogen ist.
In Fig. 2 ist dieSaugform 1 dargestellt, die in den Trockenmantel 7 eingesetzt ist, in den heisse Luft
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Rohrleitungblosses Einschieben vorgenommen, so dass der Flansch 3 der Form 1 auf den Flansch des Mantels 7 auf- sitzt.
Fig. 3 zeigt die Saugform im Augenblick der Abnahme des angesaugten und getrockneten Halbfabri- kates derFiltereinlage 10. Rings um die Form 1 ist ein ringförmiger Gürtel 9 angebracht, an den das ge- trocknete Halbfabrikat derFiltereinlage 10 zu liegen kommt, das aus dem Mantel 2 der Form 1 durch den Druck der in die Form durch den Stutzen 11 eingeführten Luft abgehoben wurde.
Die aus der Form 1 in zylindrischer Gestalt von grösserem Durchmesser als der verlangte Einlagendurchmesser entnommene getrocknete Filtereinlage 10 wird in die Faltvorrichtung 12 eingelegt und durch Zusammendrücken auf die endgültige in Fig. 4 strichliert angedeutete Form gebracht.
Die Faltvorrichtung 12 wird z. B. durch ein System von Messern 13 gebildet, die sich radial in Führungen 14 bis zum verlangten endgültigen Durchmesser der Einlage bewegen.
Das Verfahren zur Erzeugung angesaugter Filtereinlagen laut Erfindung auf der beschriebenen Einrichtung wird folgendermassen vorgenommen.
Die Form 1 wird in eine Suspension geeigneter Fasern, z. B. Zellulosefasern, in einen nicht eingezeichneten Behälter getaucht und die Flüssigkeit wird durch den Stutzen 11 der Form 1 durch eine gleichfalls nicht eingezeichnete Einrichtung, z. B. eine Luftpumpe, eine entsprechend lange Zeit abgesaugt. Auf dem Mantel 2 der Form 1 bleibt eine Faserschicht von einer der Absaugezeit entsprechenden Dicke haften. Dann wird die Form aus dem Behälter mit der Suspension gehoben und auf sie der Trockenmantel 7 aufgesetzt. In den Mantel 7 wird dann durch den Stutzen 8 heisse Luft zugeführt, die durch die am Mantel 2 der Form 1 haftende angesaugteEinlage 10 hindurchgeht und durch den Stutzen 11 der Form 1 abgesaugt wird.
Nach dem Trocknen wird die Form aus dem Trockenmantel 7 herausgenommen und zum Abnehmen der Einlage 10 und des Mantels 2 vorbereitet. Die Form 1 wird mit einem Blechgürtel 9 umgeben, dessen Durchmesser nur ein wenig grösser als der Durchmesser des unteren Flansches 3 ist. In die Form 1 wird durch den Stutzen 11 Druckluft zugeführt, die dieFiltereinlage 10 vom Mantel 2 abhebt, wobei die Einlage 10 vom Gürtel 9 festgehalten wird und nach dem Herausnehmen aus der Form 1 frei abgehoben werden kann.
Die so hergestellteFiltereinlage wird auf der Faltvorrichtung 12 durch Radialbewegung der Messer 13 in die endgültige Form gedrückt und in dieser durch Einkleben in die an sich bekannten Filterböden fixiert.
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Claims (1)
- vorgeschriebenen Grades derPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung angesaugter Sternfiltereinlagen z. B. aus einer Suspension von Zellulosefasern, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension, vorteilhaft in der Richtung des künftigen Strömens der Filtrierflüssigkeit, auf eine dem Umfang nach sternförmige Saugform (2), ähnlich der Gestalt der herzustellenden Einlage angesaugt wird, wobei die Form die gleiche Länge der Sternzacken, jedoch einen grösseren Aussendurchmesser als die herzustellende Einlage aufweist, und dass nach Ablagern einer angemessenen Faserschicht der Suspension auf der Form (2) nach dem Herausheben der Form aus der Suspension das so hergestellte Halbfabrikat der Filtereinlage weiter abgesaugt und sodann in einem Trockenmantel (7) getrocknet wird,worauf dieses Halbfabrikat nach Verlagerung der Form (2) in einen Auffangzylinder (9) durch Wirkung eines entgegengerichteten Luftstromes von der Form (2) abgehoben und schliesslich in einer Faltvorrichtung auf die endgültige Form der Filtereinlage gebracht wird. <Desc/Clms Page number 3>2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die endgültige Form der Filtereinlage in einer Faltvorrichtung mit radial beweglichen Messern hergestellt wird, welche die Falten des sternförmigen Halbfabrikates zusammendrücken.3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die stemförmige Form (2) aus einem Sieb (6) besteht, dessen Oberfläche der herzustellenden Filtereinlage ähnlich ist und die gleiche Länge der Sternzacken wie das Fertigprodukt, jedoch einen grösseren Aussendurchmesser als dasselbe aufweist.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sternähnliche Form (2) auf einem Deckel (1) befestigt ist, der einen Stutzen (11) aufweist, durch den das Wasser bei in die Suspension eingetauchter Form absaugbar ist, der bei Trocknung des Halbfabrikates der Filtereinlage die durch einen weiteren Stutzen (8) des Trockenmantels (7) zugeführte Luft ableitet und die Druckluft zum Abheben des Halbfabrikates der Filtereinlage, nach dem Herausheben der Form (2) aus dem Trockenmantel (7) und ihrer Einbringung in den Auffangmantel (9), zuführt.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltvorrichtung aus beweglichen Messern (13) mit Tragbolzen besteht, die in radialen Ausschnitten einer feststehenden Platte geführt sind und in schräg verlaufende Ausschnitte einer drehbaren Platte hineinragen.
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