AT231626B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Gießen von Metallstreifen - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Gießen von Metallstreifen

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AT231626B
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Description


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  Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Metallstreifen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Metallstreifen, mit einer zwischen zwei flexiblen, über Walzen umlaufenden und mittels einer Flüssigkeit gekühlten
Bändern ausgebildeten Giesszone, in deren Bereich die Bänder parallel zueinander geführt sind. 



   Ein spezielles Problem ist es. bei solchen Vorrichtungen die grossen   Schmelzwärme   abzuführen, die beim Erstarren des geschmolzenen Metalles nach dem Giessen frei   werden. Die Wärmeabfuhr   erfolgt durch die   Bänder, deren Rückseiten   mittels Flüssigkeitsfilmen gekühlt werden, die sich mit grosser Geschwindig- keit entlang der Bandoberflächen bewegen und diese praktisch zur Gänze bedecken müssen. Ziel der Er- findung ist es, Massnahmen anzugeben, deren Anwendung das einwandfreie Aufbringen der den Film bil- denden Kühlflüssigkeit sichert.

   Diese Massnahmen bestehen   darin, erfindungsgemäss   zum Aufbringen von
Kühlflüssigkeit auf die beiden sowohl vor als auch hinter der Giesszone über Umlenkwalzen geführten
Bänder wenigstens im Bereiche der vorderen Umlenkwalzen diese mit in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten zu versehen und unterhalb der Bänder in die ersteren die mit Ausmündungen versehenen Enden von Zuführungsrohren zu verlegen und gegebenenfalls zum Aufbringen bzw. Abnehmen von Kühlflüssigkeit auf die bzw. von den zwischen den Umlenkwalzen verlaufenden Bandabschnitte bzw. -abschnitten in deren Bereich in an sich bekannter Weise Kühlaggregate anzuordnen. 



   Weitere Erfindungsmerkmale, die sich auf die Ausbildung der Umlenkwalzen in an sich bekannter Weise zwischen diesen angeordneten Trägerwalzen zum Abstützen der beiden Bänder und auf die erwähnten Kühlaggregate beziehen und sämtlich zur Beeinflussung des Kühlfilmes von Bedeutung sind, ergeben sich aus der folgenden, eingehenden Beschreibung beispielsweiser Ausführungsformen der Erfindung, die in der Zeichnung veranschaulicht sind. 



   In der Zeichnung zeigen in verschiedenen Massstäben Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Maschine zum kontinuierlichen Streifengiessen gemäss der Erfindung mit Blick auf das Einlassende, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht dieser Maschine mit Blick auf das Auslassende, Fig. 3 einen Längsschnitt in einer Ebene senkrecht zu den Achsen der Walzen.

   Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Details, Fig. 6 einen Querschnitt der Düsen-, Schaufel- und Abflussanordnung zur Kühlung des oberen Bandes, Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht des oberen Teiles der Anordnung nach Fig. 6, Fig. 8 teils in Ansicht, teils im Schnitt die beiden Endteile einer der Trägerwalzen, Fig.   9   einen Schnitt durch Rippen einer der Trägerwalzen, Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht des Badbereiches, Fig. 11 einen Teilschnitt durch eine hintere Umlenkwalze, Fig. 12 einen Schnitt durch die obere, hintere Umlenkwalze und anschliessende Teile der Maschine, Fig. 13A und 13B schematische Ansichten des unteren Bandes zur Erläuterung des Bandsteuermechanismus, Fig. 14 eine Ansicht des unteren   Schlittenbandsteuermechanismus,   Fig.

   15 einen Schnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 14, Fig. 16 eine schaubildliche Ansicht eines Seitendammes, Fig. 17 einen Längsschnitt durch den Giessverteiler, Fig. 18 eine Draufsicht auf diesen, bei welcher Teile weggebrochen sind, Fig. 19 einen Längsschnitt durch die Spitze eines Zuführungsrohres und Fig. 20 einen Schnitt nach Linie 20-20 der Fig. 10. 



   Bei der dargestellten Streifengiessvorrichtung wird das geschmolzene Metall von einem aus wärmeisolierendem Material bestehenden Giessbehälter 2 durch einen Bodenauslass 4 der Giesszone zugeführt (Fig. 3,17). Die Zufuhrgeschwindigkeit wird durch Einstellung eines konischen Absperrorganes 6 ge- 

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 steuert, das von einer vertikalen, mit Gewinde versehenen Stange 8 getragen wird, die in einem Gewindeloch einer Stützschiene 10 sitzt. Bei dieser Anordnung bleiben etwa vorhandene Schlackenpartikel oder oxydiertes Metall auf der Oberfläche des in dem Eingiessbehälter vorhandenen Vorrates 11. Das Metall fliesst entlang zahlreicher enger Verteilungsnuten 12 einer Verteilerplatte 14 und wird durch eine Verteilerhaube 16 und eine einen Querverteilerkanal18 abgrenzende Stirnwand 17 gegen Aussenluft geschützt. 



  Es tritt unter der Stirnwand 17 ruhig und gleichmässig unter den Spiegel des Badsumpfes B ein. Dieser Sumpf wird während des Betriebes aufrecht erhalten (Fig. 10 und 17). 



   Vom Bad B aus gelangt das geschmolzene Metall in die Giesszone C, die zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen von   Giessbändern-20,   22 ausgebildet (Fig. 3) ist. Vorzugsweise ist das obere Band, 20, etwas breiter als das untere (Fig. 4). Die   z. B.   etwa 120 cm breiten Giessbänder bestehen aus flexiblem, wärmebeständigem Metallblech verhältnismässig hoher Zugfestigkeit,   z. B.   aus kaltgewalztem, 
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 mengeschweisst, wobei beide Oberflächen an der Schweissnaht glatt und bündig geschliffen sind. Die beiden Bänder werden mittels oberer und unterer Schlitten U, L abgestützt und mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben.

   Sie haben im Badbereich ein kleines   Gefälle ;   vorzugsweise beträgt der Neigungswinkel etwa 5-10 , im dargestellten Beispiel 60, der für Aluminium und Aluminiumlegierungen ein Optimum darstellt. Beim Betrieb werden die Bänder unter hoher Spannung gehalten. Die Bänder sind so abgestützt, dass ihre einander zugekehrten Seiten über die Länge der Giesszone C eben und in gleichem Abstand gehalten werden. Das geschmolzene Metall wird zwischen den Giessbändern zur Erstarrung gebracht, indem diesen Bändern mittels einer Kühlflüssigkeit 24 (Fig. 1 und 2) Wärme entzogen wird. Das Kühlmittel wird aus einem unterhalb der Maschine angeordneten Vorratsbehälter 26 über zahlreiche Kühlaggregate 23 und 25 (Fig. 3) zugeführt. 



   Wie in Fig. 2 veranschaulicht, wird das Kühlmittel 24 von einem Behälter 26 über eine Leitung 27 grosser, lichter Weite mittels einer nicht dargestellten Zentrifugalpumpe gefördert, gelangt über eine flexible Leitung 29 zu einer Hauptspeiseleitung 31 (Fig. 1 und 4) entlang der Rückseite der Maschine und wird von dort zu den verschiedenen Kühlaggregaten geleitet. 



   Bei diesem System steht der Metallstreifen beim Erstarren lediglich unter dem Druck, der sich aus dem Höhenunterschied zwischen der Oberfläche des Bades B und der tiefer liegenden Stelle des Erstarrungsbeginnes in der Giesszone C ergibt. 



   Da der Metallstreifen ohne Formänderung unter dem Einfluss von Eigenspannungen, wie   z. B.   beim Walzen, entsteht, ist er sehr weich und von hoher Qualität. Wird Aluminium, eine Aluminiumlegierung oder ein anderes elektrisches Leitermaterial, beispielsweise Kupfer oder Elektromessing, vergossen, so werden Streifen sehr hoher Leitfähigkeit erzielt, die beispielsweise für elektrische Installationen gut verwendbar sind. Das Metallstreifenerzeugnis eignet sich wegen seiner geringen Härte auch als Ausgangsprodukt für das Walzen dünner Bleche oder Folien, wobei oft nur eine einmalige Zwischenerhitzung erforderlich ist. 



   Der obere Schlitten U kann vom unteren abgehoben oder gegen ihn abgesenkt werden, um Streifen verschiedener Dicke zu giessen. Die Breite des gegossenen Streifens wird durch den Abstand zweier sich bewegender Seitendämme 28 und 30 bestimmt, die zwischen den entsprechenden Rändern der Giessbänder im Giessbereich laufen (Fig. 4) sowie durch den Abstand zwischen zwei stationären Seitendämmen 32 und 34 (Fig. 10) im Bandbereich, die den entsprechenden, sich bewegenden Seitendämmen 28 und 30 zugeordnet sind. Der Abstand zwischen diesen Seitenbegrenzungen lässt sich leicht einstellen, um die Breite des   Gussstreifens   zu ändern. 



   Das untere Band 22 bildet am Eingangsende (linken Ende) eine ebene Fläche, die mit dem in der   iiesszone befindlichenteil   straff ausgerichtet gehalten wird. Vom Verteilerkanal 18 strömt das geschmolzene Metall in den Badsumpf B, der von dem erwähnten ebenen Teil des unteren Bandes getragen wird   : Fig. l,   3 und 10). 



   Die sich bewegenden Dämme 28,30 bilden je eine endlose Schleife und bestehen aus zahlreichen kleinen Blöcken 36 aus hartem, wärmebeständigem Metall, beispielsweise kaltgewalztem Kohlenstoff- ; tahl (Fig. 16), die aneinanderstossend auf einem Metallband 38 aufgereiht sind. Die Ränder des Bandes 38 wirken mit gegenüberliegenden Seiten von T-förmigen Schlitzen 39 zusammen, die vorzugsweise den grössten Teil der Bandbreite freilassen, so dass das Band von Zeit zu Zeit leicht auf Biegerisse kontrolliert werden kann. Die Enden des Bandes 38 besitzen Löcher 40 und sind mittels Schrauben 41 miteinander ver-   bunden,   die in Gewindefassungen 42 in der Oberseite des T-förmigen Schlitzes eingreifen. 



   Wie in den Fig. 1 und 10 veranschaulicht, ist die Tiefe des Badsumpfes durch die Höhe der sich be- 
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 ten des Bades B, um ein vorzeitiges Erstarren des Metalles an den Rändern zu verhindern. Diese kontinu- ierliche Bewegung und die kontinuierliche Bewegung des unteren Bandes sowie die 6  betragende Neigung wirken zusammen, um das Metall gleichförmig in den Giessbereich zu führen, bevor es in nennenswerter
Weise entlang der Ränder oder an der Bodenfläche des Bades B erstarren kann. 



   Vorzugsweise wird ein Bad B (Fig. 10) verwendet, das vor dem Eingang in den Giessbereich eine
Sumpf tiefe besitzt, die grösser ist als die Höhe der sich bewegenden Dämme 28 und 30, so dass die Ober- fläche des geschmolzenen Metalles mit dem oberen Band zusammenwirkt, wenn dieses unten um eine vordere Umlenkwalze 44 herumgebogen wird. Wie mit der strichpunktierten Linie 46 angedeutet, ver- läuft der Badspiegel teilweise auch entlang der Innenseiten der stationären Dämme 32 und 34. Auf diese Weise füllt das geschmolzene Metall den Eingang zum Badbereich aus. Ferner drückt durch diese Lage des
Badspiegels das geschmolzene Metall gegen das obere Band gerade vor und während seines Eintrittes in die
Giesszone C, so dass der Streifen eine glatte Oberfläche erhält. 



   Um die sich bewegenden Dämme zu führen, liegt deren Oberfläche bündig mit der Innenseite jedes stationären Dammes und an der dem Band zugekehrten Seite der letzteren ist eine Führung 48 für den sich bewegenden Damm angebracht. Diese Führung 48 besteht aus einer Stahlplatte, die mittels Schrauben 50 fluchtrecht an der Innenseite des stationären Dammes 32 angebracht ist. Sie erstreckt sich nach unten bis knapp über das untere Band 22, gerade vor dem Bad B, und ihr vorderes Ende ist bei 52 nach innen zu er- weitert. 



   Jeder stationäre Damm ist breiter als der sich bewegende Damm (Fig. 10) und der äussere Rand des ersteren steht über die Aussenseite des letzteren. Um dem vom Bad auf die sich bewegenden Dämme ausgeübten Druck standhalten zu können und ein Auseinandertreiben der Dämme durch den Druck des
Giessmetalles zu verhindern, ist unterhalb des überhängenden Randes des stationären Dammes 34 eine
Führungsstange 54 vorgesehen, die sich über einen beträchtlichen Teil des Giessbereiches entlang der
Aussenseite des sich bewegenden Dammes 30 erstreckt. Die Führungsstange 54 und auch die entsprechen- de (nicht gezeigte) Stange für den sich bewegenden Damm 28 reicht über zumindest 20% der Länge der
Giesszone. 



   Eine zusätzliche Führung erhält jeder der sich bewegenden Dämme 28 und 30, bevor sie an die Füh- rungen 48 kommen, durch starre Schenkel 56 (Fig. 3 und 10), die mittels Schrauben 57 an jedem der stationären Dämme befestigt sind. In ihrem unteren Teil halten diese Schenkel Führungen 58 und 59. Auf diese Weise steuern die stationären Dämme 32 und 34 bei jeder seitlichen Einstellung die sich bewegen- den Dämme, indem diese zwangsweise geführt und hiedurch in den gewünschten Stellungen gehalten werden. 



   Die eingangsseitigen Enden der stationären Dämme 32 und 34 sind mittels Klemmen 60 bzw. 62 einstellbar. Jede Klemme (Fig. 10) besitzt zwei mit Nuten versehene Schieber 64, die entlang seitlicher
Bahnen 66 laufen, die durch die Ränder des oberen Flansches eines   I-Trägers   65 gebildet werden. Die
Bahnen 66 sind genau bearbeitet. Zur Verriegelung der Klemmen werden die Klemmschrauben 67 fest- gezogen, die in die Seitenflächen eines vertikalen Armes 68 mit Schlitzen 69 eingeschraubt sind, um eine vertikale Einstellung des freien Endes des stationären Dammes zu gestatten, der mittels Klemmbol- zen (70, s. auch Fig. 1) mit diesen Schlitzen verriegelt ist. 



   Jeder der stationären Dämme 32 und 34 wird gekühlt. Für den Durchtritt des Kühlmittels ist ein Ka- nal 72 vorgesehen. Das Kühlmittel wird diesem Kanal über einen flexiblen Schlauch 73 zugeführt, der an einen an der Aussenseite des Dammes vor dem Bad B vorstehenden Nippel angeschlossen ist, und über einen weiteren flexiblen Schlauch 74, nahe der Stelle, wo der stationäre Damm mit dem oberen Band 22 zusammenwirkt, abgeführt. Das Kühlmittel kommt von der Hauptleitung 31 und wird über Schläuche 74 in den Behälter 26 zurückgeführt. 



   Die stationären Dämme 32 und 34 reiten auf den ihnen zugeordneten, sich bewegenden Dämmen 28 und 30. Um eine gute Abdichtung gegen das obere Band zu erhalten, wenn es unter die Umlenkwalze 44 läuft, ist das ausgangsseitige Ende jedes stationären Dammes abgesattelt. Dieser Sattel 75 (Fig. 10) läuft flach aus, so dass das flache Ende 76 (Fig. 3) etwas unter die Krümmung des oberen Bandes reicht. 



   Um ein Überhitzen des Sattels 75 und seines flachen Endes 76 zu vermeiden, kann dort, wo der Sat- tel gegen die Krümmung des oberen Bandes reibt, gekühlt werden. Dazu sind Kühlvorrichtungen 78 (Fig. 10) vorgesehen, die aus Schwamm- oder Filzmaterial bestehen. Diesem Material wird das Kühl- mittel über ein Zulaufrohr 79 so langsam zugeführt, dass es kleine Tröpfchen bildet, die dem Sattel 75 zulaufen. 



   Die Länge des zwischen der Umlenkrolle 44 und einer hinteren Umlenkwalze 78 geführten Teiles des oberen Bandes (Fig. 3) beträgt z. B. 125 cm und die Länge des unteren Bandes 20 zwischen seiner vorderen Umlenkwalze 80 und seiner hinteren Umlenkwalze 82 insgesamt 196 cm. 

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   Um für die erforderliche starke Kühlung dieser ebenen Teile der Bänder zu sorgen, werden praktisch kontinuierliche Kühlmittelfilme aufrecht erhalten, die mit hoher Geschwindigkeit an den Rückseiten der
Bänder entlang laufen. Jeder dieser Filme wird mittels einer Reihe von   Kühl- oder   Düsenaggregaten 23 und 25 erzeugt und aufrecht erhalten. Gemäss Fig. 3 sind zum Kühlen des oberen Bandes vier mit Schau- feln ausgestattete Aggregate 25 und ein Aggregat 23 ohne Schaufel vorgesehen. Zur Kühlung des unteren
Bandes sind sieben Kühlaggregate 25 und vor diesen zwei Kühlaggregate 23 angeordnet. 



   In Fig. 6 ist ein oberes Kühlaggregat veranschaulicht. Es entspricht dem in Fig. 3 mit   25'bezeich-   neten Aggregat. Entlang der Rückseite des oberen Bandes (Fig. 6) läuft ein nicht abgedeckter Film 83 mit hoher Geschwindigkeit und ein ebensolcher Film 84 läuft entlang der Rückseite des unteren Bandes. 



   Als Kühlmittel wird gewöhnlich Wasser verwendet, das mit einem Rostverhütungsmittel, beispiels- weise 0,5   g/l   Natriumchromat, versetzt ist. Die Wasserfilme sind praktisch kontinuierlich an der Rück- seite der Bänder angeordnete Trägerwalzen 86, die Bandoberflächen nur an weit voneinander entfernten
Stellen berühren,   u. zw.   über verhältnismässig hohe, dünne Rippen 8 7 (Fig. 4, 8 und 9), die einen nur messerschneidedünnen Kontakt mit dem Band bilden. 



   Gemäss Fig. 6 fliesst der Wasserfilm 83 mit hoher Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles 88. 



   Zufolge der Oberflächenreibung und der Bildung winziger Dampfblasen auf dem Band verlangsamt sich jedoch die   Strömungsgeschwindigkeit   des Filmes. Zur Erzielung der erforderlichen Kühlwirkung muss der
Film daher neuerlich beschleunigt werden. Im gezeigten Beispiel wird der Wasserfilm 83 um mehr als
15 cm entlang der Oberfläche des Bandes geschleudert, nachdem er gerade seinen Antrieb von den zahl- reichen Einzeldüsen 90 der vorhergehenden Kühlaggregate 25 vor Erreichen der Leitkante 91 einer Schau- fel 92 erhalten hat. 



   Durch die Schaufel 92 wird die obere Schicht des sich rasch   bewegenden Wasserfilmes   abgehoben, während ein Film 93 verminderter Dicke entlang dem Band weiterlaufen kann. 



   Dieser dünne Film 93 besitzt geringere Trägheit als der ursprüngliche Film 83, so dass er leichter neu beschleunigt werden kann, wenn er von der nächsten Düsenreihe 90 des Aggregates 25'wieder einen Antrieb erfährt. Die Leitkante 91 der Schaufel erstreckt sich praktisch quer über die gesamte Bandbreite und ist in gleichförmiger Entfernung von der Rückseite des Bandes angeordnet, z. B. in etwa 2,5 mm Abstand. Um einen freien Raum für den fortlaufenden Film 93 zu schaffen, befindet sich die Leitkante 91 näher am Band als der restliche Teil der Unterseite 94 des Aggregates 25'. 



   Die Unterfläche der Schaufel ist knapp, z. B. 8 mm hinter der Kante 91 abgestuft. Durch diese Stufe 95 wird die Haftung des Filmes 93 an der Unterseite der Schaufel plötzlich aufgehoben. Hinter der Stufe wird der Abstand der Unterfläche 94 vom Film 93 zunehmend grösser. 



   Es ist nicht zweckmässig, dass der Abstand dieses Teiles 97 der Unterfläche 94 vom Band zunimmt, weil dann der   Kühlmittelfilm   das Bestreben hätte, an der zurücktretenden Unterfläche der Schaufel anzuhaften und langsamer zu werden. Zwischen Band und ansteigender Unterfläche 97 würde ein keilförmiger Raum entstehen und der unter der Kante 91 hindurchlaufende Flüssigkeitsfilm würde diesem keilförmigen Raum entsprechend an Stärke zunehmen und abgebremst werden. So würde sich eine abgedeckte Strömung ergeben, während die optimale Kühlung, wie ausgeführt, durch einen nicht eingeschlossenen, sich schnell bewegenden Film geschaffen wird.

   Auch eine Annäherung der Unterfläche 97 an die Filmoberfläche ist unzweckmässig, weil dadurch der Film 93 unter die für eine zweckentsprechende Kühlung erforderliche Minimalgeschwindigkeit abgebremst werden würde und erneut beschleunigt werden müsste. 



   Infolge der jähen Abstandsänderung bei 95 kann der Film 93 von der Unterfläche der Schaufel ohne weiteres freikommen und läuft dann mit hoher Geschwindigkeit und der erwünschten verminderten Dicke weiter, so dass er leicht erneut zu beschleunigen ist. Das Ausmass der Abstandsänderung hängt in gewissem Grade von der Bandbreite und von der Grösse der Unterfläche 94 ab sowie von der Grösse des Raumes 99 entlang der hinteren Kante des Düsenaggregates und beträgt zweckmässig mehr als etwa   0, 8 mm.   



   Um erneut einen sich bewegenden Film der gewünschten Dicke zu erhalten und ihn auf die erwünschte hohe Geschwindigkeit wieder zu beschleunigen, sollen sämtliche Düsen 90 Wasserstrahlen 96 in streifendem Einfall ausstossen, so dass das ausgestossene Wasser sich eng an die Oberfläche des Bandes anschmiegt und an ihr entlanggleitet. So werden die Dampfblasen bei ihrer Bildung sofort weggeschwemmt und gegen neues, zur Verdampfung bestimmtes Wasser ersetzt. 



   Der Winkel der Düsenbohrungen 98 muss so eingestellt sein, dass die Kontinuität der Filme 83 und 84 aufrecht erhalten und von den Filmen eine Schrubbwirkung entlang den Oberflächen der Bänder nahe dem Badbereich und der Giesszone ausgeübt wird. 

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 läuft dann um eine stromlinienförmige Rippe 148 und wird in die Bohrungen der beispielsweise in einem
Abstand von etwa 25 mm voneinander abstehenden Düsen 90 hinein weiter beschleunigt. Die inneren En- den dieser Düsen besitzen verminderten Durchmesser und sind mit Gewinde versehen und in Gewindelö- cher 150 eingeschraubt, die in gleichmässigem Abstand entlang der unteren Kante der Wand 146 unter- halb der Strömungsrichtrippe 148 angebracht sind. 



   Die Düsen aufeinanderfolgender Kühlaggregate sind vorzugsweise seitlich gegeneinander etwas ver- setzt, wodurch für einen gleichförmigeren schnellbewegten Kühlmittelfilm gesorgt wird. Dieses Verset- zen wird in sehr einfacher Weise dadurch erreicht, dass die seitlichen Stellungen der aufeinanderfolgen- den Aggregate 23 und 25 leicht gegeneinander verschoben werden. Falls es infolge des Bandrandes nötig ist, kann eine Enddüse eines Kühlaggregates verschlossen werden. 



   Wie erwähnt, wird vom geschmolzenen Band auf die Giesszone C ein Druck ausgeübt. Um diesen
Druck auf das obere Band 20 auszugleichen, sind die Trägerwalzen 86 (s. Fig. 3) in der Mitte und am
Auslassende der Giesszone dichter beieinander angeordnet. 



   Um in der Nähe des Einlaufes eine stärkere Kühlwirkung zu erzielen, folgen dort die Düsenreihen 90 dichter aufeinander als im weiteren Verlauf der Giesszone. Das erste obere Kühlaggregat 23 weist keine
Schaufel auf, da der Kühlmittelfilm in diesem Bereich noch hinreichend dünn ist, umohneWasserab- schöpfung durch die erste Düsenreihe 90 wieder beschleunigt zu werden. Im mittleren und unteren Teil der Giesszone liegen die Achsen der unteren Trägerwalzen mittig zwischen den Achsen der oberen Trä- gerwalzen. Diese Anordnung der Trägerwalzen   8 6 ist zur Erzeugung eines Gussstreifens gleichförmig ho-   her Qualität am wirksamsten. 



   Um unterhalb des Bades B eine möglichst starke Kühlwirkung zu erhalten, sind zwei Kühlaggrega- te 23 vorgesehen, auf welche drei weitere Aggregate 25 folgen, deren Düsenöffnungen entlang des Ban- des denselben Abstand besitzen. Nach der Giesszone entspricht der   Düsen- und   Schaufelabstand demjenigen für das obere Band. Ferner haben einige untere Düsenreihen etwas grössere Bohrungen, so dass der
Film einen grösseren Antrieb erhält und die Schrubbwirkung direkt unterhalb des Bades, wo die Dampfblasen am raschesten gebildet werden, erhöht wird. Die Düsenbohrungen 98 weisen bei den ersten zwei Kühlaggregaten 23 und 25, welche die dem Badbereich B benachbarten Teile kühlen, einen grösseren Durchmesser von   z. B.   etwa 4, 5 mm auf.

   Die ersten vier Kühlaggregate 23 und 25 für das untere Band sind ebenfalls mit Düsen dieses Durchmessers bestückt. Die übrigen Aggregate sowohl für das obere wie für das untere Band haben Düsen geringeren Durchmessers,   z. B.   von etwa 3, 8 mm. 



   Um den Film 83 auf den Teil des oberen Bandes 20 aufzubringen, der unterhalb der Umlenkwalze 44 läuft, sind auf dieser Walze mehrere dicht nebeneinander liegende Umfangsnuten 152   (Fig. 3,   10 und 17) vorgesehen. Ein grosses Kopfstück 154, das mittels eines Schlauches 156 an die Hauptzufuhrleitung 31 (Fig. 1) angeschlossen ist, erstreckt sich über die Breite des oberen Bandes nahe der Umlenkwalze 44 und dem steilen Teil des oberen Bandes oberhalb des Badbereiches. Das vordere Ende des Kopfstückes 154 ist in einem Loch 157 im Rahmen der oberen Anordnung U gehalten. Mehrere Zuführungsrohre 158 (Fig. 10) mit einem Innendurchmesser von z. B. etwa 4, 5 mm, sind von diesem   Kopfstück   aus nach unten abgebogen, wobei die Enden der Düsen in die Umfangsnuten 152 passen.

   Die Einlassenden der Düsen sind, wie in Fig. 17 bei 159 veranschaulicht, abgeschrägt, und ihre freien Enden werden mittels einer Strebe 160 gehalten, die sich zwischen ihnen gerade oberhalb der Stelle erstreckt, wo die Enden der Düsen in die Nuten eintreten. Der Kühlmittelfilm strömt entlang der inneren Oberfläche des Bandes unterhalb der Umlenkwalze 44 und wird mittels des ersten Kühlaggregates 23 unter Vergrösserung seiner Dicke   beschleu-   nigt. Sodann wird ein Teil dieses Filmes durch die Schaufel des zweiten Kühlaggregates 25 vor einer neuerlichen Beschleunigung abgehoben. 



   Um auf. das untere Band 22 nahe der Walze 80 einen Film 84 aufzubringen, ist ein Kopfstück 162 (Fig. 10), das mit mehreren um die Walze laufenden Zuführungsrohren 164 verbunden ist, die eng in durch Rippen 168 voneinander getrennte Umfangsnuten 165 (Fig. 10 und 20) der vorderen unteren Umlenkwalze 80 passen und einen grösseren Innendurchmesser als die Rohre 158 aufweisen, z. B. etwa 9, 5 mm weit sind. In die Enden dieser Rohre sind kurze Rohrstücke mit kleinerem, lichtem Durchmesser (z. B. etwa 6,5 mm) eingesetzt (Fig. 19). Durch diese Einengung wird den Flüssigkeitsstrahlen 167 eine hohe Austrittsgeschwindigkeit erteilt, die eine grosse Geschwindigkeit des Kühlfilmes auf der Innenfläche des Bandes 22 bewirkt, während sich dieses noch um die Walze biegt und gerade bevor es sich von der Walze abhebt.

   Die Rohre 164 umfassen einen wesentlichen Teil des Walzenumfanges,   z. B.   mehr als die Hälfte. 



   Der so erzeugte Kühlfilm wird unterhalb des Badbereiches mittels eines ersten Kühlaggregates 23 und hierauf mittels eines zweiten Kühlaggregates 23 neuerlich beschleunigt (Fig. 3), worauf dann die Dicke 

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 des Filmes mit Hilfe der Schaufel des dritten Kühlaggregates 25 vor einer abermaligen Beschleunigung vermindert wird. 



   Wie in Fig. 3,11 und 12 veranschaulicht, besitzen die am Austrittsende liegenden hinteren Um- lenkwalzen 78 und 82 Stege 170, zwischen welchen der Kühlmittelfilm durchläuft. Dieser auf den Rück- seiten des Bandes laufende Film verhindert auch die Entwicklung örtlicher Überhitzungen der Bänder, wenn sich diese um die Walzen biegen. Wie Fig. 11 zeigt, sind die Kanten 172 dieser Stege abgerundet. 



   Das um die Umlenkwalze 78 nach oben schiessende Kühlmittel wird von einer Auffangvorrichtung 174 aufgenommen, die mit einer die Unterseite des Bandes 20 leicht streifenden Kante 176 zum Abheben der
Kühlflüssigkeit versehen ist. Das Kühlmittel läuft entlang der Unterseite einer Platte 178 in die Auffang- vorrichtung 174 und wird mittels geneigter Leitbleche 179 und 180 daran gehindert, aus der Auffangvor- richtung wieder herauszuspritzen. Spritzt die Flüssigkeit von deren Rückwand 181 zurück, so trifft sie auf die Unterseite dieser Leitbleche und wird in Abflüsse 182 und 184 abgelenkt, die sich, wie in Fig. 4 mit- tels des Pfeiles 127 angedeutet, zur Rückseite der Maschine hin öffnen.

   Sollten nach Passieren der Kante
176 am Band Kühlmittel anhaften, so werden sie auf der oberen Platte 178 aufgefangen, die entlang ihres hinteren Randes eine nach oben gebogene Abflussrinne 162 besitzt. 



   Um lokale Überhitzungen auf den Giessbändern zu vermeiden, müssen die sich schnell bewegenden
Filme 83 und 84 praktisch kontinuierlich fliessen. Diese gewünschte Kontinuität ergibt sich aus der zweck- entsprechenden Ausbildung der Trägerwalzen 86, wie sie im einzelnen aus den Fig. 8 und 9 hervorgeht. 



   Wenn die Rippen 87 breite, stumpfe Kanten hätten, so würde der Film 83 beim Auftreffen auf diese
Kanten scharf abgelenkt werden und hinter jeder Rippe einen V-förmigen freien Raum hinterlassen. Das heisst, eine breite, stumpfe Rippenkante würde das Kühlmittel sehr ähnlich einem stumpfen Schiffsbug furchen und eine   V-förmige   Spur hinterlassen, innerhalb der das Kühlmittel nur in unzureichendem Masse auf die hinter der Rippe liegende Bandstelle einwirken kann. Ferner deckt eine breite Kante die Bandoberfläche zu stark ab, verlangsamt den Kühlmittelfluss über eine beträchtliche Entfernung vor der Kante und unterbricht ihn hinter der Kante, so dass auf dem Band leicht örtliche Überhitzungen entstehen. 



   Mit einer schmalen Kante von   z. B.   etwa 0, 5 mm Breite wird dagegen jede wesentliche seitliche Ablenkung des Kühlmittels vermieden. Das Kühlmittel schmiegt sich eng an die Seiten der Rippen an und schliesst sich unmittelbar hinter jeder Rippe, so dass ein im wesentlichen kontinuierlicher Film aufrecht erhalten wird. Es zeigte sich, dass zwischen der Kantenbreite der Rippen und der Banddicke ein Verhältnis eingehalten werden sollte, das vorzugsweise zwischen drei und zwei Drittel liegt. Wird die Kantenbreite über diesen Bereich erhöht, so wird die Stelle 184 (Fig. 9) auf der Bandrückseite unzureichend gekühlt. Liegt die Kantenbreite unterhalb des angegebenen Bereiches, so wird das Band gegenüber dem Druck des Giessmetalles ungenügend abgestützt. 



   Ausserdem muss der wirksame Winkel der einander gegenüberliegenden Flanken der Rippen in bezug auf die freie Oberfläche des Kühlmittelfilmes beschränkt sein. Wenn eine   derSeitenflächen   der Rippen 87 mit einem wirksamen Winkel von mehr als   100   in bezug auf die freie Oberfläche der ankommenden Flüssigkeit geneigt ist, so lenkt sie die Flüssigkeit seitlich ab, auch wenn die Kante hinreichend schmal ist. Dieser wirksame Winkel ist jedoch nicht der gleiche wie der wirkliche Winkel der Seitenfläche an der Kante, da die Flüssigkeit mit Bezug auf die Achse bzw. den Umfang der Walze 86 längs einer Sehne strömt, die Flüssigkeit daher die Kante nicht senkrecht trifft.

   Beträgt dieser wirksame Winkel 100 oder weniger für jede Flanke, was einen Gesamtwinkel zwischen beiden Flanken von weniger als 200 ergibt, so schmiegt sich der Kühlmittelfilm eng an beide Flankenflächen der Rippe an, während er an ihr vorbeiläuft, und schliesst sich hinter der Rippe stromlinienförmig. Dieser wirksame Divergenzwinkel nimmt für eine gegebene Rippe bei zunehmender Dicke des Filmes 83 zu und steigt auch dann, wenn der Durchmesser der Rippe vermindert wird. Daher kann bei grösseren Walzen und in Fällen, wo der Film dünn ist, ohne weiteres eine stumpfere Rippe verwendet werden. 



   Bei einer bewährten Ausführung sind die Rippen etwa 11 mm hoch, die Winkel ihrer Flanken mit einer zur Walzenachse senkrechten Ebene betragen 80 und sind in Nähe der Kante auf 190 vergrössert. Die Walzen 86 werden von Stummelwellen abgestützt, welche in Fassungen 187 an jedem Ende ragen und Kugellager tragen. Es erwies sich als vorteilhaft, die Trägerwalzen mit Kadmium zu überziehen und eine Reihe von Schmiernippeln vorzusehen (in Fig. 1 bei 185 veranschaulicht), um Schmierfett durch eine mittige Öffnung in jeder Stummelwelle in die entsprechenden Lagerfassungen 187 einzubringen. 



   Um die oberen und unteren Bandschlitten U und L gegen im Rahmen der Vorrichtung, beispielsweise während des Transportes, der Installation oder über längere Zeiträume auftretende Beanspruchungen zu schützen, ist vorteilhafterweise ein   Dreipunktkragarmträgersystem   vorgesehen. 

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   Wie in den Fig. 1, 2,3 und 4 dargestellt, weist der Hauptrahmen der Vorrichtung in der Nähe des   Einlass- bzw.   Auslassendes ein Paar von Säulen 188 und 189 auf. Ein Träger 190 verbindet die oberen En- den dieser   Säulen ;   besitzt eine dem Gefälle des Giessbereiches C entsprechende Neigung. Dieser obere
Träger 190 besteht aus zwei Rücken an Rücken liegenden U-Trägern 191 und 192, die mittels Platten- paaren 193 und 194 (Fig. 1) miteinander und durch Streben 195 und 196 mit den Säulen 188, 189 ver- bunden sind (Fig. 3). Eine Anhebeplatte 197 (Fig. 1) ist zwischen den Diagonalstreben 195 mit der Säu- le 188 verbunden ; weitere nicht   veranschaulichte Anhebeorgane   sind nahe den Ecken der Maschine inner- halb des Behälters 26 nahe dem Boden vorgesehen.

   Ein   Grund-I-Träger   196 (Fig. 3 und 4) erstreckt sich zwischen den Säulen 188 und 189 parallel zum oberen Träger. Dieser Grundträger ist mittels Diagonal- gliedern 199 und 200 verstrebt, die sich nach unten zum Boden des Behälters, benachbart dem Fuss jeder dieser Säulen, erstrecken. 



   Der Schlitten L, der das untere Band 22 abstützt, besteht aus zwei parallelen, langen, schmalen, rechteckigen Rahmen 200, die sich zwischen gegenüberliegenden Enden der unteren Hauptwalzen 80 und
82 erstrecken. Die Zapfen 201 und 202 (Fig. 1 und 2) dieser Walzen sind in Stehlagern 203 und 204 am Ende jedes Rahmens 200 gelagert. Die obere Rahmenleiste 206 trägt die Trägerwalzen und die Düsen- aggregate 23 und 25. Der untere Teil des Rahmens wird von der Leiste 208 gebildet. Um ein Verwerfen des unteren Schlittens zu verhindern, erstreckt sich ein mittels eines Paares von Winkeleisen 209 und 210 (Fig. 3 und 4) gebildeter X-Rahmen zwischen den Längselementen 208, wobei eine breite dicke Plattenstrebe den Boden des Abflusses 129 bildet und für zusätzliche Festigkeit sorgt.

   Der untere Schlitten ist nur mittels zweier voneinander in Abstand liegender, paralleler, umgekehrt T-förmiger Kragarme 212 und 214 aufgehängt, die sich über die Breite des unteren Schlittens erstrecken und zwischen den Leisten 206 und 208 verlaufen. Die Enden des X-Rahmens 209 und 210 sind an den unteren Flanschen dieser Kragarme bei 215 und 216 befestigt. 



   Die Kragarme 212 und 214 sind am Grundträger 198 (Fig. 4 und 5) abgestützt, wodurch sich zwei Stützpunkte für den unteren Schlitten ergeben. Ein dritter, freiliegender Stützpunkt für die hinteren Enden dieser beiden Kragarme 212 und 214 wird durch eine angelenkte Schwinge 217 gebildet. Das obere Ende der Schwinge 217 ist mittels eines Gelenkzapfens 218, welcher durch zwei die hinteren Enden der Kragarme 212 und 214 verbindende U-Eisen 219 und 220 geht, lose gehalten, mittels eines Gelenkzapfens 221 ist das untere Ende der Schwinge mit zwei Blöcken 222 verbunden, die an einem zweiten Grund-   1 -Träger   223 starr befestigt sind, der entlang der hinteren Kante des Behälters 26 läuft. Der Träger 223 ist an einem Ende mittels einer Säule 224 (Fig. 1) und am andern Ende mittels einer Säule 225 (Fig. 2) abgestützt. 



   Die Kragarme 212 und 214 sind mittels einer Strebe 226 starr miteinander verbunden. Diese Strebe 226 ist an dreieckigen Endplatten 227 und an Sattelplatten 228 angeschweisst. Die Endplatten sind an den äusseren Flanschen und die Sattelplatte an den inneren Flanschen der Kragplatte befestigt. Auf diese Weise ist der untere Bandschlitten L innen mittels eines X-Rahmens und einer Strebe grosser Torsionskraft starr ausgesteift und aussen an zwei Stellen mittels des Grundträgers 198 sowie an einer dritten frei liegenden Stelle mittels der Schwinge 217 abgestützt. Die Kragarme 212 und 214 sind so gegen jede Bewegung des   Grundrrägers 223   in bezug auf den Träger 198, verursacht beispielsweise durch äussere Kräfte, isoliert. 



   Infolge der Kragarmabstützung ist die Frontseite des unteren Schlittens L völlig zugänglich und das Band 22 und die Dämme 28 und 30 können leicht auf-und abgeschoben werden. Die Spannung des unteren Bandes besorgt eine mit Gummi beschichtete Spannwalze 230, die mittels eines Hebels 232 und eines Druckkolbens 234 betätigt wird. Der Kolbenzylinder ist über einen Arm 236 (Fig. 2) und einen Gelenkzapfen 237 am Schlittenrahmen   200'befestigt.   Eine ähnliche Anordnung wird zur Spannung des oberen Bandes verwendet. 



   Zum Schutz gegen ein Bespritzen der Vorderseite des Bandes 22 durch das Kühlmittel erstreckt sich eine Spritzmulde238 über die volle Länge des Behälters 26. Die Ränder 239 dieser Spritzmulde sind nach oben abgebogen (Fig. 1 und 4) und reichen dicht an die Ränder des unteren Bandes, um die durchhängenden Teile der sich bewegenden Dämme 28 und 30 zu schützen. In der Mitte der Spritzmulde ist eine nicht dargestellte Abflussöffnung vorgesehen. 



   Der obere Bandschlitten U ist ähnlich dem unteren, nur sind die beiden rechtwinkeligen Rahmen 240 kürzer und höher und die am Einlassende gelegene kurze Rahmenseite ist nach oben erstreckt (241), um die Hauptwalze 242 zu tragen, die oberhalb der Walze 44 angeordnet ist. Die obere Walze 78 ist in Stehlagern 243 gelagert. Auch oben ist eine gummibeschichtete Bandspannwalze 230 vorgesehen. 



   Die untere Leiste 244 des Rahmens 240 trägt die Walzen 86 und die Düsenaggregate 23 und 25. Den oberen Abschluss des Rahmens 244 bildet die parallel zur Leiste 244 verlaufende Leiste 246. 

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   Die beiden Endglieder 241 werden durch als horizontale bzw. vertikale Verstrebung dienende Plat- ten 247,248 zusammengehalten (Fig. 3). Eine weitere solche Platte zwischen den Längselementen 246 ist bei 249 sowie eine zweite bei 250 veranschaulicht. Das Gewicht dieser Platten ist durch zentrale kreisförmige Ausschnitte verringert. 



   Der obere Schlitten ist mittels einer Schwinge 252 derart abgestützt, dass er mit Bezug auf den Rahmen der Maschine völlig frei liegt (Fig. 1 - 4). Das untere Ende der Schwinge ist mittels eines Gelenk- zapfens 253 mit an   U-Eisen   219 und 220 oberhalb der Schwinge 217 befestigten Blöcken 254 verbunden. 



   Ferner ist ein Kolben-Druckzylinder 255 mittels Lagerplatten 256 und 257 auf den U-Eisen 191 und 192 des oberen Trägers 190 angeordnet. Die Kolbenstange 258 ist über ein Gelenk 259 mit parallelen
Schwingen 260 verbunden, um den oberen Schlitten U abzustützen. Auf diese Weise ist der obere Schlit- ten gegen Beanspruchung im Rahmen völlig isoliert. 



   Um die beiden Schlitten in richtiger Ausrichtung miteinander zu halten, sind Führungsstangen 262 und 264 mittels Armen 265 und 266 am Rahmen 200 des unteren Schlittens starr befestigt. Entsprechende Armpaare 267 und 268 sind an dem Rahmen 240 des oberen Schlittens befestigt und können längs der
Führungsstangen verschoben werden. Diese Stangen stehen senkrecht zur Ebene der Giesszone C. Ihre oberen Enden werden in einem Arm 269 lose gehalten, der mit dem oberen Träger 190 verbunden ist, um die Führungsstangen gegen den Rahmen zu isolieren. Auf diese Weise halten die Führungsstangen die Ausrichtung der Schlitten aufrecht, wenn der obere Schlitten angehoben oder abgesenkt wird. 



   Um den oberen Schlitten anzuheben und abzusenken, ist ein einarmiger Hebel 270 mit Lastangriff ausserhalb des Kraftangriffes vorgesehen. Das geschlitzte vordere Ende dieses Hebels umfasst einen Arm 271 und ist an diesen mittels eines Zapfens 273 angelenkt (Fig. 3 und 4). Der Arm erstreckt sich zwischen einem Paar starker Querglieder 272 nach unten, die an beiden Rahmen 240 befestigt sind, und trägt auf diese Weise den oberen Schlitten. Der Drehpunkt für den Hebel 270 wird am andern Ende mittels eines Gelenkzapfens 274 gebildet, der durch das obere Ende der frei liegenden Schwinge 252 greift.

   Die Stützkraft wird auf den mittleren Teil dieses Hebels 270 mittels eines Rollenbolzens 276 aufgebracht, der durch die unteren Enden der beiden parallelen angelenkten Schwingen260 läuft und mit der unteren Kante des Hebels in freiem Eingriff steht, wodurch eine weitere Isolierung zwischen dem Hebel 270 und dem oberen Träger 190 geschaffen wird. 



   Die Verwendung eines einarmigen Hebels mit Lastangriff ausserhalb des Kraftangriffes mit einem weitabliegenden Drehpunkt ist äusserst vorteilhaft, da sie eine Verminderung der erforderlichen Höhe für den oberen Schlitten gestattet. So ist das hintere Ende des Hebels zwischen dem Bolzen 276 und dem Gelenkzapfen 274 beispielsweise so ausgebildet, dass es länger ist als der Teil zwischen dem Bolzen 276 und dem Zapfen 274. Beim Betrieb schwingt dieser Hebel in verhältnismässig kleinem Winkel, während sich eine verhältnismässig grosse Auf- und Abbewegung von   z. B.   etwa 250 mm für den oberen Schlitten ergibt. Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dass die Längsrahmenelemente 244 und 246 nicht sehr weit voneinander entfernt liegen müssen und dennoch genügend Spiel für die Betätigung des Hebels 270 vorhanden ist. 



   Um die gewünschte Stützkraft zu erhalten, weist der Luftzylinder 255 einen Bohrungsdurchmesser von 20, 6 cm auf. Im Betrieb wird dieser Abstand zwischen dem oberen und unteren Schlitten mittels einer Reihe präziser Anschläge 278 sichergestellt, die entlang den oberen Kanten der Rahmenelemente 206 in Fassungen passen und an der Unterseite des Rahmens des oberen Schlittens angreifen. Soll ein dickerer oder dünnerer Streifen gegossen werden, so wird der obere Schlitten angehoben und die sich bewegenden Randdämme und Anschläge 278 werden entsprechend ausgetauscht. 



   Die Kragabstützung des oberen Schlittens U ergibt eine bequeme Zugänglichkeit zum Giessbereich, indem lediglich der obere Schlitten angehoben wird, und ermöglicht es, das obere Band leicht und schnell abzustreifen und nach Wunsch zu ersetzen. 



    Bandsteuersystem.   



   Zur Steuerung des unteren Bandes 22 wird die Achse der Walze 80 in bezug auf die Achse der Walze 82 leicht schräg gestellt (Fig. 13A, 13B). Diese Schrägstellung wird erreicht, indem das vordere Stehlager 203 in bezug auf den Rahmen 200 geringfügig auf-und abbewegt wird. Wird das vordere Ende der Achse 201 (Fig. 13A) angehoben, dann nähert sich der jeweils oben liegende Teil des Bandes 22 leicht aussermittig der Walze 82, wie mit dem sehr kleinen Winkel bei 280 angedeutet. Dies bewirkt, dass das Band entsprechend dem Pfeil 281 langsam entlang der Walze 82 nach rückwärts wandert. 



   Wird das vordere Ende der Achse 201 abgesenkt (Fig. 13B), so nähert sich der jeweils oben liegende Teil des Bandes 22 der Walze 82 aussermittig mit einem sehr kleinen Winkel 282 und wandert, wie mit dem Pfeil 283 angedeutet, langsam nach vorne. 

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   Das obere Band wird auf ähnliche Weise gesteuert, mit der Ausnahme, dass die Walze 78 als aktives
Steuermittel verwendet wird. Aus Fig. 12 geht hervor, dass das obere Band 20 von der Oberfläche des ge- gossenen Streifens leicht abgehoben ist, nachdem es unter der letzten Trägerwalze 86 durchgelaufen ist, so dass sich unterhalb der Walze 78 ein Spiel von z. B. etwa 3 mm ergibt. Daher lässt sich das vordere
Ende dieser Walze zwecks Steuerung leicht anheben oder absenken, ohne dass es gegen den gegossenen
Streifen gedrückt wird. 



   Die untere Bandsteuerung ist im einzelnen in den Fig. 14 und 15 dargestellt. Das vordere Stehla- ger 203 ist mittels Schrauben 284 an einer Platte 285 befestigt, die nach oben und unten insgesemt etwa
3, 2 mm entlang einer flachen Bronze-Lagerplatte 286 verschoben werden kann. Die Lagerplatte 286 ist mittels Schrauben 287 am Rahmen 288 befestigt, der die Längsleisten 206 und 208 miteinander verbindet. 



   Da das Band 22 unter einer Spannung steht, drückt die gleitbare Platte 285 fest gegen die flache La- gerplatte 286, so dass eine sehr präzise, jedoch kraftvolle Wirkung zur Betätigung der Steuerung notwen- dig ist. 



   Um die Platte 285 nach oben oder unten entlang der Lagerplatte 286 gleiten zu lassen, ist ein Kol- bendruckzylinder 290 (Fig. 1) vorgesehen, der an einem Ende mittels eines Zapfens 291 und eines Armes
292 gehalten ist. Die Kolbenstange 293 ist mittels eines Gabelkopfes 294 gelenkig mit einem Steuerarm
295 verbunden, dessen oberes Ende mittels eines Keiles 296 mit einer Welle 297 verkeilt ist, die von einem Lagerzapfen 298 exzentrisch vorsteht, der in einer   Lagerhülse 299   innerhalb des Rahmengliedes 288 gehalten ist. Eine entsprechende Welle 300 steht exzentrisch vom gegenüberliegenden Ende des Lagerzap- fens 298 vor. 



   Bei der Betätigung der Steuerung wird   dersteuerarm   zwischen der in ausgezogenen Linien in Fig. 14 dargestellten Stellung und der andern in gestrichelten Linien bei 295'angedeuteten Stellung   zurück- und   vorgeschwenkt. Ein Paar Anschlagbolzen 302 und 303 begrenzen die Bewegung des Steuerarmes 295. Bewegt sich der Steuerarm vom Anschlag 203 aus zum andern Anschlag 303, so dreht sich der Lagerzapfen 298 innerhalb der Hülse 299, so dass sich die beiden Wellen 297 und 300 infolge ihrer exzentrischen Anordnung nach oben bewegen und umgekehrt.. 



   Diese Auf- und Abbewegung der exzentrischen Wellen 297 und 300 wird mittels Schwingen 305 und 306, die das Rahmenglied 288 umfassen und deren untere Enden an denEnden eines bei 308 angedeuteten, von Hand einstellbaren Exzenters gelenkig angebracht sind, auf die Platte 285 übertragen. Der mittlere Teil des Exzenters 308 ist in einer Ausnehmung 310 im unteren Ende der Platte 285 gelagert und mittels einer Einstellschraube 311 in der gewünschten einjustieren Stellung verriegelt. Der Zweck dieses von Hand einstellbaren Exzenters 308 besteht darin, die gewünschten Grenzen der Steuerbewegung für das Stehlager 203 bei Inbetriebnahme der Vorrichtung einzustellen, wobei nachfolgend eine Änderung dieser Einstellung allgemein nicht erforderlich ist.

   Auf dem vorspringenden Ende 312 des Exzenters 308 sind zur Bildung von Angriffsflächen für einen Schraubenschlüssel Abflachungen ausgebildet. 



   Die Anschlagbolzen 302 und 303 werden in der Schwingplatte 305 zweckmässigerweise benachbart dem Steuerarm 295 angeordnet. 



   Der Steuermechanismus für das obere Band ist mit entsprechenden Bezugsziffern versehen, da er demjenigen für das untere Band ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass er am auslassseitigen Ende angeordnet ist. Der einzige weitere Unterschied besteht, wie in Fig. 1 veranschaulicht, in der Anordnung der Anschläge 302 und 303, an denen ein unteres Ende des Steuerarmes 295 angreift, der sich nach unten über die Exzenterwelle hinaus erstreckt. Diese Anordnung der Anschläge ist für den oberen Schlitten bequemer. 



   Magnetisch betätigbare Luftventile dienen zur Steuerung der Druckluft, welche den beiden Zylindern 290 zugeführt wird. Elektrische Schalter steuern die Magnete in Abhängigkeit von Änderungen der Lage der hinteren Ränder der beiden Bänder. An der hinteren Kante jedes Bandes greift ein lageempfindliches Element oder eine Sonde an, beispielsweise die in Fig. 10 bei 314 gezeigte T-förmige Sonde, die mit dem oberen Band 20 zusammenwirkt und einen nicht veranschaulichten Schalter auf der gegenüberliegenden Seite der Schutzwand 316 betätigt. 



   Die Sonde 314 ist deshalb am Einlassende des Bandes 20 und nicht am Auslassende in der Nähe der beweglichen Walze 78 angeordnet, weil sie nicht auf die seitliche Verschiebung des Bandes nahe der Walze 78 direkt ansprechen soll, wenn die Achse dieser Walze von Zeit zu   Zeit während   der Steuerung verschoben wird. Aus ähnlichen Gründen ist die nicht veranschaulichte Sonde für das untere Band 22 am Auslassende der Maschine (Fig. 2) angeordnet und betätigt einen Schalter hinter der Schutzwand 318. 



   Wie zuvor erwähnt, besitzen die Hauptwalzen 242,78, 80 und 82 an den Enden einen um etwa 0, 13 grösseren Durchmesser als in der Mitte. Dadurch erhalten die   Ränder der Bänder   eine grössere Spannung als 

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 EMI11.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 12> laufzone zwischen dem zu kühlenden Band (20,22) und der in Strömungsrichtung des Kühlfilmes nächsten Trägerwalze verlegten Ausmündungen angeschlossen ist (Fig. 6).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dem einen Band (20) zugeordneten Kühlaggregate (23, 25) samt den zugehörigen Trägerwalzen (86) gegenüber den dem andern Band (22) zugeordneten Kühlaggregaten bzw. Trägerwalzen in Bandrichtung versetzt angeordnet sind.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der hinteren Umlenkwalze (78) des oberen Bandes (20) eine Auffangvorrichtung (174) zum Auffangen der aus den Nuten (171) dieser Walze austretenden Kühlflüssigkeit zugeordnet ist (Fig. 12).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (174) eine in die Nähe der Oberfläche des Bandes (20) verlegte Kante (176) zum Ablenken der Kühlflüssigkeit in die Auffangvorrichtung aufweist (Fig. 12).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (174) Leitbleche (179,180) aufweist, um ein Ausfliessen des Kühlmittels aus der Auffangvorrichtung zu verhindern (Fig. 12).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0144769A1 (de) * 1983-11-07 1985-06-19 Hazelett Strip-Casting Corporation Matrixschicht auf biegsamen Giessbändern, Verfahren und Vorrichtung zur Bildung der Matrixschichten

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EP0144769A1 (de) * 1983-11-07 1985-06-19 Hazelett Strip-Casting Corporation Matrixschicht auf biegsamen Giessbändern, Verfahren und Vorrichtung zur Bildung der Matrixschichten

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