AT231090B - Verfahren zur Herstellung von Glasbausteinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von GlasbausteinenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Glasbausteinen EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> so dass auch bei dünnwandigen Steinen die Gewähr für sicheren Verschluss beim Niederdrücken des Blasansatzes besteht. Ausserdem wird die Zeit eingespart, die sonst notwendig ist, den beim Blasen mit Überdruck nötigen Blaskopf auszufahren und einen den Blasansatz erhitzenden Brenner sowie das zum Eindrücken nötige Werkzeug in Arbeitsstellung zu bringen. Eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Vorrichtung besteht aus einem oberhalb der Blasöffnung der Form angeordneten Stempel, der von einem Ringbrenner umgeben ist. Stempel und Ringbrenner können dabei zu einer Einheit zusammengefasst sein. Es kann sich empfehlen, den Stempel, der zweckmässig aus Elektrodenkohle besteht, während des Niederdrückens rotieren zu lassen. Damit beim Niederdrücken des Blasansatzes die Verformung sich auf diesen erstreckt und die Form der ihn tragenden Stirnwand nicht unzulässig geändert wird, genügt es im allgemeinen, den Blasansatz auf eine Temperatur zu erhitzen, die wesentlich oberhalb der Temperatur der im Inneren der Form befindlichen, bereits geblasenen Stirnwand liegt. Es kann sich aber empfehlen, in der Umgebung der Blas- öffnung an der Innenfläche der Form Saugöffnungen anzuordnen, die die zur Verformung neigende Zone der Stirnwand durch Unterdruck festhalten und die Verformung dadurch verhindern. Diese Blasöffnungen können die Form einer Rille oder Ringnut haben. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung in vier Schnitten durch den Teil der Fertigform, der die Blasöffnung enthält. Es zeigen Fig. l den Zustand nach Einbringen des vorgeformten Külbels in die Fertigform, Fig. 2 den Zustand während des Blasens in der Fertigform, Fig. 3 den Zustand während der Erhitzung des Blasansatzes und Fig. 4 den Zustand nach dem Niederdrücken des Blasansatzes, Fig. S endlich zeigt einen Schnitt durch den fertigen Stein, auf den sich die Erfindung gleichfalls bezieht. Ein nach den Methoden der Glasflaschenfertigung vorgeformtes Külbel 1 mit Blasansatz 2 und an diesem ausgebildeten, vorspringenden Rand 3 wird in eine Blasform eingebracht, deren Gestalt derjenigen des herzustellenden Steines entspricht. Von der Form ist in der Zeichnung lediglich die obere Wand 4 dargestellt. Diese Wand besteht in üblicher Weise aus mehreren Teilen, die auseinandergefahren werden können, so dass das Külbel l in den Hohlraum der Form abgesenkt werden kann, wonach die Teile der Wandung 4 in die in Fig. l dargestellte Lage zurückgefahren werden. Die Fertigform arbeitet mit Unterdruck. In ihrem Innenraum 5 wird mithin ein Vakuum erzeugt. Die durch die Öffnung 6 im Hals 7 des flaschenartigen Külbels 1 eintretende Luft bläst mithin das Külbel auf die verlangte Form des herzustellenden Steines. Der nach dem Blasen erreichte Zustand ist in Fig. 2 dargestellt. Nach Beendigung des Blasens, unter Umständen sogar vor diesem Zeitpunkt, wird gemäss Fig. 3 ein Ringbrenner 8 zentrisch über die Öffnung 6 gefahren, dessen Flammen 9 den Rand 3 und damit auch den Hals 7 so weit erhitzen, dass sie leicht plastisch verformbar werden. Im Ringbrenner 8 ist ein Stempel 10 verschiebbar gelagert, der nach hinreichender Erhitzung niedergefahren wird und gemäss Fig. 4 den Rand 3 mit dem Hals 7 durch die Öffnung 11 der Formwand 4 hindurch nach innen presst, jedoch nur bis auf das Niveau der oberen Stirnwand 12 des geblasenen Steines. Die Glasmasse, die den Hals 7 und den Rand bildet, wird damit zu einem Bestandteil 13 der Stirnwand 12. Zugleich wird die Öffnung 6 verschlossen. Uni die Wandung 12 der formändernden Wirkung des Stempels 10 mit Sicherheit zu entziehen, ist in der Wandung 4 der Form eine die Öffnung 11 umschliessende Ringnut 14 vorgesehen, die durch Kanäle 15 an die Unterdruckquelle angeschlossen ist. Der in der Ringnut 14 wirksame Unterdruck sucht die Stirnwand 12 des Steines in Anlage an der Wand 4 der Form zu halten. Der Stempel 10 besteht zweckmässig aus Elektrodenkohle. Es kann sich empfehlen, ihn während des Niederdrücken um seine Achse rotieren zu lassen. Sein Antrieb enthält eine Hubbegrenzung, so dass die Verformung sich nicht über den in Fig. 4 dargestellten Zustand hinaus erstreckt. Fig. 5 zeigt den fertigen Stein 16, an dem das angewendete Herstellungsverfahren noch an den Ringwulsten 17 und 18 erkennbar ist. Während die Wulst 17 im Inneren des Steines keine technische Wirkung hat, bildet die Wulst 18 einen kleinen Vorsprung, mit dem sich der Stein im Mörtel verankert. Die Wulst 18 wirkt also ebenso wie die Riffelungen 19 und 20 oder sonstigen Unebenheiten, die man an den Flächen des Steines vorzusehen pflegt, die beim Verlegen den Flächen benachbarter Steine gegenüberstehen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Glasbausteinen durch Blasen eines Külbels nach Art einer Flasche, insbesondere durch atmosphärischen Luftdruck, bei dem das vorgeformte Külbel mit seinem Blasansatz in <Desc/Clms Page number 3> der Fertigform gehalten und die Öffnung des Blasansatzes nach dem Blasen verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasansatz (2, 3, 7) während des Blasens oder danach auf plastische Verformbarkeit erhitzt und nach dem Blasen durch mechanische Einwirkung durch die Öffnung (11) der Form (4) hindurch nach innen unter Schliessung der Blasöffnung (6) bis in die Ebene der ihn tragenden Stirnwand (12) des Steines gedrückt wird.2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oberhalb der Blasöffnung (11) der Form (4) angeordneten Stempel (10), der von einem Ringbrenner (8) umgeben ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Stempel und Ringbrenner zu einer Einheit verbunden sind.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in der Umgebung der Blasöffnung (11) an der Innenfläche der Form (4) angeordnete Saugöffnungen, insbesondere in Form einer Rille (14).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231090X | 1960-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT231090B true AT231090B (de) | 1964-01-10 |
Family
ID=5873849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT707561A AT231090B (de) | 1960-11-03 | 1961-09-18 | Verfahren zur Herstellung von Glasbausteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT231090B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11542085B2 (en) | 2020-04-08 | 2023-01-03 | Biolife Solutions, Inc. | Shock absorbing container to protect cryopreserved biological material |
| US12127555B2 (en) | 2020-04-08 | 2024-10-29 | Biolife Solutions, Inc. | Shock absorbing device to protect cryopreserved biological material |
-
1961
- 1961-09-18 AT AT707561A patent/AT231090B/de active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11542085B2 (en) | 2020-04-08 | 2023-01-03 | Biolife Solutions, Inc. | Shock absorbing container to protect cryopreserved biological material |
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