AT230496B - Verfahren zur Erfassung von Stromlücken in Stromrichteranlagen - Google Patents

Verfahren zur Erfassung von Stromlücken in Stromrichteranlagen

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AT230496B AT875862A AT875862A AT230496B AT 230496 B AT230496 B AT 230496B AT 875862 A AT875862 A AT 875862A AT 875862 A AT875862 A AT 875862A AT 230496 B AT230496 B AT 230496B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erfassung von Stromlücken in Stromrichteranlagen 
 EMI1.1 
 

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   Eine Anordnung, die diesen Zustand eindeutig und verzögerungsfrei festzustellen gestattet, ist in der Figur für eine Gegenparallelschaltung dargestellt, die beispielsweise die Pulszahl p = 2 hat. Der Strom- 
 EMI2.1 
 über 4 und 5 in der andern Richtung. 



   Die Sperrspannungen der beiden gegenparallelen Ventilpaare 2,4 und 3,5 werden mit Hilfe der beiden unter sich gleichen Einrichtungen 7 überwacht. Während der Brenndauer eines Ventils, beispielsweise 2, steht zwischen Anode und Kathode von 2 lediglich die Durchlassspannung von 2 an. Eine in die Zuleitung zu 71 eingefügte Spannungsschwelle 8 sorgt dafür, dass die Zuleitung zu 71 mit Sicherheit strom los ist. (Die Spannungsschwelle 8 besteht beispielsweise aus gegensinnig in Reihe geschalteten   Zenerdio-   den.) Damit sich auch die Ventile 10 und 11 stromlos. Der Transistor 12 sperrt und macht damit über den Widerstand 13 den Transistor 14 leitend. Das Potential der Ausgangsklemme 16 liegt jetzt auf Pluspotential der an die Klemmen 18 und 19 angeschlossenen Hilfsspannungsquelle.

   Brennt an Stelle des Ventils 2 das gegenparallele Ventil 4, so ist die Wirkung auf die Messeinrichtung 71 die gleiche. Während der Sperrzeit beider Ventile eines gegenparallel geschalteten   Ventilpaares,     z. B.   2 und 4, steht über Anode und Kathode von 2 bzw. 4 eine Spannung beliebigen Vorzeichens an, die im allgemeinen wesentlich grösser als die Durchlassspannung des Ventils ist. Ist die Kathode von 2 positiv, so fliesst in der Messeinrichtung ein Strom über 9-8-11, der den Transistor 14 sperrt. Ist die Kathode von 2 negativ, so fliesst in der Messeinrichtung ein Strom über 10-8-9, der den Transistor 12 leitend macht, wodurch der Transistor 14 ebenfalls gesperrt wird. 



   Das Potential des Punktes 16 liegt demnach immer dann beim Pluspotential der Hilfsspannungsquelle, solange der Transistor 14 einer oder mehrerer der p Messeinrichtungen   il... 7 p   leitend ist ; das Potential des Punktes 16 liegt über den Widerstand 17 auf Minuspotential, wenn alle Transistoren 14 sperren. Das ist der Fall, wenn die Sperrspannungen aller 2 p Ventile grösser als die Durchlassspannung sind, d. h., wenn die gesamte Anlage stromlos ist,
Im dauernd stromlosen Zustand hat die Sperrspannung eines Ventilpaares auch zwei Nulldurchgänge 
 EMI2.2 
 ge Potentialwechsel nicht   zu Fehlschaltungen. Dagegen ermöglicht der Potentialwechsel die aus Gründen   der Potentialtrennung erforderliche magnetische Ankopplung der nicht mehr dargestellten Umschaltenrichtung an den Punkt 16.

   Wäre der Potentialwechsel nicht vorhanden, so wäre nur ein einmaliges Signal übertragbar, was in verschiedenen Betriebszuständen, z. B. beim Anfahren der Anlage, nicht ausreichen würde. Durch die Wechselspannungskomponente kann das Signal beliebig oft wiederholt werden. 



   Wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, ist   nurdie   eine an die Klemmen 18 und 19 angeschlossene Hilfsgleichspannung erforderlich. Insbesondere bei Anlagen mit Quecksilberdampfstromrichtern kann eine weitere Vereinfachung vorgenommen werden, indem die Hilfsgleichspannung der negativen Gittervorspannung eines oder mehrerer Gefässe entnommen wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Erfassung von Stromlücken in Stromrichteranlagen, gekennzeichnet durch die Verwendung der Sperrspannungen der einzelnen Ventile   (6...   5) bzw. Ventilpaare (2,4) und (3,5) als Kriterium der Stromlosigkeit.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Berücksichtigung des wechselnden Vorzeichens der Sperrspannung und zur potentialgleichen Überwachung einer beliebigen Zahl von Ventilen (2... 5) bzw. Ventilpaaren (2,4 und 3,5) eine zweistufige Verstärkeranordnung, insbesondere Transistoranordnung (12, 14), in Verbindung mit einer Ventilweiche (10,11) Verwendung findet.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für Quecksilberdampfstromrichterdie Hilfsgleichspannung der Messeinrichtung (7) der negativen Gittervorspannung eines oder mehrerer Stromrichtergefässe (2... 5) entnommen wird.
AT875862A 1961-11-15 1962-11-07 Verfahren zur Erfassung von Stromlücken in Stromrichteranlagen AT230496B (de)

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