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Kompensierter Einphasen-Kommutatormotor.
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Motor vier Bürsten am Kommutator nötig, von denen zwei den Haupt- oder Nebenschlussstrom zu oder ab führen, während die beiden anderen, die um 900 gegen die ersten verschoben sind, kurzgeschlossen sind. Der durch das erste Bürstenpaar eingeführte Strom
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strom erzeugen würde, wenn nicht das zweite kurzgeschlossene Bürstcnpaar vorhanden wäre. t) urch das Kurzschliessen des zweiten Bürstenpaares wird erstens das Statorfeld getötet und zweitens entsteht in der Rotorwickiung ein Strom fast 90 in Phase gegen den eingeführten Strom.
Diese beiden Rotorströme erzeugen je ein Feld von dreieckiger Form,
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einander versetzte Bürsten zu verwenden. Von denen worden zwei Bürsten kurzgeschlossen und so eingestellt, dass sie fast das ganze Statorfeld töten. Der dem Rotor zugeführte Strom wird durch die dritte Bürste in den Rotor eingeleitet und mittelst der beiden kurz- geschlossenen Bürsten abgenommen. Der in@ den Rotor eingeführte Strom erzeugt somit auch in diesem Falle ein Feld, welches in einer zweipoligen Maschine fast senkrecht auf dem vom Statorfelde erzeugten Feld steht. Wir erhalten somit mittelst der drei Bürsten genau dieselbe Wirkung wie Winter-Eichberg und Latour mittelst vier Bürsten.
Ausserdem nähern sich die Rotorfelder bei der Anordnung mit drei Bürsten mehr der Sinusform als bei der vierbürstigen Anordnung, wodurch die Leistungsfähigkeit des droibürstigen Motors grösser wird. Durch Verstellung der Bürsten lässt sich bei gleicher Belastung die Touren-
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ersteren verschoben sind.
Um den Kommutator und die Ankerwicklung besser auszunützen, ist es aber in den Fällen, wo dem Kommutator grosse Ströme zugeführt werden sollen, günstig, die Zahl der Hürsen pro Polpaar zu verdoppeln. Ohne die Vorteile der Dreibürstenschaltung zu ver- hören, kann diese Verdopplung in der Weise geschehen, dass man zwei Gruppen von je drei borsten pro Polpaar anordnet. Diese beiden Bürstengruppen sind durch keine Verbindungen ausserhalb dos Kommutators direkt miteinander verbunden. Es wird somit jeder Bürsten- grxppe derselbe Strom zugeführt, als wenn die zweite Gruppe nicht vorhanden wäre.
Die Stromverteilung auf die drei Bürsten jeder Gruppe und auf die einzelnen Teile des Ankerumfanges bleibt somit dieselbe wie bei der einfac@en Dreibürstenschaltung. Also besitzt (it'r Motor mit zwei Bürstengruppen pro Polpaar dieselben guten Eigenschaften wie der Dreib@rstenmotor.
In Fig. 4 ist als Beispiel das zweipolige Schema eines Serienmotors mit zwei Bürsten-
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, ben Richtung kurzschliessen. Bei mehrpoligen Anordnungen kann man natürlich sechsmal so@iel Bürsten auflegen als man Polpaare hat, jedoch ist eq bei Wellenwicklungen nicht
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kompensierter Einphasen-Kommutatormotor, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kommutator drei um etwa 1200 (bei einem zweipoligen Motor) gegeneinander verschobene Huren angeordnet sind, von denen zwei kurzgeschlossen sind und zur Einführung des Stromes dienen, während die dritte Bürste zur Entnahme des Haupt- oder Nebenschluss- tromes benutzt wird.
2. Ausführungsform eines kompensierten Einphasen - Kommutatormotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Bürsten (bei einem zweipoligen Motor) um \ mkel gegeneinauder versetzt sind, die von 1200 abweichen.
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