AT2299U1 - Presse, insbesondere zum beschichten stangenförmiger werkstücke - Google Patents

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Langzauner Ges M B H
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Abstract

Eine Presse (1) zum Beschichten stangenförmiger Werkstücke (W) weist einen in einem Pressengestell (2) relativ zu einem Unterträger (3) hubverstellbar abgestützten Oberträger (5) auf, wobei der Unterträger (3) mit wenigstens einer Werkstückaufnahme (6) und der Oberträger (5) mit wenigstens einem der Werkstückaufnahme (6) zugeordneten Preßwerkzeug (7) ausgestattet sind. Um ein rationelles, einwandfreies Pressen stangenförmiger Werkstücke (W) unterschiedlicher Querschnittsform zu ermöglichen, besteht das Preßwerkzeug (7) aus einem in einem nach unten offenen Rinnenprofil (71) eingebetteten druckbeaufschlagbaren Schlauch (72) und bildet die Werkstückaufnahme (6) eine hochragende, gegenüber der lichten Rinnenweite schmälere Führungsschiene (61) für das Werkstück (W).

Description


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  Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse, Insbesondere zum Beschichten stangenförmiger Werkstücke, mit einem in einem Pressengestell relativ zu einem Unterträger hubverstellbar abgestutzten Oberträger, wobei der Unterträger wenigstens eine Werkstückaufnahme und der Oberträger wenigstens ein der Werkstückaufnahme zugeordnetes Presswerkzeug aufweisen. 



  Ubliche Pressen für die Holzbearbeitung in der   Bau- und Möbelindustne   sind ober-und untertragerseitig mit Druckplatten bestuckt und erlauben das planparallele Verpressen von Werkstücken, beispielsweise zum Beschichten von Spanplatten od. dgl. mit Furnieren, was allerdings ebene Flächen   als Beschichtungsflächen voraussetzt.   Sind profilierte stangenförmige Werkstücke zu beschichten, gibt es bereits speziell an die Stangenform angepasste Presswerkzeuge, die sehr aufwendig In der Herstellung sind und von der Querschnittsform ab-   hanige,   unglelchmassig verteilte Druckkräfte auf das zu verpressende Werkstück ausüben.

   Zum Beschichten werden daher auch meist   Schmelzkleber   verwendet, die allerdings feuchtigkeitsempfindlich sind und keine dauerhafte Beschichtung gewährleisten Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Presse der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die ein rationelles Pressen von stangenförmigen Werkstücken auch unterschiedlicher Profilierung mit einwandfreien Pressergebnissen ermöglicht. 



  Die Erfindung lost diese Aufgabe dadurch, dass das Presswerkzeug aus einem in einem nach unten offenen   Rnnenprofil   eingebetteten druckbeaufschlagbaren Schlauch besteht und die Werkstuckaufnahme eine hochragende, gegenüber der lichten Rinnenweite   schmä) ere Füh-   

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 rungsschiene für das Werkstück bildet. Beim Pressen werden Ober- und Unterträger gegeneinander verfahren, so dass die Führungsschiene gegen den Schlauch gedrückt wird, bis sie in das Rinnenprofil eingreift.

   Ist auf der Führungsschiene ein Werkstück positioniert, legt sich der Schlauchmantel der   Werkstückkontur   entlang um die Werkstückoberfläche und es kommt zu einem glelchmasslgen Verpressen entlang der Kontaktflächen zwischen Schlauch und   Werkstuck.   Damit ist es   moglich, nicht   nur ebene Flächen, sondern auch beliebig profilierte Flächen stangenformtger Werkstucke einer   gleichmässigen   Presskraft zu unterwerfen, wodurch hochwertige Klebemittel beim Aufbringen von Furnieren, Folien u. dgl. Beschichtungsmatenal einsetzbar und ausgezeichnete Beschichtungsergebnisse erzielt werden.

   In Abhängigkeit von der Grösse und Auslegung der Presse können die durch Rinnenprofil und Schlauch einerseits und Führungsschiene anderseits gegebenen Werkzeugpaare einzeln oder in einer Mehrzahl nebeneinander an Ober-und Unterträger angeordnet sein, womit sich auch hochleistungsfähige Pressen speziell zum Beschichten stangenförmiger Werkstücke einrichten lassen. 



  Das zu pressende   Werkstück   muss ordnungsgemäss auf der Führungsschiene aufgelegt und abgestützt sein, welche Beschickung manuell oder maschinell seitlich oder der Länge nach erfolgen kann. Ein längsgerichtetes Einschubsystem ist dabei in aufwandsarmer Weise dadurch zu erreichen, dass die Führungsschiene mit einem Werkstückförderer ausgestattet ist, so dass die Werkstücke mittels des führungsschieneneigenen Förderers auf die Führungsschiene aufgebracht werden können.   A) s Warkstückförderer   eignet sich dabei vorzugsweise ein Rollenkettenförderer mit geeigneten Mitnehmern. 



  Besonders vorteilhaft Ist es, wenn der Schlauch mit einem   erwärmten   Druckmittel beaufschlagbar ist, so dass ein vorgewärmtes Presswerkzeug vorliegt, das die Abbindezeit des   Kle-   bemittels und damit die   Presszeit   entsprechend zu verkürzen erlaubt.   Selbstverständlich lässt   sich mit oder ohne Erwärmung des Druckmittels auch der Im Schlauch vorhandene Druck und damit auch der eigentliche Pressdruck   variieren   und an die jeweiligen   Pressarberten   anpassen. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen Flg 1 eine erfindungsgemasse Presse in Stimansicht und Flg 2 ein Werkzeugpaar dieser Presse im Querschnitt grosseren Massstabes. 

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  Eine Presse 1 zum Beschichten stangenförmiger Werkstücke weist ein Pressengestell 2 mit einem fest abgestützten Unterträger 3 und einem über einen   Pressantrieb   4 hubverstellbar abgestützten   Übertrager   5 auf. Am Untertrager 3 sind mehrere parallel nebeneinander angeordnete Werkstückaufnahmen 6 vorgesehen, denen am Obertrager 5 jeweils ein Presswerkzeug 7 zugeordnet ist. 



  Das Presswerkzeug 7 besteht aus einem In einem nach unten offenen Innenprofil 71 eingebetteten Schlauch   72,   der mit einem, vorzugsweise erwärmbaren, gasförmigen oder flüssigen Druckmittel druckbeaufschlagbar ist, wobei der Beaufschlagungsdruck variierbar und an die   jeweiligen Verfahrenstechniken   des Beschichtens angepasst werden kann. 



  Die Werkstückaufnahmen 6 bilden hochragende, gegenüber der lichten Rinnenweite schmälere Führungsschienen 61 für das Werkstück W, beispielsweise ein zu beschichtendes Tür-   verktetdungsprofit   P, wobei zum Beschicken der Presse die Führungsschiene 61 mit einem Werkstückforderer 62,   Wie   eine Rollenkette mit Mitnehmern, ausgestattet ist. 



  Zum Beschichten werden die Türverkleidungsprofile P bei geöffneter Presse (stnchlierte Darstellung in Fig. 2) über die Werkstückförderer 62 bis in Ihre Pressposition der Lange nach auf die Führungsschienen 61 aufgebracht, wobei auf das Profil P bereits ein kleberbeschichtetes Furnier   od.   dgl. Beschichtungsmatenal B aufgelegt sein kann. Das kleberbeschichtete Be-   schichtungsmatenal   könnte aber auch erst in der Presse auf das Werkstück W aufgelegt werden. Nun wird beim Schliessen der Presse der Schlauch 72 auf das durch die Führungsschiene 61 ortsfest abgestützte Werkstück   W aufgedrückt,   so dass sich der Schlauchmantel auf Grund der Druckbeaufschlagung satt an die   Werkstückoberfläche anlegt   und die Beschichtung B gleichmassig entlang der Profilkontur an das Profil P andruckt.

   Es kommt zu einem einwandfreien,   gleichmässigen   Verpressen, wobei zur Beschleunigung der Aushärtung das Werkstück zusätzlich uber ein vorgewärmtes Druckmittel wärmebehandelt werden kann. 



  Die erfindungsgemasse Presse erlaubt ein   glelchmassiges   und rationelles Verpressen stangenformiger Werkstücke unterschiedlicher Querschnittsform und damit ein einfaches und hochqualitatves Beschichten dieser Werkstücke

Claims (3)

  1. Ansprüche : 1. Presse, insbesondere zum Beschichten stangenförmiger Werkstücke, mit einem in einem Pressengestell relativ zu einem Unterträger hubverstellbar abgestützten Oberträger, wobei der Unterträger wenigstens eine Werkstückaufnahme und der Oberträger wenigstens ein der Werkstückaufnahme zugeordnetes Presswerkzeug aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Presswerkzeug (7) aus einem in einem nach unten offenen Rinnenprofil (71) eingebetteten druckbeaufschlagbaren Schlauch (72) besteht und die V\Ierkstückaufnahme (6) eine hochragende, gegenüber der lichten Rinnenweite schmälere Führungsschiene (61) für das Werkstück (W) bildet.
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (61) mit einem Werkstückförderer (62) ausgestattet ist.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (72) mit einem erwärmten Druckmittel beaufschlagbar ist.
AT0801998U 1997-06-13 1998-03-24 Presse, insbesondere zum beschichten stangenförmiger werkstücke AT2299U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB581047A (en) * 1944-07-19 1946-09-30 Walter Roy Bridgens Improvements in and relating to hydraulic presses
GB1207049A (en) * 1967-12-08 1970-09-30 Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo Hydraulic press
US4447282A (en) * 1982-06-21 1984-05-08 Savorgnan Valerio Process and equipment for veneer press to glue a thin layer on a variously shaped panel surface
US5176777A (en) * 1988-07-13 1993-01-05 Christian Guilhem Process and apparatus for covering an object with at least one piece of flexible material

Patent Citations (4)

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