AT229693B - Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Material - Google Patents

Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Material

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  Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Material 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Ma- terial, wie z. B. Papier, Faserstoffplatten od. dgl., unter Verwendung eines kationischen oberflächen- aktiven Mittels, sowie gemäss dem Verfahren mit einem Wachsbelag versehene Produkte. 



   Für das Anbringen eines Belages aus Wachs oder ähnlichem wasserabstossendem Material auf zellu- losehaltigem Material liegen bereits frühere Erfahrungen vor. In diesen Fällen handelte es sich jedoch um Verfahren, bei denen der Belag im wesentlichen in geschmolzenem Zustand aufgetragen wird. Es er- wies sich bei diesen Verfahren jedoch nicht nur schwierig, eine Belagdicke von unter   zo   zu erzielen, sondern das Oberflächenmaterial drang auch in das gesamte zu belegende Material ein und imprägnierte es. 



   Aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 488,515 ist ferner ein Verfahren zur Behandlung von Abfall-Wachspapier bekannt, bei dem das Abfallpapier mit Wasser, das auf eine genügend hohe Temperatur erhitzt wurde, angeschlämmt wird, um das Wachs zum Schmelzen zu bringen, worauf das Wachs auf den Fasern durch Zusatz einer kationischen Substanz befestigt wird. Anschliessend können die Massefasern so behandelt werden, wie es in der Papierherstellung üblich ist, ohne dass dabei Schwierigkeiten auf Grund des Wachses, z. B. Wachsablagerungen oder Wachsflecken, sich ergeben. Aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 487, 899 ist es bekannt, bei der Herstellung wachsbelegter Fasern eine Faseraufschlämmung in einer   Zerfaserungsvorrichtüng   zu erhitzen und dann Wachs, das bei dieser Temperatur schmilzt, zuzusetzen.

   Abschliessend wird dann ein kationisches, oberflächenaktives Mittel zugesetzt. Ferner werden, wie in den österr. Patentschriften Nr. 196236 und Nr. 196237 beschrieben ist, bei der Fixierung von Harz auf zellulosehaltigem Material kationenaktive, oberflächenaktive Verbindungen in Mengen von höchstens   0,   1%, auf den Trockenstoff berechnet, zugesetzt. Eine grössere Zusatzmenge hat jedoch eine gegenteilige Wirkung und führt zur Freisetzung und nicht zur Fixierung der Harzteilchen. 



   Allen diesen bekannten Verfahren liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Freisetzung des Wachses oder Harzes von der Faser bzw. die Bildung einer Wachs-oder Harzdispersion zu vermeiden. 



   Demgegenüber war es äusserst überraschend, dass es bei dem Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Material unter Verwendung eines kationischen oberflächenaktiven Mittels gelang, erfindungsgemäss das Wachs in Form einer kationischen Dispersion auf zellulosehaltiges Material in Bogen- oder Bandform aufzutragen, wobei die endgültige Dicke der Wachsschicht höchstens   25/J   beträgt. 



   Es wurde somit zurAnbringung eines Wachsbelages erfindungsgemäss eine Wachsdispersion verwendet, die bei den bekannten Verfahren zur Fixierung von Wachs oder Harz auf der Faser vermieden werden muss. 



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren gelingt es, eine dünne Wachsschicht einer bisher nicht erreichten Stärke von unter 25      aufzutragen, die beim Falten und Knicken des Materials nicht bricht. 



   Gemäss   der Erfindung könnenBeläge   mit einer Dicke von   0, 1 u bis   zu 25   u,   vorzugsweise unter   10 p,   und insbesondere von etwa   lez   erzielt werden, ohne dass praktisch das Belagmittel in das zu belegende Material eindringt und es imprägniert. 



   Nach dem   ertindungsgemässen   Verfahren hat die Dispersion am zweckmässigsten die Form einer Emulsion, in der die dispergierte Phase mehr als 5   Gew.-J/o,   vorzugsweise 5-50   Gew.-olo   der gesamten Emulsion beträgt. Die Emulsion enthält beispielsweise 0,   5-15 Gew.-lo,   vorzugsweise 2-8   Gew. -'10   des kat- 

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 EMI2.1 
 

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   Beispiel   3 : Ungeleimtes, gebleichtesKraftpapier 175 g/m2hat einenCobb-Wert 360,   einen Reissfaktor 35 und eine Reisslänge von 7500 m. Bei beidseitiger Behandlung des Papiers mit 2 g trockener Substanz K 220 sinkt der Cobb-Wert auf 20, der Reissfaktor auf 34, und die Reisslänge beträgt 7500 m. Folglich verbessert Oberflächenleimung mit kationaktiver Dispersion den Cobb-Wert, ohne die andern Eigenschaften des Papieres zu verändern. 



   Beispiel 4 : Ungeleimtes, ungebleichtes Kraftpapier 70 g/m2 wird auf einer Seite mit verschiedenen Wachsdispersionen behandelt. Die Ergebnisse gehen aus nachstehender Tabelle hervor : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Cobb-Test <SEP> Klebe-Test <SEP> 
<tb> Kontrolle <SEP> > <SEP> 95 <SEP> gut
<tb> 2 <SEP> g <SEP> Trockengehalt <SEP> K <SEP> 220 <SEP> *) <SEP> 14 <SEP> gut
<tb> 2 <SEP> g <SEP> Trockengehalt
<tb> anionische <SEP> Dispersion <SEP> 36 <SEP> schwach
<tb> 6 <SEP> g <SEP> Trockengehalt
<tb> anionische <SEP> Dispersion <SEP> 18 <SEP> unmöglich
<tb> 
 
 EMI3.2 


AT526560A 1959-07-15 1960-07-08 Verfahren zur Anbringung eines Wachsbelages auf zellulosehaltigem Material AT229693B (de)

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