AT229549B - Flachglastafel mit optisch wirksamer, unebener Oberflächengestaltung - Google Patents

Flachglastafel mit optisch wirksamer, unebener Oberflächengestaltung

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AT229549B
AT229549B AT355161A AT355161A AT229549B AT 229549 B AT229549 B AT 229549B AT 355161 A AT355161 A AT 355161A AT 355161 A AT355161 A AT 355161A AT 229549 B AT229549 B AT 229549B
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glass
flat glass
glass panel
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light
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Eduard Frohwent
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Eduard Frohwent
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C19/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by mechanical means

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Description


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  Flachglastafel mit optisch wirksamer, unebener Oberflächengestaltung 
Es ist Flachglas bekannt, welches einseitig oder beidseitig regelmässige oder unregelmässige Prägungen (Dessins) tragt. Verglasungen, die aus solcherart profilierten   Ornament- oder Dessingläsern   bestehen, ermöglichen es nicht, eine wesentliche Verbesserung der Belichtungsverhältnisse im Innenraum zu erzielen ; unter Umständen verringern sie sogar den Lichteinfall gegenüber einer nicht verglasten Fensteröffnung. 



   Es sind ferner Glasscheiben bekannt, bei welchen zumindest eine Seite mit gradflächigen, prismenartigen oder wellenförmigen Profilierungen versehen ist. Nach bekannten Gesetzen der Optik wird bei solchen Prismengläsern, bei entsprechender Lage der wirkenden Prismenfläche zum einfallenden Licht, eine Aufwärtsbeugung des Lichtes in Richtung zur Decke des zu belichtenden Innenraumes und somit eine Raumaufhellung erzielt. Der Nachteil dieser Art prismierter Glasflächen besteht darin, dass die solcherart gelenkte Strahlung im Innenraum blendet. Schliesslich sind auch Flachglastafeln mit optisch wirksamer, unebener   Oberflächengestaltung,   die aus einer Vielzahl von geometrisch definierten, zur Glasmittelebene insgesamt geneigten, eine Vielzahl von Vertiefungen bzw.

   Erhöhungen der Glasoberfläche bildenden Ein-   zelflächen   bestehen, bekannt, die jedoch auch noch keine zufriedenstellende Ausleuchtung des mit ihnen verglasten Raumes ermöglichen. Die vorliegende Erfindung betrifft Flachglastafeln der zuletzt genannten Art und kennzeichnet sich dadurch, dass diese Einzelflächen, was ihre Grösse und Lage zur Glasmittelebene anbelangt, einerseits lichtwirksame Flächen und anderseits deutlich unterschiedlich lichtunwirksamere Ubergangsflächen zwischen den   l1chtwirksamen   Flachen sind, wobei die letzteren gleich grosse, zweckmässig in nebeneinanderliegenden Reihen angeordnete Mehrecke sind. 



   Das erfindungsgemässe Flachglas erlaubt es, das Licht in bestimmter,   richtungsdefinierter Weise   blendfrei zu lenken. Diese Möglichkeit ist häufig von Wichtigkeit, weil oft das Bedürfnis besteht, die Tageslichtbeleuchtung eines Raumes besonderen baulichen Gegebenheiten oder besonderen für den betrachteten Raum bestehenden Erfordernissen anzupassen, sei es, weil das von aussen schräg einfallende Licht axial in einen Raum gelenkt werden soll, oder weil es erwünscht ist, normal einfallendes Licht innerhalb des Raumes auf eine vom Gewohnten abweichende Weise umzulenken. 



   Zweckmässig ist es, wenn die Einzelflächen zu beiden Haupterstreckungsrichtungen der Glastafel geneigt sind. Die Mehrecke können auf beiden Seiten der Glastafel ausgebildet sein und in Richtungen zur Glasmittelebene konvergieren. Man kann auch die andere Seite der Tafel aus nebeneinanderliegenden, flachen, mehr oder minder scharfkantig aneinanderstossenden, die Mehreckreihen in einem vorzugsweise rechten Winkel kreuzenden Zylinderflächen bilden, wie solche bekannt sind. 



   Die schematische Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Flachglastafel mit reihenweise angeordneten geneigten Vielecken. 



   Nach Fig. 1 weist die eine Seite der Flachglastafel 1 eine Vielzahl von in Reihen und Kolonnen angeordneten Vierecken oder Quadraten 8 auf, die wieder durchwegs im gleichen Ausmass zur Glasmittelebene (hier auch zur Rückseite 9 der   Glastafel l)   geneigt sind. Diese Neigung ist, vgl. die Winkel ss und ss', eine räumlich-diagonale. Gemäss Fig. 2 ist auch die Rückseite der   Glastafel l   mit solchen diagonal verlaufenden Quadraten versehen   u. zw.   in solcher Anordnung, dass die Gesamtrichtung der vorder- und der rückseitig angeordneten Einzelflächen hinsichtlich der Glasmittelebene konvergieren.

   In beiden Fällen erkennt man, dass zufolge der Übergangsflächen 10 die Einzelflächen 8 scharfkantig aneinandersto- ssen, jedoch ist dies keine unbedingte Forderung, indem auch ein abgerundeter Übergang möglich wäre. 



   Die Lichtlenkung, welche durch eine Tafel nach Fig. l erzielt wird, ist die, dass bei beispielsweise 

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 senkrecht auf die Vorderseite auffallendem Licht, dieses schräg nach (in der Zeichnung) rechts unten gelenkt wird ; eine Wirkung, welche für eine Ausführung nach Fig. 2 verstärkt ist. Mit solchen Tafeln erzielt man starke Lichtlenkungswirkungen, was für die Belichtung von unter ungünstigen Lichtverhältnissen stehenden Räumen sehr wertvoll ist. 



   Die Erfindung erlaubt zahlreiche Varianten, insbesondere was die Wahl der Profile und der geome-   trischen Formen   der Einzelflächen anbelangt, wobei für ein und dieselbe Tafel auch regelmässig abwechselnde verschiedene Profile und geometrische Formen in Frage kommen. Auch wäre es möglich, bei Ausführungen gemäss den Fig. 1 und 2 die Flächen 8 mehr oder weniger konvex oder konkav zu krümmen. 



  Auch kann es zweckmässig sein, nur eine Seite der Tafel in Mehrecke aufzulösen und die Rückseite zu wellen, wie schon weiter oben dargelegt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Flachglastafel mit optisch wirksamer, unebener Oberflächengestaltung, die aus einer Vielzahl von geometrisch definierten, zur Glasmittelebene insgesamt geneigten, eine Vielzahl von Vertiefungen bzw. 



  Erhöhungen der Glasoberfläche bildenden Einzelflächen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einzelflächen, was ihre Grösse und Lage zur Glasmittelebene anbelangt, einerseits lichtwirksame Flächen und anderseits deutlich unterschiedlich lichtunwirksamere Übergangsflächen zwischen den lichtwirksamen Flächen sind, wobei die letzteren gleich grosse, zweckmässig in nebeneinanderliegenden Reihen angeordnete Mehrecke sind.

Claims (1)

  1. 2. Flachglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelflächen zu beiden Haupterstreckungsrichtungen der Glastafel geneigt sind.
    3. Flachglas nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrecke auf beiden Seiten der Glastafel ausgebildet sind und in Richtungen der Glasmittelebene konvergieren.
    4. Flachglastafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Seite der Tafel aus nebeneinanderliegenden, flachen, mehr oder minder scharfkantig aneinanderstossenden, die Mehreckreihen in einem vorzugsweise rechten Winkel kreuzenden Zylinderflächen gebildet ist.
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