AT229273B - Insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneter, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernder Flächenwerkstoff - Google Patents

Insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneter, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernder Flächenwerkstoff

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AT229273B
AT229273B AT490861A AT490861A AT229273B AT 229273 B AT229273 B AT 229273B AT 490861 A AT490861 A AT 490861A AT 490861 A AT490861 A AT 490861A AT 229273 B AT229273 B AT 229273B
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   Insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneter, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernder Flächenwerkstoff 
Um Behälter gegen Korrosion zu schützen, ist es unter anderem bekannt, die Behälter mit zumeist auf Kunststoffbasis aufgebauten Flächenwerkstoffen auszukleiden. So ist beispielsweise ein Vorschlag be- kanntgeworden, Betonbehälter mit sandwichartig angeordneten Kunststoffolien gegebenenfalls unter Mit- verwendung einer dazwischen liegenden Metallfolie, auszukleiden. Um die Verwendung von Polyisobu- tylen zum Korrosionsschutz von Behältern möglich zu machen, hat man die beispielsweise metallische
Behälterinnenwandung mit einer Schichte zyklisierten Kautschuks überzogen und erst auf dieser Schichte ein mit Russ innig gemischtes Polyisobutylen bestimmten Molekulargewichtes angeordnet.

   Der Zweck* des
Russzusatzes besteht dabei darin, das Polymer zu versteifen, seine Biegsamkeit zu vermindern und insbesondere die ansonsten vorhandene Tendenz zum   sogenannten"kalten Fliessen"des   Materials völlig zu be-   seitigen.   Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass der Russzusatz in völlig unerwarteter Weise die adhäsive Bindung zwischen dem Polymer und der Gummischicht vermittelt, wobei die letztere für die entsprechende Haftung der gesamten Überzugsschicht an der Behälterwand sorgt. Nach einem andern Vorschlag werden Behälter dicht und betriebssicher in der Weise ausgekleidet, dass man sie mit einer Folie eines elektrisch leitend gemachten und darüber mit einer Folie eines nicht leitenden hochpolymeren Stoffes, die beide korrosionsfest sind, auskleidet.

   Man erreicht hiedurch einmal, dass man die Dichtigkeit vor Inbetriebnahme auch dann prüfen kann, wenn die Behälter aus nicht oder schlecht leitenden Werkstoffen bestehen. Des weiteren ist während des Betriebs eine laufende elektrische Überprüfung aufDichtigkeit, d. h. auf Fehlstellen der nicht leitenden Innenschichte, möglich. 



   Alle derartigen, dem Korrosionsschutz dienenden Massnahmen sind an sich vorteilhaft, aber insofern nicht frei von Nachteilen, als störende elektrostatische Aufladungen der Auskleidung beobachtet werden. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn zur Beschickung und Entleerung der Behälter das in den Behältern befindliche bzw. in die Behälter einzubringende Gut in strömende Bewegung versetzt   bzw.,   soweit es sich um Schüttgut handelt, zu diesem Zwecke fluidisiert wird. Zwar ist es bekannt, Behälter auch mit Metallfolien auszukleiden, wobei derartige elektrostatische Aufladungen nicht auftreten kön-   nen, wenn   die Metallfolien geerdet sind, doch sind Metallfolien gegen viele Güter nicht hinreichend korrosionsfest, darüber hinaus bei weitem nicht so widerstandsfähig wie die bekannten Kunststoffauskleidungen.

   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flächenwerkstoff zu schaffen, der im wesentlichen die Eigenschaften von auf Kunststoffbasis aufgebauten Flächenwerkstoffen besitzt, ohne dass jedoch nachteilige Aufladungen auftreten können. 



   Die Erfindung betrifft einen insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneten, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernden Flächenwerkstoff. Erfindungsgemäss ist ein derartiger Flächenwerkstoff gekennzeichnet durch einen metallischen Träger aus Blech, Metallfolien oder Drahtgewebe bzw. Drahtgewirke, der mit einer in an sich bekannter Weise durch Einbetten eines pulverförmigen leitfähigen Stoffes, wie Graphit, leitfähig gemachten Kunststoffauflage versehen ist. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Auflage aus Hart-PVC gebildet. 



   Das zur Herstellung eines Flächenwerkstoffes aus Hart-PVC bevorzugte Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff in Form einer etwa   200/0   leitfähigen Stoff als Pulver enthaltenden Paste auf den metallischen Träger aufgebracht und danach ausgehärtet wird. 

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   Im übrigen empfiehlt es sich, zur Herstellung der erfindungsgemässen Flächenwerkstoffe auf den metallischen Träger zunächst einen Haftvermittler an sich bekannter Art aufzubringen. Der Träger selbst besteht zweckmässig aus einem feinmaschigen Drahtgewebe und ist durch Tauchen oder Spritzen mit der graphitgefüllten Kunststoffauflage versehen. Arbeitet man mit einem derartigen Drahtgewebe oder Drahtgewirke, so erhält der Flächenwerkstoff selbst eine nicht unbeachtliche vorteilhafte Flexibilität, die ihn für Zwecke der Behälterauskleidung besonders geeignet macht. Im übrigen besteht die Möglichkeit, den mit thermoplastischem Kunststoff beschichteten Flächenwerkstoff an   Stoss- und   Verbindungsstellen der Auskleidung unter Verwendung einer entsprechenden Kunststoffpaste zu verkleben oder auch zu verschwei- ssen. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. 



   Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemässen Flächenwerkstoff. Der dargestellte Flächenwerkstoff besteht aus dem metallischen Träger 1 in Form eines Drahtgewebes, wobei dieser Träger eine Auflage 2 aus thermoplastischem Kunststoff besitzt, die in Form einer Hart-PVC-Paste aufgebracht und gehärtet ist. Diese Paste besitzt als Füller einen Anteil von etwa 20% Graphit und ist dadurch leitfähig. Sie eignet sich zur Auskleidung von Behältern, wobei zur Vermeidung von Aufladungen der Auskleidung die letztere geerdet wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneter, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernder Flächenwerkstoff, gekennzeichnet durch einen   metallischen Träger (l)   aus Blech, Metallfolie oder Drahtgewebe bzw. Drahtgewirke, der mit einer in an sich bekannter Weise durch Einbetten eines pulverförmigen leitfähigen Stoffes, wie Graphit, leitfähig gemachten Kunststoffauflage (2) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Flächenwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (2) aus Hart-PVC gebildet ist.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Flächenwerkstoffes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff in Form einer etwa 20% leitfähigen Stoff als Pulver enthaltenden Paste auf den metallischen Träger aufgebracht und danach ausgehärtet wird.
AT490861A 1961-06-24 1961-06-24 Insbesondere zur Auskleidung von Behältern geeigneter, die Ausbildung statischer Elektrizität verhindernder Flächenwerkstoff AT229273B (de)

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