AT229221B - Anordnung zum Befestigen von Zinken an einem Zinkenträger - Google Patents

Anordnung zum Befestigen von Zinken an einem Zinkenträger

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AT229221B AT684661A AT684661A AT229221B AT 229221 B AT229221 B AT 229221B AT 684661 A AT684661 A AT 684661A AT 684661 A AT684661 A AT 684661A AT 229221 B AT229221 B AT 229221B
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Gerhard Frost Maschinenfabrik
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  Anordnung zum Befestigen von Zinken an einem Zinkenträger 
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Befestigen von Zinken in abstandsweise einander gegenüber- liegenden Bohrungen eines als Rohr, U-Schiene,   Profilstück   od. dgl. ausgebildeten Zinkenträgers eines landwirtschaftlichen Gerätes, insbesondere eines lange Zinken aufweisenden Lade-oder Transportgerätes,
Bei der Arbeit mit solchen Geräten ist es erforderlich, dass die Zinken und insbesondere die Zinkenspitzen   annähernd   auf einer Höhe liegen, welche Bedingung bei bekannten Befestigungsanordnungen nur schwer eingehaltenwerden kann, wenn die gegenüberliegenden Bohrungen nicht genau aufeinander ausgerichtet einzelne Zinken etwas verbogen sind. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsanordnung zu schaffen, die bei der Montage und vor- zugsweise auch nachträglich eine genaue Ausrichtung der Zinken bzw. Zinkenspitzen aufeinander ermög- licht. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass jeder Zinken wenigstens in die eine Bohrung mit ei- nem zur Zinkenlängsachse exzentrischen, einstückig mit den Zinken hergestellten bzw. auf ihm befestig- ten oder auf ihn aufgeschobenen Haltestück eingreift und nach seiner Justierung durch Verdrehen des Hal-   testückes durch   eine   Schweiss-, Löt-, Niet- (insbesondere Punktschweiss-)   oder Schraubverbindung am Zinkenträ- ger befestigt ist. Durch die Verwendung exzentrischer Haltestücke wird es in einfachster Weise möglich, die
Zinken in die jeweils gewünschte Lage   einzustellen. Bei geradenZinkenkann das   exzentrische Haltestück ohne weiteres einstückig mit denZinkenhergestellt sein, weil dabei einejustierung durchverdrehen des ganzen Zin-   ken erfolgen kann.

   In diesem Fall ist das Haltestück beispielsweise als ein das eine   Zinkenende bildender, zur
Zinkenlängsachse exzentrischer Bolzen ausgebildet. Wenn die Zinkengewölbt sind bzw. eine für verschieden- artigste Zinken verwendbare Justiereinrichtung gewünscht wird, ist es jedoch   zweckmässig er. das Haltestück   als gegenüber der Zinke verdrehbaren Teil auszubilden. Zweckmässig ist dann das Haltestück als eine mittels einer Handhabe verdrehbare Hülse mit exzentrischer Bohrung ausgeführt, deren Aussendurchmesser dem
Bohrungsdurchmesser des Zinkenträgers entspricht. 



   Während es im Normalfall genügt, das Haltestück im Bereich der einen Bohrung vorzusehen, ist es zur Erzielung einer besonders genauen Justierung auch denkbar, im Bereich beider Bohrungen exzentrische
Haltestücke vorzusehen, von denen allerdings wenigstens das eine gegenüber der Zinke verdrehbar sein muss, wenn die Justierung gegenüber einer Anordnung mit nur einseitigem Haltestück verbessert werden soll. 



   Bei Geräten mit besonders stabilen Zinken und bei einfach ausgeführten Geräten kann man die Zinken ohne weiteres mit einer starren Befestigung am Zinkenträger fixieren. Zu diesem Zweck wird dann eben eine Niet-,   Löt- oder   Schweissverbindung gewählt. Wenn es jedoch möglich sein soll, die Zinken auch nachträglich bzw. beliebig oft zu justieren, um so beim Gebrauch auftretende Verbiegungen od. dgl. aus- zugleichen, wird man vorteilhaft eine leicht   lösliche Verbindung und insbesondere eine Schraubverbindung   zur Befestigung der Zinken am Zinkenträger wählen.

   Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn jede Zinke an der einen Seite des Zinkenträgers ein auf ihr befestigtes bzw. aus ihr ausgeformtes   Anschlagstück   trägt 

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 und mittels einer an der andern Seite des Trägers auf sie aufgeschraubten Mutter mit dem Zinkenträger verspannbar ist. 



   Weitere Einzelheiten und zweckmässige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung hervor. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 und
2 ein als Hülse ausgebildetes   Haltestück im Längsschnitt und in Vorderansicht,   die Fig.   3 - 6   verschiedene Befestigungsanordnungen jeweils im Schnitt durch den Zinkenträger und Fig. 7 eine weitere Befestigung- anordnung, wobei der Zinkenträger in Ansicht, das Zinkenende aber im Schnitt dargestellt wurde. 



   Die Hülse 1 nach den Fig.   1 - 2   besitzt an ihrem einen Ende einen Sechskant 2 und eine exzentrische vom inneren Hülsenende gegen das Sechskantstück 2 konisch erweiterte   Bohrm, g 3. Ferner   ist die Hülse mit einem Längsschlitz 4 versehen. 



   Nach Fig. 3 besitzt ein als Rohr ausgebildeter   Zinkenträger   5 - an dem die Zinken etwa in Form eines Rechens oder einer Gabel zusammengefasst werden-zwei einander etwa diametral gegenüberliegende Bohrungen 6 und 7. Von der Zinke wurde nur das zu ihrer Befestigung dienende Ende S dargestellt. Dieses
Zinkenende S ist im Endbereich mit einem Gewinde 9 versehen. Die Zinke wird bis zu einem durch eine Verdickung 10 (die auch durch eine flachgedrückte Stelle der Zinke ersetzt werden kann) bestimmten Anschlag in die Bohrung 6 und weiter in die Bohrung 7 eingeschoben. Dann wird auf das Gewindeende der Zinke 8 eine Hülse 1 gemäss den Fig. 1 und 2 aufgeschoben, so dass sie mit ihrem   Hülsenteil l   in die Bohrung 7 eingreift.

   Ferner wird auf das Gewinde eine Mutter 11 aufgeschraubt, die mit einem konischen Ansatz 12 in die Bohrung 3 der Hülse eingreift. Die Zinke    &    wird nun mittels des als Handhabe dienenden Sechskantes 2 unter Verdrehen der Hülse 1 in die gewünschte Stellung eingerichtet, wonach die Zinke durch Festziehen der Mutter 11 fixiert wird. Dabei wird der Anschlag 10 im Bereich der Bohrung 6 gegen das Rohr gezogen und die Hülse   l   weitet sich auf, so dass sie fest mit der Wandung der Bohrung 7 verspannt wird. Durch diese Verspannung ergibt sich zugleich eine Verdrehungssicherung für die Mutter 11. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 4 sind die beiden Bohrungen 6 und 7 des   Zinkenträgers 5 gleich gross   ausgebildet. Die Zinke   8   ist etwas stärker als bei der Ausführung nach Fig. 3 ausgebildet und besitzt ein durch die Bohrung 7 geführtes, abgesetztes und mit einem Gewinde versehenes Endstück 13, auf das eine Hülse 14 aufgeschoben ist, deren konisch erweitertes Ende 15 mittels einer stirnseitig konisch ausgebildeten Mutter 16 gegen eine   eine konische Öffnung aufweisende   Beilagscheibe 17 andrückbar ist. 



   Nach Fig. 5 ist die Bohrung 7 des   Zinkenträgers n   konisch ausgebildet. Auf das Gewindeende 9 der Zinke ist eine Mutter 16 aufgeschraubt, die mit einem konischen Ansatz in die Bohrung 7 eingreift. In die Bohrung 6 greift eine   Hülse   1 mit exzentrischer Bohrung für die Zinke   : 3   ein, die in Axialrichtung durch den Anschlag 10 der Zinke fixiert ist. Auch bei dieser Ausführung ist eine Justierung der Zinke S durch Verdrehen der Hülse 1 möglich. 



   Nach Fig. 6 ist die Bohrung 7 des Zinkenträgers 5 ebenfalls konisch ausgebildet. In diese Bohrung greift ein konischer Ansatz einer Hülse 15 ein. Auf das Gewindeende 9 der Zinke S ist eine Mutter 19 aufgeschraubt, die eine exzentrische Gewindebohrung 20 und einen exzentrischen, in die Bohrung der Hülse   18   eingreifenden Ansatz 21 aufweist. Bei dieser Ausführung wird die Zinke durch Verdrehen der Mutter 19 justiert. 



   Nach Fig. 7 ist schliesslich eine mit einem Ansatz in die Bohrung 7 einsetzbare, mit einem auch durch ihren Kopf 22 gehenden Schlitz 23 versehene Hülse vorgesehen, deren das Zinkenende 8 aufnehmende Bohrung 24 zu dem in die Bohrung 7 eingreifenden Ansatz exzentrisch ist und die mittels einer um den Kopf 22 gelegten Spannschelle 25 festklemmbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anordnung zum Befestigen von Zinken in abstandsweise einander gegenüberliegenden Bohrungen eines als Rohr, U-Schiene, Profilstück   od. dgl.   ausgebildeten Zinkenträgers, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zinke (8) wenigstens in die eine Bohrung (6 bzw.   7)   mit einem zur Zinkenlängsachse exzentrischen,   einstückig   mit der Zinke hergestellten bzw. auf diese aufgeschobenen   Haltestück (l,   14,19, 22) eingreift und nach seiner Justierung durch Verdrehen des Haltestückes durch eine Schweiss-, Löt-, Niet-

Claims (1)

  1. EMI2.1 mittels einer Handhabe (2) verdrehbare Hülse (1, 14,19, 22) mit exzentrischer Bohrung (23, 24) ausgebildet ist, deren Aussendurchmesser etwa dem Bohrungsdurchmesser entspricht. EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> einen Seite des Zinkenträgers (5) ein auf ihr befestigtes bzw. aus ihr ausgeformtes Anschlagstück (10 bzw.
    1, Fig. 5) trägt und mittels einer an der andern Seite des Trägers (5) auf sie aufgeschraubten Mutter (11, 16,19) mit dem Zinkenträger verspannbar ist.
    4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische Haltestück (l, 14, 19) und die Mutter (11, 16, 19) an der gleichen Seite des Trägers (5) angeordnet sind.
    5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (16) auf das aus der einen Bohrung (7) herausragende Ende der Zinke (8) aufschraubbar ist, das exzentrische Haltestück (1) aber in die andere Bohrung (6) eingreift (Fig. 5).
    6. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine Bohrung (7) des Zinkenträgers (5) von innen nach aussen konisch erweitert ist und das Haltestück, das Anschlagstück oder die Mutter (16) mit einem entsprechend konisch ausgebildeten Teil in diese Bohrung eingreift.
    7. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (3) des vorzugsweise mit einem Längsschlitz (4) versehenen, als Hülse (1) ausgebildeten Haltestückes konisch Ist und die Mutter (11) bzw. das Anschlagstück mit einem entsprechend konisch ausgebildetenTeil (12) in die Bohrung eingreift, so dass sich die Hülse beim Festspannen der Zinke aufspreizt.
    8. Befestigungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltestück als ein das Zinkenende bildender, zur Zinkenlängsachse exzentrischer Bolzen ausgebildet ist.
AT684661A 1960-09-09 1961-09-08 Anordnung zum Befestigen von Zinken an einem Zinkenträger AT229221B (de)

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