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Faltschachtel
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zusammen mit der Seitenwand um die Längsrille 2 in die Ebene des Bodens 1 geklappt. Die gleiche Ma- nipulation wird hierauf mit den Lappen 24,25 und der Seitenwand 5 durchgeführt. In der dabei herge- stellten Lage kommen die Lappen 22, 24 bzw. 23, 25 teilweise übereinanderzuliegen und werdenhierauf mittels einer Hafte 30 mit der Querwand 8 bzw. 9 verbunden. Das Anbringen der Hafte 30 wird durch das Vorhandensein der Ausschnitte 26 ermöglicht. Um nun die Gebrauchslage herzustellen, werden gleichzeitig die beiden Versteifungslappen 12 bzw. 13 zwischen Daumen und Zeigefinger erfasst unter gleichzeitigem Unterschieben des Goldfingers unter die Querwand 8 bzw. 9 und gleichzeitigem Hoch- klappen der letzteren um die Faltrille 6 bzw. 7.
Bei diesem Hochklappen werden auch die Seitenwän- de 4 bzw. 5 und die Lappen 22 - 25 in ihre vertikale Lage geklappt, was ebenfalls durch das Vorhan- densein der Ausschnitte 26 ermöglicht wird (Fig. 3) und anschliessend wird nach Loslassen des Daumens der Versteifungslappen 12 bzw. 13 mit dem Zeigefinger um die Faltkante 10 bzw. 11 bis an die Quer- wand 8 bzw. 9 geklappt, wobei bei Anliegen an der Querwand die Zunge 16 bzw. 17 selbsttätig in den
Schlitz 14 bzw. 15 tritt und diesen durchsetzt, wodurch der Schachtelunterteil in der Gebrauchslage ver- riegelt ist (Fig. 4). Bei diesem Durchsetzen wird durch die Zunge 16 bzw. 17 der zwischen den Schen- keln des L. J liegende Teil verschwenkt, so dass eine Klemmwirkung eintritt, welche ein ungewolltes Austretender Zunge aus dem Schlitz verhindert.
Da die zwischen den Schenkeln der ! t liegenden Teile über die Unterseite des Bodens 1 vorstehen, kann der Schachtelunterteil auf eine Unterlage aufgestellt werden, ohne dass dabei die Unterseite des Bodens verschmutzt wird. In der in Fig. 4 gezeigten Gebrauchslage ist die Hafte 30 auf der Innenseite vom Lappen 12 bzw. 13 verdeckt und nur auf der Aussenseite der Querwand 8 bzw. 9 sichtbar.
Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht kann der beschriebene Faltschachtelunterteil innerhalb kürzester Zeit aus der Stapel-oder Bereitschaftslage in die Gebrauchslage übergeführt werden. Zudem lässt er sich sowohl in der Stapelstellung, wie auch in der Gebrauchslage auf dem Verkaufwagen sehr hoch stapeln ohne Gefahr, dass die Zunge aus dem Schlitz austritt.
In der vorliegenden Beschreibung ist nur der Faltschachtelunterteil dargestellt und beschrieben.
Es ist indessen ohne weiteres möglich, auch den Schachteldeckel in ganz gleicher Weise zu formen.
Das zweite, in den Fig. 6-8 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel dadurch, dass bei ihm an der Längswand 4 des Unterteils mittels derRil- le 50 ein mit dem Unterteil aus einem einzigen Stück gestanzter Deckel 51 angelenkt ist. Am mittels der Rille 52 angelenkten Lappen 53 ist ein bogenförmiger Schlitz 54 vorgesehen. Bei geschlossener Schachtel liegen die mittels Rillen 55,56 am Deckel 51 angelenkten Seitenlappen 57., 58innerhalbder Querwände 12,13 und der Versteifungslappen 8,9 und der Schlitz 54 wird von einer an der Längswand 5 angebrachten Zunge 59 durchsetzt, wobei die Zunge 59 den Lappen 53 hintergreift, wodurch eine gute Klemmwirkung erzielt wird. Der Deckel 51 besitzt ein, mittels einer Cellulosefolie geschlossenes Fenster 60.
Bei diesem zweiten Beispiel sind ferner die beim ersten Beispiel genannten Ausschnitte 26 weggelassen. Indessen bleibt die Handhabungsweise die gleiche wie beim ersten Beispiel.