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Verkleidungsplatte für die Verkleidung von Wänden, Decken u. dgl.
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Die Schicht aus elastischem Werkstoff kann nur stellenweise zwischengelagert sein. Zum Beispiel kann die elastische Schicht punkt- undloder streifenweise vorgesehen sein. Die Pappe und die Faserhart- platte können an den von der elastischen Zwischenlage freien Stellen unmittelbar in einem haftfesten
Verbund stehen. Man kann für die stellenweise Zwischenlagerung der elastischen Schicht geometrische
Flächen wählen, so dass sich eine bestimmte Musterung ergibt.
Die Verbundplatte gemäss der Erfindung kann weiterhin auf verschiedene, an sich bekannte Weise gestaltet sein. Die Pappe kann beispielsweise stellenweise oder streifenförmig in die elastische Zwischenschicht eingeprägt bzw. eingedrückt sein. Zweckmässig wird die Verbundplatte aus den drei Teilen erst fertiggestellt, worauf erst dann die Prägungen bzw. Eindrückungen auf der Pappenseite vorgenommen werden. Ferner lässt sich die erfindungsgemässe, dreischichtige Verbundplatte mit an sich bekannten Lochungen versehen. Ferner kann die Verbundplatte auch einen doppelseitigen Aufbau mit den drei Schichten aufweisen, wobei die Faserhartplatte die mittlere Schicht ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand'in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Ausführungsform der Verbundplatte gemäss der Erfindung. In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Verbundplatte im kleineren Massstab dargestellt. Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform im Schnitt und Fig. 4 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel dar. In den Fig. 5 und 6 sind verschiedene Arten'von Lochungen in der Verbundplatte gemäss der Erfindung veranschaulicht.
Die Verbundplatte gemäss der Erfindung setzt sich aus einer Faserhartplatte l, z. B. einer Holzfaserhartplatte, einer Schicht 2 aus elastischem Material, z. B. aus Weichschaumstoff, als Zwischenschicht und einer aussen liegenden Pappe 3 zusammen, wobei alle drei Schichten oder Lagen im haftfesten Verbund miteinander sind und eine einheitliche Platte ergeben. Bei dem Beispiel der Fig. 1 ist die Weichschaumschicht 2 nur stellenweise vorhanden, z. B. punkt-, flächenförmig oder streifenweise. An den von der Weichschaumschicht 2 freien Flächenteilen 4 berühren sich die Faserhartplatte 1 und die Pappe 3 unmittelbar in haftfester Verbindung.
Wenn die Teile aus der Weichschaumschicht in regelmässiger Anordnung vorgesehen werden, kann man beispielsweise eine Musterung auf der Seite der Pappe 3, wie in Fig. 2 dargestellt, erhalten.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 ist die Weichschaumschicht 2 ungeteilt zwischengelagert. Hiebei kann die Pappe 3 entsprechend einer gewünschten Musterung od. dgl. mit Eindrückungen 5 versehen werden, wobei an den Stellen der Eindrückungen 5 die Weichschaumschicht 2 stärker zusammengepresst ist als an den benachbarten Stellen. Man kann damit effektvolle Musterungen erzielen, wobei die dreischichtige Verbundplatte gemäss der Erfindung auf der ganzen Fläche erhalten bleibt. Diese Ausführungsform leiht der Verbundplatte auf der Pappenseite einen besonders starken polsterartigen bzw. stofflichen Charakter.
In der Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Weichschaumschicht 2 örtlich zu stark eingedrückt ist, dass die Pappe 3 mit der Faserhartplatte an der Stelle der tiefsten Eindrückung nahezu oder ganz unmittelbar verbunden ist. Dieses Beispiel zeigt zugleich, dass bei Abwinklungen der an sich steifen Verbundplatte die FaserhartplÅatte im Bereich der Abbiegung gänzlich fehlt, wobei jedoch die Pappe zusammen mit der Weichschaumschicht weitergeführt ist.
Fig. 5 lässt im Querschnitt einen doppelseitigen Aufbau der erfindungsgemässen Verbundplatte erken- nen. In der Mitte befindet sich die Faserhartplatte l, daran schliessen sich nach beiden Seiten eine Weichschaumschicht 2 mit einer daran haftfest verbundenen Pappe 3 an. Bei dem dargestellten Beispiel ist nur die Faserhartplatte 1 mit Lochungen 6 versehen. Diese Lochungen sind auf beiden Seiten durch die weiteren Schichten 2 und 3 abgedeckt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 sind Lochungen 7 dargestellt, die durch die gesamte Verbundplatte hindurchgehen, d. h. durch sämtliche fünf Lagen. Man kann auch die Lochungen so versetzt anordnen, dass eine Lochung in dem einen Plattenteil zu der Lochung in dem benachbarten Plattenteil versetzt liegt. Die Lochungen in den einzelnen Plattenschichten können auch in unterschiedlicher Grösse ausgeführt sein.
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