<Desc/Clms Page number 1>
Ein-oder mehrkanalige Treibmittel-Zuströmungsdüse für Dampf-, Gas-oder Luftturbinen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zuströmungsdüso für ein- oder mehrkanalige Dampf- bezw. Gasturbinen, bei der die gekrümmten Wandflächon der Treibmittel-Ausströmungskanäle aus leicht auswechselbaren Ringstücken gebildet sind, die, mittels zweier sie zusammenhaltender und die Kanäle an der Stirnseite deckender Ringe vereinigt, in diesem Zustande als voller Ring auf den Dampfzuführungskörper aufgesetzt und an ihm leicht ahnehmbar befestigt werden.
In der Zeichnung stellt Fig. I den Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 durch die einfache Düse mit nur einem Kanal dar, die zum Betriebe einer radialen Dampfturbine mit nur einem Schaufelkranze im Turbinenrade bestimmt ist. Fig. 2 zeigt den Längsschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 3 veranschaulicht den Längsschnitt durch die mehrfache Düse nach der Linie C-D der Fig. 4 und Fig. 4 den Querschnitt nach der Line A-B der Fig. 3.
Die einfache Düse 1 (Fig. 1 und 2) kann ausserhalb des einen Schaufelkranzes 2 des Turbinenrades 3 eingebaut werden und den Dampfstraht von aussen nach innen leiten oder innerhalb des Schaufelkranzes, wo sie den Dampfstrahl von innen nach aussen den Schaufelkanalen des Turbinenrades zuführt.
Die Herstellung des engen, gekrümmten Dampfausströmungskana) s der Düse. ! ist dadurch erleichtert, dass derselbe aus zwei Teilen 5 und 6 zusammengesetzt ist, von denen der gerade, weitere und leicht herstellbare Teil 5 in der Wand 16 der Büchse angebracht, der enge, gekrümmte, schwer herstellbare Teil aber durch zwei Teile 8 und 9 eines Ringes gebildet wird, die bei 10 dicht aneinander anliegen, bei 11 und 12 dagegen den zur Bildung des Kanalteiles fi nötigen Spielraum freilassen und dort entsprechend gekrümmt
EMI1.1
des Kanals 6 sind die Ringstück durch zwei Deckringe von winkelförmigem Querschnitt 13 und jN umschlossen, die mittels Schrauben 15 (Fig.
2) untereinander und mit den Ringteilen S, 9 verbunden sind, so dass sie so zusammengeschraubt ein Ganzes bilden, das, auf den schwach konisch gehaltenen, schmäleren Teil 16 der Düsenbüchsenwand aufgeschliffenen, gegen die Schulter 17 des stärkeren Teiles 18 der Düsenbüchsenwand anliegt und mit diesem durch Schrauben 19 verbunden wird.
Um die Anstrittsöffnung dos Kanals 6 freizulegen, wird ein entsprechendes Stück der Dockringc , 14 an der Stelle 20 weggeschnitten. Die zur leichteren Ausarbeitung des Kanalteiles 5 im Boden 7 der Düsonbüchse vorgesehene Öffnung 21 ist mit einer Schraube 22 verschlossen, die einen der Bewegung des Treibmittels günstig geformten Kopf 23 hat.
Bei entsprechender Anordnung kann diese Düse auch bei achsialen Dampf- oder Gasturbinen Anwendung finden.
Nach dem gleichen Prinzip ist die in Fig. 3 und 4 dargestellte mehrfache TreibmitteldüsemitimQuerschnittrechteckigenAustrittskanälenfüreineradialemehrkranzige oder mehrstufige Dampf- oder Gasturbine hergestellt. Der gerade, weite und leicht her-
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
schwer herstellbare Tell 6 aus der konkaven Fläche der dicht aneinander liegenden Schaufeln 24 ausgearbeitet ist. Letztere sind um den schmaleren, schwach konischen Teil 16 der Düsenbüchsen herum angeordnet, weisen dort beiderseits Ansätze 25 auf und liegen
EMI2.1
geschnitten sind, durch Schrauben zusammengehalten werden und auf diese Weise unter sich und mit den Schaufeln 24 ein Ganzes bilden, das mittels der Schrauben 29 mit dem stärkeren Teile 18 der Düsenbüchse J ! verbunden wird.
Um Platz für die Verbindungs-und Befestigungsschrauben zu schaffen, sind in an- gemessenen A ständen breitere, mit durchgehenden Löchern 4 für die erwähnten Schrauben versehene Zwischenstücke 30, die natürlich ebenfalls die Ansätze 25 besitzen, zwischen die Schaufeln 24 gelegt. Ebenso sind die diesen Stücken 80 benachbarten Zwischenwandteile 31 der Büchsenwand 16 entsprechend verbreitert.
Statt der in jeder der so gebildeten Abteilungen vorhandenen grösseren Anzahl Kanäle 5 könnte auch durch Weglassung der sie begrenzenden, schmalen Zwischenwände des Büchsenteiles 16 und entsprechende Ver- stärkung der Zwischenwände 31 je ein einziger grosser Kanal gebildet werden, von welchem aus die Kanäle 6 gespeist würden.
Die Ansätze 25 verhindern die Schaufeln 24 bezw. die breiteren Zwischenstücke 30
EMI2.2
fuss einer Schaufel des ersten Schaufelkranzes 2 im Turbinenrade, 33 der Schaufelkanal und 84 die Schlusswand desselben. 35 sind Schieber, die mit ihrem dünnen Ende 36 sich auf den Sitz 37 dampfdicht aufsetzen und dazu dienen, bei nicht voller Beaufschlagung der Turbine die Kanäle 5 abteilungsweise, und zwar immer je zwei einander gegenüberliegende Abteilungen, zu schliessen oder zu öffnen.