AT229014B - Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern und Hohlkern zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern und Hohlkern zur Durchführung des Verfahrens

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AT229014B
AT229014B AT548858A AT548858A AT229014B AT 229014 B AT229014 B AT 229014B AT 548858 A AT548858 A AT 548858A AT 548858 A AT548858 A AT 548858A AT 229014 B AT229014 B AT 229014B
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Austria
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hollow
hollow core
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synthetic resin
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AT548858A
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English (en)
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Alfred Kepka
Siegmar Kepka
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Alfred Kepka
Siegmar Kepka
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern und Hohlkern zur Durchführung des Verfahrens 
Bisher war es nicht möglich, kompliziert gestaltete Hohlkörper, wie beispielsweise Fensterrahmen, Türen, Türstöcke od. dgl. aus faserverstärkten, giess fähigen Kunstharzen in einem Arbeitsgang herzustellen. Bekanntlich werden kleinere Hohlkörper, wie beispielsweise Flaschen und Behälter, welche innen einen runden bzw. abgerundeten Hohlraum aufweisen, in der Weise hergestellt, dass nach Einbringen der Faserverstärkung und des Giessharzes in die Form, ein Formdrucksack, welcher eine unterschiedliche von unten nach oben zu stärker werdende Wandung aufweist, in die Form eingelegt wird, worauf dann die Form geschlossen wird. 



   Durch die unterschiedliche Wandstärke des Formdrucksackes bedingt, wird das Giessharz beim Einpressen von Druckluft in den Formdrucksack von unten nach oben durch das Fasermaterial gepresst, wobei die Luft nach oben verdrängt wird. Nach Erhärten des Kunstharzes wird dann der Formdrucksack durch eine Öffnung aus dem fertigen Hohlkörper entfernt. Infolge der verschiedenen Stärke des Formdrucksackes ist dieser verhältnismässig dick und es können daher nach diesem Verfahren nur einfach geformte Hohlkörper, die oben eine verhältnismässig grosse Öffnung aufweisen, hergestellt werden. Da ein derartiger Formdrucksack sich nicht um scharfe Kanten bzw.

   Krümmungen legt bzw. sich auch in kleine Hohlräume nicht einlegt, so können Gegenstände mit komplizierter Formgebung, bei denen ein oder mehrere Hohlräume von der Wandung allseits umschlossen werden, nicht hergestellt werden, denn es ist bisher nicht möglich bzw. wäre   mit viel zu hohen Kosten   verbunden, Formdrucksäcke aus dünnwandigem und schmiegsamem Material mit 
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 oben zu allmählich stärker werdenderGegenstände mit grosser ebener Oberfläche, die nach vorstehender Methode erzeugt werden, nicht genügend stabil, da die Seitenflächen nach innen zu keine gegenseitige Abstützung oder Versteifungsrippen aufweisen. 



   Ausserdem ist die Herstellung von Gegenständen die eine etwas komplizierte Form aufweisen, wie 
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 Formdrucksack durch den Luftdruck gegen die Formwandung gepresst wird, noch ehe eine vollständige Entlüftung des Fasermaterials eingetreten ist. Die einzelnen Luftblasen werden dabei von dem sich bereits höher befindlichen Kunstharz und dem Verstärkungsmaterial eingeschlossen und können auch nicht mehr entfernt werden. 



   Bei der Herstellung von Hohlkörpern aus faserverstärktem Kunstharz ist es auch bekannt, das Fasermaterial in eine aus Patrize und Matrize bestehende Form einzulegen und das Kunstharz in die geschlossene Form von aussen her an der tiefsten Stelle der Form einzuführen, wobei die Durchdringung des Fasermaterials durch Evakuieren der Form beschleunigt werden kann. 



   Es ist nun schon ein Verfahren bekannt, bei welchem ein mit Fasermaterial umhüllter druckloser Hohlkern in die Form eingelegt und bei geschlossener Form das mit Kunstharz durchtränkt Fasermaterial durch den unter Druck gesetzten Hohlkern, gegen die Formwandung gepresst und hierauf ausgehärtet wird. 



  Bei einem derartigen bekannten Verfahren wird nun erfindungsgemäss so vorgegangen, dass nach dem Schliessen der Form in den Formraum in an sich bekannter Weise von aussen Kunstharz eingeleitet wird bis der Formraum gefüllt und luftfrei ist, wobei jedoch durch das anschliessende Unterdrucksetzen des 

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Claims (1)

  1. HohlkernPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus mit Fasermaterial verstärkten, giessfähigen Kunstharzen, insbesondere von Fensterrahmen, Türen od. dgl., bei welchem ein mit Fasermaterial umhüllter druckloser Hohlkern in die Form eingelegt und bei geschlossener Form das mit Kunstharz durchtränkte Fasermaterial durch den unter Druck gesetzten Hohlkern gegen die Formwandung gepresst und hierauf ausgehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schliessen der Form in den Formraum in an sich bekannter Weise von aussen Kunstharz eingeleitet wird bis der Formraum gefüllt und luftfrei ist, wobei jedoch durch das anschliessende Unterdrucksetzen des Hohlkernes das überschüssige Kunstharz aus der Form verdrängt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Hohlkerne nebeneinander, übereinander oder kreuzweise in die Form eingelegt werden, so dass Verstärkungsrippen, Zwischenwände und bzw. oder Verbindungsstege im Hohlkörper gebildet werden.
    3. Hohlkern zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er von einem Schlauch aus dünnem, schmiegsamem Material gebildet ist.
AT548858A 1957-10-05 1958-08-05 Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern und Hohlkern zur Durchführung des Verfahrens AT229014B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275279B (de) * 1965-10-06 1968-08-14 Boelkow Gmbh Verfahren zum Herstellen eines Verbundbauteils aus glasfaserverstaerktem Kunststoff
DE1704459B1 (de) * 1965-10-06 1971-04-01 Messerschmitt Boelkow Blohm Verfahren zur herstellung eines verbundbauteils aus glas faserverstaerktem kunststoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275279B (de) * 1965-10-06 1968-08-14 Boelkow Gmbh Verfahren zum Herstellen eines Verbundbauteils aus glasfaserverstaerktem Kunststoff
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