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Presse zur Herstellung von Bogenlichtkohlen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Presse zur Herstellung von Bogenlichtkohlen mit mehreren Zonen, an welcher zwei oder mehr Pressmundstücke konzentrisch an-
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geeignete Vorrichtungen genau zentriert werden.
Mehrere Ausführungsformen einer solchen Presse sind in den Zeichnungen in beispielsweiser Form dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine dreizylindrige Presse zur Herstellung von Kohlen mit zwei Zonen in senkrechtem Schnitt, während
Fig. 2 einen Querschnitt der Fig. 1 nach der Linie A-A,
Fig. 3 einen solchen in der Ebene B-B darstellt.
Fig. 4 zeigt in zwei senkrechten Schnitten den unteren Teil einer solchen Presse mit einer andersartigen Ausbildung der Mundstücke, und zwar auf der linken Hälfte einen Schnitt in der Ebene D-D, auf der rechten Hälfte in der Ebene E-E der Fig. 5, während
Fig. 5 einen Querschnitt durch Fig. 4 in der Ebene C-C zeigt.
Fig. 6 ist eine Abänderung der in Fig. 4 dargestellten Presse, und zwar ist ihre linke Hälfte ein Schnitt durch die Ebene fuie rechte Hälfte ein solcher durch die Ebene G- G der Fig. 7, welche ihrerseits einen wagerechten Schnitt in der Ebene H-H der Fig. 6 darstellt.
Fig. S ist eine andere Ausführungsform im gleichen Schnitt von Fig. 7.
Fig. U zeigt in senkrechtem Schnitt eine Presse mit zwei konzentrischen Kolben nach dem System von Mignon und Rouart, welche mit der in vorliegender Erfindung ge- schilderten Mundstückanordnung versehen worden ist.
Fig. 10 zeigt in senkrechtem Schnitt eine dreizylindrigo Presse mit einer von den bisher erwähnten Ausführungsformen abweichenden Anordnung der Mundstückträger.
Fig. 11 ist ein wagerechtor Schnitt in der Ebene II durch die in Fig. 10 dargestellte Presse.
Fig. 12 zeigt in senkrechtem Schnitt eine neuartige Anordnung des Einsatzes für das innere Pressmundstück an Pressen der in Fig. 4 und 6 dargestellten Art.
Fig. 13 zeigt im senkrechten Schnitt eine ftinfzylindrige Presse zur Herstellung von Kohlen mit drei konzentrischen Zonen.
Fig. 14 ist ein senkrechter Schnitt in der Ebene L-L der Fig. 13.
Fig. 15 und 16 wagerechte Schnitte durch die in Fig. 13 und 14 dargestellte Presse in den Ebenen K-K und M-M.
Fig. 17 und 18 ist eine dreizylindrige Presse zur Herstellung von Kohlen mit zwei Zonen, bei welcher das innere Mundstück von den Seitenzylindorn, das äussere von dem Mittelzylinder gespeist wird : Fig.. 19 schliesslich ist eine Presse, in welcher um einen fertigen Kern herum ein Mantel in ähnlicher Weise gepresst wird, wie der Bleimantel um die Seele eines Kabels.
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der verschiedenen Zonen der Elektrode, dienenden Mundstücke an Pressen, welche bereits früher vom Erfinder in dem Haupt-Patent Nr. Ja2865 beschrieben worden sind.
Insbesondere sind Doppelpressen zur direkten Herstellung von Dochtkohlen im Jahre 1881 von Mignon und Rouart, sowie im Jahre 1887 von Hardtmuth beschrieben worden. Die dort beschriebenen Apparate genügen aber'nicht zur gewerbsmässigen Herstellung eines dünnen Mantels und noch weniger zur gleichzeitigen Erzeugung eines Mantels und der für die Dochte erforderlichen Durchbohrungen des eigentlichen Kohlestifts.
Die Presse von Mignon und Ronart ist für die Herstellung eines Dochtes von geringem Durchmesser bestimmt, der in den Kohlestift lange vor Austritt des Teiges aus der Presse eingeführt wird. Der lange Weg, den dort die beiden bereits miteinander verbundenen Körper zurückzulegen haben, bietet für die Herstellung einer gewöhnlichen Dochtkoble kein Hindernis ; bei der Herstellung eines Kohlestifts von grossem Durchmesser mit einem dünnen Mantel würde dadurch aber die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitigen Durchdringung der beiden Teigsorten gegeben sein.
Des ferneren ist bei der Presse von Mignon und Rouart eine vollkommene Zentrierung der beiden konzentrischen Zonen nicht möglich ; diese Zentrierung ist aber bei der Herstellung von sehr dünnen Mänteln unbedingt notwendig, wenn dieselben eine gleichmässige Dicke erhalten sollen. Die in Fig. 1 der Patentschrift Nr. 20511 von Mignon und Rouart dargestellte Anordnung ist für die Herstellung einer Elektrode mit dünnem Mantel gänzlich ungeeignet, da hiebei der äussere Kolben so dünn gehalten sein müsste, dass er sich schwer in dem Zylinder führen lassen und sich leicht in demselben stauchen und festklemmen würde.
Auch die in Fig. 2 des genannten Patentes dargestellte Anordnung ist für die Herstellung von Elektroden mit dünnem Mantel insofern ungeeignet, als sie zwei voneinander unabhängige, hydraulische Apparate erfordert und die gleichmässige Regulierung des Geschwindigkeitsverhältnisses der beiden Kolben eine sehr schwierige ist. Schliesslich ist die Anordnung von Mittelstiften zum Aussparen der Dochtlöcher bei der Presse von Mignon und Rouart ausgeschlossen, da die Entfernung der Dochtpresse von der Austrittsöffnung der fertigen Elektrode viel zu weit entfernt ist.
Auch das System von Hardtmuth lässt sich lediglich zur Einführung eines Dochtes von sehr geringem Durchmesser in einen gewöhnlichen Kohlestift verwenden, da die Anordnung des inneren Rohres weder genügende Festigkeit, noch hinreichende Leichtigkeit des Durchganges gewährt. Der bis zur Austrittsöffnung verlängerte Zylinder ist zu dünn, um starken Druck auszuhalten. Des ferneren breitet sich die aus demselben austretende Masse nach dem Austritt der Kohle in dem inneren Loch aus ; der Druckverlust, den diese Masse in diesem Augenblick erleidet, verhindert aber ein genügend festes Andrücken eines Mantels gegen einen inneren Korn von grossem Durchmesser, wie dies bei vorliegender Erfindung erforderlich ist. Schliesslich ist die Hardtmuthsche Presse nicht zur Herstellung von Elektroden mit drei konzentrischen Zonen eingerichtet.
Den oben angeführten Systemen gege.. übber unterscheidet sich die den Gegenstand
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Durchbohrung 2 und zwei seitlichen Durchbohrungen 3 von geringerem Durchmesser vorsehen. Alle drei Durchbohrungen verjüngen sich nach ihrem unteren Ende zu, die beiden äusseren Bohrungen 3 konvergieren gleichzeitig nach der Mitte. Die in diesen Durchbohrungen gleitenden Presskolbpn 4 worden von einem einzigen hydraulischen Pressstempel angetrieben. Das untere Ende des Presskörpers 1 ist rohrartig ausgehöhlt und mit Innen-
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in seinem oberen Teil kegelförmig ausgebohrt ist und eine sich an die Kegelspitze anschliessende zylindrische, mit einem Stahlfutter 6 ausgekleidete Austrittsöffnung aufweist.
In der in Fig. 1 dargestellten Ausfübrungsform wird dies äussere Mundstück, welches zur Bildung des Kohlemantels dient, von den mit dem entsprechenden Kohleteig gefüllten Zylindern 3 gespeist In den Oberteil des Mundstückträgers 5 ist hier die mit seitlichen Bohrungen 10 versehene Pressplatte 7 eingelassen, welche in ihrer Mitte unten das kegelförmige, innere Mundstück 8 trägt, dessen senkrechte Bohrung 11 die Fortsetzung der Bohrung des Zylinders 2 bildet. Das obere Ende des Mundstückträgssrs 5 ist gegen den Presskörper 1 durch einen Dichtungsring 9 aus Kupfer abgedichtet.
Bei der Abwärtsbewegung der Kolben 4 wird aus dem Zylinder 2 durch das Mundstück 8 der Kohleteig für den Kern der Elektrode herausgetrieben, während aus den Zylindern 3 der Teig für den Mantel durch die Bohrungen 10 der Pressplatte 7 hindurchtritt und mit dem aus dem Mundstück 8 heraustretenden Kern zusammen durch die äussere Mundstücköffnung 6 hindurch- gepresst wird, welche einen etwas grösseren Durchmesser hat, als die Austnttsöffnung des inneren Mundstücks.
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Durch die Anordnung beider Mundstücke auf ein und demselben leicht vom Presskörper abzuschraubecden MnndstacktrNger 5 ist die Möglichkeit einer leichten Reinigung der Presse, sowia einer leichten Auswechselbarkeit gegeben, um so mehr, als sowohl das innere Mundstück 8, wie auch das Futter 6 vom MundstUckträgcr abgenommen und durch anders gestaltete Teile ersetzt werden können. Insbesondere aber ist durch diese Anordnung beider Mundstücke auf ein und demselben Träger die Sicherheit einer stets genauen Zentrierung der beiden Mundstücke ineinander gewährleistet.
Einen noch höheren Grad leichter Auswechselbarkeit und gonauester Zentrierung, als diese verhältnismässig einfache Konstruktion, bietet die in Fig. 4-8 dargestellte Aus- führungsform. Hier ist der die beiden Mundstücke tragende Mundstückträger 5 nicht unmittelbar in den Presskörper 1 eingeschraubt. Derselbe sitzt vielmehr in einem Rohrstutzen 12, der seinerseits mit dem Presskörper verschraubt und an seiner Oberseite gegen den letzteren durch den Kupferring 9 abgedichtet ist. Das innere Mundstück 8 wird hier wiederum von der mit Durchbohrungen 10 versehenen Pressplatte 7 getragen, welche lose auf in dem Mundstückträger eingelassenen Stiften 14 sitzt und durch einen Messingring 13 gegen das Rohrstück 12 abgedichtet ist.
Zur Auswechslung der Mundstücke genügt es im allgemeinen, den Mundstückträger 5 aus dem Rohrstück 12 herauszuschrauben. Sollte aber die Pressplatte. 7 sich in dem Rohrstück 12 festgesetzt haben, so wird dieses mit herausgeschraubt und auf diese Weise eine Loslösung der Pressplatte und des inneren Mundstücks von dem Träger 5 leicht herbeigeführt. Gleichzeitig ist bei dieser Ausführungsform die Anordnung der Stifte dargestellt, welche beide Mundstücke durchsetzen und die Bildung von Längsbohrungen in der gepressten Elektrode bewirken, in welche dann später besonders hergestellte Dochte eingelegt werden können.
In vorliegendem Beispiel sitzen die Stifte 17 an einer mit Durchbobrungen für den Durchtritt der Kernmasse versehenen Pressplatte 16, welche auf einen Vorsprung des Futters 15 im inneren Mundstück 8 aufliegt und die Stifte auf diese Weise in ihrer Lage innerhalb der beiden Mundstücke genau zentriert.
Die Pressplatte 16 ist vorteilhaft auch zwischen den Ansatzstellen der Stifte 17 durchbohrt, so dass der Kohleteig von allen Seiten um die Spitze herum sich ausbreiten kann.
In Fig. 6 ist eine andere Anordnung der Pressplatte 7 innerhalb des Mundstückträgers 5 dargestellt, der hier seinerseits mittels des Dichtungsringes 13 gegen das in den Presskörper eingeschraubte Rohrstück 12 abgedichtet ist. Hier sind in dem obersten, ring- förmigen Teil des Mundstückträgers 5 senkrechte Nuten ausgespart, in welche an der Pressplatte 7 angeordnete, halbrunde Stifte 18 hineinpassen. Während in Fig. 5 und 7 nur zwei Bohrungen 10 in der Pressplatte 7 vorgesehen sind, können beliebig viele solcher
Bohrungen vorgesehen sein (Fig. 8), falls dies erforderlich ist. Die die Stifte 17 tragende
Pressplatte 16 kann, wie aus Fig. 6 ersichtlich, mit einer Ringnut versehen sein, welche das Abnehmen derselben vom inneren Mundstück erleichtert.
In Fig. 9 ist die Anordnung der auf einem Mandstückträgcr angeordneton, kon- zentrischen Mundstücke auf eine Presse mit konzentrischen Kolben dargestellt, wie sie von Mignon und Rouart beschrieben worden ist. Hier ist der Presskörper 19 mit einer zylindrischen, sich nach unten verjüngenun Bohrung versehen. In diese Bohrung ist ein zweiter Zylinder 20 von erheblich geringerem Durchmesser so eingesetzt, dass er sich nur mit Ansätzen 24 an den unteren Teil der inneren Wandung des Presskörpers 19 anlegt.
Durch die Kugolschalenform dieses unteren Teiles des Zylinders 19 wird gleichzeitig eine selbsttätige Zentrierung des inneren Zylinders 20 herbeigeführt. In dem inneren Zylinder 20 gleitet der massive Kolben 21, in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen den beiden
Z) lindern der Kolben 22 von ringförmigem Querschnitt. Die in den äusseren Zylinder 19
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ausgewechselt werden, wie bei den vorher beschriebenen Konstruktionen. Auch können sie wieder mit ieicht auswechselbaren Pressplatten 16, weiche als Träger für Stifte 17 dienen und auf dem Futter 15 des inneren Pressmnndstücks ruhen, versehen werden, während dies bei der früher angewendeten Anordnung der Mundstück nicht möglich war.
Die in Fig. 10 und 11 dargestellte Presse unterscheidet sich von den in Fig. 1-8
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schraubnng an dem Zylinder festgehalten. Er ist mit Durchbohrungen versehen, welche die beiden äusseren Zylinder mit den äusseren, den Mittelzylinder mit der Mittelbohrung der Fresspiatto 7 und dadurch mit den AustrittsöSnungon der beiden Mundstücke verbinden.
In Fig. 12 ist eine Art der Anordnung des inneren Mundstücks bozw. der in demselben enthaltenen, die Stifte für die Dochtbohrungen tragenden Pressplatto angegeben, weiche eine selbsttätige Zentrierung des inneren Mundstücks bezw. der Stifte ermöglicht.
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sich an den Boden dieser Schale anschliessenden, senkrechten, sich nach unten konisch erweiternden Bohrung 31 versehen. In diesem Mundstück sitzt das bewegliche Futter 29, welches in seinem oberen Teile die Form einer senkrecht durchbohrten Halbkugel besitzt, welche sich leicht auf der kugelschalenförmigen Aushöhlung des Mundstücks 8 verschiebt.
An die Bohrung der Halbkugel 29 schliesst sich ein zylindrisches Rohr 30 an, dessen äusserer Durchmesser geringer ist, als 1er engste Durchmesser der Bohrung 31 des Mund-
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den äusseren Zylindern austretenden Teigmasse genau zentriert wird. Dasselbe gilt für die Stifte 17, welche an der Pressplatte 16 befestigt sind, die auf der Halbkugel 29 gelagert ist und in diesem Fall einen kleineren Durchmesser besitzen muss, als die Bohrung des Mundstücks 8.
Während die bisher beschriebenen Ausführungsformen von Kohlenpressen nur die Herstellung von zweizonigen Elektroden, d. h. solchen mit einem Kern und einem Mantel ausgestatteten, ist in Fig. 13-16 eine Presse dargestellt, mittels welcher Elektroden mit drei konzentrischen Zonen, d. h. einem Kern und zwei übereinander liegenden Mänteln hergoste ! ! t werden können. Zwischen dem Presskörper 37 und dem Mundstückträger 5 ist hier der Presskopf 28, wie bei der Ausführungsform der Fig. 10 eingefügt. Der Presskörper 37 enthält eine Mittelbohrung 38 und vier symmetrisch um dieselbe angeordnete Aussenbohrungen 39 und 40.
Auf dem Mundstückträger 5 sitzt zunächst die Pressplatte 36, welche mit zwei äusseren und zwei gegen diese versetzten, näher der Mitte zu liegenden Schlitzen versehen und mit einer zwischen den äusseren und den inneren Schlitzen angesetzten, nach unten gerichteten, an ihrer Spitze durchbohrten Ausbauchung versehen ist. Über dieser Pressplatte 36 ist die Pressplatte 32 angeordnet, welche das Kernmundstück trägt. Wie Fig. 15 zeigt, ist diese Pressplatte ebenfalls mit zwei gegenüberliegenden äusseren Bohrungen 35 und zwei gegen diese versetzten inneren Bohrungen 34 versehen und trägt in der Mitte die Kernbohrung 33. Der mittlere Zylinder 38 speist die mittelbohrung 33 des Kernmundstücks bezw. der Pressplatte 32.
Die zwei sich gegenüberliegenden Aussenzylinder 39 speisen die beiden der Mitte zunächst liegenden Bohrungen 34 der Pressplatten 32 und 36 und den sich daran anschliessenden Zwischenraum zwischen dem Kernmundstück und demMittel- mundstück 36. Die beiden äusseren Zylinder 40 endlich speisen die äusseren Bohrungen 35 der Pressplatte 32 und 36 und den sich daran anschliessenden, in die Austrittsöffnung des
Mundstückträgers 5 mündenden Zwischenraum zwischen letzteren und der Pressplatte 36, wie dies aus Fig. 13 ersichtlich ist. Während also die Mittelbohrung 33 der Platte 32 und das sich daran anschliessende l (ernmundstucl.. den Kern der Elektrode liefert, tritt durch die Bohrungen 34 die Masse des inneren, durch die Bohrungen 35 die des äusseren
Mantels um den Kern herum.
Natürlich kann durch Einschalten einer noch grösseren
Anzahl von Zylindern und von Pressplatten bezw. Mundstücken eine Elektrode mit beliebig vielen konzentrischen Zonen erhalten werden. Durch die Anordnung von Stiften in der
Mittelbohrung kann diese Elektrode auch mit Dochtbohrungen hergestellt werden.
In Fig. 17 ist eine weitere Ausführungsform solcher Pressen, in diesem Fall der Pressen für zweizonige Kohlen, dargestellt. Hier ist die Verbindung der Zylinder mit den Mundstücken gegen die früheren Beispiele umgewechselt. Die äusseren Zylinder 41 stehen mit der Bohrung des inneren Mundstücks 43 direkt in Verbindung, während der innere Zylinder 42 durch vier stark nach aussen gebogene Kanäle 44 mit den entsprechenden Bohrungen der das innere Mundstück tr@genden Pressplatte und der von dieser zur Austritts-
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Zylinder befindlichen Mantelformmasse in ähnlicher Weise mit einem Mantel überzogen wird, wie die Sele eines Kabels mit ihrem Bleimantel. Hier bewegt sich in dem Zylinder 45 der Kolben 46.
In die Wand des Zylinders ist'3ill Hohr 47 eingeschraubt, in welches das Mundstück für den fertigen, gebrannten Kohlokern 53 hineinragt. Diesem Rohr 47 gegen- über ist der Mundstückträger 4S in die Zylinderwandung eingeschraubt, dessen Bohrung als Mantelmundstück dient, während am Eingang derselben das das Kernmundstück tragende
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In Fig. 19 hat das Kernmundstück 52 die Form eines Kegels, welcher in das nach innen kegelförmig sich erweiternde Mantolmundstück 53 hineinragt. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft für die Herstellung von dünnen Mänteln auf dünnen Kernen.
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Das Kernmundstück 52 kann auch mit einem kugelgelenkartigon Ansatz, wie ein solcher in Fig. 12 dargestellt ist, in eine entsprechende schalenförmige Aushöhlung des
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Die hier beschriebenen Ausführangsformen ein und desselben Systems können beliebig miteinander kombiniert werden, je nach dem Produkt, welches mittels dieser Pressen her-
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PATENT-ANSPRÜCHE : l. Presse für Bogenlichtelektroden mit mehreren Zonen nach Patent Nr. 22865, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung der einzelnen Zonen dienenden, konzentrischen Pressmundstücke an einem einzigen, am Presskörper abnehmbar befestigten Mundstückträger angeordnet sind.