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Einrichtung zur Festwertspeicherung bei
Buchungs-, Fakturiermaschinen od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf mechanische oder elektromechanische Buchungs- oder Fakturiermaschinen und Kopplungen von Buchungsmaschinen mit elektronischen Rechen-, vorzugsweise Multiplialion ; ieinrichtungen.
Im Patent Nr. 222925 wird eine Einrichtung mit einem Konstanten- oder Festwertspeicher beschrie- 'ben, diees ermöglicht, für Buchungs-oderFakturierungszwecke wiederholt benotigte Werte in einfacher und billiger Weise zu speichern, ohne die Speicherwerke der Buchungs-oder Fakturiermaschine damit zu belasten oder teure elektronische Speicher, wie Röhrenspeicher u. dgl., zu verwenden. Als Mittel zur Speicherung der Konstanten sind dort einem Kreuzschienenverteiler ähnliche Vorrichtungen beschrieben.
Diese Speichermittel haben aber den Nachteil, dass sie jeweils von Hand eingestellt werden müssen.
Dieser Nachteil soll mit der erfindungsgemässen Einrichtung vermieden werden.
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Fakturier-od. dgl.kartenabfühlung im Stand erfolgt und alle Markierungspositionen gleichzeitig umfasst.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird als Beispiel an Hand der Zeichnung erläutert. Es stellen dar : Fig. 1 eine Blockschaltung einer Recheneinrichtung mit dem erfindungsgemässen Speicher, Fig. 2 eine prinzipielle Dar-
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Die in Fig. 1 dargestellte Blockschaltung entspricht der bereits im Patent Nr. 222925 beschriebenen.
Diese wird lediglich durch eine bekannte Vorrichtung 18 zur Zuführung und Ablage von Lochkarten ergänzt. Diese wird durch eine elektrische oder mechanische Verbindung 19 von der Buchungsmaschine gesteuert.
In Fig. 2 ist die Abfühleinrichtung 3 gezeigt. Diese besteht aus einer Grundplatte 32 zur Aufnahme einer Lochkarte und weist entsprechend den achtzig Spalten der Lochkarte achtzig Leitungen 30 auf, die an Buchsen 33 geführt sind. Senkrecht zu diesen Leitungen liegen neun achtzigstellige Bürstensätze 31, die an die Buchsen 21... 29 geführt sind. Ein Impulsgeber 6 ist über die Leitungen 17 mit diesen Buchsen verbunden und liefert auf die Leitung 21 einen Impuls, auf die Leitung 22 zwei Impulse usw. Die achtzig Spalten der Lochkarte können z. B. in sechzehn Gruppen zu fünf Spalten aufgeteilt werden, so dass eine Lochkarte die Möglichkeit gibt, sechzehn fünfstellige Dezimalzahlen zu speichern. Die Buchsen 33 werden über die Leitungen 14 an einen Schrittwähler 4 geführt, der die Auswahl der gewünschten Werte ermöglicht.
Sollen die Werte direkt in die Buchungsmaschine eingeführt werden, muss der Impulsgeber 6 synchron mit den Einstellgliedern der Buchungsmaschine, z. B. mit den Zahnstangen ablaufen. Man verwendet dazu zweckmässigerweise einen Verteiler, der nacheinander auf die einzelnen Bürstenreihen einen Im puls gibt und dadurch einen Sperrmagnet in der Buchungsmaschine zum Anzug bringt. Will man direkt in die elektronische Multipliziereinrichtung eingeben, ist ein Impulsgeber zweckmässig, wie er prinzipiell in Fig. 3 dargestellt ist. Eine kreisförmige Grundplatte 40 aus einem Isolierstoff trägt neun Kontaktfedern 41.
Über dieser Grundplatte läuft eine halbkreisförmige Metallscheibe 42, die über eine Welle 43 mit einer
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Nockenscheibe 45 verbunden ist. Die Nockenscheibe 45 hat eine zwanzigmal grössere Drehzahl als die
Scheibe 42, was durch die Übersetzung 44 bewirkt wird, und wird synchron mit den Zahnstangen der
Buchungsmaschine angetrieben.
Während einer halben Umdrehung der Scheibe 42 überstreicht diese die Kontakte 41 und erhält in dieser Zeit durch den Nockenkontakt 46 zehn Impulse, die über die Leitung 48 und eine Kontaktfeder 47 zugeführt werden. Die Kontakte 41 erhalten also in Drehrichtung der Scheibe 42 von neun beginnend ab- nehmende Impulszahlen, die den Buchsen 21... 29 des Speichers 3 zugeführt werden.
Mit Hilfe der Lochkartenzuführung und der Lochkartenablage können für jeden Buchungsvorgang neue Konstantenzugeführtwerden, wobeidieZuführungeinerneuenLochkarteentweder durch den Spaltensprung des Buchungsmaschinenwagens oder durch den Wagenrilcklauf gesteuert wird. Es lassen sich dann nur der
Buchungsmaschine Arbeiten ausführen, die bisher der Tabelliermaschine vorbehalten waren. Des weiteren kann man die Anlage so ausbauen, dass über die Lochkarte Programmfunktionen in die Buchungsmaschine eingegeben werden, so dass auch längere Programme als nur eine Zeile auf der Buchungsmaschine gerechnet werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. AusBuchungs-bzw. Fakturier-od. dgl. Maschine und elektronischer Recheneinrichtung bestehende Maschinenkombinationmit einer Einrichtung zur Speicherung konstanter Werte nach Patent Nr. 222925, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchungs-bzw. Fakturier-od. dgl. Maschine (1) eine Lochkartenzuführungs- (18) und eine Abfühleinrichtung (3) zugeordnet sind, wobei die Lochkartenabfühlung vorzugsweise im Stand erfolgt und alle Markierungspositionen gleichzeitig erfasst.