AT228472B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Feinschaumes aus härtbaren Kunststoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Feinschaumes aus härtbaren Kunststoffen

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AT228472B
AT228472B AT443457A AT443457A AT228472B AT 228472 B AT228472 B AT 228472B AT 443457 A AT443457 A AT 443457A AT 443457 A AT443457 A AT 443457A AT 228472 B AT228472 B AT 228472B
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foam
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expediently
relaxation
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Grisopat Anstalt Fuer Patentve
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   Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Feinschaumes aus härtbaren Kunststoffen 
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 wobeifäss in einen Grobschaum verwandelt. Durch Passieren des Austrittskanals wird der Grobschaum in einen Feinschaum umgewandelt, dem im Endbereich des Austrittskanals die Härterlösung zugeführt wird. Die Dosierung der Härterlösung erfolgt in einer Menge von zirka 20   Gel. vlo   bezogen auf das Harnstoffharz. 



  Durch Hinzufügen von Zementmörtel wird der Feinschaum in einen Schaumbeton verwandelt, ohne dass die Schaumstruktur durch das Zufügen der Zementmischung zerstört wird. Das Hinzugeben des Zementmörtels kann auch nach Austritt des Feinschaumes aus dem Rührraum erfolgen. Die Menge des Zementmörtels, bestehend aus Wasser und Zement, beträgt etwa   80%   bezogen auf das Gewicht des Harzes. 



    PATENTANSPRÜCHE-   
1. Verfahren zur Herstellung eines Feinschaumes aus härtbaren Kunststoffen, beispielsweise eines für die Vermischung mit Füllstoffen, wie Zement od. dgl., bestimmten Feinschaumes, bei welchem ein in einer Druckzone erzeugter Grobschaum in einen Feinschaum übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Grobschaum unter Überwindung stationärer Strömungswiderstände allmählich entspannt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannungsdauer mehrere Sekunden, zweckmässig 5-10 sec beträgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaum aus der Druckzone über einen Entspannungsweg, zweckmässig entgegen Atmosphärendruck, austreten gelassen wird, wobei durch Einstellung der Länge des Entspannungsweges die Zeitdauer der allmählichen Entspannung geregelt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der Entspannung durch Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit im Entspannungsweg, durch Reibungswiderstände bzw. durch Anordnung von Hindernissen geregelt wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannung des Grobschaumes in mehreren Stufen erfolgt, wobei der Schaum in den einzelnen Stufen voneinander verschiedenen Strömungswiderständen ausgesetzt wird.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannung des Grobschaumes, von einem Druck von etwa 3 bis 6 atü ausgehend, auf Atmosphärendruck erfolgt.
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem Grobschaumerzeuger und einem an diesen angeschlossenen Feinschaumerzeuger, dadurch gekennzeichnet, dass der Feinschaumerzeuger von mindestens einem Kanal (32, 35) gebildet ist, welcher in einen unter einem gegenüber dem Druck im Grobschaumerzeuger (15) geringeren Druck, zweckmässig unter Atmosphärendruck, stehenden Raum mündet und dass die Länge des Austrittskanals (32,35) ein Vielfaches sei- EMI4.1 zumindest das Hundertfache seines Durchmessers, bezogen auf kreisförmigen Querschnitt, beträgt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Austrittskanal gegen das Austrittsende (35) zu allmählich erweitert.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 7,8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Austrittskanal (35) feststehende Hindernisse (38,40, 42, 43), beispielsweise Siebe (38, 40), Lochplatten, Blenden u. dgl. angeordnet sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Austrittskanals wenigstens das Dreissigfache, vorzugsweise zumindest das Hundertfache der lichten Weite der Durchtritts- öffnungen durch die Hindernisse (38,40, 42,43) bzw. der Durchtrittsöffnungen in den Sieben, Gittern od. dgl. beträgt.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal (35), beispielsweise durch Zwischenwände (45,46, 47) od. dgl. in mehrere Kanalquerschnitte aufgeteilt ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der einzelnen Kanäle zumindest das Dreissigfache, vorzugsweise mehr als das Hundertfache der Durchmesser der einzelnen Kanäle, bezogen auf kreisförmigen Kanalquerschnitt, beträgt.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Unterteilung des Austrittskanals (35) in mehrere Kanalquerschnitte nur auf einen Längsschnitt des Austrittskanals erstreckt, wobei zweckmässig Längenabschnitte mit verschieden unterteilten Kanalquerschnitten aneinander anschliessen, wobei beispielsweise die Zwischenwände (45,46, 47) gegeneinander versetzt sind.
    15.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die lichten Wei- <Desc/Clms Page number 5> ten der Kanäle bzw. die lichten Weiten zwischen den in die Kanäle eingebauten Hindernissen (38,40, 42,42) (Sieböffnungen, Gitteröffnungen u. dgl.) zwischen 2 und 12 mm, zweckmässig zwischen 6 und 10 mm, vorzugsweise etwa 8 mm betragen.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal (32,35) ortsbeweglich ausgebildet, zweckmässig von einem biegsamen Schlauch gebildet ist, dessen Mundstück die Austrittsstelle des Feinschaumes darstellt.
AT443457A 1957-07-05 1957-07-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Feinschaumes aus härtbaren Kunststoffen AT228472B (de)

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FR769571A FR1253223A (fr) 1957-07-05 1958-07-04 Procédé et dispositif pour la production d'une fine écume au moyen de substances écumeuses susceptibles de durcissement

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