AT228461B - Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel - Google Patents

Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel

Info

Publication number
AT228461B
AT228461B AT504661A AT504661A AT228461B AT 228461 B AT228461 B AT 228461B AT 504661 A AT504661 A AT 504661A AT 504661 A AT504661 A AT 504661A AT 228461 B AT228461 B AT 228461B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
opening
inner shell
guide wall
flow guide
shell
Prior art date
Application number
AT504661A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Eisele
Original Assignee
Klaus Esser Bau U Industriebed
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klaus Esser Bau U Industriebed filed Critical Klaus Esser Bau U Industriebed
Application granted granted Critical
Publication of AT228461B publication Critical patent/AT228461B/de

Links

Landscapes

  • Duct Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel 
Die Erfindung betrifft eine aus   zweiineinandergesetzten Schalenkörpernaus lichtdurchlässigem   Kunststoff bestehende Lichtkuppel zum Aufsetzen auf Dachflächen mittels eines Aufsetzkranzes, wobei die Innenschale an ihrer höchsten Stelle eine Öffnung aufweist und am Aussenrande des Hohlraumes zwischen den beiden Schalen Durchbrüche vorgesehen sind, die nach der Dachfläche hin ausmünden. 



   Auf diese bekannte Weise soll bei unterschiedlichen Temperaturen innen und aussen eineSchwitzwasserbildung an der dem Raum zugekehrten Fläche der Innenschale vermieden werden, damit solches Schwitzwasser nicht in den Raum unter der Lichtkuppel tropft. Bei dieser Anordnung ergibt sich an der Innenseite der äusseren Schale in gewissem Umfange das Niederschlagen von Schwitzwasser, welches jedoch normalerweise an der Schalenfläche zum Aussenrande hin abfliesst bzw. auf die äussere Fläche der Innenschale abtropft und auf dieser nach aussen abfliesst. Bei aussergewöhnlich starker Schwitzwasserbildung kann es jedoch vorkommen, dass Tropfen durch die an der höchsten Stelle der Innenschale vorgesehene Öffnung hindurch in den darunter befindlichen Raum fallen. 



   Um einen solchen Übelstand auszuschliessen, kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass zwischen den beiden Schalen oberhalb der an der Innenschale vorgesehenen Öffnung zu dieser axial symmetrisch eine Strömungsleitwand in Form eines Hohlkegels angeordnet ist, deren nach der Aussenschale zu gerichtete Grundfläche im Durchmesser grösser als der Durchmesser der Öffnung an der Innenschale ist. 



   Auf diese Weise stellt die Erfindung sicher, dass ein Abtropfen von an der Innenseite d : Aussenschale gebildetem Schwitzwasser in den darunter befindlichen Raum hinein nicht mehr stattfinden kann. 



  Ausserdem trägt die Strömungsleitwand zu einer besseren Verteilung der durch die in der Innenschale vorgesehenen Öffnung hindurchstreichenden Luft bei. Das hat seinen Grund darin, dass bei Vorhandensein einer mit Wasserdampf angereicherten Raumluft durch die Öffnung in der Innenschale auch ein mit Wasserdampf angereicherter Luftstrom eintritt. Bei Fehlen der Strömungsleitwand würde dieser Luftstrom auf die Aussenschale im Bereich oberhalb der Öffnung in der Innenschale auftreffen. Der wasserdampfhaltige Luftstrom würde dort abgekühlt und gerade an   der Fläche   im Bereich oberhalb der Öffnung besonders starke Schwitzwassertropfen bilden, die durch die darunterliegende Öffnung in das Rauminnere abtropfen könnten. Durch Einbau der zur Öffnung axial symmetrischen Strömungsleitwand in Hohlkegelform wird die Luft nach der Seite abgelenkt.

   An Stelle der bisherigen laminaren Strömung entsteht eine turbulente Strömung, so dass mit Wasserdampf angereicherte Luft nicht mehr im Bereich oberhalb der Öffnung in der Innenschale auf die Aussenschale auftrifft, sondern ausserhalb dieses Bereiches an die Aussenschale gelangt. Plötzlich sich bildende Wassertropfen laufen infolge der Krümmung der Aussenschale nach aussen weg, während die zu der Öffnung in der Innenschale axial symmetrische Strömungsleitwand von der sie umspülenden Luft erwärmt wird, so dass die. Leitwand selbst nicht mehr die Luft. unter dem Taupunkt abkühlt. 



   Die Erfindung besteht auch darin, dass die Strömungsleitwand an der Kegelspitze mit einem Röhrchen verbunden ist, das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der Innenschale neben deren Öffnung erstreckt. 



   Durch diese Massnahme ist gewährleistet, dass im Bereich oberhalb der Öffnung in der Innenschale 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 trotzdem sich noch bildende einzelne Tautropfen nach aussen auf die Innenschale abgeleitet und somit unschädlich gemacht werden. Wenn derartige Wassertropfen in einen geschlossenen Kegel der zur Öff- nung in der Innenschale axial symmetrischen Strömungsleitwand abfallen würden, könnte möglicherweise ein mit Wasser gefülltes Gefäss entstehen, dessen Erwärmung durch die grössere Masse erheblich schwieri- ger wäre, und welches dadurch wieder Ausgangspunkt eines'Schwitzwasserniederschlages an seiner dem
Raum zugekehrten Seite bilden könnte. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. 



     Fig. l   ist ein Schnitt durch eine gemäss Erfindung ausgebildete Lichtkuppel. Die Fig. 2 und 3 stellen
Draufsichten gemäss Fig. 1 dar, u. zw. Fig. 2 für eine Lichtkuppel mit runder Grundfläche und Fig. 3 für eine Lichtkuppel mit rechteckiger Grundfläche. 



   Die dargestellte Lichtkuppel besteht aus den beiden Schalen 1 und 2 aus lichtdurchlässigem Kunst- stoff, wodurch sie den Hohlraum 6 einschliessen. Die Schalen 1 und 2 sind mit ihren Rändern l'und 2' verschraubt, wobei über den Rand verteilt Distanzstücke 3 vorgesehen sind. Dadurch sind am Aussenrand des Hohlraumes 6 Durchbrüche vorhanden, durch die der Hohlraum 6 mit der Aussenluft in Verbindung steht. An der höchsten Stelle der Innenschale 2 ist diese mit einer Öffnung 4 versehen. Die Schalen 1 und 2 sind gemeinsam auf dem Aufsetzkranz 5 befestigt, der auf die Dachfläche eines Gebäudes aufgesetzt werden kann. 



   Je nach dem vorhandenen Temperaturunterschied kann an der Innenfläche der Aussenschale 1 eine sehr starke Schwitzwasserbildung auftreten, so dass es vorkommen kann, dass Schwitzwassertropfen vom Zentrum der Aussenschale 1 durch die an der Innenschale 2 vorgesehene Öffnung 4 hindurch in den dar-   unter befindlichen Raum abfallen. Zur Vermeidung diesesübelstandes ist gemäss der Erfindung zwischen den    beiden Schalen 1 und 2 oberhalb der an der Innenschale 2 vorgesehenen Öffnung 4 zu dieser axial symmetrisch eine Strömungsleitwand 7 in Form eines Hohlkegels angeordnet, deren nach der Aussenschale 1 zu gerichtete Grundfläche im Durchmesser grösser als der Durchmesser der Öffnung 4 ist. Die Strömungsleitwand 7 ist zweckmässigerweise mittels mehrerer Abstandhalter 8 an der Unterseite der Aussenschale 1 aufgehängt,   z.

   B.   durch Ankleben der Abstandhalter 8. Auf diese Weise findet eine zur Öffnung 4 axial symmetrische Lagesicherung der Strömungsleitwand 7 statt. Ferner ist vorgesehen, dass die   Stromungsleit-   wand 7 an der Spitze 9 mit einem Röhrchen 10 verbunden ist, das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der Innenschale 2 neben deren Öffnung 4 erstreckt. Falls sich oberhalb der Strömungsleitwand 7 an der Innenseite der Aussenschale 1 Wassertropfen bilden sollten, können diese in den Kegel abfallen und werden von da aus abgeleitet, ohne dass sie durch die Öffnung 4 hindurch in den darunter befindlichen Raum einfallen können. 



   Durch die Strömungsleitwand 7 wird sichergestellt, dass die Öffnung 4 in genügendem Umfange abgedeckt ist, so dass das Hindurchfallen von Tropfen unmöglich ist. Anderseits   trägt   die Strömungsleitwand 7 noch zu einer besseren Luftverteilung beim Eintritt der Luft in den Hohlraum 6 durch die Öffnung 4 hindurch bei. 



   Eine Anpassung der Strömungsleitwand an verschiedene Formen und Grössen von Lichtkuppeln und an der Innenschale derselben vorgesehenen Öffnungen kann in äquivalenter Weise erfolgen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehende Lichtkuppel zum Aufsetzen auf Dachflächen mittels eines Aufsetzkranzes, wobei die Innenschale an ihrer höchsten Stelle eine Öffnung aufweist und am Aussenrande des Hohlraumes zwischen den beiden Schalen Durchbrüche vorgesehen sind, die nach der Dachfläche hin ausmünden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Schalen (1, 2) oberhalb der an der Innenschale (2) vorgesehenen Öffnung (4) zu dieser axial symmetrisch eine Strömungsleitwand (7) in Form eines Hohlkegels angeordnet ist, deren nach der Aussenschale   (1)   zu   gerichtete Grundfläche   im Durchmesser grösser als der Durchmesser der Öffnung (4) an der Innenschale (2) ist.

Claims (1)

  1. . 2. Lichtkuppel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsleitwand (7) an der Kegelspitze (9) mit einem Röhrchen (10) verbunden ist, das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der [nnenschale (2) neben deren Öffnung (4) erstreckt.
AT504661A 1960-07-23 1961-06-29 Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel AT228461B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE228461X 1960-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT228461B true AT228461B (de) 1963-07-25

Family

ID=5867207

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT504661A AT228461B (de) 1960-07-23 1961-06-29 Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT228461B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2042214A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herabsetzen des Fluessigkeitsgehaltes von fliessfaehigem Gut
DE2526686A1 (de) Ablenkplatte fuer waermeaustauschanlage
AT228461B (de) Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel
CH385464A (de) Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel
DE3607676A1 (de) Mischeinrichtung fuer unterschiedlich temperierte gasstroeme
DE2049901C3 (de) Entstaubungsanlage für Konverterabgase u. dgl
DE872133C (de) Leitvorrichtung fuer die Kuehlluftzufuehrung am luftgekuehlten Zylinder von Brennkraftmaschinen
DE2538213A1 (de) Radialstromwaescher
DE1145341B (de) Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkoerpern bestehende Lichtkuppel
CH197807A (de) Gasableiter.
DE542261C (de) Berieselungskuehler mit den Schlot an seinem oberen Ende umgebendem Mantel
DE851533C (de) Schornstein- oder Entlueftungsaufsatz
DE625249C (de) Vorrichtung zur Regelung der Menge eines aus einem Verteilungskoerper ausstroemendenGases
DE1081614B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entstaubung von Kupolofengichtgas durch Verspruehen von Wasser
DE328855C (de) Belueftungsaufsatz, bei dem die eintretende Feuchtigkeit niedergeschlagen und abgeleitet wird
DE510296C (de) OEl- und Wasserabscheider fuer Farbspritzanlagen
DE939721C (de) Fliehkraftabscheider
DE438040C (de) Konverter mit seitlichem Lufteintritt
DE518963C (de) Lueftungsaufsatz
AT388309B (de) Blasvorrichtung fuer tischspiele
DE589096C (de) Haartrockenhaube
DE547302C (de) Schornsteinaufsatz
DE647206C (de) Haartrockenhaube
DE563778C (de) Rekuperator mit Metallrohren
AT225163B (de) Waschturmartige Vorrichtung zur Reinigung von staubbeladenen Gasen