AT228458B - Rahmen - Google Patents

Rahmen

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AT228458B
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AT62960A
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Glissa A G
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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rahmen 
Bei Gebäuden, die im Bau begriffen sind, kommt üblicherweise ein Zeitpunkt, zu welchem es er- wünscht ist, die Räume schliessen zu können und dadurch den Einwirkungen der Witterung zu entziehen. 



   In die Fenster müssen die Glasscheiben eingesetzt werden, ebenso in Glastüren u. dgl. Solange jedoch in den Räumen noch Handwerker tätig sind, die eine Verschmutzung durch Mörtelspritzer usw. verursachen können, sieht man davon ab, die hochwertigen Abschlussleisten aus Aluminiumlegierungen oder aus anderem Werkstoff auf die Rahmen anzubringen. Das Anbringen geschieht erst, wenn die Räume einiger- massen gereinigt sind und Handwerkern übergeben worden sind, deren Tätigkeit eine Beschädigung der Abdeckleisten nicht befürchten lässt. 



   Dieses provisorische Anbringen der Glasscheiben in   Fenster- oder Türrahmen   ist durchaus üblich. 



  Nach den heute angewendeten Arbeitsweisen müssen für die provisorische Befestigung Halter angeschraubt werden. 



   Vor nicht allzulanger Zeit ist ein Verglasungssystem bekannntgeworden, nach welchem   für das Fest-   halten der Glasscheiben Profilabschnitte aus Metall an den Rahmen angeschraubt und Deckprofile aus Metall verwendet werden, die so ausgebildet sind, dass sie mittels mindestens eines federnden Schenkels durch Einschnappen auf die Halter befestigt werden können. Auch dieses System setzt das Bohren von Löchern mit Gewinden und das Anschrauben voraus, was die Kosten der Konstruktion in nennenswerter Weise belastet, umsomehr, da Verschmutzungen und Beschädigungen der gebohrten Löcher während der Bauzeit häufig sind. 



    Es sind weiters Rahmenkonstruktionen bekanntgeworden, bei denen Halteprofile für die Fensterscheiben    bzw. Deckprofile mittels federnder Klammern am Rahmen festgehalten werden. Es wurde auch ein Vorschlag bekannt, nach dem einRahmen für Fenster oder Türen im Querschnitt aus mehreren Eisenblechprofilen zusammengesetzt ist, dessen schmale Seitenflächen als U-Profile ausgebildet sind. Die federnden Schenkel dieser Profile tragen einwärtsgepresste Rinnen, die in gleichartige Rinnen der beiden andern Rahmenflächen einrasten. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf einen Rahmen für Fenster, Türen, Glaswände u. dgl. mit starren Deckleisten und durch Feder- und Nuteingriff mit dem Rahmen zusammenwirkenden, federnden Klammern, die das Festhalten der Deckleisten am Rahmen ermöglichen. 



   Beim erfindungsgemässen Rahmen umfassen die auf Rahmenteilen sitzenden Klammern diese Rahmenteile U-förmig und werden durch eine senkrecht zur Abheberichtung verlaufende Feder- und Nutverbindung der Klammerschenkel mit den Rahmenteilen aus letzteren festgehalten, wobei die Deckleisten mit im Querschnitt U-förmigen Teilen über den Klammern auf diesen Rahmenteilen sitzen, die an den Klammerschenkeln anliegenden Flansche der Deckleisten durch andere sie übergreifende Klammerschenkel mittels Schnappeingriffes festgehalten sind und weitere Klammerschenkel eine seitliche Anlage für die eingesetzten Fensterscheiben bzw.   Füllungstafeln   bilden. 



   Der erfindungsgemässe Rahmen lässt sich besser an Hand der Fig. 1 beschreiben, die eine der vielen möglichen Ausführungsformen zeigt. 



   Der Tragrahmen ist vorzugsweise aus Metallprofilen zusammengesetzt, zweckmässigerweise aus Metallrohren   1,   deren Querschnitt im wesentlichen rechteckig ist. Auf den hohlen Tragrahmenprofilen sind vier Rillen 2 eingearbeitet, die paarweise mindestens annähernd einander gegenüber in Längsrichtung verlaufen, u. zw. auf denjenigen beiden Längsflächen 3 der Rahmenprofile   1,   die quer zur Ebene der Füllung stehen. 

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   Die federnden Klammern 4 sind so gestaltet, dass sie auf eine derjenigen beiden Längsflächen 5, die parallel zur Ebene der Füllung stehen, aufgeschoben werden können und dabei in ein Rillenpaar im Rahmenprofil mit entsprechenden Rippen 6 einschnappen. Sie weisen beiderseits einen quer zur gerillten Ebene des Rahmenprofils 1 und in einer Ebene parallel zur Füllung vorspringenden Teil 7 auf, gegen den der Rand der Füllung zum Anstossen kommt sowie anschliessend an den vorspringenden Teil einen gegen den umfassten Rand des Rahmenprofils gerichteten Vorsprung 8, der einen Flansch 9 der Deckleiste 10, der zwischen ihn und das Tragrahmenprofil 1 geschoben wird, durch federndes Überschnappen festhält. 



   DieDeckleisten 10 übergreifen die gleichen Längsseiten 5 des Tragprofils 1 wie die federnden Klammern 4 und weisen zwei Flansche 9 auf, die zwischen den mit einer Längsrille 2 versehenen Rand des Tragprofils und den Vorsprung 8 der federnden Klammern eingeschoben werden, wobei sie durch federndes Überschnappen der Klammern 4 festgehalten werden. 



   Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, werden durch das Aufschieben der Deckleiste 10 die federnden Klammern 4 gegen Herausziehen in einer Richtung quer zur Achse des Tragprofils 1 gesichert. Mechanische Befestigungsmittel, wie Schrauben, sind beim Rahmen nicht notwendig. Wenn die Füllungen   (z. B.   Glasscheiben) provisorisch eingesetzt und erst zu einem späteren Zeitpunkt   die Deckleisten auf geklemmt   werden,   kann man für die Sicherung der Klammern kurze Abschnitte der Deckleisten auf die Klammern   aufschieben und später vor dem Einklemmen der Deckleisten entfernen. Selbstverständlich können zu diesem Zwecke auch andere Leistenabschnitte benützt werden, sofern diese die notwendigen Abmessungen sowie die Flansche 9 aufweisen. 



   Selbstverständlich kann das Rahmenprofil l aus einem beliebigen, die nötige Festigkeit aufweisenden Werkstoff bestehen und eine andere Gestalt haben als diejenige nach Fig. 1. Es ist durchaus möglich, die 
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 sentlich ist, dass sie den Längsflächen 5 des Tragprofils 1 angepasst sind, Rippen 6 aufweisen, die in die Rillen 2 des Tragprofils einschnappen können, ferner einen vorspringenden Teil 7 zum Festhalten der Füllung und einen Vorsprung 8 zum Festhalten der Flansche 9 der Deckleisten. Der freie Rand der Vorsprünge 8 ist vorzugsweise in der dargestellten Weise. umgebogen, damit die Flansche 9 der Deckleisten mit Leichtigkeit eingeschoben werden können. Die Klammern bestehen vorteilhafterweise aus Federstahl, der vor Rosten geschützt ist. 



   Die sichtbaren Flächen der dargestellten Deckleiste 10 sind vollkommen glatt. Sie brauchen nicht glatt zu sein ; sie können beliebige Formen und Farben aufweisen. Die Möglichkeiten der Gestaltung ihrer beiden Längsränder mit den Flanschen 11, die selbst nicht unbedingt notwendig sind, sind sehr zahlreich und gehören nicht zum Gegenstand der Erfindung, ebensowenig die Mittelflansche 12. 



   In der dargestellten Ausführungsform sind die Flansche 9 mit einer Rippe 13 versehen, die in eine rillenartige Vertiefung 14 der federnden Klammern 4 eingreift. Auch diese Rippe 13 kann in verschiedener Weise ausgeführt sein. Sie lässt sich sogar durch eine Rille ersetzen, in die ein Vorsprung der federnden Klammer 4 eingreift. Letztere Ausführungsform ist jedoch in der Herstellung weniger günstig als diejenige nach Fig. 1. 



   Der   erfindungsgemässe Rahmen. wie   er beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, hat vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Bei unbeweglichen Glaswänden lassen sich eine beliebige Anzahl von Rahmen ne-. ben-und übereinander zusammenbauen, wobei in jeden Rahmen Glasscheiben eingesetzt werden. Diejenigen Teile der Rahmen, die am Rande der Glaswand zu liegen kommen, können aus einem derart abge- änderten Profilrohr hergestellt sein, dass das Einbetonieren in eine anschliessende Wand aus Mauerwerk möglich ist. In Fig. 2 ist im waagrechten Querschnitt ein solches abgeändertes Profilrohr mit den Klammern 4 und Deckleisten 15 dargestellt. Das Rohr des Tragrahmens weist einen Vorsprung 16 auf, der einen in das Mauerwerk 17 einbetonieren Flansch 18 aufweist.

   Auf der dem Vorsprung entgegengesetzten Seite des Tragrohres kann dann eine Glasfüllung eingesetzt werden. 



     .. Fig.   2 zeigt nicht eine Glaswand im waagrechten Schnitt, sondern eine Türkonstruktion, bei der besondere Anschlagprofile 19 und Gummidichtungen 20 verwendet sind. 21 ist eine Glasscheibe, die unter Benützung von Kitt oder Kunststoff eingesetzt ist. 



   Fig. 3 zeigt, ebenfalls im waagrechten Schnitt, die Konstruktion einer Pendeltüre unter Verwendung von Gummieinlagen 22. 



   In Fig. 1 sind die Seiten 5 des Tragprofils 1 von den Leisten 10 ganz überdeckt (die untere Leiste ist 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> ;greifendeKlammerschenkel (8) mittels Schnappeingriffes festgehalten sind und weitere Klammerschenkel (7) eine seitliche Anlage für die eingesetzten Fensterscheiben bzw. Füllungstafeln bilden.
    2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem im wesentlichen rechteckigen Rahmenquerschnitt an den zu den Fensterscheiben bzw.'Füllungstafeln senkrechten Seitenflächen des Rahmens (1) Vertiefungen, vorzugsweise Längsrillen (2, 23) vorgesehen sind, in welche wenigstens einer der beiden den Rahmen teilweise umgreifenden Klammerschenkel mit einem vorzugsweise rippenartigen Vorsprung (6) eingreift.
    3. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an ihm durch seitliche Längsnuten (24), durch ein am Rahmen (l) starr befestigtes Profil (34) oder durch seine Gestaltung als Profil mit Flanschen, z. B. als I-Profil (32), leisten-bzw. flanschenartige Teile ausgebildet sind, auf welchen die sie umfassenden U-förmigen Klammern (25) sitzen und über die Klammern die Deckleisten (28) aufgesetzt sind (Fig. 4-6).
AT62960A 1959-12-23 1960-01-27 Rahmen AT228458B (de)

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CH228458X 1959-12-23

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ID=4455580

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AT62960A AT228458B (de) 1959-12-23 1960-01-27 Rahmen

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